Kundenrezensionen

47
4,1 von 5 Sternen
Nachts kommt die Angst: Psychothriller
Format: TaschenbuchÄndern
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. April 2013
Nachdem sie herausgefunden hat, dass ihr Freund sie betrügt, packt Alexandra ihre Sachen und zieht in ein sehr abgelegenes altes Haus in der Uckermark. Kaum hat sie sich in der baufälligen Ruine notdürftig eingerichtet, kommt ihr Gerede zu Ohren, dass in den vergangenen Wochen einige rothaarige Frauen erst als vermisst galten und dann als Mordopfer aufgefunden wurden. Dazu kommt, dass der Dorfpolizist Harris ihr nicht geheuer ist, der ihr Avancen macht. Alexandra, selbst noch nicht an die einsame Gegend und die damit verbundenen unbekannten Geräusche gewöhnt, fühlt zunehmend Panik in sich aufsteigen in dem unheimlichen Haus, dessen unbekannte Geräuschkulisse, vor allem vom Dachboden, ihre Nerven zum Zerreißen anspannen lassen. Was ist hier los, was passiert hier?

Gabriela Gwisdeks Roman „Nachts kommt die Angst“ ist ein atmosphärisch dichter Thriller. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt sofort gut ins Buch rein. Schnell bekommt man es durch den gekonnt aufgebauten Spannungsbogen selbst mit der Angst zu tun und liest atemlos Seite um Seite. Die Handlung in der Einöde, die düstere Atmosphäre, die nächtlichen Geräusche, all das jagt einem Schauer über den Rücken, fürchten wir uns doch selbst vor solch einem Szenario.

Auch wenn mich der Schluss nicht ganz so überzeugen konnte und mir auch die Protagonisten zu wenig detailliert beschrieben waren, um meiner Vorstellungskraft genüge zu tun, hat mir der Thriller durchweg gut gefallen und kann ihn deshalb guten Gewissens empfehlen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juni 2013
"Wie vorhersehbar, wie spürbar ist das nahende Ende? Verließe man, wenn man es erahnen könnte, an jenem Tag das Haus? Gibt es ein vorherbestimmtes Schicksal, oder ist es nicht vielmehr eine zufällige Begegnug mit dem Tod?" -S.13

Inhalt:
Alexandra, eine junge Malerin verspricht sich nicht viel mehr als Ruhe zum Malen, als sie in das alte Haus im kleinen Dorf Lunow zieht. Doch schon bald merkt sie, dass mit dem Haus etwas nicht stimmt und auch im Dorf geht der Schrecken um, denn ein Serienmörder ermordet Frauen. Frauen, die aussehen wie Alexandra...

Meine Meinung:
Thriller schaffen es leider nicht oft mich zu begeistern. Meistens sind sie mir zu vorhersehbar und schaffen es nicht mich zu überraschen oder zu packen.
Gabriela Gwisdek hat nicht nur das geschafft, sondern sie hat mir auch noch durch das ganze Lesevergnügen hindurch einen kalten Schauer eingebracht!
"Nachts kommt die Angst" hat mich durchweg begeistert. Auf den ersten Blick scheint die Geschichte nicht sonderlich neu. Junge Frau zieht in ein abgelegenes Haus und ein seltsamer Spuk geht dort vor sich, zudem geht auch noch ein Serienmörder im Dorf um.
Dementsprechend habe ich versucht relativ neutral an die Geschichte heranzugehen und habe bestimmt nicht erwartet, dass dies ein Thriller ist, der mich tatsächlich noch nachts beim Eischlafen verfolgt.
Die Charaktere fand ich allesamt sehr gelungen. Sie sind nicht langweilig, oder nach dem herkömmlichen Schema gestrickt. Sie sind alle sehr besonders, angefangen mit der Protagonistin Alexandra, über den charmanten aber etwas seltsamen Polizisten Harris, bis hin zum stotternden Handwerker Dirk. Es hat mir wirklich Spaß gemacht, von diesen Charakteren zu lesen, die auch, wenn die Atmosphäre einmal nicht bis zum zerreissen gespannt war, für das ein oder andere Schmunzeln gesorgt haben.

Auch der Schreibstil der Autorin passt perfekt zu der Geschichte und spielt mit dem Leser. Mal verliert sie sich (positiv) in schönen Beschreibungen oder Gedanken und verleiht dem Geschehen eine gewisse Ruhe, dann gewinnt auch der Erzählstil wieder an Tempo und reißt den Leser atemlos mit.

