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Kundenrezensionen

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am 11. Februar 2011
Der Titel des dänischen Krimis: 'Der Menschensammler' und die Geschichte dahinter machten mich neugierig, trotz der Übersättigung des Marktes mit nordischen Krimis.

Schon auf der ersten Seite zieht der Roman den Leser mitten ins Geschehen. Zeitgleich zu einer Beerdigung wird eine grotesk verstümmelte Tote gefunden. Der Leiche fehlen die Augen, die Augenlider wurden abgeschnitten, die Knochen aus den Beinen entfernt, durch Plastikstangen ersetzt und die Schnitte danach wieder grob zugenäht. Bald tauchen zwei weitere, ebenso zugerichtete Leichen auf, die Spur führt zum einen in den Kosovo und zum anderen nach Polen. Man findet Glasaugen in einer Urne mit Asche. Was haben sie mit den entfernten Augen zu tun? Warum die Leichen derart grausam zugerichtet wurden, möchte die Journalistin Dicte, die Heldin einer ganzen Krimireihe von Elsebeth Egholm, ergründen. Sie ermittelt nicht zum ersten Mal in einem Mordfall. Nebenbei ist sie frischgebackene Chefredakteurin der Krimibeilage einer Zeitung und somit völlig in ihrem Element.

Der Lesespaß wird erheblich durch die unelegante Übersetzung getrübt: ein merkwürdiger Satzbau, der die Grammatik oftmals gegen den Strich bürstet. Durch die wortwörtliche Übersetzungen, die nicht genügend an das Deutsche angepasst wurden, ist der Sinnzusammenhang manchmal nur bedingt zu dechiffrieren Da gibt es oftmals falsch gewählte Präpositionen und abenteuerliche Sprachbilder wie 'Es schien ihr, als könnte er die Luft zwischen ihnen flachdrücken' aber auch wunderliche Metaphern, in denen 'Rasenstücke so gepflegt waren wie Hansens Oberlippenbart'.
Doch abgesehen von dieser merkwürdig-schrägen Sprache, die ja auch den dänischen Besonderheiten geschuldet sein könnte, fesselt der Roman. Eine flüssige Handlung, viele schnelle Szenenwechsel - und trotzdem sind die Charaktere nicht eindimensional angelegt. Jeden einzelnen plagen individuelle Zweifel und Fragen nach dem richtigen Handeln. Dicte fragt sich beispielsweise, 'ob es dieses Leben war, das sie sich immer gewünscht hatte und ob sie da überhaupt hineinpasste'.

Nach und nach werden viele verschiedene Personen eingeführt und jeder hat eine ganz bestimmte Funktion im Romangefüge. Zum Beispiel die verheiratete Kiki, die regelmäßig nach Männern für eine schnelle Nummer sucht, da ihr Mann im Rollstuhl sitzt.
Der Arzt Janos Kempinski behandelt einen 'besonderen' Dialyse-Patienten, ein Mörder mit geheimnisvoller Vergangenheit. Dieser ist allerdings alles andere als eindimensional-brutal, denn er zeigt menschliche Züge: Ist er nun boshaft, berechnend, einfühlsam, charmant oder alles zugleich? Aufgrund seiner Nierenkrankheit entspinnt sich eine ausführliche ethische Diskussion darüber, ob auch ein Mörder Anspruch auf eine neue Niere hat.
In dem Roman mit über 440 Seiten werden viele existenzielle Fragen gestellt, aber einfache Antworten gibt es nicht. Wie auch auf die philosophische Frage , was während des Sterbens mit dem Bewusstsein passiert. Ein Sinnieren über den 'schönen Tod' zieht sich durch die gesamte Handlung. Auch Dictes Ängste werden seziert, ihre widersprüchlichen Gefühle zu ihrer 'Vergangenheit, die wie ein reißender Fluss aus Tränen unter der Oberfläche schlummerte'.

Um all diese ethisch-moralischen Fragen unterzubringen, wirkt der Plot oft überkonstruiert, zu viele gesellschaftliche Themen werden angeschnitten. Die Autorin liefert beispielsweise eine anschauliche Beschreibung der rechten Szene Dänemarks. Als Dicte bei ihren Recherchen auf einen Experten dafür trifft, ist dies einer der stärksten Momente des Buches, denn sie offenbart harte Fakten über eine unbekannte Seite Dänemarks.

Gegen Ende des Romanes verschränken sich die einzelnen Schicksale schließlich miteinander und fügen sich wie Puzzleteile zu einem Gesamtbild. Das Buch hat durchaus Längen, bis die verschiedenen Erzählstränge zusammenlaufen.

