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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Roman über Angst, Wut, Hass und Trauer ... voller Intensität und spannend wie ein Krimi
KLAPPENTEXT:
Eine junge Frau, halb Deutsche, halb Polin, fährt durch die im Nebel versunkene niederschlesische Landschaft: Nele Leipert ist auf dem Weg zum Grab ihres Großvaters. Ihre Gedanken schweifen in die Vergangenheit. Ihr geliebter Djadjo" war eigensinnig und der Nachtseite des Lebens ausgeliefert. Unablässig kämpfte er gegen Dämonen,...
Veröffentlicht am 21. Mai 2012 von Nanni "fantasie-und-traeum...

versus
8 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auf den Spuren des Grossvater's, dessen Geschichte bis nach Galizien führt...
Wer gibt eigentlich schon gerne zu, dass ein Buch schwierig zu rezensieren ist? Und wie soll man denn mit einer jungen Nachwuchsautorin verfahren, wo man das Schreibtalent ebenso wahrnimmt, wie die Durchschnittlichkeit, oder die Schwächen mit dem Anspruch, dem Allem noch irgendwie gerecht zu werden? Inwiefern wir uns von einem Zitat eines renommierten Günter...
Veröffentlicht am 6. September 2010 von A. Zanker


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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein atemberaubendes Debüt, dass man einfach lesen muss!, 14. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Katzenberge: Roman (Gebundene Ausgabe)
Beschreibung:

Die junge Journalistin Nele begiebt sich nach dem Tod ihres Großvaters auf eine wagemütige Reise in die Vergangenheit. Nele möchte herausfinden wer ihr Großvater wirklich war und was es mit seiner dunklen Vergangenheit wirklich auf sich hat. Die junge Frau halb pole halb deutsche reist von Berlin nach Schlesien und von dort nach Galizien um einen mysteriösen Fluch zu bannen, der ihren Großvater bis zu seinem Ende begleitet hat.

Meine Meinung:

Sabrina Janesch gelingt mit "Katzenberge" ein atemberaubendes Debüt. In einer fesselnden Art und Weise schafft es die Autorin mich ihrem Roman gebannt zu verfolgen. Zusammen mit der jungen Journalistin Nele begiebt man sich auf eine Reise in die Vergangenheit nach Schlesien und Galizien. Immer wieder verwischen die Grenzen zwischen der Gegenwart, in der Nele von der wagemutigen Reise berichtet, und der Vergangenheit die aus Erzählungen ihres ihr Großvaterers besteht.

Man taucht ein in die dunkle und mysteriöse Geschichte von Neles Großvater der in einer Zeit des Krieges von aus der Ukraine nach Niederschlesien flieht um sich dort mit seiner Frau Maria ein neues Leben aufzubauen. Mit den detaillreichen Beschreibungen der Umgebung erschafft Sabrina Janesch einen beeindruckenden Hintergrund auf dem sich eine wirklich mystische Geschichte rankt.

Besonders gut gefallen mir die eindrucksreichen Erzählungen von Neles Großvater, in der Sabrina Janesch eindrucksvoll die durch Gewalt, Hunger und Grausamkeit geprägte Nachkriegszeit heraufbeschwört. Geister und Dämonen sollen in den Wäldern hausen, in denen Neles Großvater wildert um seine Familie durch den Winter zu bringen. "Katzenberge" wird zum Ende hin immer mysteriöse und unheimlicher...So wie Gegenwart und Vergagenheit ineinnander verschwommen ist, lässt sich nun auch kaum eine Grezen zwischen Realität und übersinnlichem ziehen. Schließlich kann Nele den Familienfluch doch noch Bannen und kehrt in den Schoß der Familie zurück.

Ich habe nur einen ganz kleinen Kritikpunkt anzubringen, denn einige Charakter in Sabrina Janeschs "Katzenberge" werden mir einfach zu oberflächlich behandelt und da hätte ich mir einfach gewünscht, dass die junge Autorin etwas mehr in Detail gegangen wäre.

Nichtsdestotrotz ist der Autorin mit ihrem Debütroman "Katzenberge" eindrucksvolles Werk gelungen das mich gebannt lesen lies. Abzüglich meines kleinen Kritikpunktes vergebe ich daher 4,5 von 5 Sternen.

