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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein eiskaltes Bad
Es gibt Bücher, die gehen einem noch tagelang, nachdem man sie ausgelesen hat, durch den Kopf. Robert Merles "Madrapour" gehört für mich zu dieser Kategorie.
Die für Merle typische, tiefgehende Ausprägung der Charaktere erzeugt, in ein surrealistisches Umfeld eingebettet, von Beginn an ein Gefühl der Beklemmung. Sechzehn 'Passagiere',...
Veröffentlicht am 13. Februar 2004 von rook437

versus
4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schön geschreiben, nur wo ist der Schluss?
Wie jedes Buch von Merle ist es sehr gut und anschaulich geschrieben, die Figuren sind in stark Charakterriestisch und die Personenbeziehungen sehr eindrucksvoll dargestellt. Die Handlung ist fesselnd und man kann den Schluß kaum abwarten, man stellt sich andauernd die Frage:" Was ist das Ziel dieser Reise? Was will der BODEN? Warum sind der Flughafen und die...
Am 30. März 2001 veröffentlicht


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein eiskaltes Bad, 13. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Madrapour (Taschenbuch)
Es gibt Bücher, die gehen einem noch tagelang, nachdem man sie ausgelesen hat, durch den Kopf. Robert Merles "Madrapour" gehört für mich zu dieser Kategorie.
Die für Merle typische, tiefgehende Ausprägung der Charaktere erzeugt, in ein surrealistisches Umfeld eingebettet, von Beginn an ein Gefühl der Beklemmung. Sechzehn 'Passagiere', deren Querschnitt ein präzises Bild vom Kleingeist und von der Borniertheit des Menschen, aber auch von seiner Würde und Größe vermittelt, finden sich mit einem Male in einer Welt wieder, in der andere Dinge wichtig sind, als man es gewohnt ist. Während die einen entschlossen an ihren tief verwurzelten Werten festhalten, beginnen andere, über den Sinn ihrer Reise nachzudenken.
Die dramatische Entwicklung der Ereignisse zwingt den Leser, sich dieselbe Frage zu stellen wie die anderen sechzehn 'Passagiere': "Wie kommt man aus diesem Teufelskreislauf heraus?" Die Antwort, die nur über ein gewisses Grundverständnis der Philosophie zugänglich ist, überlässt Merle dem Leser.
Sicher ist nur eines: Jeder von uns muss denselben 'Ausgang' benutzen...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eines meiner Lieblingsbücher, 24. März 2013
Von 
Ronny Ecke (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Madrapour: Roman (Taschenbuch)
Ich kann nicht verstehen, wieso das Buch bei den meisten Rezensenten so schlecht ankommt - es ist mein Lieblingsbuch von Robert Merle und wahrscheinlich auch in der Top 10 aller Bücher die ich je gelesen hab.
Dass sich die Handlung fast ausschließlich im Flugzeug abspielt, mag den ein oder anderen langweilen - ich fand gerade diese klaustrophobische Szenerie besonders fesselnd.
Die Grundidee des Buches finde ich ziemlich gut und auch die Charaktere haben mir gut gefallen.

Also nicht abschrecken lassen...
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5.0 von 5 Sternen "Warten auf Godot" für Flugpassagiere, 21. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Madrapour: Roman (Kindle Edition)
oder auch: Was empfanden die Passagiere an Bord von MH 370?
oder auch: Wie ergeht es den Bewohnern eines Altenheims?
oder auch: Was ist für die Drohne der BODEN?
oder auch: ...

