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Kundenrezensionen

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am 2. Februar 2010
Ich bin selber Expat-Frau in Shanghai und kann diese Erzählungen in keinster Weise nachvollziehen. Weder das gelbe Wasser, das aus dem Wasserhahn kommt, noch die Unzuverlässigkeit der chinesischen Handwerker. Ganz im Gegenteil, wenn bei uns der Wasserhahn tropft, ist binnen einer halben Stunde (auch Sonntags!) jemand zur Stelle. Der Handwerker kann oft nur chinesisch, aber ich möchte mal wissen wie viele deutsche Handwerker englisch sprechen können? Überdies werden auch die Schuhe immer ausgezogen oder blaue Überzieher werden genutzt. In Deutschland muss man nach einem Handwerkerbesuch im Winter auch mal den Boden komplett neu wischen.

Ein interkulturelles Seminar, mit dem Frau Collée sich viel Frust hätte ersparen können, wäre gut angelegtes Geld gewesen. Dort wird man nämlich auf so manche chinesische "Falle" vorbereitet und tappt nicht blindlings rein.

Auch dass es in Shanghai nur drei Orte gibt, an denen Langnasen wohnen, kann ich nicht bestätigen...Wir wohnen in einem dieser Compunds von denen im Buch die Rede ist, dass hier "nur" die Langnasen wohnen, auch dies stimmt keinesfalls. In unserem Compound leben extrem viele gut betuchte Chinesen, sogar gebürtige Shanghaier!

Apropos Geldgier der Chinesen, ich habe gerade an der Tür per Nachname einen Drucker bezahlt der 2549 RMB gekostet hat und ich habe beim 1 RBM abgewinkt, dass der Postbote ihn behalten kann und ich habe bis auf den letzten Quai die exakte Summe zurückerhalten.....Dass es nicht üblich ist Trinkgelder in Restaurants zu geben und viele andere Geschichten, wird mit keinem Wort erwähnt.

Statt ständig über alles zu meckern und über alles frustiert zu sein, sollte man sich immer vor Augen halten, dass man als "kleiner Botschafter" des eigenen Landes unterwegs ist und erstmal selber schauen, ob man nicht völlig "vom Mond" ist.

Was ich bestätigen kann, ist das Aufnahmeprocderere für die Visumsangelegenheiten....

Alles in allem ein Einzelschicksal, aber in keinster Weise maßgebend für das Leben eines Deutschen in Shanghai......

Wenn jemand einen Text schon beginnt mit: Das Leben könnte so schön sein...
und so an seinem Hamburg hängt, als wäre es der Naben der Welt, der sollte doch besser zu Hause in Deutschland bleiben.

Schlimm, dass alle die auch nur 1 oder 2 Jahre in diesem Land verbringen gleich als selbst ernannte "Experten-Expats" meinen darüber schreiben zu müssen!

Doppelt schlimm, dass die "Daheim gebliebenen", Familie Colléen nun als die Robinson Crusoe Familie Chinas" feiert und sich China oder Shanghai nun SO vorstellen!
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am 20. April 2013
Ein dummes Büchlein. Diejenigen, die sich auf einen längeren Aufenthalt in China einstellen wollen, lernen daraus nichts, was sie nicht schon aus altbekannten Vorurteilen und Ängsten wüssten. Mehr wäre dazu nicht zu sagen, wäre da nicht der Geist - oder: Ungeist -, in dem das Ganze - ich unterstelle: unbewusst - verfasst ist. Aus knapp 270 Seiten lassen sich über 60 verschiedene Adjektive, Verben und Nomen extrahieren, mit denen Miriam Collée die Menschen in Shanghai beschreibt. Für Miriam Collée gilt:

