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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sicherlich nicht zum Einschlafen
Kennen Sie dieses Gefühl, ein Buch möge zum einen doch bitte mindestens 1.200 Seiten haben und zum anderen bloß nicht mehr als 20 Seiten? Dieses Gefühl, es möge niemals aufhören und gleichzeitig möchte man doch ganz schnell das Ende erfahren?
Schlafwandler ist für mich eines dieser Bücher.
Die Handlung lässt...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2010 von ceegee

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hollywood in Nazideutschland
Der Krimi "Schlafwandler" zeigt ein wichtiges Thema und der Plot ist durchaus interessant.
Die auf vielen Seiten ausgebreitete Handlung bleibt allerdings vorhersagbar, man weiß schon bald, welche Auflösung zu erwarten ist, und das Ende braucht man nicht mehr zu lesen.
Wirklich unangenehm sind Erzählweise und Sprache. Umfassende INPUT-Passagen,...
Vor 15 Monaten von leseweise veröffentlicht


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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sicherlich nicht zum Einschlafen, 7. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Schlafwandler: Kriminalroman (Kommissar Kraus, Band 2) (Taschenbuch)
Kennen Sie dieses Gefühl, ein Buch möge zum einen doch bitte mindestens 1.200 Seiten haben und zum anderen bloß nicht mehr als 20 Seiten? Dieses Gefühl, es möge niemals aufhören und gleichzeitig möchte man doch ganz schnell das Ende erfahren?
Schlafwandler ist für mich eines dieser Bücher.
Die Handlung lässt sich schnell umreißen: Im Berlin des späten 1932 wird eine Frauenleiche in der Havel angespült. Eine für die damalige Zeit fast schon alltägliche Sache, währe der Fundort für Selbstmörder nicht so ungewöhnlich. Am Aussehen der Toten fällt auf, das ihre Beine an eine Meerjungfrau erinnern. Die Obduktion ergibt, dass ihre Wadenknochen in einer Knochentransplantation miteinander vertauscht wurden. Inspektor Willy Kraus und sein Assistent Gunther von der Berliner Kripo schließen sehr schnell auf ein Tötungsdelikt und übernehmen die Nachforschungen zu diesem seltsamen Verbrechen.
Fast zeitgleich verschwindet die Tochter des bulgarischen Königs auf ihrem Berlinbesuch. Kraus wird als Berlins bekanntester und erfolgreichster Ermittler zu Reichspräsident Hindenburg zitiert und von diesem mit der Suche beauftragt.
Im Zuge der Ermittlungen stößt Kraus auf Verbindungen zu dem Hypnotiseur 'der große Gustave', SA und Ärzten der SS. Er entdeckt, dass es in den letzten Monaten häufiger zu rätselhaftem Verschwinden ausländischer Frauen kam und alle wurden vorher durch den großen Gustave hypnotisiert.
Der Protagonist Willy Kraus ist Jude und erlebt die letzten Monate der Weimarer Republik bis hin zu Hitlers Machtübernahme. Immer bedrückender werdende Verhältnisse und die frühe Flucht vieler Andersdenkender und Juden ziehen sich als roter Faden durch das Buch. Kraus gehört zu den Menschen, dies sich nicht vorstellen können, wie grausam und unmenschlich die Nazis einmal herrschen werden. Durch seine Ermittlungen dringt er allerdings immer tiefer in den braunen Sumpf ein und entdeckt ein abscheuliches Verbrechen an Behinderten und Ausländern, die dem Rassenwahn zum Opfer fallen.
Sicherlich hält sich Paul Grossmann nicht in allen Details an die geschichtlichen Fakten. So verlegt er die 'Gründung' des KZ Sachsenhausen bereits in das Jahr 1932 und auch andere künstlerische Freiheiten fallen auf. Dies ist aber allein dem Buch und seiner Story geschuldet und fällt an keiner Stelle unangenehm auf. Insgesamt beschreibt Grossmann in einem sehr angenehmen und vor allem auch spannenden Schreibstil sehr treffend die damalige Zeit. Er wählt mit seinem Protagonisten die Sichtweise eines recht normalen Menschen. Zeigt aber auch in der Rahmenhandlung die politischen Intrigen und Wirren auf.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe es immer nur widerwillig bei Seite gelegt, da der Mensch nun einmal ein wenig Schlaf braucht.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hollywood in Nazideutschland, 29. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Schlafwandler: Kriminalroman (Kommissar Kraus, Band 2) (Taschenbuch)
Der Krimi "Schlafwandler" zeigt ein wichtiges Thema und der Plot ist durchaus interessant.
Die auf vielen Seiten ausgebreitete Handlung bleibt allerdings vorhersagbar, man weiß schon bald, welche Auflösung zu erwarten ist, und das Ende braucht man nicht mehr zu lesen.
Wirklich unangenehm sind Erzählweise und Sprache. Umfassende INPUT-Passagen, die die Leserin mit hinlänglich bekanntem Wissen über die Zeit langweilen, das aus keiner ersichtlichen Perspektive dargeboten wird.
Fast komisch wirkt es, dass nicht nur alle wichtigen Orte des Berlins der Dreißiger gezeigt werden, sondern vor allem alle wichtigen Personen - angefangen von Adolf Hitler und seinen Konsorten, (auch Röhm und Schleicher fehlen nicht), bis hin zu den berühmtesten Filmstars wie der Dietrich sind sie alle so oder so mit dem ermittelnden Kommissar in Kontakt. Den Höhepunkt bildet sein Besuch im Romanischen Kaffee, wo just an diesem Nachmittag gleich alle namhaften Schriftsteller und Theaterleute anwesend sind - von Thomas Mann bis Bertolt Brecht und Max Reinhard.(Ja, bin ich hier in der Muppetshow?)
Sehr bemerkenswert wird auch das Sexualleben des Kommissars gezeigt. Erst muss er sich zu Sado-Maso-Sex bereitfinden ("da erhob sich das Tier in mir"), mit einer liebenswerten, aber leider rauschgiftsüchtigen Prostituierten, dann wird diese als Lockvogel geopfert und eine neue,richtige Frau ist schon in der Startposition. Passend zur Zeit ist sie bereits als Mutter für seine verwaisten Söhne tätig.

