Kundenrezensionen

52
4,1 von 5 Sternen
Das siebte Kreuz
Format: TaschenbuchÄndern
Preis:8,50 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. September 2006
Im Jahr 1939 entstand Anna Seghers' Roman "Das siebte Kreuz", der zu einem der wenigen Bucherfolge exilierter Künstler im späteren Nachkriegsdeutschland werden sollte. Das allein stellt Seghers in eine Linie von Emigranten wie Brecht oder Thomas Mann, die ebenfalls, genau wie Carl Zuckmayer, die Kulturszene der Nachkriegsjahre prägten.

Die Handlung: Sieben Häftlingen gelingt die Flucht aus einem KZ, unterdessen werden auf dem Appellplatz des Lagers Kreuze aufgebracht, an denen alle Flüchtigen hängen sollen. Nach und nach erliegen alle der unnachgiebigen Verfolgung, so dass sie - zumindest symbolisch - am Kreuz hängen. Nur dem Protagonisten, Georg Heisler, gelingt die Flucht nach Holland. - Das siebte Kreuz bleibt leer. Es ist die Hoffnung, die solchermaßen zum Ausdruck kommt.

Seghers zeichnet in ihrem Roman ein ausgesprochen vielschichtiges Portrait der Lebenswirklichkeit im Dritten Reich. Ihre Charaktere sind keine weißen oder schwarzen Schablonen, sondern liefern ein äußert realiteres Bild der gesellschaftlichen Lebenswelt während des Dritten Reichs. Gerade in diesen ungemein vielschichtigen Charakterskizzen, die in eine ebenso ausdrucksstarke Naturkulisse gebettet sind, besteht die enorme Leistung der Autorin.

Fazit: Sprachlich kunstvoll und auf hohem Niveau füllt Seghers souverän die Seiten ihres Romans, der sich rühmen darf, einer der wichtigsten deutschen Romane über Nationalsozialismus zu sein. Aufgrund der menschlichen Vielschichtigkeit ist er ohne Zweifel ein zeitloses Meisterwerk.
33 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juli 2006
Deutschland zwischen Machtergreifung und Kriegsausbruch. Die Nazis haben es bereits geschafft, die Gesellschaft ihren Vorstellungen gemäß umzukrempeln: die demokratische Opposition ist ausgeschaltet, die Instrumente der Macht befinden sich in ihren Händen, die öffentliche Ordnung gehorcht ihren Spielregeln.

Innerhalb dieses geschichtlichen Rahmens entwickelt Anna Seghers ihren Roman "Das siebte Kreuz". Aus dem KZ Westhofen fliehen sieben Häftlinge, unter ihnen Georg Heisler, dessen einziges Vergehen es ist, (politische) Überzeugungen zu tragen, die in der neuen Ordnung nicht geteilt werden dürfen. Durch die Flucht tauschen die Häftlinge den sicheren Tod durch allmähliches Zugrunde-gerichtet-werden gegen ein Fünkchen Hoffnung, durch ein letztes Aufbäumen ihres Überlebenstriebes dem schier Unabwendbaren doch noch zu entrinnen.

Erschüttert verfolgt der Leser mit, in welche Gesellschaft die Flüchtlinge hinein fliehen. Dabei konzentriert sich die Handlung vornehmlich auf jene Geschehnisse, die mit Georg Heisler in Verbindung stehen, da er der einzige sein wird, der am Ende in den Hafen der Sicherheit einlaufen wird. Dass Georg nur durch fremde Hilfe überleben kann, und er somit Kontakt zu Menschen suchen muss, die über die Mittel und die Absicht verfügen, ihm zu helfen, ist Georg klar. Unklarer ist, wen er als verlässlich einstufen kann. Menschen, die er seit Jahren nicht mehr gesehen hat, müssen plötzlich aus dem Stegreif entscheiden, ob ihnen ihre persönliche Sicherheit wichtiger ist, als das Wagnis, einer einstigen, möglicherweise flüchtigen Bekanntschaft Hilfe zu leisten.