Mein Fazit:

Ein atemberaubendes Debüt, dass man einfach lesen muss!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reise durch die polnische Geschichte, 27. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Katzenberge: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die junge polnisch-deutsche Journalistin Nele fährt zur Beerdigung ihres Großvaters zurück ins Katzengebirge nördlich von Breslau. Den Andeutungen der Dorfbewohner bei der Trauerfeier entnimmt sie, dass ihr Großvater ein dunkles Geheimnis hatte, an das zu seinen Lebzeiten niemand zu rühren wagte. Nele beschließt, die Wurzeln dieser Geschichte auszugraben. Sie macht sich auf eine Reise in die Heimat ihres Großvaters, der nach dem Kriegsende aus der Ukraine nach Niederschlesien geflohen ist.
Neles Reisebericht wird immer wieder von den Erinnerungen ihres Großvaters durchbrochen, der mit seiner eigenen Geschichte zugleich die Geschichte Polens nach dem zweiten Weltkrieg erzählt. Es ist eine düstere und gefährliche Welt, die er beschreibt, geprägt von Gewalt, Hunger, Grausamkeit und Anarchie. Die polnischen Dörfer und Wälder sind bevölkert von Geistern, Teufeln und Dämonen. Das real Erlebte und das Übersinnliche sind nicht von einander zu trennen. Eins wächst ins andere und nur durch die Aufarbeitung kann der böse Zauber, der die Familiengeschichte bis in die Gegenwart beherrscht, letztendlich gebannt werden.
'Katzenberge' ist nicht nur ein wunderbar erzählter, sondern auch sehr spannender Roman - und meiner Meinung nach unbedingt empfehlenswert.
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5.0 von 5 Sternen schön geschrieben, 14. November 2013
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Rezension bezieht sich auf: Katzenberge: Roman (Taschenbuch)
Das Buch hat in der besonderen ausdrucksstarken Sprache der Schriftstellerin einen tiefen Eindruck hinterlassen.
Vertreibung und Leid sowie der Mut zu neuem Anfang werden gut darfgestellt. Die wiedergegebenen Eindrücke der Reise der Schriftstellerin kenne ich aus eigenem Erleben sehr gut.
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5.0 von 5 Sternen Ein Debütroman von magischer Schönheit, 25. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Katzenberge: Roman (Kindle Edition)
Bezaubernde Familiengeschichte einer deutsch-polnischen Familie, die nach dem zweiten Weltkrieg heimatvertrieben in einem ehemals deutschen Dorf in Schlesien angesiedelt wurde. Spannend, warmherzig, sprachgewandt erzählt die Autorin leichtfüssig berührend über Landschaften, Kultur, Familie und Geschichte. Ein wunderbares Buch aus der Zeit nach dem grossen Krieg in der es fast überall in Europa nur Verlierer gab und Millionen von Menschen ihre Heimat verloren und sich eine neue schaffen mussten. Sehr polnisch, aber auch ein wenig deutsch und ukrainisch voller Verständnis für menschliche Irrungen und Wirrungen, einfach ein ganz tolle Erzählung und liebevoll lebendige Beschreibung ihrer Charaktere. Weiter so, Frau Janesch.
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5.0 von 5 Sternen Roman, 26. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Katzenberge: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Buch wurde in einwandfreiem Zustand geliefert. Eine wirklich spannenden Geschichte – hier begegnen sich Gegenwart und Vergangenheit, geschrieben in einer wunderbaren, gut zu lesenden Sprache. Das Buch einer jungen Autorin zum besseren Verständnis europäischer Geschichte, dem wir viele Leserinnen und Leser wünschen.
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5.0 von 5 Sternen Janeschs benutzt sehr eingängige, ungewöhnliche Metaphern , Spannung , Mystik bis zum Schluss, 13. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Katzenberge: Roman (Taschenbuch)
Ihre metaphorischen "Bilder" sind sehr plastisch. Sabrina Janesch schildert ein Schicksal, wie es viele (noch) ebenso betrifft. Die Stadtbeschreibungen/Streifzüge durch Danzig sind wunderbar unaufgeregt! Alles sehr spannend bis zum verblüffenden Ende...
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5.0 von 5 Sternen Andere Perspektive, 16. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Katzenberge: Roman (Taschenbuch)
Ich habe das Buch mit großer und zunehmender Spannung gelesen: Es nimmt einen mit in eine ganz andere Perspektive von "Heimatvertriebenen": Die vertriebenen Deutschen sind vertrieben von Polen, die von Urainern vertrieben wurden usw.Unrecht wird nicht gegen Unrecht aufgerechnet; individuell zu verantworten ist Unrecht, was Schuldige Unschuldigen angetan haben und was jenseits von Vertreibungen bleibt - oder vergeben wird.
Die Perspektive der jungen Deutschen polnischer Herkunft ist sachlich, hat einen klaren Blick - und ist doch voll Liebe für ihre Vorfahren, die ihre Heimat verloren und eine andere wiedergefunden haben.
Schöne, klare, gut lesbare Sprache. Unbedingt lesen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Generationen-Roman ohne Längen, 12. November 2010
Von 
Chaostante - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Katzenberge: Roman (Gebundene Ausgabe)
Federleicht schreibt Sabrina Janesch über ein so schweres Schicksal wie "Janeczko" es hatte.
Vertrieben aus seiner galizischen Heimat, lässt er sich nach einer langen Flucht auf einen verlassenen schlesischen Hof nieder. Den Besitzer des Hofes findet er auf dem Dachboden - erhängt.