Chinesen sind: klein, schmal, 'schmächtig', schlapp u. a. m.
Chinesen haben: 'schlechte Zähne'
Chinesen sind: 'ungepflegt' und: 'stinken nach Schweiß'
Chinesen sprechen nicht, sie: quietschen, grunzen, kreischen, brüllen, blubbern, schreien, kichern u.a.m.
Chinesen: bohren in der Nase, spucken, rotzen, furzen, rülpsen u.a.m.
Chinesen sind: 'debil', 'dümmlich', '(dumm und) verschlafen' u.a.m.
Chinesen sind: 'unzuverlässig', 'unzivilisiert', 'nachlässig', 'rücksichtslos' u.a.m.
Chinesen sind: 'korrupt', 'profitlich', 'geld- u. raffgierig' u.a.m.
Chinesen: 'betrügen', 'verkaufen Fake'
Chinesen sind: 'dilettantisch', 'umständlich', 'machen alles kaputt'

Und? Stimmt doch alles, oder? Ersetzt man in dieser Beschreibung das Wort "Chinesen" durch "Juden", wird vielleicht klarer, warum einem bei der Lektüre von Miriam Collée das Lachen auf den Lippen gefriert und statt Heiterkeit Vorsicht gefragt ist. Was gar, wenn es durch "die Deutschen" ersetzt würde? Wie grenzenlos (naiv) ist unser Humor, wenn's darum geht, sich über uns oder (noch besser) andere lächerlich zu machen?
Ich lebe und arbeite seit zweieinhalb Jahren in Shanghai. Nicht immer verläuft hier alles ganz reibungslos. Ja. Doch auf die Chinesen, mit denen ich tagtäglich hier zu tun habe, auf meine Kolleginnen und Kollegen, unsere Deutschstudenten, für die Deutschland so etwas wie das Land ihrer Träume ist, auf die Angestellten und Handwerker der Hausverwaltung, auf die Obstverkäuferin im Laden an der Ecke, den chinesischen Friseur und die vielen anderen, denen ich hier begegne,lasse ich nichts kommen. Für sie ist Miriam Collées einseitige, unausgewogene, intolerante Beschreibung nichts als ein Schlag ins Gesicht. Das wird nicht dadurch besser, dass sich die Autorin am Ende des Buches auch bei den "Damen vom Fußmassagesalon in der Anfu Lu" (S. 264) bedankt. Ein Feigenblatt neben ein paar anderen, die über das Buch verstreut sind.

"In China essen sie den Mond" ist kein Buch für diejenigen, die etwas auf ihre Aufgeklärtheit und Toleranz geben. Es sagt viel mehr über die Autorin und deren unbekümmerte Lektoren und Leser aus als über die von ihr beschriebenen Menschen in Shanghai. Wer auf dem Sprung nach China ist, sollte besser noch einmal Lessings "Nathan der Weise" oder Max Frischs "Andorra" lesen und daran denken, dass auch wir in Deutschland erwarten, dass sich die Fremden uns anpassen und nicht umgekehrt. Das ist vernünftiger.

Matthias Wermke
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am 5. Mai 2010
Ignoranz, Snobismus, Unbildung und der Glaube, sie selbst seien der Mittelpunkt der Welt, sind die beliebtesten Dummheiten, mit welchen viele selbsternannte "Journalisten" ein Bild von Menschen und Dingen zeichnen, das mit der Wirklichkeit nur sehr wenig zu tun hat.

Dass China von MENSCHEN bevölkert wird, scheint die Autorin nicht wirklich realisiert zu haben.

Natürlich kann man das Land und die Bevölkerung dort bis in alle Ewigkeit mit westlicher Überheblichkeit be- und - weil dies hier so beliebt ist - verurteilen, aber dies ist weder neu, noch ein Verdienst der Autorin, noch dient es irgend einer Verbesserung der Situation oder gar der Völkerverständigung (von Verstehen).

Eine negativere Darstellung Chinas und der Chinesen wäre der Autorin wahrscheinlich nur geglückt, wenn sie mehr als nur Shanghai und das von ihr - wie sie selbst schreibt, gegen besseren Rat (!) - bezogene Haus und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten dort hätte beschreiben können, von denen viele bei besserer Kenntnis der Lebensumstände in China sicher vermeidbar gewesen wären.

