Kundenrezensionen


49 Rezensionen
5 Sterne:
 (31)
4 Sterne:
 (8)
3 Sterne:
 (4)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:
 (4)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


131 von 135 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der erste Krimi des "Vargas-Universums"
Wer einen Einstieg in die Krimi-Welt der französischen Autorin Fred Vargas sucht, sollte mit "Die schöne Diva von Saint-Jacques" beginnen. Zwar handelt es sich hierbei nicht um das erste Buch der Autorin (das ist der Roman "Im Schatten des Palazzo Farnese", der zwar nicht schlecht, aber im Vergleich noch relativ unausgegoren ist), die "Diva" jedoch bildet den...
Veröffentlicht am 23. Dezember 2006 von jae80

versus
16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine historisch-kriminalistische Wohngemeinschaft
"Die schöne Diva von Saint-Jacques" war der erste Roman, den ich vom neuen Star am französischen Krimi-Himmel gelesen habe. Von den Vorschusslorbeeren beeindruckt und beeinflusst, war ich nach der Lektüre jedoch nicht ganz so begeistert. Zwar liest sich die Geschichte flüssig, und auch der Humor kommt - vor allem in der 4er-WG - nicht zu kurz. Was mich...
Veröffentlicht am 19. April 2007 von Oliver Heinlein


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

131 von 135 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der erste Krimi des "Vargas-Universums", 23. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Die schöne Diva von Saint-Jacques (Taschenbuch)
Wer einen Einstieg in die Krimi-Welt der französischen Autorin Fred Vargas sucht, sollte mit "Die schöne Diva von Saint-Jacques" beginnen. Zwar handelt es sich hierbei nicht um das erste Buch der Autorin (das ist der Roman "Im Schatten des Palazzo Farnese", der zwar nicht schlecht, aber im Vergleich noch relativ unausgegoren ist), die "Diva" jedoch bildet den Auftakt des sogenannten "Vargas-Universums". Bei diesem handelt es sich um eine Reihe von (allesamt hervorragend geschriebenen) Krimis, die zwar jeweils eine abgeschlossene Kriminalfall-Handlung, außerdem aber ein halbwegs konstantes Figurenensemble aufweisen. Zwar hat Vargas, im Gegensatz zu Henning Mankell oder Hakan Nesser, in ihren Krimis nicht immer den selben Protagonisten; der des Buches davor kann aber durchaus mal im Folgebuch als Nebenfigur auftauchen. Da Vargas ihr fiktives Paris aber nicht hinschludert sondern liebevoll durchkomponiert, haben die Figuren natürlich alle ihre eigene Geschichte. Und da die Charaktere mit ihren unterschiedlichen, liebenswerten Verschrobenheiten dem Leser und der Leserin schon mal phänomenal ans Herz wachsen können (wie bei mir selbst geschehen), bringt man sich, bei Nichtbeachtung der Chronologie der Bücher, unter Umständen um einen guten Teil der Spannung und des Lesevergnügens. Daher hier als Empfehlung die "richtige" Reihenfolge:

(0: Im Schatten des Palazzo Farnese)

1: Die schöne Diva von Saint Jacques

2: Das Orakel von Port-Nicolas

3: Der untröstliche Witwer von Montparnasse

4: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord

5: Bei Einbruch der Nacht

6: Fliehe weit und schnell

7: Der vierzehnte Stein

8: Die dritte Jungfrau

Achtung: Der Aufbau-Verlag vertauscht in seiner Chronologie der Vargas-Krimis, welche er den meisten Bücher anhängt, die Krimis 2 und 3. Dies liegt wohl daran, dass der "Witwer" in Deutschland vor dem "Orakel" erschien (im Gegensatz zu den französischen Originalausgaben).

Zum Inhalt der "Diva" muss ich mich aufgrund der Fülle der Vorrezensionen wohl kaum mehr äußern. Zu bemerken wäre dennoch, dass Vargas es hervorragend schafft, ihre Leser und Leserinnen bis zur Auflösung des Falles im Unklaren zu lassen, dass diese Auflösung jedoch niemals aus der Luft gegriffen ist (was man oft erst beim nochmaligen Durchblättern feststellt). Vargas' besondere Meisterschaft aber besteht darin, den Charakteren Tiefe und Persönlichkeit zu geben. Obwohl viele von ihnen in gar unirdischem Maße verschroben sind, wirken sie doch oft glaubwürdiger und "echter" als die alltagsrealistisch angelegten (und damit oft blutleeren und langweiligen!) Figuren anderer Autor(inn)en. Besonders fiel mir das bei den Frauenfiguren auf, die bei vielen Autoren an völliger Austauschbarkeit kranken - bei Vargas niemals.

