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Kundenrezensionen

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am 23. Dezember 2006
Wer einen Einstieg in die Krimi-Welt der französischen Autorin Fred Vargas sucht, sollte mit "Die schöne Diva von Saint-Jacques" beginnen. Zwar handelt es sich hierbei nicht um das erste Buch der Autorin (das ist der Roman "Im Schatten des Palazzo Farnese", der zwar nicht schlecht, aber im Vergleich noch relativ unausgegoren ist), die "Diva" jedoch bildet den Auftakt des sogenannten "Vargas-Universums". Bei diesem handelt es sich um eine Reihe von (allesamt hervorragend geschriebenen) Krimis, die zwar jeweils eine abgeschlossene Kriminalfall-Handlung, außerdem aber ein halbwegs konstantes Figurenensemble aufweisen. Zwar hat Vargas, im Gegensatz zu Henning Mankell oder Hakan Nesser, in ihren Krimis nicht immer den selben Protagonisten; der des Buches davor kann aber durchaus mal im Folgebuch als Nebenfigur auftauchen. Da Vargas ihr fiktives Paris aber nicht hinschludert sondern liebevoll durchkomponiert, haben die Figuren natürlich alle ihre eigene Geschichte. Und da die Charaktere mit ihren unterschiedlichen, liebenswerten Verschrobenheiten dem Leser und der Leserin schon mal phänomenal ans Herz wachsen können (wie bei mir selbst geschehen), bringt man sich, bei Nichtbeachtung der Chronologie der Bücher, unter Umständen um einen guten Teil der Spannung und des Lesevergnügens. Daher hier als Empfehlung die "richtige" Reihenfolge:

(0: Im Schatten des Palazzo Farnese)

1: Die schöne Diva von Saint Jacques

2: Das Orakel von Port-Nicolas

3: Der untröstliche Witwer von Montparnasse

4: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord

5: Bei Einbruch der Nacht

6: Fliehe weit und schnell

7: Der vierzehnte Stein

8: Die dritte Jungfrau

Achtung: Der Aufbau-Verlag vertauscht in seiner Chronologie der Vargas-Krimis, welche er den meisten Bücher anhängt, die Krimis 2 und 3. Dies liegt wohl daran, dass der "Witwer" in Deutschland vor dem "Orakel" erschien (im Gegensatz zu den französischen Originalausgaben).

Zum Inhalt der "Diva" muss ich mich aufgrund der Fülle der Vorrezensionen wohl kaum mehr äußern. Zu bemerken wäre dennoch, dass Vargas es hervorragend schafft, ihre Leser und Leserinnen bis zur Auflösung des Falles im Unklaren zu lassen, dass diese Auflösung jedoch niemals aus der Luft gegriffen ist (was man oft erst beim nochmaligen Durchblättern feststellt). Vargas' besondere Meisterschaft aber besteht darin, den Charakteren Tiefe und Persönlichkeit zu geben. Obwohl viele von ihnen in gar unirdischem Maße verschroben sind, wirken sie doch oft glaubwürdiger und "echter" als die alltagsrealistisch angelegten (und damit oft blutleeren und langweiligen!) Figuren anderer Autor(inn)en. Besonders fiel mir das bei den Frauenfiguren auf, die bei vielen Autoren an völliger Austauschbarkeit kranken - bei Vargas niemals.

Die ersten paar Seiten der 'Diva' gefielen mir persönlich übrigens nicht so; da hätte ich vielleicht nicht weitergelesen, wenn mir das Buch nicht empfohlen worden wäre. Spätestens nach zehn Seiten konnte ich es aber nicht mehr aus der Hand geben und musste sehr schnell die restlichen Bücher erwerben: Sie machen süchtig.