Die Autorin hat es geschafft, mich immer wieder , und vor allem am Ende so zu überraschen, dass ich einige Sekunden einfach nur geschockt auf die Zeilen vor mir starren konnte.
Die Geschichte ist zu jeder Zeit so spannend gestaltet, dass die Seiten nur so dahin fliegen und man erst nach ein paar 100 Seiten merkt, wie tief man eigentlich schon in dem Geschehen gefangen ist. Bis in das letzte Wort ist die Geschichte sehr gut durchdacht und man hat am Ende wirklich den "Aha-Effekt".

Fazit:
Auch wenn die Autorin sich hier auf den ersten Blick einem 0815- Schema zu bedienen scheint, wird doch wohl jeder, ebenso wie ich, überrascht sein, was sie aus eben dieser Idee herausholt, wie sie sie formt und schließlich so wendet, dass der Leser fassungslos zurückgelassen wird.
Eine klare Leseempfehlung und 20 Sterne!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Juni 2013
Alexandra ist auf der Flucht. Vor einer missglückten Beziehung und vor ihren eigenen Ängsten. Nicht mal mehr das Malen, das ihr sonst so wichtig war, macht mehr Freude. Sie beschließt, der Großstadt Frankfurt den Rücken zu kehren und in einem kleinen Dorf in der Uckermark ganz neu anzufangen. Ein Haus hat sie dort gemietet, herrlich einsam in der Natur gelegen. Dort will sie ihre innere Ruhe und ihre Inspiration wiederfinden.

Leider entpuppt sich das Haus schon beim ersten Anblick als Alptraum! Völlig heruntergekommen und voller Gerümpel! Viel schlimmer ist aber noch, dass alle Dorfbewohner auf ihre Anwesenheit dort verstört und ausweichend reagieren. Das Gerede vom Spuk könnte man vielleicht noch ignorieren, doch eigenartigerweise verschwand kürzlich ihre Vormieterin spurlos. Alexandra wird zunehmend panisch – sie hört eigenartige Geräusche, Schritte auf dem Dachboden. Ist die Bedrohung real oder nur in ihrem Verstand? Wem kann sie trauen? Verfolgt dieser Dorfpolizist sie oder will er sie nur beschützen? Fakt ist, dass die Gegend von einer Mordserie erschüttert wird. Ein Serienkiller treibt sein Unwesen und seine Opfer sind alles junge Frauen - so wie Alexandra.

Klasse geschrieben, super spannend und schaurig! Die Beschreibungen des Hauses und einiger Szenen kamen mir vor wie eine Ansammlung menschlicher Urängste. Und bis zum Schluss habe ich gerätselt, wer wohl der Täter sein könnte – um dann noch mal völlig überrascht zu werden!

Dem ein oder anderen mag die Beschreibung der Opfer ein wenig zu blutarm sein - es wird sehr viel angedeutet. Bei mir setzt an solchen Stellen das Kopfkino ein und erzeugt entsprechende Bilder in meiner Phantasie. Das funktioniert prima und sorgt bei mir für mehr Grusel, als es so manche bluttriefende Schilderung tut.

Mit anderen Worten: Ich hatte viel Spaß beim Lesen!

„Nachts kommt die Angst“ ist das zweite Buch von Gabriela Gwisdek. Ihr erstes Buch „Die Fremde“ werde ich mir nun auch noch anschauen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. April 2013
Mit einem Wort: ausbaufähig.

Optik: Die optische Aufmachung ist klasse. Die Farbgebung, der Schriftzug. Das Cover ist richtig gruselig.

Verlagsinfo:
"Das Haus des Schreckens In einem kleinen Dorf in der Uckermark hofft die Malerin Alexandra wieder zur Ruhe zu kommen. Doch das Haus, das sie gemietet hat, gilt bei den Dorfbewohnern als Spukhaus. Alexandra meint, Schritte auf dem Dachboden zu hören – dann erfährt sie, dass ihre Vormieterin spurlos verschwunden ist und unlängst fünf Frauen in der Gegend getötet worden sind. Sie freundet sich mit Harris, dem Dorfpolizisten, an, der sie offensichtlich verfolgt. Ob er sich in sie verliebt hat oder sie einfach nur beschützen will, findet Alexandra nicht heraus. Als Theresia, die schöne Kellnerin aus der Dorfkneipe, tot aufgefunden wird, glaubt Alexandra, die Atmosphäre in ihrem Haus kaum noch ertragen zu können. Sie bekommt Warnungen, ihre Sachen zu packen. Will sie jemand in den Wahnsinn treiben? Aber warum? Ein packender Psychothriller voller überraschender Wendungen."

