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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein toller Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht
"Die Australierin", ein Roman, den die Autorin Ulrike Renk nach wahren Begebenheiten geschrieben hat,ist ein fantastischer Unterhaltungsroman geworden, der Wahrheit und Fiktion miteinander verbindet.

Das Buch erzählt die Geschichte der Emilia Bregartners, Tochter einer wohlhabenden Reederfamilie, die eine behütete Kindheit in Othmarschen verbringt...
Vor 10 Monaten von Amazon Kunde veröffentlicht

versus
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Weniger ein Roman, eher eine Aufzählung von Lebenseckdaten - dadurch viel Potenzial verschenkt.
Aufgrund der fast durchgehend sehr positiven Rezensionen zu diesem Buch hatte ich mir wirklich viel davon versprochen und muss sagen, dass ich leider enttäuscht wurde.

Zuerst mal zu den Dingen, die mir positiv aufgefallen sind:
Die Einbettung der Geschichte in die Zeit des großen Hamburger Brandes von 1842 finde ich sehr gelungen. Die...
Vor 6 Monaten von Lizzi veröffentlicht


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5.0 von 5 Sternen Ein wunderschöner Roman, 15. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Roman ist einfach wunderschön. Man leidet und freut sich mit den Charakteren und taucht in eine andere Zeit ein. Obwohl es sehr viele Seiten sind, wird der Roman nie langatmig. Als ich am Ende angelangt bin, war ich traurig, denn ich hätte gern noch mehr über alle erfahren und wie sie ihre Zeit gemeistert haben.
Ein Highlight für mich war dann noch die Erläuterung, dass der Roman größtenteils auf einer wahren Geschichte beruht.
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5.0 von 5 Sternen seltsamer Titel, tolles Buch, 2. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe den Roman ausgewählt, weil mir der Schreibstil der Autorin gut gefällt und man sehr viel über das Leben in der damaligen Zeit lernen kann ohne sich in einem Sachbuch wieder zu finden. Wen historische Romane (die einmal nicht in der unteren Klasse spielen) interessieren, dem empfehle ich das Buch. Es geht um das Leben der Australierin, bis sie dort ankommt, dauert es allerding eine Weile.
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4.0 von 5 Sternen Wunderschöne Geschichte aus vergangener Zeit, 26. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schöne Liebesgeschichte mit starken Charakteren. Emilia Tochter aus einer Hamburger Familie lernt den Kapitän Carl kennen und lieben.
Sehr empfehlenswert.
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5.0 von 5 Sternen Die Australierin: Von Hamburg nach Sydney Roman, 21. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sehr gutes Buch, welches sich leicht lesen lässt und sehr spannend ist. Beim lesen wird man direkt in der Zeit zurück versetzt.
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5.0 von 5 Sternen Hochinteressantes Frauenschicksal, nach realem Vorbild geschrieben, 20. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Australierin: Von Hamburg nach Sydney Roman (Taschenbuch)
Emilia Bregartner wächst in Othmarschen, in der Nähe von Hamburg, als Tochter einer wohlhabenden Reederfamilie auf. Ihre Kindheit im ländlichen Othmarschen ist glücklich und geprägt von einem liebevollen familiären Umfeld. Dies ändert sich, als ihre Eltern nach England gehen, um die Geschäfte dort auszubauen und Emilia in die Obhut ihrer Tante und ihres Onkels übergeben. Diese leben in Hamburg und Emilia muss sich an ein Leben mit deutlich mehr Zwängen und weniger Freiheiten gewöhnen. Zudem fehlt ihr ihre Familie sehr. Als sie den jungen Kapitän Carl Gotthold Lessing kennenlernt, freundet sie sich schnell mit ihm an und es entwickelt sich zuerst eine intensive Brieffreundschaft. Ihre Familie hält wenig von dieser Freundschaft, ist Lessing doch keine standesgemäße Partie in ihren Augen. Doch die beiden lassen sich davon nicht abhalten. Nach ihrer Heirat geht Emilia mit ihrem Mann auf große Fahrt und lernt so deutlich mehr von der Welt kennen als damals für Frauen üblich. Nachdem sie mehreren Kindern das Leben geschenkt hat, müssen sie sich irgendwann ein neues Zuhause suchen und wählen Sidney in Australien.

