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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Graf von London, 7. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Sterne Tennisbälle: Roman (Taschenbuch)
Ned Maddstone lebt auf der Sonnenseite des Lebens: Er ist ein sportlicher, gutaussehender und noch dazu kluger Schüler einer ehrwürdigen englischen Schule und der Freund eines wunderschönen Mädchens. Nicht einmal die Tatsache, dass Maddstones Vater auch noch ein einflussreicher Politiker ist, lassen den Jungen mit der goldenen Zukunft arrogant oder unsympathisch werden. Er ist einer dieser Typen, denen alles gegeben wurde und noch dazu alles gelingt, ohne dass sie ihre freundliche und zuvorkommende Naivität verlieren.

Und natürlich, so jemand hat Neider. Um auch dem Musterknaben mal einen Denkzettel zu verpassen, schmuggeln ihm drei vermeintliche Freunde ein Tütchen Marihuana in die Jackentasche, während Ned gerade in romantische Zweisamkeit und die Planung einer gemeinsamen Zukunft mit seiner Freundin vertieft ist.

Als die drei Freunde daraufhin Ned bei der Polizei anschwärzen und schadenfreudig dabei zu sehen, wie dieser kompromisslos und hart von den Behörden aufgegriffen und festgenommen wird, erahnen sie nicht einmal, was sie ihrem Freund damit angetan haben. Denn neben dem bisschen Gras, was vermutlich einige Peinlichkeiten und ein paar Stunden gemeinnützige Arbeit nach sich gezogen hätte, wird in Neds anderer Jackentasche ein Schreiben gefunden, das erheblich brisanter ist, vor allem für den leitenden Ermittler.

Während die drei verwunderten Verschwörer erste Zweifel beschleichen, wird Ned nicht etwa wieder auf freien Fuß gelassen, sondern verschwindet, benebelt von Drogen und unter falschem Namen, in den Zellen einer abgelegenen Irrenanstalt auf einem schottischen Eiland. Doch die Freunde, die beschlossen haben, niemandem von ihrem missratenen Streich zu erzählen, schweigen weiterhin - und so laufen alle Suchaktionen nach dem vermissten Goldjungen ins Leere. Maddstones Geschichte verliert mit der Zeit an Brisanz und gerät bald in Vergessenheit - selbst bei Maddstones großer Liebe, die inzwischen mit einem der Saboteure verheiratet ist.

18 Jahre später gelingt dem Insassen einer geschlossenen Nervenheilanstalt spektakulär die Flucht und ein gnadenloser Rachefeldzug beginnt.

Wer sich hier nun zurecht an Alexandre Dumas' Epos um Edmond Dàntes erinnert fühlt, ist alles andere als auf dem Holzweg. Das britische Multitalent Stephen Fry hat mit der "Der Sterne Tennisbälle" jedoch nicht nur eine große Hommage an den "Graf von Monte Christo" verfasst, sondern ein völlig eigenständiges, packendes und rund um begeisterndes Buch geschrieben, das nicht nur durch seinen Sarkasmus und seine grandiosen Dialoge zu unterhalten weiß, sondern gleichermaßen geschickt mit den Gefühlen des Lesers spielt; man wird ohnmächtig und mitfühlend, man wird rasend, rachsüchtig und gnadenlos, man genießt die Vendetta Maddstones förmlich, wurde ihm doch ein ganzes Leben gestohlen.

Nochmal: Fry ist es nicht nur gelungen, ein Meisterwerk durch die Jahrhunderte zu retten, und einer neuen Generation, in ihrem zeitlichen Kontext, näherzubringen, sondern auch, ein großartiges und mitreißendes Buch zu schreiben, dessen Nähe zum Klassiker keineswegs unerwähnt bleiben muss, schmälert sie doch nicht im geringsten seine herausragende Leistung. Eine wunderbare Geschichte über Neid, Angst, Freundschaft, Moral und Selbstbestimmung.

"Wir sind nur der Sterne Tennisbälle, Ned, aufgespielt, gewechselt, wie es ihnen passt."

Auch nachzulesen auf buchpiraten.blogspot.de
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig, 21. April 2013
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Rezension bezieht sich auf: Der Sterne Tennisbälle: Roman (Taschenbuch)
Simply the best! das ist britisches Lesevergnügen in seiner besten Art, schwarz, humorvoll, skuril! Ein absolutes Muss für Freunde guter Literatur von der Insel!
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4.0 von 5 Sternen sehr spannend, 29. Mai 2014
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eine sehr spanende Sommerlektüre - man will sie nicht aus der Hand legen! Kommt einem zwar manchmal etwaas unwahrscheinlich vor - aber das ist bei Krimis ja wohl so üblich.
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5.0 von 5 Sternen Klassenbuch, 16. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Sterne Tennisbälle: Roman (Taschenbuch)
Unser Sohn mußte dieses Buch für die Schule lesen. Die Klasse fand dieses Buch fesselnd und es hat sehr viel Diskusionsrunden gegeben.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, 12. April 2013
aber nicht perfekt. Grossartige Prosa, Monte Christo originell neu erzählt, aber Schwächen und Lücken bei der Charakterentwicklung der Hauptfigur. 100 Seiten mehr hätte ich dem Buch gegönnt.
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Der Sterne Tennisbälle: Roman
Der Sterne Tennisbälle: Roman von Stephen Fry (Taschenbuch - 19. September 2011)
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