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5.0 von 5 Sternen Neues zum Thema Hexenverfolgung!
In diesem Buch greift der Autor ein Thema auf, dass kaum bekannt ist.
Man kennt die Hexenprozesse, in den Heilerinnen, Kräuterfrauen oder besonders eigensinnige Frauen, meist mit roten Haaren grausam gefoltert und verbrannt wurden.

Das die Kirche und die Obrigkeit aber auch Kinder, im Alter von 5-14 Jahren verfolgten und der Hexerei angeklagt haben,...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2010 von Annette B.

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solides Buch
Ich bin immer wieder auf der Suche nach gut durchdachten historischen Kriminalromanen und stieß unweigerlich auf "Der Bund der Hexenkinder".

Das Buch überzeugt durchaus mit einem interessanten Hintergrund, ich kann mir auch vorstellen, dass ein gewisser Teil recht historiennah gehalten wurde, da die geschilderte Schuldzuweisung bei Unglücken...
Veröffentlicht am 28. Februar 2012 von Georg Tänzer


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63 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neues zum Thema Hexenverfolgung!, 31. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Bund der Hexenkinder: Roman (Taschenbuch)
In diesem Buch greift der Autor ein Thema auf, dass kaum bekannt ist.
Man kennt die Hexenprozesse, in den Heilerinnen, Kräuterfrauen oder besonders eigensinnige Frauen, meist mit roten Haaren grausam gefoltert und verbrannt wurden.

Das die Kirche und die Obrigkeit aber auch Kinder, im Alter von 5-14 Jahren verfolgten und der Hexerei angeklagt haben, darauf wäre ich nie gekommen!
Michael Wilcke hat jedoch genau diese Grausamkeiten bei seinen Recherchen entdeckt und thematisiert in diesem Roman.
Warum konnte es zu diesen furchtbaren Prozessen und Hinrichtungen kommen?
Eingebunden in einer spannenden Handlung, in der alles vorhanden ist was man als Leser von einem historischen Roman erwartet, erzählt der Autor die Geschichte der Hexenkinder.

Die Atmosphäre in diesem Roman ist sehr dunkel und überaus traurig.

Die Hauptdarsteller sind vom Autor mit facettenreichen Charakteren ausgestattet worden, aber auch mit Herz und Verstand.
Der Einstieg in diese Handlung fällt dem Leser nicht schwer. Der Autor erzählt fesselnd und mit einem fast rasanten Tempo, die Geschichte des Hauptdarstellers Robert, der ein Bankert-Kind ist.

Robert ist knapp 20 Jahre alt, leicht jähzornig und eine echte Spielernatur.
Nach einem furchtbaren Schicksalsschlag muss er seine Heimatstadt Rosenheim verlassen und sein Weg führt ihn in die Alpen bis nach Salzburg.
Robert erlebt und sieht auf seinem Weg so viel Grausames, dass ich als Leser, dass Buch zwischenzeitlich beiseite legen musste, weil ich es nicht mehr ertragen konnte.
Das spricht jedoch auch wieder für den Autor, der mit einem sehr flüssigen Schreibstil und einer überaus bildhaften Sprache, diese grausamen Bilder vor dem inneren Auge des Lesers lebendig werden lässt.

Zusammen mit Helene und ihrem Sohn Adam, wandert Robert nach Salzburg.
Sie treffen auf ihrem Weg einige interessante Wanderer und Reisende. Mit Helene konnte ich so gar nicht richtig warm werden. Ihr Denkschema und ihr Handeln habe ich wirklich nicht nachvollziehen können.
An anderer Stelle wiederum lässt der Autor weitere weibliche Protagonisten in Erscheinung treten, die mir sofort ans Herz gewachsen sind.

Auch wenn der Autor die Landschaft und die ärmeren Menschen sehr genau beschreibt, so kommen dabei niemals langatmige oder zähe Passagen im Roman vor. Die Beschreibungen sind geschickt in die Handlung eingefügt. Auch die Lebensbedingungen der armen Bevölkerung hat der Autor sehr schön geschildert.
Genauso deutlich beschreibt der Autor aber auch die Standesunterschiede und die Ungerechtigkeiten die sich daraus für die ärmeren Menschen ergaben. Die Sprache und die Dialoge hat Michael Wilcke der Zeit und dem historischen Hintergrund wunderbar angepasst.

