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Kundenrezensionen

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am 7. März 2011
Das Buch wurde mir zu Weihnachten geschenkt. Erst mal habe ich mich sehr gefreut. Ich dachte es wird genauso / annähernd so gut sein wie "Viva Polonia!! von Steffen Möller. Dies war aber nicht der Fall!

Der Herr Soboczynski fährt nach 25 Jahren nach Polen...für eine Woche...danach sieht er sich als Polenexperte. Alles oder 99,9% sieht er da negativ.

Das heutige Polen ist ja aber was ganz Anderes, Schöneres. Man soll mal nach Krakau, Breslau, Danzig oder Warschau fahren und sich alles selbst anschauen. Die Polen haben in den letzten 20 Jahren wirklich einiges geschafft. Beispiel: einziges EU-Land mit einem Wirtschaftswachstum im Jahr 2010.

Da die Verwandschaft von Herrn Soboczynski aus einem Dorf stammt, kann es sein, dass da der eine oder andere ständig alkoholisiert rumläuft. Aber das Gros der Polen sind wirklich "normale" Leute. Freundlich, warmherzig, hilfsbereit. Nicht immer nur besoffen.

Last but not least: es klappt wirklich mit dem Auto nach Polen zu fahren und mit dem gleichen Auto zurückzukommen :-).
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am 14. September 2008
Ich muss mich grundsätzlich den hier geäußerten kritischen Stimmen anschließen. Soboczynski präsentiert uns ein mit vielen Klischees beladenes Polenbild, das sich am besten mit den Adjektiven "subjektiv" und "einsteitig" beschreiben ließe. Es ist ein Reisebericht von jemandem, der Polen nicht kennt. Es sind Eindrücke eines Touristen, deren Ausmaß unzureichend ist, um gleich ein Buch darüber zu schreiben. Der Autor hat zum einen zu wenig selber in Polen erlebt, zum anderen wohl auch zu wenig über bestimmte Themen (z.B. das Deutschlandbild in Polen) recherchiert.
Die von Soboczynski geäußerten Bemerkungen über Polen sind einseitig, in ihrem Kern aber entsprechen sie der Wahrheit: Polen ist nun mal ein Land mit einer Vielzahl von korrumpierten Schaffnern und Taxifahrern und mit einer langen Vodka-Tradition. Ob das jemandem gefällt oder nicht, handelt es sich dabei um Ausdruck polnischer Lebensart und durfte nicht unerwähnt bleiben.
Was mir an dem Buch gefallen hat, ist der Duktus des Autors. Soboczynski kann sich eines klaren Stils und umfangreichen Allgemeinwissens rühmen. Die deutsch-polnische Thematik sollte er aber, trotz seines offensichtlichen privaten Interesses daran, lieber denjenigen überlassen, die mit den beiden "Welten" mehr Erfahrungen gemacht haben (schon Steffen Möller könnte hier genannt werden), und sich stattdessen seiner bewundernswerten Redaktionsarbeit bei der "Zeit" widmen.
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am 7. März 2008
Er versucht Polen für sich neu zu entdecken und es dem Leser näher zu bringen, in dem er sein Buch voll mit in Deutschland gehörten Polen-Klischees präsentiert.

Auch ich, als Aussiedlerin, erkenne Vieles wieder. Kann auch mal schmunzeln, einiges bejahen, mich erinnern. Jedoch merkte ich schnell, dass der Schriftsteller Polen nur aus der "deutschen Sicht" kennt.
Erfahrungen macht jeder Tourist, aber diese in ein Buch als "der in Deutschland lebende Pole" niederzuschreiben finde ich unpassend. Immerhin war seit seiner Kindergartenzeit nicht mehr dort (über 25 Jahre)

Die vielen Metaphern in dem Buch machen das Lesen sehr mühsam und schwer. Sie machen das Buch teilweise zu Sachbuch und nicht zum witzigen, lockeren Lesestoff, wie Hr. Soboczynski das auf der Vorlesung vorgestellt hatte.

