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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein psychologisch hervorragend erzählter Thriller
Polina Daschkowa hat ein Gespür für die finstersten Untiefen der russischen Gesellschaft. So auch in ihrem neuen Roman "In ewiger Nacht", in dem sie einen weiteren ungeschminkten Blick auf das Treiben korrupter Emporkömmlinge und alter Oligarchen wirft. Dieses Mal widmet sie sich dem Missbrauch von Kindern in der russischen Hauptstadt. Und wenn es nicht...
Veröffentlicht am 25. Januar 2010 von Silke Schröder, hallo-buch.de

versus
3.0 von 5 Sternen bischen sehr weit hergeholt.
Nicht sehr spannend. Sie hat schon besser geschrieben. Ich fand die Story ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Vielleicht ist das nächste ja spannender.
Vor 17 Monaten von Ernst-joachim Braun veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein psychologisch hervorragend erzählter Thriller, 25. Januar 2010
Polina Daschkowa hat ein Gespür für die finstersten Untiefen der russischen Gesellschaft. So auch in ihrem neuen Roman "In ewiger Nacht", in dem sie einen weiteren ungeschminkten Blick auf das Treiben korrupter Emporkömmlinge und alter Oligarchen wirft. Dieses Mal widmet sie sich dem Missbrauch von Kindern in der russischen Hauptstadt. Und wenn es nicht Helden wie die Ärztin Olga oder den Kommissar Solowjow geben würde, wäre das düstere Bild, das sie von ihrer Heimatstadt zeichnet, pechschwarz.

"In ewiger Nacht" ist ein psychologisch hervorragend erzählter Thriller mit sympathischen Helden und einem ebenso aktuellen wie brisanten Thema. Ein echter Daschkowa-Krimi, hart und spannend.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen An der Schmerzgrenze, 20. September 2010
Von 
Tanja Heckendorn "heckendorn" (Lörrach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Wirklichkeitsnah und erschütternd sind die Kriminalromane der russischen Autorin Polina Daschkowa, die ein ungeschminktes und manchmal ziemlich hässliches Bild der Gesellschaft ihres Heimatlandes zeigen. Dies trifft auch auf ihr aktuelles Werk zu, das sich mit dem kommerziellen Pornogeschäft mit Kindern beschäftigt. Längst haben Serienmörder, sexuell Abartige und skrupellose Geschäftsleute das Internet als lohnenswerte Inspirationsquelle und Marktplatz entdeckt. Was hat der neue Patient von Psychiaterin Olga Filippowa, der vorgibt an Amnesie zu leiden und die Texte des Internetpornografen eines gewissen Mark Moloch auswendig zu kennen scheint, mit diesem schmutzigen Geschäft zu tun? Ist der Mord an der 15jährigen Shenja die Fortsetzung einer Mordserie, dessen Täterprofil, erstellt von eben dieser Ärztin, auch unter dem Namen Moloch erstellt wurde?