Vieles erscheint beim Lesen zunächst absurd, auf den zweiten Blick jedoch völlig realistisch. Jeder Vielflieger weiß, welch seltsame Kommunikation sich unter den Passagieren auf einem Langstreckenflug mitunter entspinnt, wahlweise auch - man glaubt es kaum - unter Einbeziehung der Flugbegleiter(innen), wenn es denn dem hartnäckigen Fluggast gelungen ist, unter deren professionelle Oberfläche zu dringen.
Da der Passagier sich während des Fluges de facto in einem Zustand völligen Ausgeliefertseins befindet, es ihm zugleich kaum möglich erscheint, dies länger als einige Augenblicke anzuerkennen, wirken sogleich die Mechanismen der Verdrängung und Verleugnung, in deren Folge die alltäglichen Kommunikationsmuster der Machtausübung und Unterwerfung einsetzen, die die Illusion einer wie immer gearteten Kontrolle der Situation ermöglichen.

Überdies scheint die klaustrophobische Enge an Bord tatsächlich die Anbahnung von Beziehungen sehr zu erleichtern (ob es dazu wohl Statistiken und/ oder soziologische Studien gibt?), mitunter aber auch selbige zu beenden; auch beides zugleich während eines Fluges soll vorgekommen sein - in beiden möglichen Varianten der Reihenfolge.

Und was geht wohl dem Passagier nach mehreren Zwischenlandungen mit jeweils wechselnder Besatzung durch den Kopf, während er wiederholt auf seinem Sitz Platz nimmt und die Anschnallzeichen aufleuchten?

Fazit: Zwar kommt hier erwiesenermaßen niemand lebend raus, aber was uns bis dahin und auch darüber hinaus trägt - einzig die Liebe ist es, denn sie höret nimmer auf!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch, 23. November 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Madrapour (Taschenbuch)
Ein Buch, das sich auf alle Fälle lohnt zu lesen. Von Anfang bis Ende bleibt alles offen, läßt viel Raum für eigene Gedanken. Ich hatte es gleichgesetzt mit dem "Letzten Gang", der "Letzten Reise". Die Beteiligten hatten bis zum Schluß nur eine Ahnung von dem, was auf sie zukommt (was auch immer das Ende ist...). Petra aus Berlin
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wohin die Reise geht, 25. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Madrapour: Roman (Taschenbuch)
Von einem gespenstisch entvölkerten Flughafen startet eine Chartermaschine nach Madrapour. An Bord eine Gruppe Passagiere verschiedener Nationalität und Profession, die lediglich ihr geheimnisvolles Flugziel verbindet. Für diese ungewisse Reise hat jeder von ihnen seine eigenen Beweggründe, Erwartungen, Hoffnungen, aber auch Zweifel. Was Madrapour für sie bereithält, kann keiner richtig sagen, viel zu spärlich sind die Informationen über das Land, viel zu vage die offiziellen Mitteilungen über die dortige politische Lage. Aber jeder verspricht sich auf seine Weise, Madrapour könnte sein Leben verändern, könnte alles zum Guten wenden. Eine Aussicht, für die sich die riskante Reise zu lohnen scheint.

Merle hat mit "Madrapour" ein rechtes Kammerstück geschaffen: Auf begrenztem Raum breitet eine überschaubare Zahl von Akteuren das ganze menschliche Sein und Scheinen aus. Hass, Egoismus, Eitelkeit und Arroganz, aber auch Solidarität, Gemeinsinn und Toleranz sind Eigenschaften der verunsicherten Passagiere. Und deren Ängste und Fragen ergreifen nach und nach den Leser selbst: Wohin geht dieses Flugzeug? Was erwartet uns dort? Schließlich muss man betroffen erkennen, dass die ganze Geschichte uns selbst meint. So wie die Figuren uns im Angenehmen wie im Unangenehmen ähnlich sind, ist auch ihre Situation genau die unsrige. Denn wir sind alle auf dem Flug nach Madrapour...

Wie gewohnt setzt Merle sein Thema mit sprachlicher Feinheit und lebendigem Ausdruck um, was auch in der Übersetzung noch reichlich zu spüren ist. Als Leser fühlt man sich selbst in die mysteriöse Maschine versetzt, beobachtet und wird beobachtet. Und so zieht Merle uns in die Geschichte hinein, damit wir uns bewusst machen, dass es unsere Geschichte ist.