Die ersten paar Seiten der 'Diva' gefielen mir persönlich übrigens nicht so; da hätte ich vielleicht nicht weitergelesen, wenn mir das Buch nicht empfohlen worden wäre. Spätestens nach zehn Seiten konnte ich es aber nicht mehr aus der Hand geben und musste sehr schnell die restlichen Bücher erwerben: Sie machen süchtig.

Mein Fazit: Der optimale Einstieg in die Vargas-Romane. Eine anspruchsvolle Krimihandlung paart sich mit Figuren, die einem schnell ans Herz wachsen - beides macht Lust auf mehr.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein etwas anderer Kriminalroman, 1. September 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die schöne Diva von Saint-Jacques (Taschenbuch)
Dieses ist der erste Krimi, den ich lese, der in Frankfreich spielt und er ist so völlig anders aufgemacht als die Krimis, die ich bisher so gelesen habe. Drei junge Historiker mieten sich aus Geldnot ein heruntergekommenes Häuschen im Herzen von Paris und außerdem zieht dort noch ein ehemaliger Polizeikommissar mit ein, der Patenonkel des Historikers Marc. Im Garten ihrer berühmten Nachbarin steht eines Morgens ein Baum, der am Tag zuvor noch nicht dort stand und wenig später ist die Nachbarin verschwunden. Die drei Freunde samt Kommissar machen sich aus Neugier auf, den Geschehnissen auf die Spur zu kommen. Dabei lernen sie viele interessante Leute kennen, die zum Teil aber auch recht zwielicht sind. Die Auflösung des Falles hat mich zwar doch sehr überrascht ist aber doch plausibel. Ein spannend geschriebener Roman, der aber in einien wenigen Passagen an der deutschen Übersetzung leidet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Historiker-WG löst einen Mordfall, 10. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Die schöne Diva von Saint-Jacques (Taschenbuch)
Der Mittdreißiger Marc ist ganz schön gescheitert, er "sitzt in der Scheiße": kein Job, kein Geld, keine Frau, keine Perspektive. Die Idee, ein altes Haus instandzusetzen, reizt ihn, aber alleine ist er der Aufgabe nicht gewachsen. Also holt er Bekannte ins Boot, Mathias und Lucien, brilliante Historiker wie er, doch wirtschaftlich und gesellschaftlich ebenso erfolglos. Man überwindet ideologische Differenzen, welche Geschichtsepoche nun die einzig interessante sei, es kommt Marcs ebenfalls irgendwie gescheiterter Onkel an Bord, und schon steht die frischgebackene Männer-WG mitten in einem Rätsel, denn ihre Nachbarin, die frühere Opernsängerin Sophia, braucht Hilfe.

Hier ist, wie auch bei "Fliehe weit und schnell", der Klappentext wieder etwas daneben, denn es vergehen nicht nur zwei Tage, sondern einige Wochen, bis die Lage sich verschärft und Sophia verschwindet. Ist sie mit einem alten Verehrer durchgebrannt oder ist ihr etwas zugestoßen? Dass die jungen Historiker auch ein romantisches Interesse an den weiblichen Nebenfiguren des Falles, nämlich der hübschen Restaurantbesitzerin Juliette und Sophias Nichte Alexandra haben, macht die Sache nicht leichter, und die taktischen Winkelzüge seines Onkels reizen Marc zusätzlich.

Wie immer bei Vargas ist dies ebenso sehr ein Krimi wie eine sehr fein und liebevoll gezeichnete Charakterstudie. Man (ich zumindest...) kann F.V. kaum lesen, ohne mich quasi im Seitenumdrehen in die Hälfte der Figuren zu verlieben, und das macht ebenso sehr den Reiz der Bücher aus wie die clever konstruierten Kriminalgeschichten. Wobei diese Konstruktion hier doch ein wenig gelitten hat: die Herleitung der Namen am Ende und die Rätsellösung dank Rechtschreibung fand ich schon sehr an den Haaren herbeigezogen. Aber wenn das Buch selber, der Stil, die Handlung und die Charaktere, ansonsten ein solcher Volltreffer waren, verzeihe ich einen Mangel an Logik wirklich gerne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Singendes klingendes Bäumchen, 15. Juni 2006
Von 
Mario Kaiser (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die schöne Diva von Saint-Jacques (Taschenbuch)
Hier beginnt also die Geschichte von den drei Historikern Mathias, Marc und Lucien. Einer für die Steinzeit, einer für das Mittelalter und einer für den 1. WK. Hier beziehen sie das Haus, daß auch in den späteren Vargas-Büchern vorkommt.

Der Krimi selber fängt damit an, daß die frühere Diva in ihrem Garten ein neu gepflanztes Bäumchen entdeckt. Plötzlich ist sie weg und die Spannung im Buch da. Verschwunden oder umgebracht? Von wem? Ihrem Mann? Einem früheren Geliebten? Einer plötzlich aufgetauchten Verwandten? Überall legt Vargas Spuren und so sehr man sich auch bemüht, der Plot ist so gut gestrickt, daß man sich als Leser hoffnungslos auf der Suche nach dem Täter verheddert.