Meine Meinung:

Das Buch hält leider nicht, was die Verlagsinfo verspricht.

An und für sich ist der Roman gar nicht mal so schlecht, man kann ihn flott lesen. Der Anfang ist vielversprechend und spannend. Die Figuren durchlaufen im Verlauf der Geschichte aber leider keine Entwicklung und bleiben eher "Typen" . Ich hätte mir eine tiefergehende Charakterisierung gewünscht. Was den Spannungsverlauf anbelangt, so beginnt die Geschichte sehr spannend. Im Mittelteil flacht sie dann ab, um gegen Ende nochmals mächtig anzuziehen. Manches erschien mir während der Lektüre nicht nachvollziehbar, und ein paar Handlungsfäden wurden am Ende nicht zusammengeführt. Einiges erscheint viel zu konstruiert zu sein.
Die Auflösung überrascht einigermassen, obwohl es in der story Hinweise gab. Gleichwohl war mir die Auflösung aber auch ein wenig zu simpel. Eine buchstäblich kranke Person & Persönlichkeit, deus ex machina ?
Viele Ideen an sich sind nicht schlecht, aber es wird auch Potential verschenkt.

Dass ich viele Handlungselemente als unlogisch empfand, mag vielleicht auch daran liegen, dass die story nicht aus der Ich - Perspektive erzählt wurde. Denn die schliessliche Auflösung wäre mit einem "unreliable narrator" oder dem Stilmittel des unzuverlässigen Erzählens vielleicht viel stimmiger erschienen. Gute Ansätze sind aber auf jeden Fall da. Es hapert aber ein wenig an der Umsetzung.
Die Suspenseelemente sind merkwürdigerweise nicht so richtig bei mir angekommen, die Spannung lässt vor allem in der Mitte zu wünschen übrig.

Von einem Thriller erwarte ich in dieser Hinsicht mehr, dies ist aber nur meine persönliche Meinung.
Manche Elemente erschienen mir auch im Gesamtkontext unlogisch, was aber auch - wie erwähnt - daran liegen mag, dass nicht die Ich-Perspektive zum Erzählen gewählt wurde.

Fazit: Nicht schlecht, aber ausbaufähig.

Da ist noch Luft nach oben! Viele gute Ansätze wurden leider nicht vertieft, viel Potential wurde leider verschenkt.
Der Roman hat jedoch ein interessantes setting zu bieten - die ostdeutsche "Provinz", und man kann ihn sehr flott lesen. Obwohl die Spannung teils nachlässt, gibt es keine grossen Längen in der Erzählung.
Die optische Gestaltung macht das Buch zum Hingucker im Regal.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. August 2013
Ich habe bis jetzt selten bis gar keine Rezensionen geschrieben, aber diesmal möchte ich gerne meine Eindrücke loswerden, bevor jemand in die gleiche Falle tappt...Ich habe erst vor kurzem die absolut spannenden Bücher „Das Nebelhaus“ von Eric Berg und „Das Dorf der Mörder“ von Elisabeth Hermann beendet. Zu „Nachts kommt die Angst“ habe ich aufgrund dem Hinweis von Amazon gegriffen („welchen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben“) sowie in der Hoffnung, eine ähnlich angesiedelte Geschichte zu lesen: Geschehnisse um ein abgelegenes Haus mit einer dunklen Vergangenheit, ein kleines Dorf mit verschrobenen Bewohnern, ein mysteriöser Mörder, der dort sein Unwesen treibt und dunkle Geheimnisse, die sich unter der Oberfläche der scheinbaren Idylle verbergen. Und dann steht da noch „Psychothriller“, also bestimmt ein echter Pageturner! Schon auf den ersten Seiten habe ich festgestellt, dass ich dahingehend falsche Erwartungen hatte, der Erzählstil hat mir nicht wirklich zugesagt, teilweise etwas hölzern. Auch wenn ich nichts gegen Umgangssprache in wörtlicher Rede habe, doch die „n“s und „nen“s waren mir doch irgendwie zu viel.

