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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswert!
Dieses Buch ist kein Sachbuch und/oder Ratgeber für Menschen, welche beabsichtigen in China zu arbeiten, d.h. man erhält keine objektive Beschreibung von dem Leben in Shanghai, geschweige denn in China. So hätten sich sicherlich viele der "Fettnäpfchen" durch eine etwas bessere Vorbereitung vermeiden lassen. Außerdem ist es doch recht...
Veröffentlicht am 1. Mai 2010 von Bloron

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Familie im chinesischen Chaos
Familie Collée wandert für ein Jahr nach China, genauer Shanghai. Gut situiert in Deutschland, tolles Haus, guter Job, viele Freunde, alles bestens, aber langweilig! Was kommt da die Möglichkeit über eine deutsche Firma ein Auslandsjahr in Shanghai arbeiten udn leben zu dürfen gerade recht! die firma übernimmt alle Kosten, fast alle...
Vor 9 Monaten von Regine Bacherle veröffentlicht


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswert!, 1. Mai 2010
Von 
Bloron - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Dieses Buch ist kein Sachbuch und/oder Ratgeber für Menschen, welche beabsichtigen in China zu arbeiten, d.h. man erhält keine objektive Beschreibung von dem Leben in Shanghai, geschweige denn in China. So hätten sich sicherlich viele der "Fettnäpfchen" durch eine etwas bessere Vorbereitung vermeiden lassen. Außerdem ist es doch recht offensichtlich, dass die Erlebnisse etwas spannungstechnisch ausgeschmückt wurden.

Dies kann jedoch keine Kritik am Buch sein, da die Autorin offensichtlich in erster Linie ein Unterhaltungsbuch schreiben wollte. Und dies gelingt ihr wirklich gut. Auf eine zugleich spannende wie unterhaltsame Art und Weise beschreibt sie ihre persönlichen Höhen und Tiefen im ersten Jahr ihres Aufenthaltes in Shanghai. Dabei geht es sogar manchmal um etwas ernstere Themen (z.B. Menschenrechte), ohne dass der sonst in deutschen Medien übliche moralischen Zeigefinger erhoben wird.

Fazit:
Ein nettes kleines, mit viel Humor und Selbstironie, geschriebenes Buch.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Familie im chinesischen Chaos, 13. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: In China essen sie den Mond: Ein Jahr in Shanghai (Taschenbuch)
Familie Collée wandert für ein Jahr nach China, genauer Shanghai. Gut situiert in Deutschland, tolles Haus, guter Job, viele Freunde, alles bestens, aber langweilig! Was kommt da die Möglichkeit über eine deutsche Firma ein Auslandsjahr in Shanghai arbeiten udn leben zu dürfen gerade recht! die firma übernimmt alle Kosten, fast alle Verantwortung, man muss nur "Ja" sagen! Und dabei ist sich die Familie recht schnell einig: Einzige Tochter erst 3 Jahre alt, somit noch nicht schulpflichtig, also DIE Gelegenheit mal auszubrechen, Abenteuer zu erleben, den Horizont zu erweitern!
Im Buch beschreibt die Autorin, welche schönene Dinge, aber auch welche Probleme, Dramen und Fassungslosigkeiten sie durchmachen mussten, mit welchen Hindernissen, unzumutbaren Zuständen und Schwierigkeiten sie mit Land, Leuten, Kultur, essen, Wohnen und arbeit hatten.
So, und ich muss ehrlich gestehen, ich war nach wenigen Kapiteln absolut genervt! Ein Gejammer nach dem nächsten!
Vielleicht sehe ich es falsch, aber wenn ich einen solchen Schritt wage, dann bin ich mir doch im Klaren, dass ich ein Land betrete, in welchem ich Gast bin, in welchem eine komplizierte andere Sprache gesprochen wird, in der ich mich anzupassen habe und nicht umgekehrt!
Ich habe mich oft gefragt, wo denn nun die Abenteuerlust geblieben ist, wenn ich in ein fernes Land mit anderer Kultur ausreise und dann erwarte, dass mich nicht nur europäischer Luxus, sondern auch dementsprechende Kultur erwartet!
Ich war entsetzt! Nicht über die Chinesen, den Ablauf und die Besonderheiten hätte man ja auch vor Antritt der Reise recherchieren können, sondern durch dieses immer wiederkehrende Selbstmitleid über ein so schweres selbstgewähltes Schicksal. Oft wollte ich der autorin einfach sagen: Mädel, das kann man auch mal mit Humor nehmen, meine güte, was hast du denn erwartet?
Erst zum Ende hin, nachdem auch bei der Autorin die Erkenntnis kam, dass nicht alles so hundertprozent deutsch sein muss, so penibel kleinkariert bürgerlich um Leben und Überleben zu können, erfährt der Leser die schönen Seiten der chinesischen Welt!
Und damit war das Buch für mich gerettet! Ganz am Ende als die Frage aufkommt noch ein Jahr zu verlängern, da hatte ich dann den Eindruck, dass die Autorin selbst lacht über ihre Panikattacken am Anfang des tollen, wirklich einmaligen Erlebens, das ihnen durch die deutsche Politik ermöglicht wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In China essen sie den Mond - EInfach Klasse, 2. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In China essen sie den Mond: Ein Jahr in Shanghai (Taschenbuch)
Achtung !!! Nicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln lesen, weil sie unverständige Blicke ernten, ob ihrer Heiterkeitsausbrüche. Mann ist das Buch lustig und lehrreich zugleich !!!
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61 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen nicht der WAHRHEIT entsprechend...., 2. Februar 2010
Ich bin selber Expat-Frau in Shanghai und kann diese Erzählungen in keinster Weise nachvollziehen. Weder das gelbe Wasser, das aus dem Wasserhahn kommt, noch die Unzuverlässigkeit der chinesischen Handwerker. Ganz im Gegenteil, wenn bei uns der Wasserhahn tropft, ist binnen einer halben Stunde (auch Sonntags!) jemand zur Stelle. Der Handwerker kann oft nur chinesisch, aber ich möchte mal wissen wie viele deutsche Handwerker englisch sprechen können? Überdies werden auch die Schuhe immer ausgezogen oder blaue Überzieher werden genutzt. In Deutschland muss man nach einem Handwerkerbesuch im Winter auch mal den Boden komplett neu wischen.