Für mich war es das erste Buch der Autorin Ulrike Renk, aber sicher nicht das letzte. Ihre unaufgeregte Art, das interessante Leben der Emilia Lessing zu erzählen, hat mir sehr gefallen. Sie gibt der Geschichte am Anfang viel Raum und dementsprechende Tiefe, sowohl was die Charaktere als auch was die Handlung angeht. Besonders gerne habe ich die Szenen in Othmarschen gelesen, dort schien für mich immer das perfekte, liebevolle Zuhause zu sein. Aber ebenfalls als sehr spannend empfunden habe ich Emilias späteres Leben auf See, die vielen kleinen Details vom Leben an Bord eines Hochseeseglers, über die ich mir bisher noch nie Gedanken gemacht hatte. Auch gut dargestellt wird die aufkommende Industrialisierung, die den Niedergang der Segelschiffe und das Aufkommen der großen Dampfschiffe bedeutete.
Nach ihrer Ankunft in Australien erfolgt ein relativ großer Zeitsprung und dann widmet sich die Autorin noch etwas detaillierter dem Leben einer von Emilias Töchtern.
Hier wird für mich besonders schön deutlich, wie anders Familienleben früher war, als man noch eine ganze Schar Kinder hatte und der Zusammenhalt gefühlt einfach viel stärker war.

Ehrlich gesagt, finde ich aber den Titel vom Verlag sehr unglücklich gewählt. Emilia Lessing war für mich nicht „Die Australierin“. Der australische Kontinent spielt natürlich eine Rolle in ihrem Leben, lässt sich das Ehepaar doch schließlich in Sidney nieder und zieht dort seine Kinder auf. Der Lebensweg dieser hochinteressanten Frau hat sie aber vorher an so viele andere Orte geführt, die sie entscheidend geprägt und beeinflusst haben, dass der Buchtitel für mich einfach nicht passend ist. Hier hat man anscheinend versucht, auf eine gewisse Welle der Auswanderer- und „love&landscape“-Romane aufzuspringen, was aber nicht der Handlung dieses Buches entspricht und dementsprechend wahrscheinlich bei einigen Lesern zu Enttäuschung führen wird.

Emilia Lessing hat wirklich gelebt und im Nachwort erklärt die Autorin, wie es dazu kam, dass sie ihre Geschichte aufgeschrieben und zu einem Roman gemacht hat. Viele Details beruhen also auf historischen Fakten, die Lücken dazwischen hat Ulrike Renk meiner Meinung nach absolut lesenswert mit eigenen Gedanken und Ideen gefüllt.
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5.0 von 5 Sternen Ein bemerkenswertes Leben, 11. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Australierin: Von Hamburg nach Sydney Roman (Taschenbuch)
Emilia ist die Tochter des Hamburger Werftbesitzers Bregartner und wächst sehr behütet vor den Toren der Hansestadt in Othmarschen auf. Nachdem ihre Eltern in den 1840ern mit ihrem kleinen Bruder aus geschäftlichen Gründen nach England gehen, bleibt das Mädchen bei Onkel und Tante zurück und soll von diesen auf ein Leben in den höheren Kreisen Hamburgs vorbereitet werden. Während Emilia in den anfänglich geplanten zwei Jahren hofft, dass ihre Eltern sie doch noch nach England nachholen, wird sie langsam erwachsen und ihre Familie erwartet von ihr, dass sie eine gute Verbindung mit einem jungen Mann aus einer angesehenen Hamburger Familie eingeht.
Auf einem der sorgsam geplanten Dinners von Onkel Hinrich und Tante Minna lernt Emilia den Kapitän Carl Gotthold Lessing kennen - ein Großneffe des berühmten Schriftstellers. Die beiden sind sich gleich sympathisch - teilen sie doch die Leidenschaft für gute Bücher und das Schreiben von Briefen. Doch natürlich ist der junge Lessing keine standesgemäße Wahl, nicht nur, weil er sich das Geld für sein erstes eigenes Schiff bei seinen Brüdern leihen musste… Doch Emilia und Carl schreiben sich während seiner ersten großen Fahrt zahlreiche Briefe und kommen sich so näher. Als sie sich über ein Jahr später wieder begegnen, ist es längst um sie geschehen und sie beginnen eine heimliche Beziehung. Der Bruch mit der Familie ist somit unaufhaltsam, aber Emilia hat sich längst entschieden: für ein Leben ohne Luxus und Konventionen, dafür mit Carl - und so geht sie mit ihm auf große Reise.

Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten, die durch die Autorin in einen solch schönen Rahmen gepackt wurde, dass ich kurzer Lektüre bereits fasziniert war: die Atmosphäre der damaligen Zeit ist in meinen Augen sehr authentisch eingefangen, so dass ich an der ein oder anderen Stelle schlucken musste, denn elterliche Entscheidungen waren damals sehr häufig von nüchternen Erwartungen geprägt als von liebevollem Verständnis. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Bregartners ihre Tochter einfach bei Onkel und Tante "zwischenparken" und auch nach zwei Jahren - für ein Mädchen sicher eine Ewigkeit - nicht wieder zu sich holen. Dass das Mädchen leiden könnte und Sehnsucht nach Mutter, Vater und Bruder hat, hat offensichtlich keiner bedacht. Zum Glück gibt es eine Handvoll wirklich liebenswerter Figuren, die Emilia so gut sie es können unterstützen… Die Geschichte ist packend, auch wenn sie sich langsam entwickelt und damit ein wirklich interessantes Leben voller Abenteuer und Emotionen aufbaut wird. Dabei haben mir vor allem die Schilderungen der unterschiedlichen Schiffsreisen gefallen und wie Emilia das ihr ungewohnte Leben an Bord meistert. Dass sie an manchen Stellen sicherlich ein entbehrungsreiches Leben führt, hindert Emilia nicht daran, ein glückliches zu führen - mit sich und ihrer Entscheidung im Reinen. So erlebt sie Freundschaft, Gefahren, große Hilfsbereitschaft und die Geburt ihrer Kinder auf hoher See und trifft letzten Endes mit ihrem Mann eine weitere große Entscheidung…
Emilia hat ein spannendes und vor allem sehr unkonventionelles Leben geführt, das mir aus heutiger Sicht einiges an Respekt abverlangt - gerade deshalb finde ich es großartig, dass Ulrike Renk uns diese Geschichte erzählt. Die Mischung aus Fakten und Fiktion, die ruhige und stimmungsvolle Erzählweise haben mir große Freude beim Lesen bereitet und ich hätte gerne noch mehr aus dem Leben dieser bemerkenswerten Frau gelesen. So ging es mir zum Ende hin fast ein bisschen zu schnell, denn ich hätte gerne mehr aus dem Leben der Kinder von Emilia und Carl gelesen - aber dennoch bin ich mit dem Ende natürlich zufrieden.
Bleibt eigentlich nur ein Punkt, den ich kritisch erwähnen muss, nämlich den Titel des Buches. Auch wenn ich verstehen kann, dass man einen Titel durchaus auch aus Verkaufsgründen wählen muss, finde ich, dass dieser dem Inhalt einfach nicht gerecht wird. Zum einen, weil die Geschichte zum größten Teil nichts mit Australien zu tun hat, zum anderen, weil ich den Eindruck habe, dass dem Buch damit ein Genre verpasst werden soll, in das es meiner Meinung nach nicht gehört. "Die Australierin" ist kein Love & Landscape-Roman und auch kein Auswandererroman, bei dem die Helden ihr Glück in einem fernen, vielleicht sogar exotischen Land suchen. Dieses Buch ist ein toll erzählter historischer Roman, dessen Autorin einen perfekten Weg gefunden hat, aus den Eckdaten eines spannenden Lebens eine Geschichte zu machen, die authentisch und fesselnd ist, deren Figuren mir schon nach wenigen Seiten ans Herz gewachsen sind und dabei mit liebevollen Details aufwartet. Ein echtes Lesevergnügen!
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5.0 von 5 Sternen Man kann sich auf eine beeindruckende Geschichte freuen, die ergreifend und dramatisch ist. Tränenfluss inklusive, 5. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Australierin: Von Hamburg nach Sydney Roman (Taschenbuch)
Cover:

Das Cover hat bei mir von Anfang an ein Gefühl von Sehnsucht hervorgerufen. Zeitgleich sieht es aber so aus, als wäre die Dame darauf irgendwie angekommen. Genau dort, wo sie hin wollte. Zur Geschichte passt es ganz wunderbar, die Farben spiegeln die Wärme und Geborgenheit der Hauptprotagonistin wider.

Meinung:

Auf eine gesonderte Inhaltsangabe verzichte ich an dieser Stelle. Der Klappentext verrät in meinen Augen schon genug. "Die Australierin" ist eigentlich eine Geschichte, die ich vielleicht gar nicht gelesen hätte, denn solche Erzählungen tauchen im Grunde nicht auf meinem Leseradar auf. Aber das Cover hat mich angelockt und der Klappentext tat dann seinen Rest.