Dieser Roman stellte Merles letzte kritische Auseinandersetzung mit den Entwicklungen der kapitalistischen Welt dar; in den nachfolgenden Romanen beschäftigte er sich ausschließlich mit der älteren französischen Geschichte. Literarische Wortmeldungen zur Gegenwart gab der streitbare und parteiische Romancier nicht mehr ab. Und so hat Merle in "Madrapour" wohl auch sein Credo zur Weltpolitik und den sozialen Beziehungen der Menschen im ausgehenden 20. Jahrhundert zusammengefasst. Zwar ist diese Aussage noch geprägt von der Existenz der zwei großen Weltsysteme, von kaltem Krieg und der atomaren Bedrohung, aber ändert dies nichts an der Sorge um den Fortbestand unseres Planeten und seiner Bewohner. Denn die Gefahren sind grundsätzlich dieselben geblieben. Und so hat dieses Buch auch über drei Jahrzehnte nach seinem Erscheinen nichts von seiner Eindringlichkeit verloren.
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5.0 von 5 Sternen Schöne Träumerei..., 3. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Madrapour: Roman (Taschenbuch)
Wer seine Fantasie schweifen lassen möchte und ein Buch mit gewissen philosophischem Anspruch sucht, ohne dass dieser einen erschlägt, dem empfehle ich dieses Buch.

Kannte es aus meiner Jugendzeit und wollte es unbedingt wieder lesen...
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Reise ins Unendliche, 13. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Madrapour: Roman (Taschenbuch)
Den Einstieg in den Roman fand ich nicht allzuschwer aber irgendwann drehte sich die Geschichte im Kreis herum. Der Roman ergruendet den tieferen Sinn die Bodenlosigkeit unseres Daseins und die Unergruendlichkeit unserer Bestimmung.
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schön geschreiben, nur wo ist der Schluss?, 30. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Madrapour (Taschenbuch)
Wie jedes Buch von Merle ist es sehr gut und anschaulich geschrieben, die Figuren sind in stark Charakterriestisch und die Personenbeziehungen sehr eindrucksvoll dargestellt. Die Handlung ist fesselnd und man kann den Schluß kaum abwarten, man stellt sich andauernd die Frage:" Was ist das Ziel dieser Reise? Was will der BODEN? Warum sind der Flughafen und die Touristenklasse menschenleer?" Doch nichts! Keine der Inhaltlich interessanten Fragen wird Aufgeklärt! Sicher ist ein offener Schluß als Literarisches Mittel ein Variante, aber hier vollkommen umpassend.

Deshalb nur 3 Sterne.
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6 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein etwas schwer zu lesenes Buch, 4. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Madrapour: Roman (Taschenbuch)
Ich fand besonders den Einstieg in dieses Buch sehr schwierig. Robert Merle hat eine ganz eigene Sprache in seinen Werken, die es einem schwer machen, sich wie z. B. in Trivialliteratur, sofort zurecht zu finden. Aber auch bei diesem Buch bleibt mein Fazit: Es ist spannend, tiefgehend, aufrüttelnd. Ein typisches Buch eines Robert Merle.

Wer also die Zeit und die Lust hat auch mal ein anspruchvolles Buch zu kaufen (und zu lesen), dass man sich erst "erarbeiten" muss, dann ist dies das richtige Buch dafür.
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2 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlecht, 26. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Madrapour: Roman (Taschenbuch)
Ich weiss nicht, was ich anderes zu diesem Buch sagen soll, als das es schlecht ist - keine Handlung, kein Spannungsaufbau. Wer soll das fertig lesen? Ich habe nach ca. 70 Seiten aufgehört.
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Madrapour: Roman
Madrapour: Roman von Robert Merle (Taschenbuch - 23. Februar 2005)
EUR 8,95
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