Mein Fazit: Der optimale Einstieg in die Vargas-Romane. Eine anspruchsvolle Krimihandlung paart sich mit Figuren, die einem schnell ans Herz wachsen - beides macht Lust auf mehr.
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am 1. September 2000
Dieses ist der erste Krimi, den ich lese, der in Frankfreich spielt und er ist so völlig anders aufgemacht als die Krimis, die ich bisher so gelesen habe. Drei junge Historiker mieten sich aus Geldnot ein heruntergekommenes Häuschen im Herzen von Paris und außerdem zieht dort noch ein ehemaliger Polizeikommissar mit ein, der Patenonkel des Historikers Marc. Im Garten ihrer berühmten Nachbarin steht eines Morgens ein Baum, der am Tag zuvor noch nicht dort stand und wenig später ist die Nachbarin verschwunden. Die drei Freunde samt Kommissar machen sich aus Neugier auf, den Geschehnissen auf die Spur zu kommen. Dabei lernen sie viele interessante Leute kennen, die zum Teil aber auch recht zwielicht sind. Die Auflösung des Falles hat mich zwar doch sehr überrascht ist aber doch plausibel. Ein spannend geschriebener Roman, der aber in einien wenigen Passagen an der deutschen Übersetzung leidet.
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am 20. Dezember 2011
"Die schöne Diva von Saint Jacques" gehört zweifelsohne zu den Kultkrimis, deswegen habe ich mich auch auf dieses Leseabenteuer eingelassen, wenngleich mich die beschriebene Handlung auf dem Cover nicht allzu sehr begeisterst hat. Dieses Buch ist eines der Frühwerke von Fred Vargas und ganz anders, als man sich einen Kriminalroman vorstellt.

Was erwartet nun den Leser?

Als die schöne Sängerin Sophie eines Tages einen Baum in ihrem Garten bemerkt, bittet sie die drei erfolglosen Historiker, die das Haus gegenüber bewohnen, diesen auszugraben um nachzusehen, ob darunter etwas verborgen liegt. Die Historiker willigen ein und als sie nichts finden, scheint die Angelegenheit erledigt. Aber bald darauf verschwindet Sophie und die Historiker beginnen auf eigene Faust zu ermitteln. Ihnen zur Seite steht der Onkel eines der Dreien, ein pensionierter Polizeibeamter und bald wird eine Leiche gefunden.
Was nun folgt ist eine Geschichte des Mysteriösen, in der etliche Personen zu Verdächtigen werden und in der zahlreiche Motive miteinander konkurrieren.

Was macht den Roman so besonders?

Zum ersten natürlich die außergewöhnlichen Ermittler, zum anderen Vargas' eigener Stil, welcher der Darstellung einen ganz eigenen Stempel aufdrückt. Auch wenn ich dieses Buch nicht für einen Krimi der Spitzenklasse halte, kann ich nicht in Abrede stellen, dass er etwas ganz besonderes ist. Wenn man von den genannten Besonderheiten einmal absieht, handelt es sich bei "Die schöne Diva von Saint Jacques" um einen äußerst poinitiert erzählten, stringenten Plot, in dem außergewöhnlich präzise gezeichnete, fantasievolle Charakäre auftreten.