Es ist vor allem die im Roman immer wiederkehrende Frage, wem man trauen kann, wenn es einmal wirklich hart auf hart kommt, die das zentrale Anliegen des Romans dem Leser schonungslos vor Augen führt: Aufzuzeigen, wie der damalige totalitäre Machtapparat natürliche menschliche Verhaltensweisen und Bindungen (z.B. Ehe, Familie) ausgehebelt hat und Unbehelligtheit nur noch denen bietet, die sich den Ansichten einer bestimmten herrschenden Klasse unterwirft.

Meisterlich konstruiert Anna Seghers eine Handlung, die den Leser von der ersten Seite an in den Bann zieht, und die durch faszinierende Wirklichkeitsnähe besticht. Bekanntlich schreiben Autoren dann besonders gut, wenn sie über einen Gegenstand berichten, der ihnen auch persönlich nahe steht. Die Autorin, die vor den Nazis nach Frankreich und von dort aus nach Nordamerika geflohen ist, bestätigt diese Regel eindrucksvoll.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. September 2013
Seltsamerweise ist dieses Buch in der Schule komplett an mir vorbeigegangen, aber irgendwie haben wir uns dann doch gefunden.
In einer teilweise gewöhnungsbedürftigen, weil sehr schönen, anspruchsvollen Sprache mit klarem linken Hintergrund entspinnt sich diese Geschichte, die das Leben der kleinen Leute, ihre Ängste, ihre Hoffnungen, aber auch ihren Mut und ihren privaten Widerstand unter der Nazi-Herrschaft langsam und zielsicher ausbreitet.
Ein unbedingt lesenswertes Buch, auch wenn unsere Themen heute andere sind.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Dezember 2014
Anna Seghers Roman aus Hitler-Deutschland ist eines der Bücher, die man einfach gelesen haben muss. Die Geschehnisse des Romans spielen im Jahr 1937 und die nationalsozialistische Diktatur ist fest etabliert: politische Parteien sind verboten, Medien und Kultur sind gleichgeschaltet, politische Gegner ausgeschaltet und Juden an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Renitente Zeitgenossen und alle, die für das Regime gefährlich werden könnten, werden ausspioniert und in „Schutzhaft“ genommen. Das Spitzelsystem ist schon perfektioniert und SA und SS genauso wie die Gestapo führen einen Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Die Geschichte spielt in Rheinlandpfalz und Hessen und nimmt ihren Anfang mit dem Ausbruch von 7 Häftlingen aus einem KZ nahe Westhofen. Nur eine Flucht wird erfolgreich sein, die anderen 6 werden wieder eingefangen und an Kreuzen im Hof des KZ’s den anderen Häftlingen zur Abschreckung vorgeführt. Seghers gelingt es meisterhaft, die Situation, die Angst vor Entdeckung, das Misstrauen und die Hoffnung der Flüchtenden und ihrer unmittelbaren Umgebung und Familien romanhaft, dicht zu schildern. Georg Heisler ist der Häftling, dem am Ende mit Hilfe von mutigen Helfern die Flucht ins Ausland gelingen wird. Faszinierend fand ich die Schilderung des Lebens unter der Diktatur, alle Mitläufer erfreuen sich Privilegien, alle anderen und speziell die, die durch eine eigene von der nationalsozialistischen Doktrin abweichende Gesinnung aufgefallen sind, werden beobachtet und bei vermeintlichen Handlungen gegen das Regime verhaftet und verhört. Bei der Suche nach den Entflohenen machen alle mit, die für sich sagn können, auf der richtigen Seite zu stehen, die Hitlerjungen, genauso wie die Blockwarte oder solche, die schon immer eine Rechnung mit einem unliebsamen Zeitgenossen begleichen wollten. Nur durch die Hilfe einiger noch nicht korrumpierter Bürger kann Heisler die Flucht gelingen, wobei die Staatsgewalt ihm immer dicht auf den Fersen ist. Am Ende bleibt das siebte Kreuz leer, da einem einzigen Häftling die Flucht gelingt. Auch über 70 Jahre nach der Erstveröffentlichung eine spannende Lektüre.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. März 2008