Polina Daschkowa hat es nicht nötig, die Aufmerksamkeit ihrer Leser mit expliziten Beschreibungen von Gräueltaten zu fesseln. Sie konzentriert sich lieber auf die Beschreibung der Gefühle der Beteiligten z.B. die Reaktion eines alten Lesers, der beim Stöbern von neuen Texten der Literatur im Internet unversehens auf ein Pornovideo stößt und entsetzt das Gesicht einer seiner Schülerinnen erkennt. Der Täter selbst begegnet uns als der Wanderer. Ein gefährlicher Psychopath, der sich selbst als Missionar einer heiligen Missi-on sieht. Er möchte die Engel in den eingesperrten und missbrauchten Körpern retten. Er tötet die Kinder und übergießt sie mit Babyöl, was der Polizei natürlich auch die Spurensu-che erschwert. Da der Wanderer die Menschen seiner Umgebung als abgestumpfte und besessene Wesen ansieht, fühlt er sich relativ sicher. Nur die Arbeit einer intelligenten Ärztin, die er als Wandlingsfrau bezeichnet, wird als gefährlich eingestuft. Olga Filippowa, die vor Jahren ein Täterprofil erstellt hat, da eine Mordserie an minderjährigen Waisen die Stadt Moskau erschütterte, ahnt nichts von dieser zweifelhaften Ehre. Sie kann nicht wissen, dass ihre ehemalige Zusammenarbeit mit der Polizei den gefährlichen Psychopathen gezwungen hat, seine Tätigkeit vorübergehend aufzugeben. Damals wurden ihre Vermutungen zur Identifizierung des Mörders von den Ermittlern als eher unwahrscheinlich eingestuft. Als jedoch die Leiche der jungen Shenja gefunden wird, muss Olga sofort an Moloch denken, wie sie den Täter von damals für sich bezeichnet hatte. Allerdings unterscheidet sich die Jugendliche von den anderen Opfern, denn sie ist keine un-vermisste Waise, sondern war die Tochter eines berühmten Schlagersängers und wurde wohnte bei ihrer Mutter Nina. Allerdings hatte der Teenager aber vor ihren Eltern große Geheimnisse. Der Ermittler Dima Solowjow findet im Kinderzimmer 20.000,00 Dollar. Zudem war Shenja in der 17. Woche schwanger. Schnell wächst der Verdacht, dass die Ermordete ihren Körper verkauft hat. War der Mörder ihr letzter Kunde? Möglicherweise könnte Olgas neuer Patient hilfreiche Informationen beitragen, den sie im Verdacht hat, der berüchtigte Mark Moloch zu sein, der nicht nur den Internetnutzern mit Texten und Filmen pornografischer Art dienlich gewesen zu sein, sondern auch Kunden mit minderjährigen Prostituierten versorgt hat. Doch der Karussellfahrer, wie er von dem Klinikpersonal genannt wird, behauptet beharrlich an Amnesie zu leiden. Hat er sich in der Psychiatrie verkrochen, weil auch er um sein Leben fürchten muss? Olga wünscht sich sehnlich, sie könnte wieder mit Dima Solowjow zusammenarbeiten. Aber persönliche Gründe hindern sie daran, mit dem Ermittler Kontakt aufzunehmen. Denn bei ihrer letzten Zusammenarbeit wurden die Gefühle, die sie für ihre Jugendliebe empfand, wieder neuentfacht. Doch beide waren zu diesem Zeitpunkt bereits verheiratet und Olga hat zudem noch zwei Kinder, die gerade erst das Teenageralter erreicht haben. Die sensible Psychiaterin möchte ihre Familie nicht gefährden, aber sie spürt mit jedem Tag mehr, wie sehr ihr Seelenverwandter Dima ihre Hilfe braucht.

Polina Dasckowa hat bereits selbst für die Polizei Täterprofile erstellt. Ihre Romane beeindrucken durch ihre psychologische Tiefe und ihr Gespür für offene und wirklichkeitsnahe Beschreibungen. Das Grauen wird dadurch abgemildert, dass sie ihren Opfern Gerechtigkeit widerfahren lässt, in dem der Täter auch überführt wird. Außerdem gönnt sie ihrer Geschichte eine Brise Romantik. Damit verwässert sie keineswegs die brisante und höchst aktuelle Thematik, der sie sich sehr eindringlich widmet und ihre Leser zum Nachdenken anregt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gesellschaftskritik vom feinsten, 12. März 2010
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Polina Daschkowa ist eine sehr präzise, feinsinnige Analystin der russischen Gesellschaft. In ihren Büchern treffen sich Kriminalfälle mit schonungsloser Gesellschaftskritik. Beides zusammen ergeben Bücher die der Leser verschlingt.

Olga hört im Fernsehen vom Mord an der 15 - jährigen Shenja. Olga kann nicht anders, sie steht auf und ergreift die Initiative. Schon bald ist sie Shenjas Mörder dicht auf der Spur. Dabei trifft sie ihre große Liebe von einst wieder, ihre Jugendliebe ist im Fall Shenja der Kriminalkommissar.

Beim Lesen dieses Romans wird bald schon klar, Polina Daschkowa vereint in ihrem packenden Buch dichterische Freiheit mit der harten Realität in der russischen Gesellschaft unter Putin, in der alle gleich, nur einige wenige ein wenig gleicher sind.

Ein spannender Roman für alle Russland - und Krimifreunde!
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3.0 von 5 Sternen bischen sehr weit hergeholt., 11. Februar 2013
Von 
Ernst-joachim Braun (Ratingen,GE) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nicht sehr spannend. Sie hat schon besser geschrieben. Ich fand die Story ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Vielleicht ist das nächste ja spannender.
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5.0 von 5 Sternen Danke!, 4. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In ewiger Nacht: Kriminalroman (Taschenbuch)
Das Buch in einem guten Zustand, Übersetzung auch sehr prezise und genau, es erinnert mich an der welt, wo ich aufgewachsen bin, ich meine Russland.
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In ewiger Nacht: Kriminalroman
In ewiger Nacht: Kriminalroman von Polina Daschkowa (Taschenbuch - 19. September 2011)
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