Die Sprache selbst ist bereits heftig kritisiert worden, dem kann ich mich nur anschließen.
Alles in allem: ein Kitschroman, mit dem man Geschichtsdarstellungen nicht ersetzen sollte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Buch ist spannend und hat mich recht gut unterhalten, 1. März 2014
Von 
B. Rühmann (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schlafwandler: Kriminalroman (Kommissar Kraus, Band 2) (Taschenbuch)
... aber die die Ungereimtheiten sind leider erheblich. Viele schlimmen Dinge wurden einfach mal um Jahre vorgezogen; selbst wenn dies im Nachwort teilweise erklärt wurde - na ja.
Aber, großes ABER: ist denn wirklich niemandem aufgefallen, daß es einen Breitscheidplatz vor 1945 einfach nicht geben konnte? Zwar war Rudolf Breitscheid 1919/-20 kurzeitig preußischer Innenminister, jedoch in den 30er Jahren relativ unbekannt, ein Abgeordneter mit wechselnden Parteizugehörigkeiten eben. Der Grad der Bekanntheit änderte sich erst nach dem Weltkrieg II, da er ein Opfer der Nazis wurde und ab 1946/-47 Straßen und Plätze nach ihm benannt wurden. Also sind die Ortsangaben anscheinend schlecht anhand eines aktuellen Stadtplans recherchiert und dies ist weder dem Übersetzer noch dem Lektor aufgefallen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Am Vorabend der Hölle, 9. Juli 2011
Von 
Hans-Joachim Pelzer (Wankendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schlafwandler: Kriminalroman (Kommissar Kraus, Band 2) (Taschenbuch)
Selten hat mich ein Buch so sehr gepackt. Der vergebliche Versuch engagierter Menschen, das Rad der Zeit aufzuhalten, rüttelt den Leser auf. Die Ereignisse überschlagen sich - gelingt es dem Protagonisten die braune Brut zu stoppen? Man fiebert mit Inspektor Kraus mit; man fühlt aufgewühlt die Ereignisse, die sich teilweise fast überschlagen - mit. Natürlich ist nicht Alles ganz geschichtsgetreu - aber die Botschaft und der Verlauf dieses spannenden Romans am Vorabend der Hölle in Deutschland lassen dies in mildem Licht erscheinen und nachsichtig werden. Nichts für geruhsame Abende oder Lesestunden - starke Nerven braucht man als Leser schon, es lohnt sich!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tiefpunkt in meiner Krimi-Lese-Historie, 15. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schlafwandler: Kriminalroman (Kommissar Kraus, Band 2) (Taschenbuch)
An diesem Krimi stimmt ja alles nicht.

Es spricht nichts dagegen, historische Gegebenheiten in einem Roman zu verändern, ein Roman bleibt Fiktion. Doch das was der Autor hier gemacht hat ist für mich unglaubwürdig und an den Haaren herbei gezogen, nicht plausibel. Spannung fand ich auch so gut wie nicht, aber wohl, weil ich so konsterniert war, was ich da lese.

Die historischen Beschreibungen von Ereignissen (die nicht die o.g. fiktive Handlung betreffen, also die Erläuterungen, die Tatsächliches wiedergeben sollen) sind äußerst fehlerhaft Die Reaktionen der Menschen auf die politischen Vorgänge sind wenig mit der Realität zu vereinen. Die Polizeiarbeit generell und die Ermittlung wirken unglaubwürdig.

Das Kaleidoskop an historischen Personen von Bedeutung, das am Leser bzw. am Protagonisten vorbei rauscht ist in der Vielzahl lächerlich, zumal dieser die meisten der bekannten Persönlichkeiten kennt. Urkomisch ist auch, wie der Leser an allen bedeutenden Punkten des alten Berlins wie auf einer Stadtführung vorbei geführt wird. Dabei sind die Beschreibungen mäßig und auch mit Fehlern behaftet.

Katastrophal sind die Sprache und die Beschreibungen der Handlungen. Das wirkt alles gestelzt, banal, literarisch unprofessionell bis hin zu albern. Dies betrifft auch die Dialoge, die dazu noch ziemlich unrealistisch sind, denn so hart man damals nicht gesprochen. Wenn z.B. Hindenburg wüsste, dass er sich in diesem Buch so ausgedrückt hat, dreht er sich noch heute in seinem Sarg in Marburg um......

Schade ums Geld für dieses Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelprächtig, 17. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schlafwandler: Kriminalroman (Kindle Edition)
Am Anfang interessant, dann etwas Spannung in der Mitte aber dann flacht es doch sehr ab. Zum Schluss war ich am Ausgang der Geschichte nicht mehr interessiert. Irgendwas hat einfach gefehlt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch..., 7. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schlafwandler: Kriminalroman (Kindle Edition)
....natürlich ein Roman u. kein Tatsachenbericht. Und einem Autor ist es erlaubt, sich künstlerische Freiheiten herauszunehmen.
Wenn ein Buch es schafft, einen Leser in eine andere Welt zu entführen, aus der er nur ungern wieder auftaucht...dann hat der Autor es richtig gemacht. ***** Sterne, Chapeau!!
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4.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer Kriminalroman..., 10. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schlafwandler: Kriminalroman (Kindle Edition)
Ich lese gerne Kriminalromane, deren Handlung gegen Ende der Weimarer Republik oder im "Dritten Reich" spielt - vorausgesetzt, die historischen Gegebenheiten sind gut recherchiert und glaubhaft dargestellt. Beides ist bei diesem Buch der Fall, der Held, ein jüdischer Kriminalkommissar, weiß politisch nicht so recht, wie ihm geschieht in diesen Tagen um den Jahreswechsel 1932/33 - aber er behält den Durchblick...! Dass er bei seinen Ermittlungen in höchste NS-Kreise vorstößt und grausame "Menschenversuche" entdeckt, die er aber letztlich nicht beweisen kann, weil alle Unterlagen beim Reichstagsbrand vernichtet werden ist schon sehr dick aufgetragen, aber halt "dichterische Freiheit". Fazit: Eine durchaus unterhaltsame Krimilektüre.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Klischeehaft, 6. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schlafwandler: Kriminalroman (Kindle Edition)
Nach dem passablen "Kindersucher" hat Grossman diesmal eine wirklich haarsträubende Horrorfabel aufgetischt, die natürlich (das hätte er nicht extra betonen müssen!) Bezug nimmt auf real verübte Nazigreuel, die aber alles in allem banal, effektheischend und äußerst klischeehaft wirkt. Der Schreibstil ist teilweise fast schon schmerzhaft peinlich (oder das Buch wurde miserabel übersetzt), und wer hat eigentlich mit der fürchterlichen Unsitte begonnen, historische Naziverbrecher in die Krimihandlung zu integrieren? Die immer wieder eingefügten Abrisse über das Berlin der 30er täuschen diesmal nicht darüber hinweg, dass der Roman schwach und oberflächlich ist - und viel zu lang obendrein...
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolle Story, AAAABER..., 9. März 2011
Von 
tom "tom" (Ostfildern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Schlafwandler: Kriminalroman (Kommissar Kraus, Band 2) (Taschenbuch)
Ja, die Story ist toll und fesselt einen wirklich. ABER: Wer hat die Übersetzung verbrochen??? Ein Computerprogramm??? Die Sätze holpern, daß es einem weh tut. Der Leser spürt nahezu ständig das englische Original durch. Es gibt solch hanebüchene Fehler, man faßt es nicht (nur ein Beispiel von sehr, sehr vielen: Die Redewendung "All quiet at the western Front" wird mit "Alles ruhig an der Westfront" und nicht mit "Im Westen nichts neues" übersetzt. Schon mal was von Erich Maria Remarque gehört, liebe/r Übersetzer/in???). Und in diesem Stil geht das durch das gesamte Buch. Schlimm, das. Besonders, da ich den Aufbau Verlag bisher für einen der besseren hielt. Aber auch hier sind wohl die Lektoren eingespart worden. So ist das Buch leider nur im Original empfehlenswert. Um es mit Theo Lingen zu sagen: TraurigTraurigTraurig...
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Schlafwandler: Kriminalroman (Kommissar Kraus, Band 2)
Schlafwandler: Kriminalroman (Kommissar Kraus, Band 2) von Paul Grossman (Taschenbuch - 30. August 2010)
EUR 9,99
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