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5.0 von 5 Sternen Super Buch
Da ich Fan der englischen Geschichte (auch fiktiv) bin habe ich das Buch verschlungen. Wie übrigens alles was von
Philppa Gregory kommt.
Vor 6 Monaten von Anni veröffentlicht

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut gestartet, dann kläglich auf halber Strecke verendet
"Der Herr der Rosen" beginnt auf hohem Niveau. Es wird die Geschichte von John Tradescant weitererzählt, dem Sohn des gleichnamigen Gärtners aus "Irdische Freuden". Anders als sein Vater kann sich der junge Tradescant für keine Loyalität entscheiden, weder politisch noch in Herzensangelegenheiten. Um im nahenden Bürgerkrieg nicht zwischen die...
Veröffentlicht am 18. Juli 2006 von Miezekatze


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut gestartet, dann kläglich auf halber Strecke verendet, 18. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Rosen: Roman (Taschenbuch)
"Der Herr der Rosen" beginnt auf hohem Niveau. Es wird die Geschichte von John Tradescant weitererzählt, dem Sohn des gleichnamigen Gärtners aus "Irdische Freuden". Anders als sein Vater kann sich der junge Tradescant für keine Loyalität entscheiden, weder politisch noch in Herzensangelegenheiten. Um im nahenden Bürgerkrieg nicht zwischen die Fronten zu geraten, verlässt Tradescant Frau und Kinder und flüchtet allein nach Virginia, wo er eine zweite Ehe mit einer Indianerin eingeht und bei ihrem Volk, den Powhatan, lebt. Als er auch hier gezwungen wird, sich entweder für Powhatan oder weiße Kolonisten zu entscheiden, kann er das nicht und muss die Powhatan (und seine indianische Frau) verlassen. Daraufhin lässt er sich von seiner englischen Frau Hester die Rückreise nach England bezahlen, die dort mit seinen Kindern kurz vor dem Verhungern ist. Diese Rückgratlosigkeit in jeder Beziehung zieht sich durch Tradescants weiteres Leben während Bürgerkrieg und Restauration und besiegelt schließlich sein Schicksal und das seiner Familie.

Bis zur Mitte ist das Buch spannend und faszinierend; Johns Leben in Virginia ist fesselnd und detailliert beschrieben, das jungfräulich-wilde Virginia kommt in 3D rüber. Johns Loyalitätskonflikt bei den Indianern ist glaubwürdig erzählt und bringt seinen hilflos-schwachen Charakter gut raus. Auch seine Rückkehr nach England beginnt vielversprechend, als Hester von der Rivalin erfährt - da ist Emotion im Buch! Unverständlicherweise jedoch verzeiht Hester ihrem Mann unkompliziert und schnell - und ab da verliert das Buch schlagartig an Dichte, Spannung und Emotion und die Charaktere an Glaubwürdigkeit. Die Autorin selbst scheint ab diesem Zeitpunkt das Interesse an ihren Figuren verloren zu haben und fokussiert sich stattdessen auf die geschichtlichen Ereignisse (Bürgerkrieg, Prozess von Charles I. etc) und verwendet ihre Protagonisten als "mauerschauende" Statisten, um dem Leser eine Geschichtsstunde nach der anderen zu geben. Aber bei dieser Art von drögem Geschichtsunterricht weckt Gregory kein Interesse für die Historie und schon gar nicht für die Protagonisten ihres Buchs; ab da hab ich begonnen, die Seiten aus Langeweile nur noch quer zu lesen, bis mal wieder was Spannendes in der Familie Tradescant passiert. Und da passiert kaum mehr was Interessantes, abgesehen vom weit hergeholten Schicksal des halbwüchsigen Sohns. Dass Tradescant auf den letzten Seiten den größten und lächerlichsten Fehler seines Lebens begeht, ist zwar schlimm für ihn, interessierte mich aber nicht mehr, nachdem ich die 300 Seiten zuvor weder Sympathie noch Interesse für ihn aufbringen konnte, sondern vor allem gelangweilt wurde.