Seit Günter Grass Novelle "Im Krebsgang" wird Vertreibung als ein Thema in der deutschen Literatur wahrgenommen. Wo Grass noch auf eigene Erfahrungen zurückgreifen konnte muss sich Janesch auf die Aussagen ihrer Großeltern stützen. Als ein Kind der dritten Generation berichtet Sie aber nicht von der Vertreibung aus, sondern nach Schlesien.

Nach dem Tod des Großvaters Janeczko macht sich seine Enkelin Nele auf den Weg in die Vergangenheit und reist in die Ukraine. Denn nach dem Tod Janeczkos wird viel geredet, von Schuld und von seinem Bruder Latzek. Sie reist den Fluchtweg ihres Großvaters in umgekehrter Richtung nach. Wie eine dunkle Wolke schwebt während der Reise ein dunkles Familiengeheimnis über ihr.
Der Roman ist dennoch kein Geschichtsbuch, nur am Rand erfahren wir die Hintergründe. Die Autorin hat sich ganz auf ihre Protagonisten konzentriert.
Der Roman wird in zwei Zeitebenen erzählt, die nach und nach suggestiv verflochten werden. Die Gegenwart wird von Nele erzählt und die Vergangenheit von ihrem Großvater. Die Zeitsprünge hat sie wunderbar gelöst indem sie die Vergangenheit mit "Großvater sagt" beginnt.

Das Neles Geschichte im Gegensatz des Großvaters eher blass wirkt finde ich gelungen. Es wäre eher störend für die Geschichte, denn Neles Leben in Berlin ist nicht relevant für diesen Roman. Vielleicht soll es auch zum Ausdruck bringen , dass sich die "Enkelgeneration" nicht so wichtig nehmen sollte.

Ein Generationen-Roman ohne Längen der präzise eine Geschichte erzählt die euch erstaunen wird.
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8 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auf den Spuren des Grossvater's, dessen Geschichte bis nach Galizien führt..., 6. September 2010
Von 
A. Zanker (CH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Katzenberge: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wer gibt eigentlich schon gerne zu, dass ein Buch schwierig zu rezensieren ist? Und wie soll man denn mit einer jungen Nachwuchsautorin verfahren, wo man das Schreibtalent ebenso wahrnimmt, wie die Durchschnittlichkeit, oder die Schwächen mit dem Anspruch, dem Allem noch irgendwie gerecht zu werden? Inwiefern wir uns von einem Zitat eines renommierten Günter Grass auf dem Front-Cover beeinflussen oder beeindrucken lassen, möchte ich jedem Leser selbst überlassen.."Diesem Buch sind.."

Sabrina Janesch begibt sich in ihrem Debut, auf Spurensuche ihrer Protagonistin und ihres verstorbenen Grossvaters, der aus Galizien stammt.."Dort hinter meinem Kieselstein-Bug, lag die Ebene des ukrainischen Galiziens, und, irgendwo in ihrer Mitte, unweit seiner Schlaufen, hinter seinen Wassern..Zastavne. Der Ort, wo Grossvater geboren worden war, wo alles begonnen hatte." Sie macht sich auf den langen Weg von Berlin, zunächst über Schlesien nach Wydrza.."Grossvater wäre der Erste gewesen, der mich eine Verrückte genannt hätte, dass ich nach Wydrza gefahren war und noch weit darüber hinaus fahren würde. Um in seiner Vergangenheit umherzuschnüffeln."

Sie schreibt in einer einfachen Sprache, in rätselhaften Schilderungen, mystisch, dämonenhaft.."was wenn Dämonen, wie Sprache oder Land, vererbbar sind?", unklar, keine Höhen, keine Tiefen, keine Emotionen, keine Sprache die einen irgendwie packen würde, alles plätschert einfach irgendwie dahin, abergläubisch, verwendet nervige polnische Ausdrücke, die sie auch nicht übersetzt, manchmal wirr, gespensterhaft, unheimlich, von Fluch umwoben, spannt den Leser auf die Folter.., und doch finden wir wieder feine Beobachtungen, oder Schilderungen, wo man spürt, dass diese junge Frau schreiben kann...