Vorab muss gesagt werden, dass die Geschichte um Emilia auf wahren Begebenheiten beruht. Die Autorin hat Kontakt zu einer Nachfahrin und erzählt die Geschichte somit aus erster Hand. Diesbezüglich fällt die Rezension auch anders aus. Denn da es alles real existierende Menschen waren, die zu der Zeit auf eine bestimmte Handlung reagiert haben, kann man der Autorin nicht ankreiden, dass sie ihre Figuren seltsam handeln lässt.
Natürlich mussten einige Stellen ausgefüllt werden und sicherlich sind auch die Gespräche nicht Wortgetreu wieder gegeben worden, aber die Rahmenhandlungen, die Menschen, die Orte und auch große und kleine Ereignisse sind tatsächlich so geschehen. Genau das sollte man auch während des Lesens immer vor Augen haben, denn dann betrachtet man die Geschichte in einem ganz anderen Blickwinkel.

So erging es jedenfalls mir.

Emilia Bregartner ist eine wirklich beeindruckende Frau, die trotz ziemlich großen Widerständen und immer wieder auftauchenden Problemen ihren Weg geht. Von klein auf ist sie im Grunde ein Spielball der Erwachsenen und setzt trotz der gesellschaftlichen Denkweisen und Vorschreibungen ihren Kopf durch und folgt letztendlich ihrem Herzen.
Sie schafft das, was andere Frauen damals und auch manche heute nicht geschafft haben:

Sie lebt ihren Traum und macht aus ihrem Leben das, was sie selbst wollte.

Das Leben meint es nicht immer gut mir ihr, aber dennoch macht Emilia grundsätzlich das Beste daraus. Sie bricht mit den gesellschaftlichen Konventionen und ist sich dessen Konsequenzen dennoch durchaus bewusst. Ulrike Renk schafft durch ihren wirklich einprägsamen Schreib- und Erzählstil, die damalige Zeit und die tiefgreifenden Ereignisse sehr lebhaft, anschaulich und, wenn nötig, auch sehr dramatisch an den Leser zu bringen.

Einmal eingetaucht in die Zeit von Segelschiffen, Mamsellen und standesgemäßen Verbindungen, kann man sich nur sehr schwer daraus wieder flüchten, denn die Autorin fesselt den Leser an die Wörter und lässt die Geschichte aufleben. Es ist nicht nur, dass die Autorin einfach das Leben von 1842 und seine Entwicklungen bis 1909 wiedergegeben hat. Es kommt auf die Einzelheiten an, das ist immer wichtig. Egal ob es eine erfundene Geschichte ist oder eine, die auf wahren Begebenheiten beruht. Bei wahren Geschichten sogar mehr als sonst, denn sie büßen ihre Glaubwürdigkeit ein, wenn der Verfasser sich die Einzelheiten aus den Fingern zieht.
Nicht so bei Ulrike Renk.
Bei ihr stimmte alles. Von der Kleidung, über das Essen bis hin zu den sprachlichen Gewohnheiten. Standesunterschiede wurden in der Wahl des Wohnortes deutlich gemacht, Liebesheiraten gab es nicht (oder nur sehr selten und vielleicht aus Zufall) und die jungen Frauen mussten das machen, was ihre Eltern oder der Vormund sagte. Diese Kleinigkeiten machen das Herz der Geschichte aus und die Autorin bringt sie wirklich sehr glaubhaft und detailreich dem Leser näher.

Des Weiteren beeindruckt sie mit einer tiefgreifenden Recherche in Bezug auf Segelschiffe, das Leben darauf und alles, was mit Kapitänen und dem Thema "zur See fahren" zusammenhängt. Sei es der Handel, Frauen an Bord oder sogar Geburten, die auf hoher See stattfanden.

Das Einzige, was den einen oder anderen Leser vielleicht in die Irre führen könnte ist der Titel "Die Australierin", denn Australien kommt im Grunde nur am Ende vor und es geht auch nicht um dieses Land. Ein anderer Titel hätte hier vielleicht ein besseren ersten Eindruck verschafft, aber wenn man das außer Acht lässt und sich auf die Geschichte einlässt, fesselt sie einen und überzeugt am Ende, auch mit einem nicht ganz so passenden Titel.

