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4.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach der "russischen Seele"
Ein Reise von Hamburg nach Sibirien - 3 Monate, um das, was die Autorin als "russische Seele" bezeichnet, zu finden und dabei unterschiedliche Menschen, ihre Lebensgeschichten und ihr jeweils eigenes Sibirien kennenzulernen und dieses hautnah mitzuerleben.
Am Ende stehen neue Freundschaften und die Erkenntnis, dass die Reise ihren Zweck erfüllt hat: dass ein...
Vor 18 Monaten von bookish veröffentlicht

versus
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend
Das Buch habe ich vor ein paar Monaten auf Grund einer meine Neugierde weckenden Kritik in der ZEIT gelesen, die begeisterten Rezensionen auf dieser Seite bestärkten mich und ich bestellte das Buch. Es lag nun mehrere Monate auf dem Nachttisch und etwas mühevoll arbeitete ich mich voran. Leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt, ich habe nichts Neues...
Veröffentlicht am 11. Januar 2007 von Andina


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach der "russischen Seele", 18. Januar 2013
Ein Reise von Hamburg nach Sibirien - 3 Monate, um das, was die Autorin als "russische Seele" bezeichnet, zu finden und dabei unterschiedliche Menschen, ihre Lebensgeschichten und ihr jeweils eigenes Sibirien kennenzulernen und dieses hautnah mitzuerleben.
Am Ende stehen neue Freundschaften und die Erkenntnis, dass die Reise ihren Zweck erfüllt hat: dass ein wichtiger Teil der "russischen Seele" in der Mentalität der Bevölkerung zu suchen ist und in ihrer Fähigkeit, das Leben in all seinen Facetten zu leben.

Ein durchaus lesenswerter, kurzweiliger Reisebericht, der anhand von Einzelbeispielen ein Bild der russischen Gesellschaft und des unbekannten Sibirien zu zeichnen versucht.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 11. Januar 2007
Das Buch habe ich vor ein paar Monaten auf Grund einer meine Neugierde weckenden Kritik in der ZEIT gelesen, die begeisterten Rezensionen auf dieser Seite bestärkten mich und ich bestellte das Buch. Es lag nun mehrere Monate auf dem Nachttisch und etwas mühevoll arbeitete ich mich voran. Leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt, ich habe nichts Neues von Sibirien kennengelernt, weiß jetzt aber vieles von der Autorin, über ihre Selbstzweifel und sonstigen Bauchnabelspielereien.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf der Suche, 22. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Sibirski Punk: Eine Reise in das Herz des wilden Ostens (Taschenbuch)
Von einem "Roadmovie aus dem wilden Osten" erwartet man, dass sich jemand in ein Auto setzt und damit sowohl nach als auch durch den wilden Osten fährt. Doch bereits die Tatsache, dass ein relativ komfortabler Flug Merle Hilbk nach Sibirien bringt, wo sie die erste Hälfte der Beschreibung ihrer Such nach der russischen Seele, welche sich jedoch vielmehr als Suche nach sich selbst herausstellt, als Gast des erfolgreichen Geschäftsmannes Grigorij verbringt, machen recht schnell deutlich, dass es sich hier um ein eher punktuelles Eintauchen in die russische Gesellschaft denn um eine Reise durch ein Land handelt.

Doch das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Mit sensibel gewählten Worten schildert die die Autorin die Menschen, zu denen Sie Kontakt aufbaut, plaudert aus deren ungewöhnlichen bis absurden Lebensgeschichte und spinnt den roten Faden durch ihren Sommer in Russland. Auf jeden Fall ein sehr unterhaltsames Buch, das mit einigen Vorurteilen aufräumt, andere bestätigt, interessante Einblicke in bizarre russische Verhältnisse gewährt und einen Aufenthalt schildert, der nicht immer leicht oder ungefährlich war.
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2.0 von 5 Sternen ethnozentristisch, 27. Juli 2014
Das Buch ist ganz gut geschrieben und dass die persönlichem Empfindungen der Autorin mit einer sachlichen Erkundung Sibiriens verknüpft werden, ist a priori auch nicht störend.

Wirklich problematisch ist ihre Grundhaltung: Alles wird durch die deutsche Brille gesehen und beurteilt, eine unvoreingenommene Auseinandersetzung mit der russisch-sibirischen Kultur findet nicht statt. Mitunter wird es unfreiwillig komisch, etwa wenn die Autorin über die ihrer Ansicht nach problematisch kurzen Röcke der Einheimischen sinniert und dabei an ihrer eigenen Weiblichkeit zu zweifeln beginnt. Ansonsten werden die Russen aber klischeehaft als literweise Wodka saufende Rüpel dargestellt, die niemals so gut wie die Deutschen sein werden. Und dann wundert sie sich noch, dass sie gleich zu Beginn von ihrem Gastgeber de facto aus dessen Haus geworfen wird.