Doch trotz seiner Schwächen ist der Roman empfehlenswert. Letztendlich konnte die ziemlich misslungene Übersetzung ihm nichts anhaben. Den Lesereiz machte hierbei nicht die Aufklärung des Falles aus, sondern die schrittweise Offenlegung der Lebensgeschichten der Handelnden. Der Roman funktioniert vor allem als ernsthaft erzählter Schmöker, den man in einem Rutsch durchlesen möchte. Es ist dazu nicht nötig, die anderen Bände der Reihe zu kennen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Januar 2011
Ein brutaler Mord bei dem einem Mädchen die Augen entfernt werden. Sie wird einfach vor einem Stadion bereit gelegt und dort auch gefunden. Dictes Freund Bo ist gerade am Stadion und so erfährt auch die Kriminalreporterin von dem Mord. Wie immer springt ihre Neugier an und sie beginnt den Killer zu jagen'. Doch was sich dahinter verbirgt ist größer und widerlicher, als Dicte sich vorstellen kann. Und dann wird der Fall auch noch persönlich'.

Dicte Svendsen war am Ermittlerhimmel völlig neu für mich. Erst dachte ich, laut des Titels, ich hätte es mit einem Thriller zu tun, aber es ist ein 'Kriminalroman'. Tatsächlich empfinde ich jetzt, nach der letzten Seite, auch, dass es eher ein Krimi ist. Dicte ermittelt meistens sehr zielgerichtet und nur selten gibt es eine brutal, ausgemalte Szene.

Die Handlung ist gut gewählt und baut sich auch nachvollziehbar aus. Was mir besonders gefallen hat waren manche Reaktionen von den Figuren. So hat zum Beispiel, Dictes Freund wahrhaftig Angst um sie und versucht auch, ihr ins Gewissen zu reden, wenn sie zu weit in die Polizeiermittlung gerät. Zwar kann Bo nicht alles verhindern, aber er reagiert immer menschlich. Auch gut nachvollziehbar, erlebte ich die Beziehung zwischen Polizei und Dicte.

Der Ermittler gibt nicht immer Informationen frei und auch ein Deal zwischen Presse und Polizei kommt erst viel später zustande. Das erscheint mir realistisch.

Die englischen Begriffe, die im Text eingebaut wurden, störten mich ein bisschen, da sie mir fehl am Platze erschienen. So benutzt die Autorin Wörter wie 'Drive' um zu sagen, dass einer keine guten Artikel für die Zeitung schreibt. Da sie das sonst aber nie macht, wirkt es hineingeworfen und fehl am Platz.

Es gab ein paar Kapitel, die hätte ich gerne nicht gelesen. Dann kam mir die Handlung wieder um einen Pfad erweitert vor, und kurzzeitig habe ich den Zusammenhang verloren, der sich aber später wieder ergab.

Alles in allem ist es ein guter Kriminalroman, der nicht all zu viel Blut braucht, um seine Handlung zu unterstreichen.
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am 10. Februar 2011
Achtung, da es sich hier um den fünften Teil der Krimireihe mit Dicte Svensen handelt, ist die Gefahr des Spoilerns gegeben.
Dies war mal wieder ein Krimi mit Tiefgang.
Jedoch fiel es mir anfangs sehr schwer in die Handlung des fünften Falls mit Dicte Svendson hineinzufinden, da dieser Krimi sehr viele Figuren und Orte enthält. Alle haben natürlich dänische Namen und mir fiel es unheimlich schwer diese zu unterscheiden und miteinander zu verbinden, um die Handlung zu verstehen.
Auch ist dieser Krimi nicht voller Spannung. Der Spannungsbogen baut sich meines Empfindens nach erst ab Mitte des Buches auf, wobei es dann recht rasant zu geht.
Die Handlung spielt wie bereits erwähnt in Dänemark, Dicte Svendsen, eine Journalistin, die mit den Schatten ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat, ist hier die Protagonistin. Sie leitet eine Krimiredaktion und steckt ungefragt ihre Nase in die Morde. Dies macht sie nicht nur unbeliebt, sondern bringt sie auch in große Gefahr.
Mir selbst war die Protagonistin als Figur, eher unsympathisch. Dies lag einfach an ihrem Charakter selbst. Hat man als Leser ja schon mal.
Die Handlung an sich ist spannend, interessant und sehr gut aufgebaut. Mehrere Handlungen werden hier zusammengeführt.
Die Morde werden sehr detailliert beschrieben, was mich ab und an auch selbst schockierte.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr detailliert und fließend, dennoch machten mir die vielen dänischen Namen beim Lesen Probleme.
Ich habe übrigens die vorherigen Fälle mit Dicte Svendsen nicht gelesen, denke aber dies ist auch nicht so wichtig, um in die eigentliche Handlung von 'Der Menschensammler' hineinzufinden.
Mit 414 Seiten hatte der Krimi eine recht gute Länge. Ab der zweiten Hälfte mochte ich ihn nicht mehr aus der Hand legen.

