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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen10
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am 7. Februar 2013
Ned Maddstone lebt auf der Sonnenseite des Lebens: Er ist ein sportlicher, gutaussehender und noch dazu kluger Schüler einer ehrwürdigen englischen Schule und der Freund eines wunderschönen Mädchens. Nicht einmal die Tatsache, dass Maddstones Vater auch noch ein einflussreicher Politiker ist, lassen den Jungen mit der goldenen Zukunft arrogant oder unsympathisch werden. Er ist einer dieser Typen, denen alles gegeben wurde und noch dazu alles gelingt, ohne dass sie ihre freundliche und zuvorkommende Naivität verlieren.

Und natürlich, so jemand hat Neider. Um auch dem Musterknaben mal einen Denkzettel zu verpassen, schmuggeln ihm drei vermeintliche Freunde ein Tütchen Marihuana in die Jackentasche, während Ned gerade in romantische Zweisamkeit und die Planung einer gemeinsamen Zukunft mit seiner Freundin vertieft ist.

Als die drei Freunde daraufhin Ned bei der Polizei anschwärzen und schadenfreudig dabei zu sehen, wie dieser kompromisslos und hart von den Behörden aufgegriffen und festgenommen wird, erahnen sie nicht einmal, was sie ihrem Freund damit angetan haben. Denn neben dem bisschen Gras, was vermutlich einige Peinlichkeiten und ein paar Stunden gemeinnützige Arbeit nach sich gezogen hätte, wird in Neds anderer Jackentasche ein Schreiben gefunden, das erheblich brisanter ist, vor allem für den leitenden Ermittler.

Während die drei verwunderten Verschwörer erste Zweifel beschleichen, wird Ned nicht etwa wieder auf freien Fuß gelassen, sondern verschwindet, benebelt von Drogen und unter falschem Namen, in den Zellen einer abgelegenen Irrenanstalt auf einem schottischen Eiland. Doch die Freunde, die beschlossen haben, niemandem von ihrem missratenen Streich zu erzählen, schweigen weiterhin - und so laufen alle Suchaktionen nach dem vermissten Goldjungen ins Leere. Maddstones Geschichte verliert mit der Zeit an Brisanz und gerät bald in Vergessenheit - selbst bei Maddstones großer Liebe, die inzwischen mit einem der Saboteure verheiratet ist.

18 Jahre später gelingt dem Insassen einer geschlossenen Nervenheilanstalt spektakulär die Flucht und ein gnadenloser Rachefeldzug beginnt.

Wer sich hier nun zurecht an Alexandre Dumas' Epos um Edmond Dàntes erinnert fühlt, ist alles andere als auf dem Holzweg. Das britische Multitalent Stephen Fry hat mit der "Der Sterne Tennisbälle" jedoch nicht nur eine große Hommage an den "Graf von Monte Christo" verfasst, sondern ein völlig eigenständiges, packendes und rund um begeisterndes Buch geschrieben, das nicht nur durch seinen Sarkasmus und seine grandiosen Dialoge zu unterhalten weiß, sondern gleichermaßen geschickt mit den Gefühlen des Lesers spielt; man wird ohnmächtig und mitfühlend, man wird rasend, rachsüchtig und gnadenlos, man genießt die Vendetta Maddstones förmlich, wurde ihm doch ein ganzes Leben gestohlen.

Nochmal: Fry ist es nicht nur gelungen, ein Meisterwerk durch die Jahrhunderte zu retten, und einer neuen Generation, in ihrem zeitlichen Kontext, näherzubringen, sondern auch, ein großartiges und mitreißendes Buch zu schreiben, dessen Nähe zum Klassiker keineswegs unerwähnt bleiben muss, schmälert sie doch nicht im geringsten seine herausragende Leistung. Eine wunderbare Geschichte über Neid, Angst, Freundschaft, Moral und Selbstbestimmung.

"Wir sind nur der Sterne Tennisbälle, Ned, aufgespielt, gewechselt, wie es ihnen passt."

Auch nachzulesen auf buchpiraten.blogspot.de
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am 1. Februar 2015
Wenn dieses Buch eines nicht ist, dann ist es lustig, geschweige denn "urkomisch", wie die Kommentare auf der Rückseite versprechen.

Die Handlung: Ein junger Mann wird misshandelt und 20 Jahre weggesperrt und rächt sich anschließend auf z.T. brutalste Weise an den Verantwortlichen. Wie es dazu kam und wie er die Mittel zu seiner Rache erlangt, ist. m.E. mehr als an den sogenannten Haaren herbeigezogen.

Trotzdem 3 Sterne, weil es sich recht leicht liest, am Ende auch recht spannend wird (während auf den ersten 80 Seiten leider so gut wie gar nichts passiert...) und die Idee dahinter recht faszinierend ist und nachdenklich macht.

Von "Geschichte machen" vom gleichen Autor, weswegen ich mir dieses Buch gekauft hatte, allerdings Lichtjahre entfernt.
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am 7. Mai 2016
Die Inhaltsangabe verspricht mehr als das Buch hält. Ein bisschen wirr, nicht spannend. Eventuell schlechte Übersetzung. Auch: Sehr gewollter britischer Humor, kein mitreißender Schreibstil, im Grunde nicht witzig, sondern langatmig und damit langweilig.
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am 6. August 2014
Im Wikipedia-Artikel "Der Graf von Monte Christo" fand ich einen Hinweis auf dieses Buch. Da Fry's "Geschichte machen" zu meinen Lieblingsbüchern gehört und ich auch seine Harry-Potter-Hörbücher großartig finde, habe ich mir "Der Sterne Tennisbälle" sofort gekauft. Ich wurde nicht enttäuscht. Die wesentlichen Handlungselemente von Dumas Roman wurden in die Gegenwart übertragen und faszinierend neu erzählt. Natürlich in der erfrischenden Sprache von Stephen Fry und nicht in der des 19. Jahrhunderts, als man manche Worte nicht einmal zu denken wagte.
Wer den "Grafen" mag, sollte sich diesen Graf 2.0 nicht entgehen lassen. Wer Stephen Fry mag, wird dieses Buch lieben, auch wenn man dem Autor die Kritik nicht ersparen kann, dass seine Fassung verglichen mit dem Original leider nur eine short story ist.
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am 21. April 2013
Simply the best! das ist britisches Lesevergnügen in seiner besten Art, schwarz, humorvoll, skuril! Ein absolutes Muss für Freunde guter Literatur von der Insel!
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am 30. Juli 2014
Der Autor Stephen Fry war mir bisher nicht bekannt, mein Fehler sorry!! Er schreibt so gut und so unterhaltend, und es macht großen Spass dieses Buch zu lesen. Ich kann es wirklich nur empfehlen.
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am 29. Mai 2014
eine sehr spanende Sommerlektüre - man will sie nicht aus der Hand legen! Kommt einem zwar manchmal etwaas unwahrscheinlich vor - aber das ist bei Krimis ja wohl so üblich.
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am 12. Januar 2015
Toll erzählt, plausible Figuren mit glaubwürdigen Handlungen bzw. Entscheidungen und eine haarsträubende Story, die an den Nerven zerrt - macht Lust auf mehr :)
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am 16. Februar 2014
Unser Sohn mußte dieses Buch für die Schule lesen. Die Klasse fand dieses Buch fesselnd und es hat sehr viel Diskusionsrunden gegeben.
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am 12. April 2013
aber nicht perfekt. Grossartige Prosa, Monte Christo originell neu erzählt, aber Schwächen und Lücken bei der Charakterentwicklung der Hauptfigur. 100 Seiten mehr hätte ich dem Buch gegönnt.
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