Wer auch die anderen Bücher dieses Autors kennt, wie ich, der kommt zu dem Schluss: Dieses Buch ist ein typischer > Wilcke-Roman <!

Spannend, Temporeich, Lebendig und fesselnd geschrieben.

Eine Landkarte vorne im Buch und ein ausführliches Nachwort des Autors, habe ich als sehr hilfreich und interessant empfunden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schöne Lektüre, 11. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Bund der Hexenkinder: Roman (Taschenbuch)
Spannender Roman, der sich mit einem noch nicht so abgegriffenen Thema aus der Hexenforschung beschäftigt. Ich hab mitgefiebert, vieles Neues gelernt und die Protagonisten liebgewonnen - das ist schon eine ganze Menge.
Nur der Schluss hat mich nicht ganz zufrieden gestellt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ist ein tolles Buch, 30. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Bund der Hexenkinder: Roman (Taschenbuch)
Ist ein tolles Buch, spannend und gut erzählt, kann ich weiter empfehlen.
Schöne Geschichte, fesselnd und gut,werde mir mehr Bücher von diesem Autor bestellen.
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5.0 von 5 Sternen Spannendes Buch, 3. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Spannender historischer Krimi. Lässt sich gut lesen. Es ist immer wieder erschreckend wie in der Vergangenheit mit den Menschen umgegangen wurde. War das Geld auf jeden Fall wert.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solides Buch, 28. Februar 2012
Ich bin immer wieder auf der Suche nach gut durchdachten historischen Kriminalromanen und stieß unweigerlich auf "Der Bund der Hexenkinder".

Das Buch überzeugt durchaus mit einem interessanten Hintergrund, ich kann mir auch vorstellen, dass ein gewisser Teil recht historiennah gehalten wurde, da die geschilderte Schuldzuweisung bei Unglücken jeglicher Art zur damaligen Zeit vermehrt auf Hexen, oft einsame Frauen/Mädchen, die sich als Hebamme oder Kräuterfrau verdingten, fiel.
So auch in diesem Fall.
Leider wirkt die Handlung etwas unstrukturiert, es passieren 3 Morde, vorher wird aber eine junge Frau von einem wütendem Mob gejagt und erwirkt sich Einlass in ein Mönchskloster. Als sei das nicht schon seltsam genug, wird sie dort aufgenommen, von unmoralischen Angeboten heimgesucht und schließlich werden ihr 3 Morde und natürlich der Bund mit dem Teufel unterstellt.
Letzlich gibt es einen Helden der Geschichte, der die moralische Verderbtheit der Protagonisten in den eigenen Reihen ans Licht bringt, gestützt von zufällig wiederkehrenden Freunden und Befürwortern. Ja, alles sehr zufällig und besonders zum Ende hin absehbar.

Als Saunalektüre super geeignet, so geschrieben, dass es nicht langweilig wird, aber an vielen Stellen einfach zu simpel gehalten. So sollte man keinen Krimi lösen.
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6 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Bund der Hexenkinder, 24. März 2011
Von 
Wimmer Eva "we" (anger, bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Bund der Hexenkinder: Roman (Taschenbuch)
Super spannendes Buch und die Spannung bleibt bis zum Schluß,bis zur letzten Seite Spannung Pur.Das Buch ist für Freunde von Hexenbüchern sehr zu empfehlen!!!!!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zu vorhersehbar, 6. Februar 2012
Leider konnte ich nach dem ersten viertel schon viele Aktionen ahnen. Dadurch hielt sich die Spannung in Grenzen. Seichte Unterhaltung, aber wenn man entspannt im Bettchen was lesen will, nicht die falsche Lektüre. Ein zweites Buch des Autoren würde ich jedoch nicht kaufen... Die Rolle der Helene finde ich zudem völlig überflüssig und empfinde diese auch als "unecht". Sadismus ist auch nicht mein Thema, zumindest nicht auf diesem flachen Niveau. Der Protagonist ist aber ganz sympathisch, wenn auch nicht sonderlich vielschichtig. Wie gesagt als leichte Kost ist der Roman geeignet.
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Der Bund der Hexenkinder: Roman
Der Bund der Hexenkinder: Roman von Michael Wilcke (Taschenbuch - 4. Oktober 2010)
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