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4.0 von 5 Sternen Ein raffinierter Krimi
Realität und Fiktion wachsen, je weiter man in diesem Krimi vordringt, zusammen: An sich handelt handelt die Geschichte von einem deutschen Autor, der in Rom einen Krimi schreiben will. Zu diesem Zweck "quartiert" er sich in einer römischen Trattoria ein, um deren Ambiente studieren (und gratis essen) zu können.

Die Sache wird brenzlig, als sich...
Veröffentlicht am 28. Juni 2007 von Mag Wolfgang Neubacher

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine etwas merkwürdige Menüzusammenstellung
Nach meinem ersten Jaumann-Buch "Die Vipern von Montesecco", von dem ich ausgesprochen begeistert war, habe ich mir Saltimbocca zugelegt. Ich las den Roman anfangs mit der gleichen Begeisterung wie das eingangs genannte Buch, denn eins kann Jaumann wirklich meisterhaft: das italienische Flair stimmig rüberbringen. Und das gibts im Roman gleich doppelt: einmal in der...
Veröffentlicht am 22. Mai 2007 von ocean-drive


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine etwas merkwürdige Menüzusammenstellung, 22. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Saltimbocca: Roman (Taschenbuch)
Nach meinem ersten Jaumann-Buch "Die Vipern von Montesecco", von dem ich ausgesprochen begeistert war, habe ich mir Saltimbocca zugelegt. Ich las den Roman anfangs mit der gleichen Begeisterung wie das eingangs genannte Buch, denn eins kann Jaumann wirklich meisterhaft: das italienische Flair stimmig rüberbringen. Und das gibts im Roman gleich doppelt: einmal in der Welt des "Romanhelden" - hier eines Buchautors - und einmal in dessen "Werk" - einem Kriminalroman.

Leider hielt sich diese Begeisterung nicht bis zum Ende, denn irgendwie wird die Handlung im gleichen Zug wie sich die beiden Welten miteinander vermischen immer verworrener - und wenn man schließlich am Schluß des Romans angelangt ist fragt man sich irgendwie: was sollte das denn? Hatte der Autor (hier nun Jaumann) wirklich von Anfang an vor das so zu schreiben oder ist einfach irgendwann mal der Gaul mit ihm durchgegangen und er hat sich ein Experiment erlaubt? Oder hatte er eine Seitenvorgabe und mußte das ganze an einem bestimmten Punkt einfach beenden? Denn selbst wenn der Autor vorhatte, das alles auf einen sochen Schluß hinzukonstruieren - es wirkt in der Gesamtheit betrachtet irgendwie unglaubhaft und nicht zusammenpassend.

Für mich ist "Saltimbocca" einer jener Krimis, bei denen man sich, nachdem man ihn aus der Hand legt, sagt: schade, das hätte mehr Potential gehabt. Leider beurteilt man ja das Lesevergnügen nach dem letzten und damit bleibenden Eindruck, daher nur 3 Sterne. Schade...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein raffinierter Krimi, 28. Juni 2007
Von 
Mag Wolfgang Neubacher "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Saltimbocca: Roman (Taschenbuch)
Realität und Fiktion wachsen, je weiter man in diesem Krimi vordringt, zusammen: An sich handelt handelt die Geschichte von einem deutschen Autor, der in Rom einen Krimi schreiben will. Zu diesem Zweck "quartiert" er sich in einer römischen Trattoria ein, um deren Ambiente studieren (und gratis essen) zu können.

Die Sache wird brenzlig, als sich offensichtlich jemand in die - nun geschriebene - Krimihandlung "einklinken", ja den Roman umschreiben will...

Ein Krimi im Krimi? Ja, und außerdem jede Menge Rezepte aus der römischen Küche, sodass dem Leser das Wasser im Mund zusammenläuft. Summa summarum: Ein ungewöhnlicher, sehr lesenswerter Krimi!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen am Ende unbefriedigend, 23. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Saltimbocca: Roman (Taschenbuch)
Am Anfang war ich sehr angetan. Das versprach ja amüsant und spannend zu werden. Leider war ich am Ende nur noch enttäuscht. Es ist einfach nicht glaubwürdig und äußerst unbefriedigend, nicht mal komisch.
Lustige Szenen gibt es allerdings immer mal wieder. Aber gerade deshalb passt (mir) das Ende nicht.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schmackhaft, 26. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Saltimbocca: Roman (Taschenbuch)
Habe mich beim Schmökern eines Krimi selten so ämusiert: Köstlich komponierter Lesestoff, der Lust und Laune macht, zum nächsten Italiener zu entschwinden und einen Cabernet zu köpfen. Literatengaumen, Gourmetherz was willst du mehr. Frei nach dem Guide Michelin: 5 Sterne für eine exquisite Krimi-Küche.
Gruss
Dinesh
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4.0 von 5 Sternen Fiktion oder Realität, 3. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Saltimbocca: Roman (Taschenbuch)
wo ist hier der roman und wo ist hier die erlebte wirklichkeit des schriftstellers und "helden" dieser geschichte, nebenbei erhält man noch einen unterricht in italienischer küche ......