Ein interkulturelles Seminar, mit dem Frau Collée sich viel Frust hätte ersparen können, wäre gut angelegtes Geld gewesen. Dort wird man nämlich auf so manche chinesische "Falle" vorbereitet und tappt nicht blindlings rein.

Auch dass es in Shanghai nur drei Orte gibt, an denen Langnasen wohnen, kann ich nicht bestätigen...Wir wohnen in einem dieser Compunds von denen im Buch die Rede ist, dass hier "nur" die Langnasen wohnen, auch dies stimmt keinesfalls. In unserem Compound leben extrem viele gut betuchte Chinesen, sogar gebürtige Shanghaier!

Apropos Geldgier der Chinesen, ich habe gerade an der Tür per Nachname einen Drucker bezahlt der 2549 RMB gekostet hat und ich habe beim 1 RBM abgewinkt, dass der Postbote ihn behalten kann und ich habe bis auf den letzten Quai die exakte Summe zurückerhalten.....Dass es nicht üblich ist Trinkgelder in Restaurants zu geben und viele andere Geschichten, wird mit keinem Wort erwähnt.

Statt ständig über alles zu meckern und über alles frustiert zu sein, sollte man sich immer vor Augen halten, dass man als "kleiner Botschafter" des eigenen Landes unterwegs ist und erstmal selber schauen, ob man nicht völlig "vom Mond" ist.

Was ich bestätigen kann, ist das Aufnahmeprocderere für die Visumsangelegenheiten....

Alles in allem ein Einzelschicksal, aber in keinster Weise maßgebend für das Leben eines Deutschen in Shanghai......

Wenn jemand einen Text schon beginnt mit: Das Leben könnte so schön sein...
und so an seinem Hamburg hängt, als wäre es der Naben der Welt, der sollte doch besser zu Hause in Deutschland bleiben.

Schlimm, dass alle die auch nur 1 oder 2 Jahre in diesem Land verbringen gleich als selbst ernannte "Experten-Expats" meinen darüber schreiben zu müssen!

Doppelt schlimm, dass die "Daheim gebliebenen", Familie Colléen nun als die Robinson Crusoe Familie Chinas" feiert und sich China oder Shanghai nun SO vorstellen!
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen nicht lesenswert sondern dumm und ignorant, 31. Januar 2011
Von 
Gerwin Gädigk (Aalen, Baden-Würtemberg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: In China essen sie den Mond: Ein Jahr in Shanghai (Taschenbuch)
Ich verstehe nicht ganz wieso ein "Erfahrungsbericht" Ignoranz und Dummheit entschuldigt.