Als die Protagonistin Alexandra den Dorfpolizisten das erste Mal von Weitem sieht und er direkt mit „markant geschnittene Zügen“,„stahlblauen Augen“ und „lässig in den Nacken geschobener Polizeimütze“ bedacht wird sowie die detaillierte Beschreibung der wunderhübschen Heldin mit ihrem langen roten Haaren, dachte ich schon „Oh oh, Schnulzen-Alarm?“ Ich habe mich trotzdem darauf eingelassen, denn anders als erwartet bedeutet ja nicht automatisch schlechter. Und ich habe nichts gegen Thriller/Krimis mit ein bisschen Liebesgeschichte.

Allerdings habe ich mich bei 69 % des Buches auf meinem Kindle entschlossen, es nicht zu Ende zu lesen, weil ich mich einfach zu sehr über Handlung, Hauptpersonen und Schreibstil aufgeregt habe. Über kleinere unlogische Schnitzer lese ich gerne mal hinweg, wenn es zu der Story passt, aber in diesem Buch war für mich die Grenze erreicht. Erst einmal ist Spontanität eine Sache und es gibt ja bekanntlich Menschen, die sich Hals über Kopf ins Abenteuer stürzen. Dass allerdings eine 30-jährige Single-Frau von heute auf morgen ein Haus 600 km entfernt von ihrem Heimatort mietet, ihre Zelte in der Stadt komplett abbricht und mit Sack und Pack dorthin übersiedelt, ohne es auch vorher auch nur ein einziges Mal (!) besichtigt zu haben, erscheint mir etwas zu weit hergeholt. Auch wenn man aus enttäuschter Liebe gerne schnell einen Ortswechsel vollziehen möchte, so handelt doch keiner freiwillig! Sie lebt dann also in einem unheimlichen, baufälligen Haus, bis zum Dach vollgestopft mit dem mysteriösen Gerümpel der Vormieter/innen in der Mitte von Nirgendwo ohne Kontakt zum Vermieter... Ich habe auch nicht ganz verstanden (oder es überlesen?) wovon die Dame eigentlich lebt. Sie ist Künstlerin aber es wird mehrmals gesagt, dass sich ihre Bilder schlecht bis gar nicht verkaufen. Sonstige Bezüge werden nicht erwähnt – bezieht sie Harzt 4 oder hat sie ein Vermögen auf der hohen Kante? Aber warum mietet sie sich dann eine Bruchbude?

Die weiteren Nebenpersonen inklusive Haustier bleiben farblos, das Dorf in der Nähe ihres Hauses sowie die weitere Umgebung kann ich mir schlecht vorstellen da kaum beschrieben und (**Achtung Spoiler**) warum sie auch nach mehreren unheimlichen Vorkommnissen/Morden nicht endlich auszieht und die Biege macht, sondern Nacht für Nacht ausharrt, obwohl sie erwiesenermaßen in das „Beuteschema“ des Mörders passt, kann ich einfach nicht begreifen. Ab und zu macht irgendjemand nebulöse Andeutungen, beispielsweise eine alte unheimliche Frau, sehr originell, („gehen Sie fort von hier“), aber alles bleibt undurchsichtig und keiner erklärt erst mal, warum Alexandra weg ziehen soll. Ich kann mir auch schlecht vorstellen, dass ein Serienmörder seit geraumer Zeit in einem kleinen Dorf sein Unwesen treibt, alle darüber Bescheid wissen und es trotzdem vor Presse und neuer Einwohnerin, die ja dadurch in großer Gefahr ist, geheim gehalten werden kann. Die beschriebene Ermittlungsarbeit der Polizei ist haarsträubend, die Polizisten inklusive dem cholerischen, saufenden Workaholic-Chef mit Eheproblemen agieren kopflos, unlogisch und unstrukturiert. Der Dorfpolizist plaudert Ermittlungsergebnisse betrunken und auch nüchtern an verschiedene Leute aus und die „On-Off-Romanze“ zwischen ihm und Alexandra ist mehr als albern.