macht lust auf mehr Jaumann .....
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15 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fade Krimikost, 27. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Saltimbocca: Roman (Taschenbuch)
Krimis über Krimischreiber geraten schnell in den Verdacht, etwas Grundsätzliches zum Thema kundzutun und mutieren schnell zu einer Art "Metakrimi". Ähnliches lässt sich auch bei dem diesjährigen "Glauser"-Preisträger Bernhard Jaumann vermuten, der mit seinem Roman "Saltimbocca" ein literarisches Experiment wagen wollte. Der klassische Whodunit, mit seinen strengen Regeln und Erzählstrukturen, verführt reihenweise Autoren zum Spiel mit dem Genre. Da Jaumann bereits vier Kriminalromane veröffentlicht hat dürften ihm die Gefahren eines solchen Unterfangens bewusst sein.
Mutig erzählt Jaumann auf zwei Ebenen: Da ist zunächst eine simple Detektivgeschichte, angesiedelt in Rom. Bruno Brunetti beschattet in der heiligen Stadt einen geheimnisvollen Restaurantkritiker, der kurze Zeit später zerstückelt aufgefunden wird. Natürlich will Brunetti den Mörder finden und die Spuren führen ihn in die Trattoria "Pallotta". In der traditionsreichen Gaststätte schwingt der Wirt Gianfranco Pallotta den Kochlöffel, es gibt ein illustres Grüppchen von Stammgästen und zudem ist die Wirtstochter Barbara die auserwählte Herzensdame des Detektivs Brunetti. Für Verwicklungen ist also gesorgt, zumal Pallotta in den Verdacht gerät, am Tod des Restaurantkritikers nicht unschuldig zu sein.
In eben jener Trattoria ist auch der zweite, vermeintlich "reale" Erzählstrang angesiedelt. In dem Restaurant hat sich ein mittelmäßiger und mittelloser Krimischreiber als Stammgast eingenistet. Es ist eben jener Autor, ein Ich-Erzähler, der gerade die Brunetti-Geschichte niederschreibt. Um kostenlos vom Wirt Pallotta beköstigt zu werden, verspricht er ihm, seine Gaststätte prominent in dem entstehenden Krimi darzustellen. Wie es sich für ein literarisches Experiment gehört, vermengt sich die reine mit der angeblichen Fiktion: Als in der Trattoria ein Giftanschlag mit Strychnin ausgeführt wird, bekommt es der Ich-Erzähler mit der Angst zu tun. Hat jemand seinen halbfertigen Kriminalroman gelesen und seine Mordphantasien als Anleitung für einen echten Mord benutzt?
Keine Frage: Dies alles ist auf den ersten Blick schön komponiert, mit Witz beschrieben und sicherlich auch eine Liebeserklärung an Rom und an die italienische Küche. Überhaupt wird in diesem Buch ständig gegessen. Ein nahrhafte und trotzdem leicht verdauliche Lektüre, könnte man meinen, wären da nicht die gelegentlich eingeschobenen Reflexionen des Ich-Erzählers über den Kriminalroman. Jaumann lässt ihn über Krimis und Krimileser schwadronieren, das einem die Tränen kommen. Da werden Seitenhiebe auf Donna Leon ausgeteilt, die ihren Brunetti (welch simple Ironie) in "holprigen Dialogen" sprechen lässt und eine "einfallslose Story" abliefert. Da werden Vergleiche zwischen Fastfoodjunkies und Krimilesern hergestellt, die einen Krimi verschlingen wie einen "McDonald's-BigMac". Jaumanns Ich-Erzähler will endlich etwas "Besonderes" schreiben: "Er (der Krimi) sollte nicht von ein paar Fastfoodjunkies hinabgeschlugen, sondern so gelesen werden, wie jemand, der über einigermaßen funktionierende Geschmacksnerven verfügt..."
Auch wenn Jaumanns Krimikritik durchaus berechtigt ist, auch wenn er sie geschickt im Mantel der Ironie verkleidet, so bleibt sie doch oberflächlich. An einigen Stellen klingt sie sogar eher nach Selbstmitleid als nach echter Auseinandersetzung. Die Vergleiche und die Kritikpunkte, die er anführt, sind außerdem nicht neu. Das der deutsche Krimileser Politik und verjährte Skandale scheut, wie es Jaumann seinen Ich-Erzähler behaupten lässt, mag ja für einen ambitionierten Schreibtischtäter beklagenswert sein. Ob dies so allgemein gesprochen richtig ist, soll dahingestellt bleiben. Aber: Wo bleibt die Selbstkritik des Autors? Hätte er sich umgeschaut, hätte durchaus (deutschsprachige) Kolleg/innen entdecken können, die solche Themen dem Krimileser schmackhaft machen, es kommt eben auf das Wie an.