Dies alles macht das Buch zu einem Lesevergnügen und einer bereichernden Lektüre, obgleich ich zu behaupten wage, dass es auch Leser geben wird, deren "Sache" dies nicht sein wird.
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. März 2005
Drei junge Männer, vermeintlich gescheiterte Existenzen, beziehen ein altes Haus und renovieren es. Mit von der Partie ist der Onkel eines der Männer, ein Kriminalkommissar a.D. Das alte Haus liegt zwischen einem Restaurant und dem herrschaftliche Wohnsitz von Paul und Sophia, die früher eine gefeierte Sängerin war. Eines Tages verschwindet Sophia.
Ein Krimi der ganz anderen Art; die Protagonisten sind keine Helden, sondern individuelle Charaktere mit liebenswerten Schrullen und speziellen Stärken. Alle drei sind Historiker, aber mit jeweils anderem Fachgebiet, was zum einen eine gewisse Rivalität produziert, zum andern dem Krimigeschehen seine besondere Würze verleiht, weil jeder seinen Teil zur Aufklärung beiträgt. Mathias z.B. mit Spezialgebiet Frühgeschichte ist der Praktiker - Jäger und Sammler; Marc, der besonders das Mittelalter studiert hat, übt sich im Nachdenken und Schlussfolgerungen ziehen.
Der Einstieg in die Geschichte gehört zum originellsten, was ich je in Krimis gelesen habe: In Sophias Garten steht eines Morgens ein Baum, der am Tag vorher dort noch nicht wuchs. Das Ende ist zwar durch das mehrmalige Verwerfen logischer Lösungen ein wenig verwirrend, aber umso überraschender.
Ein trotz Verbrechen und Lebenskrisen heiteres Buch, aus dem die lebendige Phantasie der Autorin spricht. Ein besonderes Vergnügen für entspanntes Lesen.
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am 10. Dezember 2007
Der Mittdreißiger Marc ist ganz schön gescheitert, er "sitzt in der Scheiße": kein Job, kein Geld, keine Frau, keine Perspektive. Die Idee, ein altes Haus instandzusetzen, reizt ihn, aber alleine ist er der Aufgabe nicht gewachsen. Also holt er Bekannte ins Boot, Mathias und Lucien, brilliante Historiker wie er, doch wirtschaftlich und gesellschaftlich ebenso erfolglos. Man überwindet ideologische Differenzen, welche Geschichtsepoche nun die einzig interessante sei, es kommt Marcs ebenfalls irgendwie gescheiterter Onkel an Bord, und schon steht die frischgebackene Männer-WG mitten in einem Rätsel, denn ihre Nachbarin, die frühere Opernsängerin Sophia, braucht Hilfe.

Hier ist, wie auch bei "Fliehe weit und schnell", der Klappentext wieder etwas daneben, denn es vergehen nicht nur zwei Tage, sondern einige Wochen, bis die Lage sich verschärft und Sophia verschwindet. Ist sie mit einem alten Verehrer durchgebrannt oder ist ihr etwas zugestoßen? Dass die jungen Historiker auch ein romantisches Interesse an den weiblichen Nebenfiguren des Falles, nämlich der hübschen Restaurantbesitzerin Juliette und Sophias Nichte Alexandra haben, macht die Sache nicht leichter, und die taktischen Winkelzüge seines Onkels reizen Marc zusätzlich.

Wie immer bei Vargas ist dies ebenso sehr ein Krimi wie eine sehr fein und liebevoll gezeichnete Charakterstudie. Man (ich zumindest...) kann F.V. kaum lesen, ohne mich quasi im Seitenumdrehen in die Hälfte der Figuren zu verlieben, und das macht ebenso sehr den Reiz der Bücher aus wie die clever konstruierten Kriminalgeschichten. Wobei diese Konstruktion hier doch ein wenig gelitten hat: die Herleitung der Namen am Ende und die Rätsellösung dank Rechtschreibung fand ich schon sehr an den Haaren herbeigezogen. Aber wenn das Buch selber, der Stil, die Handlung und die Charaktere, ansonsten ein solcher Volltreffer waren, verzeihe ich einen Mangel an Logik wirklich gerne.
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am 15. Juni 2006
Hier beginnt also die Geschichte von den drei Historikern Mathias, Marc und Lucien. Einer für die Steinzeit, einer für das Mittelalter und einer für den 1. WK. Hier beziehen sie das Haus, daß auch in den späteren Vargas-Büchern vorkommt.

Der Krimi selber fängt damit an, daß die frühere Diva in ihrem Garten ein neu gepflanztes Bäumchen entdeckt. Plötzlich ist sie weg und die Spannung im Buch da. Verschwunden oder umgebracht? Von wem? Ihrem Mann? Einem früheren Geliebten? Einer plötzlich aufgetauchten Verwandten? Überall legt Vargas Spuren und so sehr man sich auch bemüht, der Plot ist so gut gestrickt, daß man sich als Leser hoffnungslos auf der Suche nach dem Täter verheddert.