Während des Lesens fühlte ich mich, als würde ich eine Reise in die Vergangenheit machen, aus der ich eigentlich nicht wieder zurück wollte. Auch wenn einige Ereignisse wirklich schrecklich sind und ich mehr als nur einmal Tränen verdrückt habe, so habe ich Emilia doch gerne auf ihrer Reise begleitet und muss ehrlich gestehen, ich kann es kaum erwarten zu wissen, wie es weiter geht. Gut zu wissen, dass es wirklich noch nicht vorbei ist …

Fazit:

"Die Australierin" von Ulrike Renk ist ein Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht. Wahrheit vermischt sich mit Fiktion. Realismus und Glaubhaftigkeit machen eine beeindruckende Lebensgeschichte zu etwas besonderen und der einprägsame Schreibstil der Autorin sorgt dafür, dass die Geschichte um Emilia Bregartner lange in Erinnerung bleibt. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der wahre Lebensgeschichten gerne liest und dem eine glaubhafte Recherche und detailgetreue Wiedergabe der damaligen Lebensumstände wichtig sind. Und alle anderen können sich auf eine beeindruckende Geschichte freuen, die ergreifend und dramatisch ist. Tränenfluss inklusive.

Bewertung:

"Die Australierin" von Ulrike Renk bekommt von mir ohne Frage 5 von 5 Marken.

Liebe Grüße
~ Tilly
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5.0 von 5 Sternen Wunderbare Familiengeschichte nach wahren Begebenheiten, 18. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Australierin: Von Hamburg nach Sydney Roman (Taschenbuch)
Ich habe das Buch kaum aus den Händen legen können. Schon die ersten historischen Romane von Frau Renk haben mich gefesselt und ich war erfreut, dass die Familiengeschichte der te Kloots (Die Frau des Seidenwebers / Die Seidenmagd) in diesem Buch fortgeführt wurde.
Emilia Lessing, die einen Großneffen des Dichters geheiratet hat, lebte wirklich. Und auch Jean und Rudolph te Kloot haben gelebt. Auf wunderbar atmosphärische Weise verbindet Renk tatsächliche Begebenheiten mit stimmungsvollen Bildern ohne dabei kitschig zu werden.
Ein sehr angenehmes Lesevergnügen, dass zudem noch informativ ist, denn die Autorin versteht zu recherchieren, wirkt aber nie belehrend.
Ich hoffe, es wird noch einen weiteren Band geben!
Absolute Kauf- und Leseempfehlung!
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5.0 von 5 Sternen Lesenswert, 27. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein außergewöhnlicher Roman über eine außergewöhnliche Frau, die die Herzen berührt.
Dieses Buch macht Mut, sich über Grenzen hinweg zusetzen.
Absolut lesenswert !!
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5.0 von 5 Sternen Wunderbar erzählte, wahre Lebensgeschichte, 24. Februar 2014
Der Roman erzählt Emilias Geschichte, die in jungen Jahren von ihren Eltern in Hamburg zurückgelassen wird. Sie wächst in der Obhut ihrer Tante und ihres Onkels auf. Im heiratsfähigen Alter muss sie sich zwischen der romantischen Liebe zu einem jungen Kapitän und den Wünschen ihrer Verwandtschaft entscheiden. Tante und Onkel erhoffen sich eine „gute Partie“ für sie, d.h. die Heirat in eine wohlhabende Familie. Emilia entscheidet sich für den Kapitän und ist von da an auf sich allein gestellt. Ihr Weg führt sie an Bord eines Schiffes quer über den Erdball, bis sie schließlich als mehrfache Mutter in Australien seßhaft wird.
Von Beginn an schlägt die dichte Erzählweise den Leser in ihren Bann, verschluckt ihn und nimmt ihn im brennenden Hamburg mit auf die Reise. Er erleidet Emilias (wahre) Schicksalsschläge, durchlebt Stürme, reist zu fernen Häfen und besucht fremde Länder, um schließlich im staubigen Australien wieder an Land gespuckt zu werden. Währenddessen reift Emilia vom kleinen Kind zur Frau. Einer der (leider viel zu wenigen) historischen Romane, die ihre Leser ernst nehmen. Im Nachwort erfährt man, wie es zur Entstehung des Romans kam und wo die schmale Grenze liegt zwischen Fiktion und Wahrheit. Verblüffend, dass es die meisten Romanfiguren tatsächlich gab und es möglich ist, aus der (wenn auch ungewöhnlichen) Biographie eines Menschen solch eine Geschichte zu spinnen. Leseempfehlung.
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Die Australierin: Von Hamburg nach Sydney  Roman
Die Australierin: Von Hamburg nach Sydney Roman von Ulrike Renk (Taschenbuch - 9. Dezember 2013)
EUR 12,99
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