Gerade beim Wie scheitert aber Jaumanns Experiment: Zu sehr bleibt seine Kritik der konventionellen Erzählform des Krimis verhaftet, zu blass und zu leise kommt sie daher. Das Spannungselement, immer noch ein Grundbestandteil eines guten Kriminalromans, gelingt Jaumann so gut wie gar nicht. Die seitenweise Aufzählung von Speisefolgen oder konstruierte, künstlich wirkende Charaktere tragen nicht gerade dazu bei, dem Roman Dramatik zu verleihen.
So bleibt Jaumanns "Saltimbocca" langweilige Krimikost, die mit ziemlich vielen Geschmacksverstärkern angereichert wurde. Man kann sie verzehren, doch ein Sättigungsgefühl will sich nicht so recht einstellen, ebenso wenig ein bleibender Nachgeschmack. Den Mordshunger eines Krimilesers kann Jaumann nicht stillen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur den Appetit anregend, 19. September 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Saltimbocca: Roman (Taschenbuch)
Krimi-Preis hin oder her: Die ganze Geschichte ist doch ein bißchen sehr konstruiert. Der ständige Wechsel zwischen den beiden Erzählebenen läßt eines sicher nicht aufkommen: Spannung.
Da hilft es auch nicht, daß einem immer wieder das Wasser im Mund zusammenläuft. Im Gegenteil - mein Rat: Buch weglegen und
zum nächsten guten Italiener essen gehen.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kulinarische Einladung angenommen, 7. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Saltimbocca: Roman (Taschenbuch)
Ein kulinarischer Roman mit dazugereichter Krimihandlung, so könnte man Jaumanns lezten der Fünf-Sinne-Krimis sehen. In diesen Zeiten, in denen schon längst keine Romane oder Krimis im herkömmlichen Sinn geschrieben werden, in denen jede Reflexion über hundert Jahre zurück sofort Kulturgeschichten, in denen Ratgeber Sittengemälde und die Beschreibungen der Alkoholwirkung schon Sozialkritik sind, in diesen Zeiten ist Saltimbocca historienschwangere Sinnenlust.
Die Zerstückelung einer Leiche als kritischen Kommentar zur Entwicklung der Esssitten zu sehen gelingt dem Halb-Protagonisten Privatdetektiv Brunetti (die andere Hälfte ist der pseudoreale Autor selbst) mühelos. Das Messer ist dann die Externalisierung des Gebisses, Ketchup sichtbares Symbol der Verdauung.
Und was ist mit der Liebe? Nichts, im herkömmlichen Sinne. Die schönste Liebeserklärung gilt dem Baccalà in agrodolce, einem Stockfisch in süß-scharfer Soße. Seine Zutaten sollten die Sinne anregen, wie es sich der Autor, der real-fiktive des Romans, aber auch der wirkliche Jaumann für die Leser erträumen.
Das ist im Wesentlichen gelungen. Noch sind es nicht die fünf Amazon-Sterne, aber möglich und erahnbar sind sie schon. Ein bisschen zu viel, zu vordergründig Gewolltes liegt in den zwei Erzählsträngen, die allerdings nie so verwirrend sind, dass man sie nicht auseinander halten könnte, vorausgesetzt, man liest den Krimi mehr oder weniger in einem durch. So spannend, dass es einem leicht fällt ist er allemal.
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2.0 von 5 Sternen Entweder-Oder, 20. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Saltimbocca: Roman (Taschenbuch)
"Saltimbocca" springt nicht in den Mund - nach einigen zähen Kauversuchen gibt man es auf, Geschmack daran zu finden. Ob die Geschichte an sich anders oder besser erzählt werden könnte, wer weiß das schon. Aber so wie sie ist , nämlich Fiktion und (erzählte) Wirklichkeit nebeneinander ,d.h. in dauerndem Wechsel, so geht es nicht. Schon gar nicht bei einem Krimi. Ein paar Seiten "ich", das soll der fiktive Autor sein. Dann, oft mittendrin der Wechsel zum "er", dann lesen wir, was der fiktive Autor schreibt.Die Figuren gleichen sich,nur die Namen sind verschieden, Schilderungen von Speisen und Rezepte häufen sich: entweder einen stringenten Krimi möchte man lesen, oder eine Verwirr-Liebesgeschichte, einen Restaurantführer oder ein Kochbuch. Aber alles zugleich- dieser Eintopf mundet mitnichten. Der Autor sollte sich für ein Genre entscheiden - ein Kochbuch wäre möglich, oder auch einen ganz persönlichen Stadtführer Rom.
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Saltimbocca: Roman
Saltimbocca: Roman von Bernhard Jaumann (Taschenbuch - 1. März 2002)
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