Sehr spannend zu lesen und die drei Historiker sind schon das Geld Wert. Kaufen, kaufen, kaufen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Historiker auf Spurensuche, 26. März 2005
Von 
marielan - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die schöne Diva von Saint-Jacques (Taschenbuch)
Drei junge Männer, vermeintlich gescheiterte Existenzen, beziehen ein altes Haus und renovieren es. Mit von der Partie ist der Onkel eines der Männer, ein Kriminalkommissar a.D. Das alte Haus liegt zwischen einem Restaurant und dem herrschaftliche Wohnsitz von Paul und Sophia, die früher eine gefeierte Sängerin war. Eines Tages verschwindet Sophia.
Ein Krimi der ganz anderen Art; die Protagonisten sind keine Helden, sondern individuelle Charaktere mit liebenswerten Schrullen und speziellen Stärken. Alle drei sind Historiker, aber mit jeweils anderem Fachgebiet, was zum einen eine gewisse Rivalität produziert, zum andern dem Krimigeschehen seine besondere Würze verleiht, weil jeder seinen Teil zur Aufklärung beiträgt. Mathias z.B. mit Spezialgebiet Frühgeschichte ist der Praktiker - Jäger und Sammler; Marc, der besonders das Mittelalter studiert hat, übt sich im Nachdenken und Schlussfolgerungen ziehen.
Der Einstieg in die Geschichte gehört zum originellsten, was ich je in Krimis gelesen habe: In Sophias Garten steht eines Morgens ein Baum, der am Tag vorher dort noch nicht wuchs. Das Ende ist zwar durch das mehrmalige Verwerfen logischer Lösungen ein wenig verwirrend, aber umso überraschender.
Ein trotz Verbrechen und Lebenskrisen heiteres Buch, aus dem die lebendige Phantasie der Autorin spricht. Ein besonderes Vergnügen für entspanntes Lesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Krimi der etwas anderen Art, 20. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die schöne Diva von Saint-Jacques (Taschenbuch)
"Die schöne Diva von Saint Jacques" gehört zweifelsohne zu den Kultkrimis, deswegen habe ich mich auch auf dieses Leseabenteuer eingelassen, wenngleich mich die beschriebene Handlung auf dem Cover nicht allzu sehr begeisterst hat. Dieses Buch ist eines der Frühwerke von Fred Vargas und ganz anders, als man sich einen Kriminalroman vorstellt.

Was erwartet nun den Leser?

Als die schöne Sängerin Sophie eines Tages einen Baum in ihrem Garten bemerkt, bittet sie die drei erfolglosen Historiker, die das Haus gegenüber bewohnen, diesen auszugraben um nachzusehen, ob darunter etwas verborgen liegt. Die Historiker willigen ein und als sie nichts finden, scheint die Angelegenheit erledigt. Aber bald darauf verschwindet Sophie und die Historiker beginnen auf eigene Faust zu ermitteln. Ihnen zur Seite steht der Onkel eines der Dreien, ein pensionierter Polizeibeamter und bald wird eine Leiche gefunden.
Was nun folgt ist eine Geschichte des Mysteriösen, in der etliche Personen zu Verdächtigen werden und in der zahlreiche Motive miteinander konkurrieren.

Was macht den Roman so besonders?

Zum ersten natürlich die außergewöhnlichen Ermittler, zum anderen Vargas' eigener Stil, welcher der Darstellung einen ganz eigenen Stempel aufdrückt. Auch wenn ich dieses Buch nicht für einen Krimi der Spitzenklasse halte, kann ich nicht in Abrede stellen, dass er etwas ganz besonderes ist. Wenn man von den genannten Besonderheiten einmal absieht, handelt es sich bei "Die schöne Diva von Saint Jacques" um einen äußerst poinitiert erzählten, stringenten Plot, in dem außergewöhnlich präzise gezeichnete, fantasievolle Charakäre auftreten.