Ich habe das Buch 5 x gekauft (Weihnachtsgeschenke) bevor ich es las, den die Lesung war auch durch die sympathische Art und Weise des Schriftstellers sehr interessant. Die gelesenen Auszüge aus dem Buch auch witzig. Das Durchlesen dieses Buches hat mich jedoch sehr angestrengt. Die politischen Themen auch. Leider auch meine Beschenkten.
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am 19. Februar 2008
Das Bild, das Sobczynski von Polen zeichnet, ist sehr subjektiv und betont negativ. Laut dem Autor sind die Warschauer Taxifahrer Abzocker und Gauner, alle Polinnen stark geschminkt, unsportlich (können nicht Fahrrad fahren), laufen ausschließlich mit Stöckelschuhen und arbeiten in Deutschland als Putzfrauen. Herr Sobczynski schämt sich für seine Verwandtschaft und verherrlicht alles Deutsche. Laut Sobczynski wohnen Polen in winzigen Wohnungen, Hundebesitzer schämen sich für ihre Haustiere, Fazit: ein armseliges, verzerrtes Bild, das nicht der Realität entspricht und eine große Enttäuschung meiner Erwartung. Ich bin gespannt, ob dieses Buch ins polnische übersetzt wird, wäre dies der Fall, würde mich nicht wundern, wenn Herr Sobczynski ein Einreiseverbot nach Polen bekommen würde.
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am 8. August 2011
Ich kann vielleicht noch nicht so eine hinreichende Beurteilung wie die anderen abgeben, da ich das Buch erst zur Hälfte gelesen habe, allmälich verliere ich aber auch die Lust daran es weiterzulesen, denn ich muss bestätigen, dass ich die vom Autor beschriebenen polnischen Klischees ganz schön überholt finde... Ich persönlich hätte mir ein paar witzige Anekdoten aus der polnischen Tradition oder lustige Missverständnisse zwischen Deutschen und Polen gewünscht. Stattdessen beschreibt der Autor Polen als tristess und grau und dann zieht sich die Story hin wie ein zäher Kaugummi, ich lege dieses Buch jetzt weg und lese mein nächstes...
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am 11. Dezember 2006
...war für mich dieses Buch. Eines der Schlechteren, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Der Titel passt mir daher so garnicht zum Inhalt, der zu oft vom eigentlichen Thema abweicht und träge voran schreitet, wie mir scheint. Geschrieben ist das Buch wohl auch nicht mit sehr viel Herzblut. Manchmal wird es so langweilig, dass man sich damit beschäftigt, von welchen Autoren der Verfasser seinen Schreibstil abgeguckt haben könnte. Aber bleiben wir bei den Tatsachen. Von solchen gibt es in diesem, meiner Meinung nach zu subjektiv beschriebenen, Büchlein zu wenige. Der Autor ist ein Mann, der von Polen überhaupt keine Ahnung hat und glaubt, er habe nach dieser kurzen Reise und einem kurzen Resumee seiner eigenen, kleinen polnischen Vergangenheit das ganze Land kennengelernt und verstanden. Er zitiert Kleinbürger und Leute aus seiner Vergangenheit, aber ein weites Spektrum des modernen Polen erfasst er dadurch natürlich nicht. Viel mehr wirkt diese Publikation wie ein aktueller und negativer Blick auf Deutschlands östlichen Nachbarn. Weggelassen werden zu oft auch die positiven Faktoren, Dinge, die Polen Deutschland ähnlich wirken lassen. Lieber erklärt der Autor diverse Personen oder Gegenstände zu wichtigen und breit diskutierten Themen, wie den deutschen Komiker Steffen Möller, den er als Rudi Carrell Polens bezeichnet, was so garnicht stimmt. Am Ende sieht Polen für den Leser aus, wie ein etwas faschistischer Staat mit wenig positiven Perspektiven. Dabei steht die aktuelle konservative Regierung vor ihrem Aus, das Fernsehen ist ein bebender Diskussionsplatz für alle Parteien und in den verschiedensten Medien zeigen sich Schwule und Lesben immer offener, während die konservativen Posenschwinger von der jungen und nicht gerade hinterländlichen Bevölkerung ausgelacht werden. Eben dies ist auch das größte Problem dieses Buches, das wie ein zu lang geratener Artikel wirkt. Es ist zu sehr auf die jetzigen Wochen bezogen. In einem Jahr wird es Makulatur sein. Denn in Polen ändert sich Vieles sehr schnell, vorallem die Politiker oft die ersten, die ihre Plätze räumen müssen. Schade um das kostbare Papier...
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am 21. Januar 2007
Nachdem ich einen Auszug des Buches in Der Zeit gelesen hatte, war ich Fuer und Flamme, das ganze zu lesen. Leider wurde ich herb enttäuscht. Soboczynski verliert sich in der ausschweifenden Analyse und Generalisierung seiner wenigen selbst gemachten Beobachtungen. Entlang seiner Reise erfährt man was "die Polen" machen. Leider war er scheinbar nur kurz dort und hat durch seine sehr spezielle Brille auf das Land geschaut.

Das Buch bietet weder ein Bild des aktuellen Polens noch ist es sonderlich unterhaltsam. Leider kann ich es nicht empfehlen.
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am 14. August 2009
Das Buch ist insgesamt sehr interessant geschrieben, so dass ich es in einem Zug durchgelesen haben. Allerdings stellte sich mir im Laufe der Zeit die Frage, wie gut der Autor wirklich recherchiert hat. Stutzig wurde ich insbesondere bei dem Punkt, dass der Grossvater seinem Heimatort nie verlassen hat, aber im Gebiet um Osterode(Ostroda) lebt bzw. lebte. Osterode war ein Teil Ostpreussens und ist erst seit 1945 zunächst unter polnische Verwaltung und dann Teil Polens geworden. Sein Grossvater schweigt über seine Vergangenheit. Der Autor stellt ihn als typischen Polen vor, der anscheinend kein deutsch spricht. Wenn er aber immer schon in seinem Heimatort gelebt hat, wird er auf eine deutsche Schule gegangen sein müssen. Zudem wird er aufgrund seines Alters auch in der Wehrmacht gewesen sein müssen. Wie kann das dem Autor verborgen geblieben sein? Was kann man von einem Buch erwarten, wenn der Autor nicht mal die eigene polnische Familiengeschichte kennt?
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Polski Tango hat mich äußerst positiv überrascht. Ich hatte aufgrund eines ähnlichen Titels aus dem Hause Kiepenheuer (Sibirski Punk - ein wirklich misslungenes Buch...)den Verdacht, dass es sich auch um eine ähnliche Machart handeln könnte. Zum Glück war dem nicht so! Von Beginn an ist man interessiert mit dabei. Der ausgesprochen sympathisch wirkende Autor mit dem schwierig zu artikulierenden Nachnamen macht schon auf dem Autorenfoto einen aufgeweckten Eindruck. Und das Buch ist auch stets flott zu lesen (ich hab's in einem Happs verschlungen). Sehr gelungen finde ich es vor allem weil hier mal zur Abwechslung jemand schreibt, der von der Materie eine Ahnung hat - ein Pole der seit langer Zeit in Deutschland lebt. Äußerst angenehm auch die Schreibe. Kein bisschen aufdringlich, locker und dabei doch tiefgründig. Als würden Wolfgang Büscher und Radek Knapp Tiefe und Witz in eine Topf schmeißen und ein schönes Buch draus machen. Dieses Buch vermittelt eine Menge über Polen und über Deutschland und führt hoffentlich auch bei einigen dazu, überkommene Klischeevorstellungen vom klauenden Polen zu berichtigen. Ich wünsche dem Buch vor allem auch viele junge Leser, denn gerade für sie ist es wunderbar geeignet.
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am 2. Dezember 2009
Das war definitiv eines der schlechtesten Bücher, welches ich je gelesen hab!

Schlecht recherchiert, absolut ohne Humor, total befangen, bespickt mit Klischees die so unfassbar Falsch sind das ich mich heute noch drüber aufrege, obwohl es Jahre her ist das ich es gelesen habe.

Der Autor sollte sich Dingen widmen von denen er ahnung hat und dazu gehört nicht das Land Polen mit seinen Menschen und seiner Kultur.

Ansonsten heisst es grammatikalisch richtig Polskie Tango.

Wer mit wirklich gutem Humor etwas über die Polen wissen möchte sollte sich an das Buch "Viva Polonia" von Steffen Möller halten!
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