Der Vorgängerband, "Irdische Freuden", begann langweilig und erholte sich dann ab dem 2. Drittel. Bei "Der Herr der Rosen" ist es genau andersrum: Das Buch startet bei 4-5 Sternen und endet bei null - macht insgesamt nur 2 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Taugt ein Gärtner als Held?, 22. Mai 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Rosen: Roman (Taschenbuch)
Nur bedingt!

Das Buch gibt kein in sich geschlossenes Bild. Will Frau Gregory uns die Figur der John Tradescant nahebringen? Will sie uns von einem großen Botaniker und Reisenden erzählen? Will sie einen trivialen Liebes- und Entwicklungsroman schreiben - oder ist es doch ein trockenes Stück englischer Geschichte rund um Charles Stuart?
Zwischen diesen Themen mäandert die Geschichte von John Tradscant.
Die Hauptfigur wird einem auch nach 800 Seiten nicht richtig sympathisch. Viele seiner Handlungen sind schwer nachvollziehbar. Er ist ständig auf der Flucht vor sich selbst, vor der Verantwortung und steckt lieber der Kopf in den Sand als sich gegen seiner Umwelt durchzusetzten.
Phasenweise ist er ein Schwärmer und Träumer dem jeglicher Realitätssinn abhanden gekommen ist.
Schwer sich mit so einem Helden" zu identifizieren! Wie nahe diese Schilderung der historischen Figur des John Tradescant kommt ist mir nicht bekannt, über Ihn selbst habe ich auch im Internet nicht viel herausgefunden.

Im ersten Drittel des Buches nimmt die Story zügig Fahrt auf, das Geschriebene liest sich gut und macht Lust auf mehr. Die Schilderungen seiner Abenteuer in Virginia sind ebenfalls noch gut zu lesen, wenn auch die Liebesbeziehung zur Powhatan Frau Suckhanna ein bisschen arg ins schwärmerische abdriftet. Summa Summarum auf 600 Seiten gute Unterhaltung. Der Bruch findet auf den letzten 200 Seiten statt. Zurück in England werden knapp 20 Jahre englischer Geschichte runtergehudelt. Die Tradscants dienen der Autorin als Dreh- und Angelpunkt für ihren Geschichtsunterricht. Teilweise ganz interessant, das Ganze passt aber nicht richtig zur bisherigen Geschichte. Auf den letzten 100 Seiten ertappte ich mich das eine oder andere Mal beim querlesen und springen, denn irgendwie wollte man das Buch dann schnell zu Ende bringen...

Anfang 4 Sterne, Mitte 3, Ende 2 = 3 Sterne Mittelwert.
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5.0 von 5 Sternen Super Buch, 16. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Rosen: Roman (Taschenbuch)
Da ich Fan der englischen Geschichte (auch fiktiv) bin habe ich das Buch verschlungen. Wie übrigens alles was von
Philppa Gregory kommt.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schöne historische Geschichte, 13. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Rosen: Roman (Taschenbuch)
Philippa Gregory erzählt hier die Geschichte des englischen Gärtners John Tradescant jr. Der reist in die neue Welt um für den berühmten Garten seines Vaters neue Pflanzen zu finden. Er findet dort Hilfe von einem Indianermädchen, er verspricht zurückzukommen und das Mädchen zu heiraten. Es dauert jedoch einige Jahre bis John wieder in die neue Welt aufbricht um seine große Liebe zu finden.
Zwischendurch beschreibt Philippa Gregory die Situation und die Politik im heimischen England, leider kommt dabei die Story des Indianermädchens etwas zu kurz. Etwas mehr Leidenschaft wäre nicht schlecht gewesen!
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Der Herr der Rosen: Roman
Der Herr der Rosen: Roman von Justine Hubert (Taschenbuch - 2003)
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