Wie die Asiaten aus dem Witz, denen das deutsche Gebäck nicht schmeckt welches zum Bier gereicht wird (wers nicht kennt: gemeint ist der Bierdeckel), berichtet Frau Collee von Ihrer Zeit in Shanghai.

Wie schon mehrere Expats hier geschrieben haben, sind Ihre Erlebnisse nicht typisch für das Leben hier, das sicherlich seine Herausforderungen hat. Was wirklich ärgerlich ist, ist mit welcher Herablassung die Frau über die Chinesen schreibt. Ich habe mich wirklich auf fast jeder Seite für Ihre Ignoranz und Arroganz fremdgeschämt.

Frau Collee ist die typische Deutsche, die ihr Sauerkraut besser zu Hause essen sollte. Schon nach den ersten eigenen Versuchen Chinesisch zu lernen gibt sie auf, aber die Chinesen sind fast alle "blöd". Ihre Arroganz und ihr fehlendes Einfühlungsvermögen machen China natürlich zu eine echten nervlichen Belastung. Letztendlich ist sie wie ein Ballermann Urlauber, der sich mal ins spanische Hinterland verirrt und sich ärgert, daß keiner Deutsch versteht.

Die Chinesen beobachten die Ausländer, die hier in Shanghai leben, sehr genau. Wer sich so aufführt wie dieses verwöhnte Expat-Weibchen wird wenig Kontakte zu Einheimischen haben.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In China essen Sie alles - auch den Mond :-), 16. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: In China essen sie den Mond: Ein Jahr in Shanghai (Taschenbuch)
Da ich das nächste Jahr als Expat in Shanghai verbringen werde und von den ganzen "China-Knigge" usw. etwas gelangweilt war, habe ich mir diese Buch zugelegt.
Die Autorin schildert sehr kurzweilig und interessant wie sie ihre Zeit in Shanghai mir ihrer kleinen Familie erlebt hat.

Das Buch ist gut und einfach zu lesen, kurzweilig und witzig.

Für jeden China-Reisenden zu empfehlen.
Es werden keine detaillierten Kulturkenntnisse vermittelt, aber das ist auch nicht der Anspruch des Buchs.

5 Sterne, da meine Erwartungen voll erfüllt wurden. Gute Unterhaltung.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen shanghai, 21. April 2011
also, ich war selber 3 laaange jahre in shanghai und ich muss sagen, dieses buch erzählt und beschreibt genau das was ich dort erlebt habe ! echt toll dass es jemand anderem genauso ging :)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abenteuerliche Reise ins Land der Mitte, 9. Juli 2010
Das Buch habe ich von meiner Mutter zu meinem letzten Geburtstag geschenkt bekommen und habe es gleich nach dem auspacken angefangen zu lesen und schon nach den ersten paar Seiten habe ich Tränen gelacht!!!
Mit viel Humor bescheibt die Autorin ihr erstes Jahr in Shanghai. Täglich trifft sie auf neue Skurilitäten, erlebt neue wundersame Dinge und lernt viele verschiedene Charaktere kennen.
Meiner Meinung nach ist das "Tagebuch" ein wundervoller Einblick in eine Welt die wir Westler wahrscheinlich nie verstehen werden :)

Fazit: leichte Lektüre mit Lachgarantie!!!
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33 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ignoranter ging es wohl nicht?, 5. Mai 2010
Von 
Ignoranz, Snobismus, Unbildung und der Glaube, sie selbst seien der Mittelpunkt der Welt, sind die beliebtesten Dummheiten, mit welchen viele selbsternannte "Journalisten" ein Bild von Menschen und Dingen zeichnen, das mit der Wirklichkeit nur sehr wenig zu tun hat.

Dass China von MENSCHEN bevölkert wird, scheint die Autorin nicht wirklich realisiert zu haben.

Natürlich kann man das Land und die Bevölkerung dort bis in alle Ewigkeit mit westlicher Überheblichkeit be- und - weil dies hier so beliebt ist - verurteilen, aber dies ist weder neu, noch ein Verdienst der Autorin, noch dient es irgend einer Verbesserung der Situation oder gar der Völkerverständigung (von Verstehen).

Eine negativere Darstellung Chinas und der Chinesen wäre der Autorin wahrscheinlich nur geglückt, wenn sie mehr als nur Shanghai und das von ihr - wie sie selbst schreibt, gegen besseren Rat (!) - bezogene Haus und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten dort hätte beschreiben können, von denen viele bei besserer Kenntnis der Lebensumstände in China sicher vermeidbar gewesen wären.