Sehr spannend zu lesen und die drei Historiker sind schon das Geld Wert. Kaufen, kaufen, kaufen.
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am 29. Dezember 2002
Fred Vargas beweist uns (wieder einmal) eindrucksvoll, dass eben doch nicht nur Engländer gute, weil spannende und psychologisch durchdachte Krimis schreiben können, sondern auch die Franzosen in diesem Genre ganz kräftig "im Kommen" sind.
In diesem Fall machen allein schon die vier (!) Hauptfiguren/Helden - originell, glaubhaft, sympathisch und mit kleinen Macken, also durch und durch menschlich - den Roman lesenswert, aber da der poetisch-präzise, teils humorvolle Schreibstil und der interessante Krimiplot (nichts wird verraten - selber lesen) dem in nichts nachsteht, ist "Die schöne Diva" insgesamt eine echte und vorbehaltlose Empfehlung für all die (Krimi-) Leser, die auch mal auf vordergründige Action verzichten können, aber gleichermaßen keine seitenlange Worthülsenflut zum Leseglück brauchen.
Übrigens: Wer Fred Vargas mag, dem sei auch Pierre Magnan ans Herz gelegt....
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am 19. Juni 2008
Fred Vargas schreibt einen Krimi aus einem Viertel in Paris in dessen Nähe sie selbst wohnt.
Die Handlung in Kurzform, um nichts zu verraten: Sophia entdeckt in ihrem Garten eine Buche, die über Nacht dorthin gepflanzt wurde. Weder Sophia noch ihr Mann konnten sich erklären, wer den Baum in das abgezäunte Grundstück gepflanzt haben könnte. Eines Tages beschließt sie, ihre neuen Nachbarn ("Die Evangelisten“)zu fragen, ob sie gegen eine gute Entlohnung ein Loch unten den Baum graben würden. Doch schon bald ist Sophia verschwunden und keiner weiß, wo sie steckt. Der ehemalige Polizist und Onkel eines der „Evangelisten“ versucht jetzt, zusammen mit den drei etwas merkwürdigen Mitbewohnern aus dem Nachbarhaus, die Umstände des Verschwindens herauszufinden. Somit ist man als Leser dann schon mitten in einem, nach meiner Auffassung, spannenden Krimi, der unerwartet mit einer Leiche und der Aufklärung eines Mordes endet. Ein typischer Krimi von Fred Vargas, mit Metaphern geschmückt und virtuos geschrieben. Wunderbar!
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am 7. November 2005
Fred Vargas schreibt einfach genial. Mit viel Witz und Intelligenz, sehr geistreichen Dialogen und außergewöhlichen Protagonisten schafft sie es, die LeserIn Satz für Satz in die Geschichte zu ziehen. Vargas ist ein Tipp für alle die, die gute Krimiliteratur zu schätzen wissen und sich nicht von schlecht geschriebenen reißerischen Thrillern (made in USA) benebeln lassen wollen. Davon ist der Krimimarkt leider zu sehr übersättigt. Fred Vargas braucht das alles nicht. Sie bedient sich mit viel einfühlsameren Elementen der Sprache, der Charaktere und der Story, um die Spannung aufzubauen und sie durch das gesamte Buch zu halten.
"Die schöne Diva von Saint-Jacques" bietet sich als Einstiegs-Vargas-Buch unbedingt an. Jeder Satz ist Vargas-Genuss und macht Lust auf mehr von ihr.
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am 17. April 2005
Dieses Buch ist ein weiteres spannendes Buch von Fred Vargas. Anfangs könnten vielleicht Zweifel auftauchen, daß es "nur um eine verschwundene Frau", also keinem Mord oder Leiche, geht, doch bald ist man in der Geschichte, die sich hinter dieser Gestalt verbirgt, vollends gefangen und kommt bis zur letzten Seite nicht mehr los. Wenn Sie ein Freund von Poesie, scharfer Beobachtungsgabe, Skurilität und etwas schwarzem Humor sind, dann sind Sie bei Fred Vargas und ihren Evangelistern Mathias, Marc und Lucien, bestens aufgehoben! Und noch ein Tipp: Nehmen Sie sich nichts mehr für den restlichen Tag vor, wenn Sie dieses Buch anfangen zu lesen, da aufgrund der Spannung und natürlich Ihrer Neugier, Sie es garantiert bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand legen wollen!
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