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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
14
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 10. Oktober 2005
Grundsätzlich liegt diesem Buch eine historisch gut recherchierte, flüssig und gut zu lesene Geschichte zugrunde. Der Leser kommt gut in die Geschichte um den Glasmaler Martin und seine Jugendliebe Thea, die sich mittlerweile als Hure verdingt, hinein und erfährt interessante Details um den Sturm auf Magdeburg und entscheidende Schlachten im Dreizigjährigen Krieg. Ausserdem wird das Leben zu dieser Zeit, besonders auch das Leben im Tross des schwedischen Heers, sehr gut und realistisch beschrieben. Und auch wenn die Szenen im Feldlazarett, wo Verwundeten bei lebendigem Leib und vollem Bewusstsein Gliedmaßen abgesägt werden, gelegendlich nichts für schwache Nerven sind, unterstützen sie den realistsichen Eindruck, den die Geschichte vermittelt.
Kritisch ist aus meiner Sicht jedoch anzumerken, dass die Personen ein wenig blass und fablos bleiben, weshalb es mir gelegentlich schwerfiel, ihre Entscheidungen nachzuvollziehen. Beispielweise konnte ich den Wandel Martins, der plötzlich erkennt, dass er seine Jugendliebe Thea doch noch liebt, nachdem er ihr vorab vielzähligen Beleidigungen an den Kopf geschmissen hat (und das obwohl sie ihm das Leben gerettet hat) nicht ganz nachvollziehen. Hätte der Autor mehr Eindrücke in die Psyche der Personen gewährt, wäre mir das Verständnis sicher leichter gefallen. Zudem empfand ich die Geschichte, auch wenn sie historisch gut recherchiert ist, etwas dünn: das Rachebedürfnis Martins an seinen Vettern für den Tod seiner Frau reicht mir als Aufhänger nicht so ganz aus.
Insgesamt verdient das Buch aber sicher 4 Sterne und liefert ein schönes, kurzweiliges Lesevergnügen!
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am 20. Februar 2006
Ich hatte dieses Buch gekauft, weil der Hintergrund des Dreißigjährigen Krieges interessant klang. Die Story sowieso, und da flutscht man auch wunderbar hinein. Eine klare Sprache, nicht übertrieben getrimmt, eine Handvoll interessante Charaktere und ein sehr gut recherchierter (soweit ich das beurteilen kann) Hintergrund. Die Story hat keine Hänger und bleibt spannend bis zum Schluss.
Kleinere Kritikpunkte: Wie schon hier angesprochen, geht Martins Wandel vom Thea-Genervten zum Thea-Liebenden zu flott. Vor allem, da er danach anscheinend ständig mit ihr poppen will. ;-) Der Glasmaler: Es gab irgendwie keinen rechten Aufhänger oder Grund, warum der Held ein Glasmaler ist. Die Katze: unrealistisch (und überflüssig).
Trotzdem war ich so gut unterhalten, dass es mir fünf Sterne wert ist.
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am 28. Juli 2007
Mit "Der Glasmaler und die Hure" hat Michael Wilcke einen wirklich spannenden und unterhaltsamen Roman vorgelegt. Die Story ist packend, die Figuren plastisch und liebenswert, man kann wunderbar mitfiebern. Die Ereignisse rund um Martin und Thea, eingebettet in die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges, sind so mitreißend dargestellt, dass man das Buch am liebsten in einem Rutsch auslesen möchte. Ich freue mich schon auf die anderen Bücher des Autors, die ich sicher alle lesen werde!
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am 26. September 2005
Der Titel des Buches weckte es mein Interesse , ich kaufte es direkt und war total begeistert,in 2 Tagen hatte ich diesen spannenden historischen Roman ausgelesen und hoffe,daß dieser Schriftsteller noch viel von sich hören läßt.......
In Magdeburg im 16.Jahrhundert lebt der Glasmaler Martin glücklich mit seiner Frau Sophia , die schwanger ist.Bis der Feldherr Tilly mit seinen Truppen die Stadt belagert,mordet und schändet,auch seine Familie bleibt nicht verschont.....herrlich geschriebn,wunderbar zu lesen!!
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am 23. September 2005
Nachdem mir der Titel des Buches aufgefallen war,las ich die Rückseite des Taschenbuches und entschloß mich zum Kauf.Nach 2 Tagen hatte ich es ausgelesen und war begeistert!!Es spielt in Magdeburg um das Jahr 1631 , der Glasmaler Martin und seine Frau werden von Truppen des Feldherrn Tilly überfallen, seine Frau stirbt durch Verletzungen und wird vergewaltigt.Martin wird schwer verletzt.Seine Jugendliebe Thea , eine Hure,rettet Martin aus der brennenden Stadt.............ein super, spannender und schöner historischer Roman - absolut lesenswert !
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am 11. Juli 2007
Endlich wieder ein Roman der fünf Sterne verdient!

Die historischen Ereignisse sind sehr gut und detailgetreu dargestellt. Es lässt sich sehr gut nachvollziehen wie es bei der Erstürmung Magdeburgs ausgesehen haben muss.

Die Geschichte ist packend. Die Wandlung von Martin, vom Glasmaler zum Wanderchirurgen ist überzeugend. Thea ist eine Figur die es so gegeben haben könnte, deren Schicksal sich als Hure zu verdingen sicherlich in dieser Zeit kein Einzelfall war.
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am 23. Juli 2011
Wie auch schon in seinem ersten Roman ("Hexentage") verwebt Michael Wilcke in seinem zweiten Buch Fakten und Fiktion. Der Glasmaler und die Hure Thea sind erfunden, ihr dramatisches Leben ereignet sich jedoch vor der schrecklichen Kulisse des Dreißigjährigen Krieges in Deutschland und besonders der Zerstörung Magdeburgs.
Das Leben in dieser unsicheren Zeit wird packend erzählt, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte bleibt buchstäblich bis zur letzen Seite spannend.
Positiv fiel mir auch die weitgehend realistische Darstellung der Hauptfiguren auf: Thea ist stellenweise fast zu edel und heldenmütig, aber der sympathische Martin, mit dem man sehr "mitleidet" ,hat auch Schwächen und gibt sich Selbstmitleid und Rache an einem Wehrlosen hin, bevor er einen neuen Sinn in seinem Leben entdeckt.
Fazit: Ein Buch, das ich jedem historisch Interessierten für einen ungemütlichen Regentag mit vielen freien Stunden empfehlen möchte!
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am 10. Dezember 2014
Guter Schreibstil, trotz grausamen Hintergrundes. --Empfehlenswert für geschichtlich interessierte Leser.
Ich habe das Buch noch nicht zu ende gelesen, aber ich kann jetzt schon dieses Urteil abgeben..
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am 28. Juli 2009
Dieses Hörbuch war mein erstes Hörbuch überhaupt, deswegen war ich sehr gespannt, wie es mir denn gefallen würde. An sich fand ich es sehr praktisch, dass ich während des Autofahrens hören konnte und gegen Ende war es auch so spannend, dass ich meinen MP3 Player sogar zum Einkaufen mitgenommen habe.

Das spricht also schon mal sehr für das Buch an sich, leider hat mir die Art der Sprecherin aber nicht gefallen. Besonders in der direkten Rede ist mir sehr aufgefallen, dass sie die unterschiedlichen Stimmen kaum verschieden gekennzeichnet hat. Noch dazu kam, dass ihre Stimme dann meistens sehr gepresst klang und somit die Emotionen der Figuren schlecht rüberkamen.

Die Geschichte um Martin und Thea an sich hat mir sehr gut gefallen, die beiden müssen echt einiges durchmachen. Fast nebenbei lernt man ziemlich viel über die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges, über die damaligen medizinischen Behandlungsmethoden und ein wenig auch über die Glasmalerei. Die in die Geschichte einfließenden Infos zeugen von guter Recherchearbeit.

Martin und Thea sowie die anderen Charaktere haben mir sehr gut gefallen und ich konnte immer mit ihnen mitfühlen. Leider erging es ihnen während eines Großteils der Geschichte nicht besonders gut, aber immerhin haben sie ein Happyend bekommen, das meinem Bauchgefühl entsprochen hat (auch wenn mein Kopf es leicht kitschig fand).

Insgesamt hat mir das Hörbuch gut gefallen, allerdings hätte ich es wegen der Sprecherin doch lieber selbst gelesen. Das Thema Hörbuch ist für mich aber noch keineswegs ausgeschlossen, weil es für Situationen in denen man nicht lesen kann, sehr praktisch ist.

Das Buch an sich hätte von mir 5 Sterne bekommen, wegen der Umsetzung als Hörbuch gibt es aber leider einen Stern Abzug.
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Juli 2009
Man schreibt das Jahr 1631, es wütet der 30jährige Krieg. Landauf, landab regiert die Gewalt. Die Stadt Magdeburg wird belagert und kann der Belagerung nicht standhalten, fällt letztendlich in die Hände ihrer Feinde.

Anhand des Schicksals des Glasmalers Martin Fellinger und seiner Familie, sowie der Hure Thea, erlebt der Hörer hautnah die Schrecken dieses Krieges mit. Der Autor hat Fiktion und hist. Fakten zu einer spannenden Geschichte gemixt. Aber der Hörer erhält auch viele Details aus dieser Zeit, wie z. B. über das Medizinwesen, hier geht es allerdings meist nicht unblutig ab. Alle Charaktere, egal ob 'Gut oder Böse' waren mit all ihren Ecken und Kanten wunderbar gezeichnet, so habe ich mit ihnen mitgelitten, gebangt und gehofft. Eine lebendige Geschichte, die mich immer mehr in ihren Bann gezogen hat.

Die Aufmachung der Box ist gut gelungen, dazu gibt es ein Glossar, wünschenswert wäre allerdings auch ein Personenregister gewesen. Wie immer bei RADIOROPA, gibt es auch zusätzlich 1 Bonus-MP3-CD.

Anfangs hatte ich einige Schwierigkeiten mit dem Vortrag von Frau Swoboda, da immer einmal Pausen zwischen den Absätzen nicht eingehalten wurden und die Betonung des ein oder anderen Satzes nicht immer ganz glücklich gewählt war. Mit zunehmender Hördauer, konnte ich mich aber immer mehr auf die Art des Vorlesens von Frau Swoboda einstellen, um schließlich ganz in ein längst vergangenes Jahrhundert einzutauchen. Daher kann ich trotz dieser kleineren Kritikpunkte, dieses Hörbuch voll und ganz empfehlen. Da aber dieses Hörbuch und nicht das Buch zu bewerten ist, gibt es daher von mir einen kleinen Abzug.
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