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am 9. Februar 2005
Auch in "Die Entführung des Großfürsten" geizt Boris Akunin nicht mit neuen Ideen und setzt auch in der Tradition der Serie fort, dass jeder Teil in vollkommen anderer Weise geschrieben ist. Dieses Mal handelt es sich um ein Tagebuch(?) aus Sicht des absolut Romanow-treuen Kammerherrn Afanassi Stepanowitsch Sjukin.
Was wie ein historsicher Roman beginnt, wird schnell zum intelligenten Krimi und herausragenden Thriller. Dabei gibt Akunin niemals seine Steckenpferde auf: Humor, Wendungen in der Handlung und vorallem seine Sprache, die sich wohltuend von heutigen Bestsellern abhebt.
Wer die Fandorin-Reihe bereits mag, muss unbedingt auch bei diesem Teil zugreifen. Allen Zweiflern und Unentschlossenen sei darüberhinaus gesagt, dass es sich bei "Die Entführung des Großfürsten" um einen der besten Teile handelt.
Wer die Serie allerdings noch nicht kennt, der sollte mit dem ersten Teil einsteigen. Zwar sind die einzelnen Bände in sich abgeschlossen, doch begleiten sie in chronologischer Reihenfolge die Entwicklung Fandorins von einem einfachen Beamten zu einem bedeutenden Ermittler. Ein paar Zusamenhänge, sowie manche Personenkonstelation wird sich dem "Serien-Leser" deshalb einfacher erschließen können.
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am 9. Januar 2005
Moskau, 1896. Der seit '94 amtierende Zar Nikolaus II.ist mit der Verwandtschaft zu seiner offiziellen Krönung nach Moskau gereist. Plötzlich wird sein Neffe entführt, und die Entführer stellen eine schwer erfüllbare Forderung. Bald stellt sich heraus, daß hinter der Entführung ein international gesuchter Verbrecher steckt, mit dem der jetzige Privatermittler Fandorin noch eine Rechnung offen hat. Er hat eine Woche Zeit, um das Leben des Kindes und - wichtiger noch - einen Teil der Kronjuwelen sicherzustellen.
Erzähler ist der Kammerherr des Großfürsten, der aus mehreren Gründen Fandorin zutiefst mißbilligt.
Die Kriminalgeschichte ist spannend und weist bis zum Showdown viele Wendungen auf.
Die wahre Stärke dieses Buches ist aber für mich die Darstellung der Zarenfamilie und überhaupt der russischen Aristokratie, ihre Denkweisen und ihre Verstrickung in überholte Traditionen, was durch die kluge Wahl des Icherzählers nachdrücklich unterstrichen wird.
So atmet das ganze Buch Verfall und Untergang. Als Leser hat man das (zutreffende) Gefühl, daß unabhängig vom Ausgang des Falles diese Gesellschaft nicht mehr lange existieren kann. So kann man über die vorrevolutionäre Zeit in Rußland hier mehr erfahren als in manchem Geschichtsbuch.
Für mich eines der besten Bücher einer ohnehin guten Reihe. Aufgrund der Entwicklung der Charaktäre macht ein chronologisches Lesen aber Sinn.
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am 23. Mai 2005
... aus Boris Akunins großartiger Fandorin-Reihe.
Uneingeschränkt empfehlen möchte ich dieses packende Buch, das einen gelungenen Cocktail bereithält: Spannung, Action, einen Schuß Humor und viele gut recherchierte historische Details aus dem Jahr 1894 in Moskau. Akunin hinterlegt die Krimihandlung mit den Krönungsfeierlichkeiten des letzten Romanoff, Zar Nikolai II. und spart dabei auch sozialkritische Aspekte und den damals herrschenden Aberglauben nicht aus.
Diesmal wird die ganze Geschichte aus der Perspektive des Haushofmeisters Afanassi Sjukin erzählt. Sjukin ist in seinem Beruf äußerst kompetent, seiner Herrschaft treu ergeben, jedoch auch ein wenig naiv, was dem Leser tiefe und bisweilen amüsante Einblicke in die Haushaltsführung des russischen Hochadels beschert.
Besonders geglückt finde ich diese Krimi-Reihe, weil Erast Fandorin - inzwischen international arbeitender Privatdetektiv - sich von Roman zu Roman persönlich weiterentwickelt. Die Nebenfiguren sind bunt und vielfältig ausgestaltet und alle Personen handlen psychologisch nachvollziehbar. Jede neue Wendung der Handlung bringt eine Überraschung und erhöht die Spannung im Buch. Der Showdown führt diesmal elegant an den Anfang des Buches zurück.
Ich denke, die Fandorin-Romane ergeben erstklassige Kinofilme. Schade, daß ich mir die Rechte daran nicht selber leisten kann ...
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am 29. März 2011
Erast Petrowitsch Fandorin, der den Staatsdienst quittiert und das Land verlassen hat, nachdem er mit dem Moskauer Generalgouverneur politisch nicht d'accord, findet auf seinen Reisen durch Europa und Amerika einen Gegner, mit dem er nicht so einfach fertig wird: Dr. Lind, weiteres unbekannt. Außer, daß er noch nie lebende Zeugen zurückgelassen hat. Er folgt dem Verbrecher nach Moskau, wo sich die kaiserliche Familie zu den Feierlichkeiten anlässlich der Krönung von Zar Nikolaus II. fast komplett eingefunden hat und wird Zeuge, wie Dr. Lind praktisch vor seinen Augen einen vierjährigen Großfürsten entführt. Seine Forderung: der Orlow-Diamant, der einen Ehrenplatz auf dem Zepter des Zaren aufweist...