Bereits den Titel sollte man als Warnung verstehen: Russen sind dann und nur dann gute Russen, wenn sie so sind wie wir, in diesem Fall: Punk-Musik spielen. Alles, was anders ist, wird nicht verstanden und abgewertet. Dafür hätte die Autorin nicht nach Sibirien reisen müssen, da hätte sie genügt, einfach die hiesige Berichterstattung über Russland wiederzukäuen. Was sie letzten Endes auch tut.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sibirski Punk, 4. Mai 2007
vieles erinnert mich an das, was ich damals in den 2 monaten in rußland erlebt habe, auch wenn ich "nur" im europäischen teil russlands war. bis auf kleinigkeiten wirklich ein sehr gelungenes buch. so muss die gute frau einem mehrfach mitteilen, wann sie weshalb weinen muss und auch der verweis auf ihre protestantische erziehung, der ihr naturell begründen soll, nervt mit der zeit, aber dies sind eigentl. die beiden einzigen negativen aspekte eines sonst sehr unterhaltsamen buches.
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3.0 von 5 Sternen Wo ist denn nun der Punk?, 11. September 2013
Schlecht ist dieses Buch definitiv nicht aber ist es gut?

Die Reise von Merle ist durchaus interessant geschildert, ihre Selbstzweifel und ihre Ich-bin-schon-solange-Single-Mentalität nerven jedoch irgendwann. Das verwirrendste an diesem Buch ist jedoch der Titel: Wo bitte ist hier der Punk? Außer "Orgasmus Nostradamus" gibt es hier nix. Und der russische Rock'n'Roll ist auch nicht vorhanden. Schade. In der Schule oder an der Uni hätte man gesagt: "Schön. Aber irgendwie am Thema vorbei ..."
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kfh_abenteuer, 11. März 2006
Von Ein Kunde
Ein bemerkenswerter Reisebericht - ungeschminkt und lebensnah, spannend zu lesen. Das Buch legt man nicht aus der Hand, bis es zu Ende gelesen ist. Diese Art, über Erlebtes und Unbekanntes zu schreiben, läßt die Frage nach weiteren Veröffentlichungen stellen.
Sehr empfehlenswert.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 9. Januar 2007
Von 
Sicher, wir reisen auch, um uns selbst besser kennenzulernen, um durch die fremde Umgebung ein anderes Spiegelbild von uns selbst wahrzunehmen.

Doch bei diesem Buch geht es nur um Frau Hilbk und ihre Frustrationen, aber auch den Berg an Klischees, den sie seit langer Zeit vor sich herschiebt.

Das Buch hat mich einfach nur enttäuscht, von Sibirien erfährt der neugierige Leser kaum mehr als die typischen Klischees, sowas hätte sogar ein Pauschalreisender bringen können...
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen go_east, 14. März 2006
Von 
KarlFH (Münster (Westfalen)) - Alle meine Rezensionen ansehen
Die Spannung ist es, die mich beim Lesen des Buches von Anfang an gepackt hatte. Es ist bemerkenswert, wie es die Autorin versteht, den Leser mit ihrem direkten Erzählstil in ihre Erlebniswelt während ihrer Reise einzubeziehen und ihn an der ihm fremden Welt teilhaben zu lassen, ganz gleich, ob es um die Beschreibung des materiellen Umfeldes neureicher Siedler geht oder um die Wiedergabe wnderbarer Stimmungen in der Taiga. Es ist das Authentische, das den Leser einfängt und ihn in die Versuchung führt, das Buch ohne große Unterbrechungen auszulesen. Sehr empfehlenswert!
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9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man wähnt sich "dagewesen" zu sein., 13. März 2006
Von Ein Kunde
Durch die Erfindung des Cinematographen werde sich die Neigung der Menschen als obsolet erweisen, die Strapazen einer Reise auf sich zu nehmen, um fremde Länder kennenzulernen. Obgleich diese Einschätzung aus der Zeit, als die Bilder laufen lernten, von der Entwicklung des Tourismus als überholt gelten darf, gibt es Zeitgenossen, die sich der herrschenden Reiselust zwar nicht vollends verschließen, es sich aber gerne angelegen sein lassen, von einer fremden Kultur durch Vermittlung Dritter Kenntnis zu erlangen.
Nicht nur, aber auch diesen sei dies ebenso bewegende wie stilsichere Buch empfohlen; denn legt man es nach der Lektüre zur Seite, wähnt man sich "dagewesen zu sein".

Die Autorin macht sich auf den langen Weg nach Sibirien - mit nicht viel mehr im Gepäck als einer persönlichen Einladung des russischen Atomforschungsministeriums und einer ebenso vagen wie unstillbaren Ahnung jenes Numinosums, welches der Westen "die russische Seele" nennt.
Die Figur des Fürsten "Myschkin" aus Dostojewskis "Idiot", Gontscharows "Oblomov", gewiß auch die Symphonien Schostakowitschs mögen eine Ahnung jenes Topos der russischen Seele geben - jede präzise Definition indes bliebe Makulatur.
Im Laufe der Lektüre dieses Buches versteht der Leser: Die russische Seele lässt sich nur in der persönlichen Teilhabe am russischen Alltagsleben der Gegenwart erfahren. Und so begleitet der Leser die Autorin bei ihren Begegnungen und Erlebnissen mit Atomforschern, Schamanen, Punkmusikern - ein überaus prägnantes Panoptikum russischer Gegenwart, welches uns in einsame Steppen, triste stalinistische Betonstädte und zu schamanistischen Naturheiligtümern führt.

Indem die Autorin ihre sibirischen Erfahrungen immer wieder in Beziehung setzt zu Leben, Werten und Illusionen ihrer Heimat, entstand ein aus meiner Sicht bemerkenswert perspektivenreiches Buch.
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Sibirski Punk: Eine Reise in das Herz des wilden Ostens
Sibirski Punk: Eine Reise in das Herz des wilden Ostens von Merle Hilbk (Taschenbuch - 19. Juni 2008)
EUR 9,95
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