Es tut mir leid, dass ich das Buch so verreißen musste und anscheinend gibt es ja viele Menge Leute, denen es gefällt. Ich gehöre nicht dazu, es ist weder Thriller, noch Krimi, noch Liebesgeschichte. Es interessiert mich überhaupt nicht, wie es ausgeht und wer der Mörder ist und ich war richtig erleichtert, als ich auf meinem Kindle die „Delete“-Taste gedrückt hatte. Ich liebe spannende Bücher aber dieses war ein totaler Schuss in den Ofen, schade!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. August 2013
...das Buch lässt sich dennoch gut und flüssig lesen und es kommt auch ohne weiteres Spannung auf: Geräusche in einem alten, verlassenen Haus...Spurensuche auf einem Dachboden....eine Kammer mit einem alten Schaukelstuhl, der sich ab und zu bewegt.... Puuuh, das war spannend, besonders, wenn man sich das Buch nachts zu Gemüte führt. Allerdings gebe ich einigen hier recht: vieles wirkt auch etwas zu konstruiert. Wie in einigen Gruselfilmen macht die Protagonistin einiges, was ein normaler Mensch nie tun würde. Vom Ende mal ganz abgesehen. Das ist wirklich mehr schlecht als recht... die letzten 30-40 Seiten waren eine Zumutung. Trotzdem habe ich das Buch in 2 Tagen gelesen, es hat mich irgendwie gefesselt und unterhalten - daher auch meine noch recht hohe Bewertung.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juli 2013
Mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen.
Es beginnt schon damit, dass kein Mensch ein Haus mietet, ohne es vorher zu besichtigen.
Und man gibt auch keinem Polizisten eine Ohrfeige, nur weils einem halt so überkommt.
Es passieren einfach so viele Dinge, die so irreal wirken, dass ich keine Lust hatte, weiter zu lesen.
Eine blinde Frau kommt auf Alexandra zu und sagt: Gehen sie fort von hier!

Das ist so lächerlich, dass es viel zu konstruiert wirkt, als dass Spannung aufkommen könnte.
Ich ärgere mich, dass ich mein Geld für so ein schlechtes Buch rausgeschmissen habe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Mai 2014
Die Malerin Alexandra zieht vom turbulenten Frankfurt in ein beschauliches Dorf in der Uckermark. Nach einer gescheiterten Beziehung und einer langen Phase beruflichen Misserfolgs möchte sie sich in der Abgeschiedenheit endlich wieder sich selbst und dem Malen widmen. Schnell merkt Alexandra, dass in diesem Dorf trotz aller Abgeschiedenheit nicht nur Ruhe und Frieden herrschen. Die Vormieterinnen ihres kleinen Häuschens verschwanden spurlos und auch während Alexandras Aufenthalt verschwinden dann noch einige Mädchen aus dem Dorf.
Es ist wahnsinnig leicht sich der gruseligen und schaurigen Atmosphäre des Buches hinzugeben, wenn man sich dann aber noch so in die Hauptfigur hineinversetzen kann wie ich, wird es richtig spannend. Ich habe das Buch vor allem abends gelesen und hatte so genau die richtige Stimmung. Große Teile des Buches beschäftigen sich mit der subtilen Angst der Protagonistin, die sich bedroht fühlt in ihrem Häuschen, aber keine konkrete Gefahr ausmachen kann. Jedes Knarren im Haus und jedes Rascheln im Garten versetzen die Protagonistin in Aufregung und diese Ruhelosigkeit hat sich sehr schnell auf mich übertragen. Die Gefahr bleibt dabei zwar immer gegenwärtig aber auch eigentümlich konturlos, eine interessante Mischung und wunderbar um die Spannung zu halten.
Die Handlung wiederum war eine schöne Mischung aus Krimi/Thriller und Horror-Roman. Da es immer wieder Hinweise darauf gibt, dass Alexandras Haus ein Spukhaus sein soll, es jedoch auch ganz reale Verbrechen in diesem Dorf zu verzeichnen gibt, habe ich beim Lesen immer ein bisschen hin und her geschwankt, wie sich das am Ende unter einen Hut bringen lässt. Ohne zu viel zu verraten: die Handlung ist bis zum Ende spannend und wird schlüssig aufgelöst. Sowas ist mir bei einem Buch in diesem Genre besonders wichtig, es gibt nichts schlimmeres als unschlüssig konstruierte Enden. Bei "Nachts kommt die Angst" fügt sich das Ende aber super zum Rest des Buches ein und rundet die Geschichte wunderbar ab.
Die einzige Schwäche des Buches war (für mich) die etwas willkürlich gesetzte Liebesbeziehung zwischen Alexandra und dem „Dorfsheriff“ des Ortes. Irgendwie schien diese Beziehung für die Handlung nötig und wurde daher sehr schnell „gegründet“, richtig nachvollziehbar war die Beziehung und die Handlung der Personen für mich in dieser Hinsicht nicht.
Trotzdem ist „Nachts kommt die Angst“ ein Buch, dass von der ersten bis zur letzten Seite Spannung bietet, basierend auf einer dichten Atmosphäre, irgendwo zwischen Krimi und Horror, also genau mein Fall.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2013
Es gibt nicht viele Thriller, bei deren Genuss ich nachts mit einem mulmigen Gefühl durch meine Wohnung Richtung Badezimmer schleiche und dabei auf meinem Weg alle Lampen anschalte.
Dieses Buch gehört zu diesen besonderen Thrillern!
Ich kann zwar nicht behaupten beim Lesen tausend Tode gestorben zu sein, aber die Beschreibungen der nächtlichen Geräusche, auf dem Dachboden dieser kleinen Bruchbude im Wald, sorgten für eine Gänsehaut und die Angst von Alexandra, unserer Hauptprotagonistin, war fast greifbar und schlich sich in mein Innerstes. Trotz Gänsehaut und nächtlicher Paranoia meinerseits musste ich dennoch weiterlesen, wollte ich doch unbedingt wissen, wer der Serienkiller ist und was aus Alexandra und dem Dorfpolizisten Harris wird.
Die Geschichte ist wirklich spannend geschrieben und man kann sie wunderbar in einem Rutsch durchlesen, was ich bei diesem Genre immer besonders wichtig finde. Die Protagonisten lernt man nur oberflächlich kennen. Alle haben ihre Geheimnisse, Ecken und Kanten und ich wurde teilweise nicht ganz schlau aus ihnen und ihren Beweggründen. Ich konnte ihre Reaktionen in manchen Situationen nur sehr schlecht einordnen, was mir bei diesem Buch aber besonders gut gefallen hat, weil es einen schönen Spannungsbogen aufrechterhielt, der mich an dieses Buch fesselte und mich bei der Suche nach dem Mörder total im Regen stehen ließ.
Der Showdown war spektakulär und die Lösung so überraschend, dass ich es immer noch nicht begreife, warum ich das ganze Buch über nicht gemerkt habe, wer der Täter ist.
Etwas schade finde ich das das Motiv nicht ganz geklärt wurde, aber diesen Punkt verzeihe ich der Autorin mit einem zufriedenen Strahlen.