Die Geschichte wird erzählt (wieder mal was neues) aus der Ich-Perspektive des Haushofmeisters des großfürstlichen Haushalts. Der Ich-Erzähler, dessen Wertvorstellungen satirischen Charakter haben könnten, wüßte man nicht, daß es ihm bitterer Ernst ist, steht Fandorin skeptisch bis deutlich ablehnend gegenüber. Insgesamt müßte man, wie ich fürchte, für ihn das Wort "Schranze" extra erfinden, gäbe es das nicht schon.

Die bei den Krönungsfeierlichkeiten des letzten Zaren (tatsächlich) entstandene Massenpanik auf ein Ablenkungsmanöver des derzeitigen Gegners zurückzuführen erfordert eine Chuzpe, die ich bislang allenfalls Sir Arthur Conan Doyle zugetraut hätte. Und auch sonst kann ich an diesen Band (der mir inhaltlich etwas aussagelos vorkommt, im Gegensatz zu den anderen) nur unter dem Aspekt etwas abgewinnen, als es sich beim diesmaligen Schurken "Dr. Lind" und das handelt, was Professor Moriaty für Mr. Sherlock Holmes war - daß die Reichenbachfälle in ein Moskauer Naherholungsgebiet verlegt wurden (und es auf den Wasserfall dabei nicht ankommt) ist dabei nicht die schlechteste Idee.

Aber trotzdem fehlt mir an diesem Band (nach den philosophischen Höhenflügen der Vorgängerbände) in gewisser Weise die Substanz, der Sinn, das gewisse Etwas.
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am 26. November 2009
Dieses ist eines der besten Bücher von Akunin: höchst spannend, vielschichtig, detailgetreu, historisch genaustens recherchiert, die Rahmenbedingungen hervorragend wiedergegeben. Selbst Tabuthemen - Homosexualität und dass sie auch in den "besten Familien" vorkommt; erste Pflicht der Monarchen und des Adels: Contenance bewahren - werden nicht ausgelassen. Das ausgeklügelte System der Hofetikette / des Dienerstabes wird ansatzweise angedeutet; und wer einmal die Schatzkammer im Kreml gesehen hat, kann bestätigen, dass die Beschreibung, wie schön die Kronjuwelen sind, sehr gut gut getroffen ist.
Leider bleiben am Ende doch ein paar Fragen übrig: WAS genau war der Konflikt, weshalb Fandorin Lind unbedingt fangen wollte (welche "alte Rechung", welche persönliche muss beglichen werden - oder muss man dafür die anderen Bücher auch wirklich ALLE gelesen haben?); was passiert am Ende mit Masa?; hätte ein Sjukin sich wirklich auf derlei Abenteuer einlassen und sich so frei -fern von der Zarenfamilie, rein zeitlich gesehen- bewegen können und ist er nicht ein bisschen zu gutgläubig dargestellt?
Schade, dass was Eigennamen angeht ein paar Transkriptions-Fehler übersehen worden, das unterbricht an manchen Stellen den Lesefluss. 4 Sterne - wieder aufgewertet durch den Spannungsbogen. Mehr davon!
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am 11. April 2012
Ein kleiner Großfürst und Neffe des Zaren wird entführt und Fandorin mit der Wiederbeschaffung des Kindes beauftragt, denn die Entführer verlangen einen Teil des Zarenschatzes. Hier findet Fandorin einen Gegenspieler der es in sich hat! Kriminelle die bei ihrem Chef eine Loyalität an den Tag legen die erst nach und nach verständlich wird. Politische Machenschaften und Intrigen von loyalen Zaristen die mehrere Opfer verlangen. Für Fandorin der sich immer mehr in den Fall verstrickt eine Katastrophe! Boris Akunin überzeugt auch hier! In gewohnt kreativen Stil lässt er die Figuren in der Endzeit des Zarenreiches agieren. Ich kann meinen Mitrezensenten nur zustimmen das Buch erinnert in der Tat an Sherlock Holmes und die Reichenbach Fälle Absolut lesenswert!
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am 11. Oktober 2013
Boris Akunin versteht es immer wieder in die russische Vergangenheit zu führen. Ich lasse mich gerne ein auf die oft historisch genau recherchierten Vorfälle, die immer auch Verständnis für Russland wecken und überaus spannend und gekonnt erzählt werden.
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am 11. Januar 2005
Ich bin ein großer fan von Erast Petrowitsch und habe alles gelesen, auch mal einen schwächeren zwischendurch, aber der vorliegende band ist zweifellos der beste aus der ganzen reihe, und wenn ich könnte, würd ich ihm glatt sechs sterne zubilligen. Wie immer historisch genaue schilderung der götterdämmerung des zaristischen systems ausgangs des 19. jahrhunderts, ein traumhaft sicherer humor und geschliffene satire, diesmal mit dem kunstgriff, den glühenden monarchisten und unterthänigsten diener Afanassi Stepanowitsch Sjukin, hoffourier eines zaren-onkels, den ganzen plot und damit auch wesen und wirken Fandorins erzählen zu lassen. Großartig! Dass dabei der thrill nicht zu kurz kommt und das buch ein richtiger pageturner ist, versteht sich bei Boris Akunin fast von selbst ...
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