Fazit:
Dies war mein Erster Dänemark Krimi mit Dicte Svendsen und der fünfte Fall der Krimireihe.
Ich für meinen Teil empfand diesen Band als einen recht guten Krimi mit Tiefgang, jedoch ist es keine Krimireihe für mich, die ich sammeln möchte, da mir einfach die dänischen Krimis dank der Namen nicht zusagen. Es ist mir zu anstrengend all diese Namen zu unterscheiden.
Auch konnte mich die Protagonistin als Figur nicht so recht überzeugen.
Man muss aber vorher nicht die vier anderen Bände lesen, um in 'Der Menschensammler' hineinzukommen.
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am 15. September 2010
Dieser Thriller geht im wahrsten Sinne unter die Haut, ganz schön heftig, was Elsebeth Egholm dem Leser da auftischt. Extrem spannend, Höllentempo, starke Hauptfigur, gute Geschichte. Habe im Netz die Info gefunden, dass sie Nummer-1-Bestseller-Autorin in ihrem Heimatland sei. Zu recht. Hier hoffentlich auch bald. Muss mir mehr von ihr besorgen.
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am 5. März 2012
Dicte Svendsen, Journalistin in Arhus und ihr Lebengefährte Bo, Fotograf sind an einem neuen Fall dran. Beim Fußballstadion ist nach einem wichtigen Spiel die Leiche eines jungen Mädchens gefunden worden. Die Polizei findet heraus, dass ihr die Augen entfernt wurden und bei der Obduktion findet man ein Glasauge in ihrem Mund.
Aber noch was stimmt nicht mit dieser Leiche, ihre Beine sind so unnatürlich. Dicte und Bo haben einen Handyfilm, der auf eine Spur zu Neonazis führt. Als sie ähnliche Fälle aus dem Kosovo und Polen finden, glauben sie zunächst, auf den Spuren eines Neonazi-Netzwerkes zu sein. Durch einen Zufall- bei Dicte meldet sich ihr vor vielen Jahren zur Adoption freigegebener Sohn, weil dieser dringend eine Nierentransplantation braucht- dämmern ihnen die wahren Hintergründe des Falls. Es geht um gigantische Geschäfte mit menschlichen Organen und Gewebe!!
Spannend bis zum Schluss. Eine Geschichte, die leider so klingt, als könnte sie jederzeit Wahrheit sein.
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am 9. September 2011
Zwar sehr spannend, aber zuviele Zufaelle, die einander die Hand geben und alles leider zu inszeniert erscheinen lassen. Trotzdem: eine gute Abendlektuere!
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am 11. Januar 2011
Auf der Suche nach neuen Autorin, einem Krimi im Bereich forensische Kriminologie und einer etwas exzentischen weiblichen Hauptperson, bin ich auf Elisabeth Engholm und ihren Menschensammler gestoßen.
Die zwei schon vorhandenen Rezessionen taten ihr Übriges und machten mich sicher einige spannende Tage mit "Dicte Svendsen" zu verbringen.
Leider war es für mich zum großen Teil eine Enttäuschung.
Allenfalls den Anfang und das letzten Viertel waren für mich halbwegs durchgehend spannend.
Der Rest wirkte arg in die Länge gezogen, manchmal zusammenhanglos, verwirrend und zum Teil überflüssig.
Ich habe mich, obwohl ich im Mittelteil immer wieder versucht war das Buch endgültig aus der Hand zu legen, wenigstens zum Schluss etwas entschädigt gefühlt, weil es der Autorin hier dann doch noch gelungen ist, mich mit Spannung und etwas Nervenkitzel für die vielen verwirrenden und enttäuschenden Seiten zu entschädigen.
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am 24. März 2013
Wurde schnell übermittelt. Kann man lesen, ist aber auch schon alles. Die Spannung hält sich ein wenig in Grenzen. Allerdings ist die Geschichte an sich ganz interessant.
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