Geschichtliche, soziale und tradierte Gründe für das fremde Verhalten anderer Völker - bzw. deren Menschen - zu verstehen, ist nicht der Deutschen Sache. Vorurteile sind einfacher mitzuteilen und wurden in der jüngeren dt. Geschichte gerne benutzt, um die eigene Kurzsichtigkeit zu bemänteln.

Es soll sehr hilfreich sein, die Sprache eines Landes wenigstens ansatzweise zu beherrschen, bevor man sich dort häuslich niederlässt. Darüber zu lästern, dass chinesische Angestellte (in China!) nicht perfekt Englisch sprechen, während man selbst ohne die Beherrschung der einfachsten chinesischen Worte angereist ist (siehe Seite 18 unten: Ni hao! = du gut / guten Tag!), sagt viel. Wahrscheinlich war der VHS-Kurs Chinesisch für Anfänger in Hamburg zu teuer?

Da könnte man eigentlich nur sagen "Zài jiàn!" Aber abgesehen davon, dass es fraglich ist, ob die Autorin diese Worte innerhalb des Jahres, dass sie in China, pardon, in Shanghai verbracht hat, korrekt auszusprechen gelernt hat, steht zu vermuten, dass das Bedürfnis der Chinesen, mit denen sie es zu tun hatte, ihr diesen Gruß zu bieten, sehr gering sein könnte. Vor allem nach diesem Brechreiz erzeugenden Buch, welches den auf der Umschlagseite angepriesenen Humor stark vermissen lässt, das auch den einen Stern, den ich anklicken mußte, nicht verdient! AUFBAU-VERLAG? ABBRUCH wäre wohl das bessere Wort!

Aber was soll's; Porschefahren, Champagner trinken und ignorant sein kann man ja fast überall.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen China ist wirklich so und noch viel mehr andersartig, 5. Dezember 2011
Was Miriam Collee mit ihrer Familie in Shanghai erlebt hat, ist wirkliche Realität in China. Sie bingt ihre Erlebnisse in humorvoller Weise dem Leser nahe. Ich habe dieses Buch sehr genossen und einige Passagen mit meinem Mann und einer deutschen Expat diskutiert. Wir meinen alle, sie hat mit ihren Schilderungen die kulturellen Unterschiede sehr gut aufgezeigt.

Wenn so manche Obergescheite in ihren Rezessionen lehrmeisterhaft meinen, man hätte sich besser vorbereiten sollen, kann ich nur lächeln.

Die Chinesen haben eine andere Zeichensprache, eine andere Körpersprache, eine ander Philosophie, eine andere Mentalität, ich könnte mehrere Bücher füllen mit dem, was wir alles erlebt haben, obwohl wir uns vorher "gut vorbereitet" hatten.

Ich bin gerade selbst in Shanghai, ich bin zum x-ten Mal in China (ich zähle gar nicht mehr wie oft), das Buch habe ich zufällig am Flughafen Frankfurt gesehen und sofort hierher mitgenommen. In 3 Tagen war es ausgelesen und ich habe es schon einer deutschen Expat weitergegeben, die sich ebenfalls köstlich amüsiert.
Obwohl ich schon so oft in China war, erlebe ich auch heute noch für uns Mitteleuropäer überraschende Dinge. Ich muss aber dazu sagen, dass ich nicht nur auf Langnasen-Trampelpfaden unterwegs bin.

Mein Mann arbeitet für deutsche und österreichsiche Automobilhersteller seit Anfang 2006 immer wieder Mal monatelang in China und ich nütze jede Gelegenheit, um nachzukommen. Zuerst war er 1,5 Jahre in Changchun, mitten in der Mandschurei, auf dem halben Weg zwischen Peking und Wladiwostok. Dort findet man weit und breit keine Leute mehr, die auch nur 3 Worte englisch können. Ach ja unsere einzige Hilfe dort, mein Mann und seine Kollegen (so an die 50 Europäer aus Österreich, Deutschland, Schweden, England, Frankreich, Italien) hatten einen Sekretär, der halbwegs gut Deutsch konnte. Wir haben Wege gefunden, hier gut zu leben, aber ganz werden wir die Chinesen nie verstehen und sie uns schon gar nicht.

Ich gratuliere Miriam Collee zu diesem netten Buch, es bietet einen Einblick in eine andere Welt und köstliche Unterhaltung.
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In China essen sie den Mond: Ein Jahr in Shanghai
In China essen sie den Mond: Ein Jahr in Shanghai von Miriam Collée (Taschenbuch - 29. August 2011)
EUR 8,99
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