Politisch engagierte Literatur hat es zu Zeiten des Mainstream nicht einfach. Außer sie wird historisch betrachtet und katalogisiert. Anna Seghers Roman hat sich den weiten Weg über Amerika und Mexiko zurück in den deutschsprachigen Roman erkämpfen müssen, um dort erst einmal hinter der Mauer zu landen. Der Makel, dass seine Autorin Kommunistin sei, haftete lange an ihm. Mit der Flucht von sieben Häftlingen aus einem Konzentrationslager hat die Autorin nicht nur eine spannende Geschichte geschrieben, die sich als Pamphlet wider die Geschehnisse liest, als Fanal, dass solches in Deutschland nie wieder geschehen darf, vor allem jedoch verlieh sie nackten Fakten ein menschliches Gesicht. Mag der Stil teils spröde wirken und nicht darauf ausgelegt sein, es einem leicht zu machen, versprüht er doch jene fesselnde Wirkung, deren Sog den Leser hoffen und bangen läßt, dass die Flüchtlinge durchkommen, ein Zeichen setzen, dass sie dem Terror entfliehen. Anna Seghers nimmt uns mit ins Boot, rudern müssen wir selber. Aufgeben gilt nicht. Sieben Bäume werden gekappt, um Kreuze aufzustellen. Und es ist nicht zum ersten Mal, dass Kreuzigungen der Abschreckung dienen, den Genickbruch des Widerstands erreichen sollen. Sechs der Entflohenen überleben diese Flucht nicht. Das siebte leere Kreuz wird zum Symbol, dass sich Widerstand nicht nur lohnt, sondern dass er vor allem eines braucht, die Hilfe und Solidarität anderer. Dies mag bei jenen, die dem sozialistischen Gedanken nicht zugeneigt sind, Ablehnung hervorrufen. Vor allem wegen ihrer politischen Heimat ist die Autorin oft angefeindet worden. Doch eine Geschichte bewährt sich nur dann, wenn sie auch ohne die Biographie einer Autorin, eines Autors auskommt. Nur dann erfüllt sie sich mit Leben. Georg Heislers verzweifelte Flucht vermag das. Doch wäre sie ohne Anna Seghers Widerstand kaum vorstellbar.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. März 2014
Obwohl man den Ausgang des Dramas vob Beginn an kennt oder zu kennen meint, fiebert, bangt, zittert und hofft man mit der Hauptperson, dem aus dem nahe Mainz gelegenen KZ. gefkohenen Georg. Nichts für ruhige Mußestunden, nichts für mal zwischendurch. Aber für Menschen von heute, die sich die Atmosphäre der Angst und der Rechtlosigkeit im sogenannten "Dritten Reich" nicht vorstellen können, eine Pflichtlektüre.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. August 2004
Anna Seghers gelingt es in diesem anspruchsvollen Roman, vor den Augen des Lesers ein überaus präzises Bild der Gesellschaft in Nazi-Deutschland entstehen zu lassen - und das ist umso mehr als bemerkenswerte Leistung zu würdigen, wenn man bedenkt, dass sich die Autorin schon seit 1933 im Exil befand und dort auch den Roman geschrieben hat! Warum anspruchsvoll? Anna Seghers beschreibt die Flucht nicht durchgängig aus der Sicht der Hauptfigur Georg Heisler, sondern in einzelnen Episoden, d.h. sie springt zwischen verschiedenen Personen und Situationen, diese sind aber alle wiederum durch die Flucht miteinander verwoben. Eine Erzählweise, die Spannung garantiert! Beeindruckend sind darüber hinaus die sehr detaillierten Figurenbeschreibungen, die ohne Klischees auskommen. Zu Recht ein Klassiker der deutschen Literatur, den man unbedingt gelesen haben sollte!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. September 1999