Das verschleiert dämonenhafte, scheint ihre Spezialität zu sein.."Über den Sümpfen lag Stille. Unweit einer Uferweide fiel Janeczko eine kleine Gestalt auf, die er für ein Kind hielt. Knietief stand sie im Sumpf, und als Janeczko näher kam, erkannte er eine ziegenartige Fratze und ihr lächerliches, zinnoberrotes Fräcklein, das im Winde flatterte. Zum Gruss hob das Wesen manierlich seinen Zylinder, durch dessen Löcher die Sonne schien. Eine weisse mottenzerfressene Perücke kam darunter zum Vorschein. Dann verbeugte es sich, lachte meckernd, zog die Füsse, die in pechschwarze Hufe mündeten, aus dem Sumpf heraus und verschwand so schnell, wie es erschienen war. Nur mehr ein paar Ringe waren auf der Wasseroberfläche zu sehen..Grossvater sagte,..dass in der Wildnis von Sandomierz mehr Teufel als Menschen gebe. Wasserteufel seien das gewesen, niedere Wesen, die kaum die Grösse eines neunjährigen Kindes erreichten."

Im Grunde lesen wir in zwei Ebenen, die Gegenwart, der Ich-Erzählerin und Journalistin Nele Leibert, die in den Osten fährt, von ihrer Reise, ihren Begegnungen erzählt, und dann schreibt sie uns im Grunde ihre Erinnerungen auf, der Erzählungen, Erinnerungen ihres Grossvaters, den sie Djadgos nennt, "Djadjos Erzählungen aus Wydrza, waren immer vage geblieben, unruhig, waren weder Erzählungen aus dem Jenseits noch aus dem Diesseits", wo wir in der Vergangenheit sind, wo wir von der Vertreibung der Deutschen in den Ostgebieten hören, wo der Grossvater aus Galizien stammend, in Schlesien Höfe vertriebener Deutscher übernimmt. Ahnend bekommen wir einen Geschmack wie sich das Deutsche und Polnische im Krieg gegenüber gestanden haben muss, die Protagnostin selbst ist halb deutsch, halb polnisch..Wir erfahren etwas davon, mit welchen Konsequenzen eine damaligen Vertreibung, begleitet war und wie diese Menschen damit umgegangen sind...

Ein Buch, das nach frischen Wald und Natur riecht..."Immerhin würde es bald Herbst sein..Wenn er im Dorf niemanden fände, bei dem er wohnen könnte, würde er im Wald bleiben und von Beeren, Nüssen und Wilderei leben. Als Kind hatte er sich manchmal zum Vergnügen tagelang im Wald versteckt, jetzt würde es ihm zugute kommen. Er musterte das Gewölbe der Rottannen über ihm. Um sich heraus eine Hütte zu bauen, bräuchte er ein Werkzeug, Überwintern würde er darin schwerlich können."

Eine Geschichte um Vertriebenheit, Spurensuche, dem Wiedererzählen eines Grossvaters der diese Zeit erlebt hat, und einer Enkelin die sich aufmacht, jene Erinnerungen wieder neu aufleben zu lassen, wo das Schicksal dieser Menschen unter den damaligen Umständen eine ganz eigene Atmosphäre und von mystischen Geschichten erzählt, wo sich Dämonen vertriebener Deutscher zu unsichtbaren Widersachern, wiederum vertriebener Galizier in den Weg stellen, ein Buch über Heimat und Heimatlosigkeit, der Suche aber auch dem Akzeptieren einer neuen Heimat...wo das Überleben in erzwungener Umgebung, von Fluch und Verrat nicht auszuweichen ist. Eine Lektüre wo man Anfängertum einer jungen Autorin und Talent gleichzeitig zu spüren vermag, lesenswert anders..
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viele Worte um nichts Berauschendes, 16. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Katzenberge: Roman (Taschenbuch)
Das Buch ist wenig interessant und schlüssig. Viele unbedeutende Details werden erwähnt, als ob jede Bewegung wichtig wäre.
Leider bringt das Thema und seine Behandlung nichts Neues auf dem Markt. Die Hommage an dem Großvater grenzt an Rührseligkeit.
Ich denke, dass die Schriftstellerin damit ihre eigene Trauerarbeit absolviert hat, aber dies gehört nicht unbedingt in die Öffentlichkeit
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Katzenberge: Roman
Katzenberge: Roman von Sabrina Janesch (Taschenbuch - 20. Februar 2012)
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