Geschichtliche, soziale und tradierte Gründe für das fremde Verhalten anderer Völker - bzw. deren Menschen - zu verstehen, ist nicht der Deutschen Sache. Vorurteile sind einfacher mitzuteilen und wurden in der jüngeren dt. Geschichte gerne benutzt, um die eigene Kurzsichtigkeit zu bemänteln.

Es soll sehr hilfreich sein, die Sprache eines Landes wenigstens ansatzweise zu beherrschen, bevor man sich dort häuslich niederlässt. Darüber zu lästern, dass chinesische Angestellte (in China!) nicht perfekt Englisch sprechen, während man selbst ohne die Beherrschung der einfachsten chinesischen Worte angereist ist (siehe Seite 18 unten: Ni hao! = du gut / guten Tag!), sagt viel. Wahrscheinlich war der VHS-Kurs Chinesisch für Anfänger in Hamburg zu teuer?

Da könnte man eigentlich nur sagen "Zài jiàn!" Aber abgesehen davon, dass es fraglich ist, ob die Autorin diese Worte innerhalb des Jahres, dass sie in China, pardon, in Shanghai verbracht hat, korrekt auszusprechen gelernt hat, steht zu vermuten, dass das Bedürfnis der Chinesen, mit denen sie es zu tun hatte, ihr diesen Gruß zu bieten, sehr gering sein könnte. Vor allem nach diesem Brechreiz erzeugenden Buch, welches den auf der Umschlagseite angepriesenen Humor stark vermissen lässt, das auch den einen Stern, den ich anklicken mußte, nicht verdient! AUFBAU-VERLAG? ABBRUCH wäre wohl das bessere Wort!

Aber was soll's; Porschefahren, Champagner trinken und ignorant sein kann man ja fast überall.
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am 31. Januar 2011
Ich verstehe nicht ganz wieso ein "Erfahrungsbericht" Ignoranz und Dummheit entschuldigt.

Wie die Asiaten aus dem Witz, denen das deutsche Gebäck nicht schmeckt welches zum Bier gereicht wird (wers nicht kennt: gemeint ist der Bierdeckel), berichtet Frau Collee von Ihrer Zeit in Shanghai.

Wie schon mehrere Expats hier geschrieben haben, sind Ihre Erlebnisse nicht typisch für das Leben hier, das sicherlich seine Herausforderungen hat. Was wirklich ärgerlich ist, ist mit welcher Herablassung die Frau über die Chinesen schreibt. Ich habe mich wirklich auf fast jeder Seite für Ihre Ignoranz und Arroganz fremdgeschämt.

Frau Collee ist die typische Deutsche, die ihr Sauerkraut besser zu Hause essen sollte. Schon nach den ersten eigenen Versuchen Chinesisch zu lernen gibt sie auf, aber die Chinesen sind fast alle "blöd". Ihre Arroganz und ihr fehlendes Einfühlungsvermögen machen China natürlich zu eine echten nervlichen Belastung. Letztendlich ist sie wie ein Ballermann Urlauber, der sich mal ins spanische Hinterland verirrt und sich ärgert, daß keiner Deutsch versteht.