Georg Heisler rennt. Er rennt um sein Leben, denn er ist KZ-Häftling in Westhofen und soeben auf der Flucht zusammen mit sechs anderen Häftlingen. Der Kommandant des KZ kann das nicht auf sich beruhen lassen und will mit allen Mitteln die Entflohenen wieder einfangen. Dazu sind ihm alle Mittel recht. Als Zeichen dafür, daß der Ausbruch sich nicht lohnt, läßt er auf dem Hof sieben Kreuze aufstellen, an denen alle Flüchtlinge gefoltert werden sollen. Sechs Kreuze erfüllen ihre Bestimmung, das siebte Kreuz bleibt allerdings leer. Anna Seghers schrieb dieses Buch 1942 im Exil in Mexiko. Sie zeigt ein glaubhaftes Bild des dunklebraunen Deutschlands. Die Einwohner, die zwischen Angst, Gehorsam und Zivilcourage stehen. Das Werk ist nicht gerade als leichte Lektüre zu verstehen, denn Seghers spinnt ein atmosphärisch dichtes Netz um den Flüchtenden, das einen in seine Gemütslage versetzt. Aber nichtsdestotrotz ist das Buch unbedingt empfehlenswert, denn selten wird die Lage eines Verfolgten so sehr mit dem Leben der Normalbevölkerung verknüpft. Dabei wird nicht ein Pauschalurteil über die Menschen gefällt, sondern es werden auch die Hintergründe der Taten behandelt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Dezember 2011
Sieben Häftlinge fliehen aus dem KZ Westhofen. Sieben Kreuze werden aufgestellt, um sie wieder in Empfang zu nehmen. Doch das siebte Kreuz ...
Anna Seghers gelingt eine Erzählung, die in Sachen Präzision, Filigranität und Intensität ihresgleichen sucht. Die immer wieder eingestreuten Analepsen, die Hintergründe und Vorgeschichten aufs Genaueste beleuchten, sind so geschickt in den Plot eingewoben, dass der Leser sie kaum als solche wahrnimmt. Die einzelnen Charaktere liegen auf dem erzählerischen Operationstisch - und nicht das kleinste Detail entgeht den scharfen Augen der Seziermeisterin.
Auch (und vielleicht vor allem) durch diese Kunstgriffe gelingt es der Autorin, nicht nur Ideologie und Methoden des Hitler-Regimes, sondern jedwede Form von Faschismus und Dogmatismus radikal in Frage zu stellen.
All dies macht die Erzählung nicht nur zum besten Exil-Roman, den ich kenne, sondern zu einem der besten Romane überhaupt!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2000
Anna Seghers Bestseller trifft ins Mark einer grauenhaften Zeit: Die Bevölkerung hat Angst vor Bespitzelungen, Gewalt, KZ-Haft. In diese Zeit entflieht Georg Heisler aus dem KZ Westhofen. Um dem Grauen für immer entfliehen zu können, braucht er Hilfe. Doch wem kann er trauen? Er findet sich in einer erschreckenden Zeit wieder, in der ihn der Schrecken mehr als einmal überkommt. Nur noch ein letzter Funken Wille bringt ihn dazu weiter zu gehen, auch wenn er nicht weiß, wohin eigentlich. Anna Seghers gelingt es hierbei, eine derartige Trostlosigkeit, Hilflosigkeit, und Angst, sowohl ihrer Hauptperson, wie auch des gesamten Deutschlands darzustellen, dass der Leser diese Zeit am eigenen Leibe spürt. Er wird praktisch in die Zeit involviert, hofft immer mit Heisler, leidet mit ihm und den anderen Leidenden dieser Zeit. Auch wenn zur Entstehungszeit dieses Romans, 1942, noch gar nicht die Ausmaße Hitlerdeutschlands offensichtlich waren, so gelingt es Seghers dennoch eine Geschichte in einer Zeit nachzuzeichnen, in der sie selber lebte und die von der Stimmung und von den dargestellten Vorgängen haargenau das Leben der Menschen in dem Dritten Reichen wiedergibt. Wer sich einfühlen möchte in diese grauenhafte Zeit, wer etwas von dem Leben zu dieser Zeit verstehen will, wer überhaupt über große deutsche Literatur mitreden möchte, kommt um „Das siebte Kreuz" nicht herum!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Transit: Roman
Transit: Roman von Anna Seghers (Taschenbuch - 1. Dezember 1993)
EUR 8,99

Das siebte Kreuz: Mit den Originalillustrationen von 1942
Das siebte Kreuz: Mit den Originalillustrationen von 1942 von Anna Seghers (Gebundene Ausgabe - 1. April 2015)
EUR 18,00

Nackt unter Wölfen: Roman
Nackt unter Wölfen: Roman von Bruno Apitz (Taschenbuch - 20. Juni 2014)
EUR 12,99