Ein superspannender Thriller, dem ich wirklich jedem nur ans Herz, oder besser auf den Nachttisch, legen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Oktober 2013
Am meisten reizte mich an Gabriela Gwisdeks “Nachts kommt die Angst” die Aussicht auf eine Geschichte, in der es um ein altes unheimliches Haus mitten im Nirgendwo, in diesem Fall in Brandenburg, geht – und zumindest in diesem Punkt wurde ich nicht enttäuscht.

Die Autorin erzählt die Geschichte um die Protagonistin Alexandra Fischer aus der dritten Person. Über den Schreibstil lässt sich nichts besonders sagen, aber mich konnte er trotzdem, vor allem wegen der unheimlichen Dinge die passieren, fesseln.

Alexandra verlässt Frankfurt nach einer gescheiterten Beziehung und hat kurzerhand ein Häuschen in Brandenburg gemietet, das sie vorher nicht mal gesehen hat. Schon gewagt – allerdings ok angesichts der verzweifelten Lage, in der sich die Protagonistin, eine Malerin in einer Schaffenskrise, befindet.

Von Anfang an steht fest, dass irgendetwas nicht stimmt. Die Leute sind irgendwie seltsam und betonen immer wieder, dass sie zu jungen Frauen wie ihr besonders zuvorkommend sind und sobald sie erzählt wo sie wohnt, reagieren die Einwohner verschlossen. Außerdem ist irgendetwas oder -jemand auf dem Dachboden ihres Hauses. Sie hört Schritte, an einer bestimmten Stelle abgelegte Gegenstände tauchen an einer anderen wieder auf und dreckige Fußspuren sind auf dem Boden zu sehen, obwohl niemand im Haus gewesen sein kann.

Kein Wunder, dass Alexandra immer nervöser wird und jeden verdächtigt, der ihr näher kommt – vor allem der Polizeibeamte Harris, der einen Serienmörder sucht.

Soweit, so gut. Mir hat das Buch echt gut gefallen. Bis dann die Auflösung am Ende kam. Eigentlich originell, allerdings in letzter Zeit immer häufiger in Thrillern, was die Besonderheit dann natürlich nimmt. Außerdem ging es mir am Ende zu schnell und es gibt auch einige Logiklücken, was ich sehr schade fand.

Fazit:

Ein unheimlicher und spannender Psychothriller – aber gerade das lässt das schwache Ende noch enttäuschender Wirken. Ich würde ihn aber trotzdem empfehlen, vielleicht habe ich einfach schon zu viele Bücher dieser Art gelesen.
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