Die Chinesen beobachten die Ausländer, die hier in Shanghai leben, sehr genau. Wer sich so aufführt wie dieses verwöhnte Expat-Weibchen wird wenig Kontakte zu Einheimischen haben.
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am 15. Dezember 2014
Ein sehr schönes amüsantes Buch. Miriam Collee berichtet so über ihr erstes Jahr in China, dass man sich gut hineinversetzen kann. Sie tut das sehr ehrlich, manchmal politisch unkorrekt aber nie respektlos den Chinesen gegenüber. Ich bin dankbar an ihren Erlebnissen teilhaben zu dürfen.
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am 24. August 2013
Als ich dieses Buch las, war ich gerade selbst auf Asienreise und nach einer Abzock-Pechsträhne an einem Tiefpunkt angelangt. Es war so aufbauend und ermutigend, ähnliche Problemchen auf einmal mit soviel Humor zu sehen! Manchmal scheitert man eben doch am Kulurschock und seinen eigenen Idealen und hat eben doch nicht für alles Verständnis - auch wenn man will und vor allem auch sollte, schließlich ist man selbst der Eindringling. Genau das beschreibt die Autorin, sie erzählt, was ihr persönlich passiert ist, was sie manchmal in den Wahnsinn treibt und was ihr hilft, das Ganze mit Humor zu nehmen und sich vor Augen zu führen, dass alles gar nicht so schlimm ist. Ihre Gefühle sind nicht politisch korrekt, aber sie äußert sie auch nicht ohne Selbstkritik - weshalb ich die Vorwürfe von Intoleranz und westlicher Arroganz gar nicht nachvollziehen kann. Es ist kein allumfassender Chinaführer, keine wissenschaftliche Untersuchung der chinesischen Soziologie, einfach ein lockerer Erfahrungsbericht mit ein paar anschaulichen China-Fun-Facts (zumindest für Leute mit nicht all zu vielen China-Kenntnissen, anderen würde ich eher abraten) - ehrlich, sehr humorvoll, leicht und unterhaltsam und auch sehr schnell durchgelesen.
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am 21. April 2011
also, ich war selber 3 laaange jahre in shanghai und ich muss sagen, dieses buch erzählt und beschreibt genau das was ich dort erlebt habe ! echt toll dass es jemand anderem genauso ging :)
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am 27. Dezember 2011
Also ich habe das Buch zu Weihnachten bekommen, bin zwar noch nicht durch, aber alles was ich bisher gelesen habe, lässt mich schmunzelnd mit den Augen drehen :D Es ist lustig geschrieben, interessant, witzig, man fühlt so richtig mit Miriam Collée mit.

Zum Buch selbst, man kann es wunderbar lesen, auch vorlesen geht gut und flüssig. Mir gefällt ihr Schreibstyl sehr, obwohl ich eigentlich nur Fantasybücher lese :D
Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der ein Buch braucht, bei dem er nicht nachdenken muss, sich nicht über ellenlange Sätze aufregen will, und einfach schmunzelnd im Bett sitzen möchte.
Ich finde das Buch sehr gelungen.

(PS: allerdings kann ich mir Shanghai /China trotzdem nicht SO krass vorstellen :P - aber für ein Buch, ist es wie gesagt, gelungen)

Liebe Grüße
Emma-Rita
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TOP 500 REZENSENTam 1. Mai 2010
Sicherlich viele der "Fettnäpfchen" durch eine etwas bessere Vorbereitung vermeiden lassen. Außerdem ist es doch recht offensichtlich, dass die Erlebnisse etwas spannungstechnisch ausgeschmückt wurden.

Dies kann jedoch keine Kritik am Buch sein, da die Autorin offensichtlich in erster Linie ein Unterhaltungsbuch schreiben wollte. Und dies gelingt ihr wirklich gut. Auf eine zugleich spannende wie unterhaltsame Art und Weise beschreibt sie ihre persönlichen Höhen und Tiefen im ersten Jahr ihres Aufenthaltes in Shanghai. Dabei geht es sogar manchmal um etwas ernstere Themen (z.B. Menschenrechte), ohne dass der sonst in deutschen Medien übliche moralischen Zeigefinger erhoben wird.

Fazit:
Ein nettes kleines, mit viel Humor und Selbstironie, geschriebenes Buch.
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am 5. Mai 2014
Das Buch war luftig leicht zu lesen. Ich habe viel gelacht - nicht nur beim Lesen sondern auch spaeter in China, wo ich viele Male an die Geschichten zurueck gedacht habe oder mich in aehnlichen Situationen wiedergefunden habe. Ein perfekter Einstieg fuer Leute, die eine Weile in China wohnen, so wie ich es getan habe, oder die gerne auf humorvoll liebevolle Weise etwas ueber Land und Leute erfahren wollen.
Die Lektuere hat mich darauf vorbereitet, in China Dinge einfach mit Humor zu sehen, die aus meinem Deutschen Blickwinkel so sehr anders sind und gleichzeitig hat es mich neugierig auf ein Land gemacht, in dem man noch echte Abenteuer erleben kann.
Von daher - lesen und reisen!
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