Dies alles macht das Buch zu einem Lesevergnügen und einer bereichernden Lektüre, obgleich ich zu behaupten wage, dass es auch Leser geben wird, deren "Sache" dies nicht sein wird.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von Mördern und anderen Menschen mit kleinen Macken, 29. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Die schöne Diva von Saint-Jacques (Taschenbuch)
Fred Vargas beweist uns (wieder einmal) eindrucksvoll, dass eben doch nicht nur Engländer gute, weil spannende und psychologisch durchdachte Krimis schreiben können, sondern auch die Franzosen in diesem Genre ganz kräftig "im Kommen" sind.
In diesem Fall machen allein schon die vier (!) Hauptfiguren/Helden - originell, glaubhaft, sympathisch und mit kleinen Macken, also durch und durch menschlich - den Roman lesenswert, aber da der poetisch-präzise, teils humorvolle Schreibstil und der interessante Krimiplot (nichts wird verraten - selber lesen) dem in nichts nachsteht, ist "Die schöne Diva" insgesamt eine echte und vorbehaltlose Empfehlung für all die (Krimi-) Leser, die auch mal auf vordergründige Action verzichten können, aber gleichermaßen keine seitenlange Worthülsenflut zum Leseglück brauchen.
Übrigens: Wer Fred Vargas mag, dem sei auch Pierre Magnan ans Herz gelegt....
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie eine Komposition ..., 3. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Die schöne Diva von Saint-Jacques (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen - vorher hatte ich noch nichts von Fred Vargas gehört. Dieser Roman und Vargas Schreibstil haben mich total begeistert und ich werde mir auf jeden Fall noch einige Bücher von ihr zulegen.

Vargas schreibt außergewöhnlich gut. Ihre Worte sind wie Noten, zusammengeschrieben zu einer wunderbaren Komposition, in die selbst die Worte "in der Scheiße stecken" sich sanft und harmonisch anhören.

Alle Figuren, ob Haupt- oder Nebendarsteller, sind voller Leben, sympathisch, verletzlich, sensibel, aufbrausend... Die "Bruchbude" der Evangelisten sieht man förmlich vor sich, wie die vier mit dem Besen Stockwerk für Stockwerk kommunizieren, sich beim Essen treffen, Überlegungen anstellen ...

Der Roman ist hervorragend durchdacht und bis zum Ende überlegt man, wer die Mörderin/der Mörder sein könnte. Wer auf härtere Krimis steht und ein Mord im Detail beschrieben haben möchte, der wird hier enttäuscht werden. Das hat dieser Kriminalroman auch nicht nötig.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen und freue mich auf weitere Romane von Fred Vargas.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schräg, 20. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Die schöne Diva von Saint-Jacques (Taschenbuch)
Vargas schreibt Krimis voller schrägen Humors und skurrilen Typen. So auch in diesem Roman. Es beginnt, dass sich eine Frau, eine berühmte griechische Sängerin wundert, dass in ihrem Garten über Nacht ein Baum gepflanzt wurde. Das Buch ist voller merkwürdiger und Phantasie voller Schilderungen, Realität ist weniger gefragt als Poesie, die hier aber dezent genug ist um nicht ins Kitschige abzugleiten. Um das Buch genießen zu können, braucht es schon eines gewissen Faible für das Französische an sich. Sympathieträger sind die Nachbarn der Sängerin. Das sind studierte Verlierer. Allesamt junge Männer, Historiker ohne Anstellung,. Die in ihrem Fachgebiet völlig aufgehen, eine Mann der sich auf Vorgeschichte spezialisiert hat und gern auch mal nackt herumläuft, eine Spezialist für das Mittelalter und einer für den ersten Weltkrieg. Ein französisches Werk wäre natürlich nie komplett ohne einige komplizierte Liebschaften zu schönen geheimnisvollen Frauen.
Das wirkt alles sehr sympathisch.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die "Evangelisten" klären ein Verbrechen auf!, 19. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Die schöne Diva von Saint-Jacques (Taschenbuch)
Fred Vargas schreibt einen Krimi aus einem Viertel in Paris in dessen Nähe sie selbst wohnt.
Die Handlung in Kurzform, um nichts zu verraten: Sophia entdeckt in ihrem Garten eine Buche, die über Nacht dorthin gepflanzt wurde. Weder Sophia noch ihr Mann konnten sich erklären, wer den Baum in das abgezäunte Grundstück gepflanzt haben könnte. Eines Tages beschließt sie, ihre neuen Nachbarn ("Die Evangelisten“)zu fragen, ob sie gegen eine gute Entlohnung ein Loch unten den Baum graben würden. Doch schon bald ist Sophia verschwunden und keiner weiß, wo sie steckt. Der ehemalige Polizist und Onkel eines der „Evangelisten“ versucht jetzt, zusammen mit den drei etwas merkwürdigen Mitbewohnern aus dem Nachbarhaus, die Umstände des Verschwindens herauszufinden. Somit ist man als Leser dann schon mitten in einem, nach meiner Auffassung, spannenden Krimi, der unerwartet mit einer Leiche und der Aufklärung eines Mordes endet. Ein typischer Krimi von Fred Vargas, mit Metaphern geschmückt und virtuos geschrieben. Wunderbar!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Die schöne Diva von Saint-Jacques
Die schöne Diva von Saint-Jacques von Fred Vargas (Taschenbuch - 1. Februar 1999)
EUR 9,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen