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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geburt des Absolutismus
"Mein Freund, welch Freude und Erleichterung, dass Frieden ist. So könnt Ihr, Gott sei Dank weder getötet noch untreu werden."
(Catherine, Ehefrau des Protagonisten Piere-Emanuele de Siorac)

"Der König ist tot" ist der unter dem französischen Originaltitel "Le Glaive et les Amours" bereits 2003 erschienene, letzte Teil des 13-teiligen...
Veröffentlicht am 27. August 2007 von timediver®

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Als Abschlußband ein Muß!
Für das Gesamtwerk muß es fünf Punkte geben, ganz klar, für den Einzelband kann es nicht mehr als drei geben, wenn man objektiv sein will. Man merkt überdeutlich, daß Robert Merle gegen Ende die Kraft verlassen hin und er mit Mühe einen einigermaßen lesbaren Abschluß der Reihe hinbekommen hat. Die Betonung muß jedoch...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2007 von Beatrice Berger


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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geburt des Absolutismus, 27. August 2007
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der König ist tot: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Mein Freund, welch Freude und Erleichterung, dass Frieden ist. So könnt Ihr, Gott sei Dank weder getötet noch untreu werden."
(Catherine, Ehefrau des Protagonisten Piere-Emanuele de Siorac)

"Der König ist tot" ist der unter dem französischen Originaltitel "Le Glaive et les Amours" bereits 2003 erschienene, letzte Teil des 13-teiligen französischen Nationalepos "Fortune de France", das mit der Veröffentlichung des gleichnamigen ersten Bandes im Jahre 1977 seinen Auftakt genommen hatte. Als siebter Teil der Memoiren Pierre-Emanuels de Siorac schließt er mit der Versöhnung König Ludwigs XIII. und seines Bruders Gaston in St. Germain (Oktober 1634) unmittelbar an den vorangegangenen Teil "Die Rache der Königin" an.

Mit 272 Seiten ist das Finale des Romanzyklus zwar erheblich kürzer geraten als jedes der vorangegangenen Bücher (die im Durchschnitt 453 Seiten vorweisen), gleichzeitig behandelt es jedoch gegenüber den anderen Einzelepisoden den längsten Zeitraum. (27 Jahre).

Der vom Aufbau-Verlag gewählte Titel fokussiert den Roman auf das Ableben Ludwigs XIII. am 14.05.1643. (Seite 176) und kann dadurch seinem Inhalt kaum gerecht werden. Denn "Schwert und Liebschaften" haben weitaus mehr zu bieten. Besonders die Politik des, ein halbes Jahr vor dem König verstorbenen, Prinzipalministers, Kardinal Richelieu, der Frankreich an der Seite protestantischer Fürsten gegen die katholischen Habsburger in den 30jährigen Krieg eintreten ließ. Mit der politischen Ausschaltung des Hochadels, der Emanzipation und Integration der Protestanten, einer Armeereform und dem Aufbau einer Flotte, der Gründung der Académie française, sowie der Einführung eines neuen Steuersystems schufen Richelieu und Ludwig XIII. gemeinsam (!) die Grundlagen für eine französische Großmacht. Gleichzeitig waren sie die Wegbereiter des "Absolutismus", der in Ludwig Dieudonné seine strahlendste Personifikation erhalten sollte.....

....der zunächst nach dem Tod seines Vaters als 4jähriger noch unter der Vormund- und Regentschaft seiner Mutter Anna von Österreich und Kardinal Jules Mazarins (deren Verhältnis im Roman äußerst diskret behandelt wird!) stand. Westfälischer Friede und Aufstand der Fronde (1648), Pyrenäenfrieden (1659) sind weitere bedeutende historische Ereignisse, ehe der im März 1661 zweiundzwanzigjährige Ludwig XIV. wenige Tage nach dem Tode Mazarins verkündet, dass er fortan seinen Staat selbst regieren wird....

Wie in den vorangegangenen Bänden tritt der 1592 geborenen Protagonist als ein "über der Zeit stehender Chronist" in einen Dialog mit einer (imaginären) schönen Leserin der Gegenwart, die er charmanterweise für zu jung erklärt, um die Barrikadenkämpfe der Studenten im Jahre 1968 (!) miterlebt haben (S. 209). Dieses Stilmittel ermöglicht Abweichungen von einer strengen Chronologie durch nachträgliches Einflechten oder den Ausblick auf kommende Ereignisse. Z. B. der Verkauf der Stadt Dünkirchens an Frankreich, der erst anderthalb Jahre nach dem Ende des Romans (17.10.1662) stattfand. Der auch im fortgeschrittenen Alter dem "gentil sesso" keinesfalls abgeneigte Piere-Emanuele de Siorac macht neben zahlreichen Affären auf seinen Missionen u. a. Bekanntschaft mit dem Condottiere Herzog Bernhard von Weimar und dem Lordprotektor Oliver Cromwell.

Robert Merle (1908-2004) ist auch mit dem letzten Teil seines Epos "Fortune de France" ein Roman gelungen, der aufgrund seiner Präzision das Prädikat "historisch" vollauf verdient. Der mit dem "Grand Prix Jean Giono 2003" ausgezeichnete abschließende Band des einzigartigen, 116 Jahre überspannenden Zyklus ist nicht nur sehr empfehlenswert, sondern geradezu eine Pflichtlektüre für jeden Leser, der an europäischer Geschichte interessiert ist. 5 Amazonsterne.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Als Abschlußband ein Muß!, 16. Oktober 2007
Von 
Beatrice Berger (Oberfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der König ist tot: Roman (Gebundene Ausgabe)
Für das Gesamtwerk muß es fünf Punkte geben, ganz klar, für den Einzelband kann es nicht mehr als drei geben, wenn man objektiv sein will. Man merkt überdeutlich, daß Robert Merle gegen Ende die Kraft verlassen hin und er mit Mühe einen einigermaßen lesbaren Abschluß der Reihe hinbekommen hat. Die Betonung muß jedoch aus "einigermaßen lesbar" liegen.

Der Abschlußband der Reihe "Fortune de France" beschreibt die Zeit zwischen der Geburt des Dauphins, des späteren Ludwig XIV. bis zum Tode Mazarins, als Ludwig XIV. die Zügel der Regierung selbst in die Hand nimmt. An sich ist das eine bewegende, interessante Zeit, in der in Frankreich und Europa erheblich mehr geschah, als Merle weniger berichtet als vielmehr andeutet. Darüberhinaus ist das Privatleben des Helden mit einer Ehefrau, die nicht nur zur Eifersucht neigt, sondern jedem gesellschaftlichen Ereignis fernzubleiben geruht, gelinde gesagt, langweilig, da helfen auch gelegentliche mit schlechtem Gewissen geschilderte und vor sich selbst gerechtfertigte Seitensprünge nichts mehr.

Natürlich sehe ich das dem Autor nach und bereue es nicht, diesen Band erworben und gelesen zu haben. Ich weiß aber auch, daß ich ihn, anders als die anderen Bände der Reihe, sicher kein zweites Mal lesen werde.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein würdiger Abschluss der Serie "Fortune de France"!, 17. September 2008
Von 
Doris K. (Hamm NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der König ist tot: Roman (Fortune de France, Band 13) (Taschenbuch)
Nach fast 30-jähriger Arbeit Robert Merles, ist nun "Der König ist tot" der letzte Teil des 13-teiligen Romanzyklus "Fortune de France" (dt. Schicksal Frankreichs) vollendet. Wie man am Ende des Buches erfährt, hat Merle als 95-Jähriger in einem Interview gesagt, dass er die Romanfolge weiter fortsetzen wolle. Leider kam es aber nicht mehr dazu, da er 2004 gestorben ist (*1908). Ob er diesen letzten Roman wirklich bis zum Schluss vollendet hat, wage ich, ehrlich gesagt, zu bezweifeln, da mir dieser letzte Teil einfach nicht fertig erscheint. Es werden viele politische Begebenheiten nur angeschnitten und nicht so detailliert beschrieben, wie ich es vom Autor gewohnt bin. Auch der Schluss wirkte nicht wirklich vollendet, was auch die geringe Seitenzahl von nur 272 in meinen Augen beweist. Auch sonst kann dieser Roman nicht wirklich mit seinen Vorgängern mithalten.

Themen sind unter anderem der Tod von Kardinal Richelieu (04.Dezember 1642), danach der Tod König Ludwig XIII. (14. Mai 1643), die Regentschaft Annas von Österreich, der Westfälische Frieden, der Pyrenäenfrieden, wie schon im vorherigen Teil der französische Absolutismus, der Aufstand der Fronde und die Krönung des Sonnenkönigs Ludwig XIV. Richelieus Nachfolger Kardinal Jules Mazarins lernen wir hier etwas besser kennen (auch er wurde schon im zwölften Teil erwähnt). Leider werden alle Bereiche viel zu schnell "abgefertigt" und ich vermisste die Detailtreuen Schilderungen dieser historischen Ereignisse. Bei so vielen Themen hätte Merle auf jeden Fall mehr auf diese Geschehnisse eingehen können, wobei ich mir echt nicht sicher bin, ob Merle dieses Buch wirklich noch fertig bekommen hat und es auch als solches angesehen hat. Auch fehlten mir die lustigen Dialoge, die Pierre sonst zu führen pflegt. Das ganze Drumherum um seine Person fehlte einfach.

In 13 Teilen hat Robert Merle eine Menge Geschichte des 16/17. Jahrhundert in Frankreich aufgearbeitet. Dabei hat er das vor allem (mal diesen Teil außer Acht gelassen) informativ gestaltet, wobei es nie langweilig wurde, sondern witzig und charmant, spannend und interessant und außerdem sehr lehrreich. Themen waren unter anderem die Religionskriege zwischen Katholiken und Hugenotten, die Michelade in Nîmes, die Bartholomäusnacht, der Barrikadenaufstand von Paris, Die Belagerung von Paris, das Edikt von Nantes, der Zweite Prager Fenstersturz ( gilt als Auslöser des dreißigjährigen Krieges), die Belagerung von La Rochelle, Der Tag der Geprellten, der französische Absolutismus, der Westfälische Frieden, der Pyrenäenfrieden, um nur einige, wichtige zu nennen. Dies geschah in dem Zeitraum 1550-1661 unter vier Königen: Heinrich III., Heinrich IV., Ludwig XIII. und Ludwig XIV., wobei letzterer den geringsten Teil einnimmt, da er erst im letzten Band richtig erscheint. Da dieses Buch 27 Jahre umfasst, wo Ludwig am Schluss sein 22. Lebensjahr erreicht hat, zeigt die recht dürftige Behandlung der Ereignisse um Ludwig XIV.

Ich kann dieses Buch leider nicht als würdigen Abschluss der Serie sehen. Zu wenig ist in Bezug auf historische Begebenheiten geboten worden und auch die Geschichte um Pierre-Emmanuel ist recht mager geworden und konnte mich gar nicht mehr fesseln. Schade, dass nach 12 richtig guten Teilen der letzte richtig danebengehauen wurde und überflüssig erscheint. Dieses Buch kann ich deswegen auch nicht unbedingt weiter empfehlen. Eine tolle Serie bis zum zwölften Teil, der letzte enttäuscht nur noch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein moralisches Ende im Triumph, 26. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Der König ist tot: Roman (Fortune de France, Band 13) (Taschenbuch)
Dieser wunderschoene Abschluss Roman der doch keiner sein sollte rundet den Roman Zyklus Fortune de France trefflich, die tiefgrundige Moral des Erschaffenen Lebenswerkes bleibt erhalten. Das Lesen dieses Romans ist ein Muss, denn sonst wie soll man sonst von den Romanhelden Paul Emanuel seinen Abschied nehmen. Der Roman ist vollstaendig und darinn stimme ich mit den vorhergehenden Kritiken die dass abstreiten nicht ueberein. Merle hat ein Lebenswerk vollbracht.
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5.0 von 5 Sternen Die Geburt des Absolutismus, 11. Juli 2009
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der König ist tot (Broschiert)
"Mein Freund, welch Freude und Erleichterung, dass Frieden ist. So könnt Ihr, Gott sei Dank weder getötet noch untreu werden."
(Catherine, Ehefrau des Protagonisten Piere-Emanuele de Siorac)

"Der König ist Tod" ist der unter dem französischen Originaltitel "Le Glaive et les Amours" bereits 2003 erschienene, letzte Teil des 13-teiligen französischen Nationalepos "Fortune de France", das mit der Veröffentlichung des gleichnamigen ersten Bandes im Jahre 1977 seinen Auftakt genommen hatte. Als siebter Teil der Memoiren Pierre-Emanuels de Siorac schließt er mit der Versöhnung König Ludwigs XIII. und seines Bruders Gaston in St. Germain (Oktober 1634) unmittelbar an den vorangegangenen Teil "Die Rache der Königin" an.

Mit 272 Seiten ist das Finale des Romanzyklus zwar erheblich kürzer geraten als jedes der vorangegangenen Bücher (die im Durchschnitt 453 Seiten vorweisen), gleichzeitig behandelt es jedoch gegenüber den anderen Einzelepisoden den längsten Zeitraum. (27 Jahre).

Der vom Aufbau-Verlag gewählte Titel fokussiert den Roman auf das Ableben Ludwigs XIII. am 14.05.1643. (Seite 176) und kann dadurch seinem Inhalt kaum gerecht werden. Denn "Schwert und Liebschaften" haben weitaus mehr zu bieten. Besonders die Politik des, ein halbes Jahr vor dem König verstorbenen, Prinzipalministers, Kardinal Richelieu, der Frankreich an der Seite protestantischer Fürsten gegen die katholischen Habsburger in den 30jährigen Krieg eintreten ließ. Mit der politischen Ausschaltung des Hochadels, der Emanzipation und Integration der Protestanten, einer Armeereform und dem Aufbau einer Flotte, der Gründung der Académie française, sowie der Einführung eines neuen Steuersystems schufen Richelieu und Ludwig XIII. gemeinsam (!) die Grundlagen für eine französische Großmacht. Gleichzeitig waren sie die Wegbereiter des "Absolutismus", der in Ludwig Dieudonné seine strahlendste Personifikation erhalten sollte.....

....der zunächst nach dem Tod seines Vaters als 4jähriger noch unter der Vormund- und Regentschaft seiner Mutter Anna von Österreich und Kardinal Jules Mazarins (deren Verhältnis im Roman äußerst diskret behandelt wird!) stand. Westfälischer Friede und Aufstand der Fronde (1648), Pyrenäenfrieden (1659) sind weitere bedeutende historische Ereignisse, ehe der im März 1661 zweiundzwanzigjährige Ludwig XIV. wenige Tage nach dem Tode Mazarins verkündet, dass er fortan seinen Staat selbst regieren wird....

Wie in den vorangegangenen Bänden tritt der 1592 geborenen Protagonist als ein "über der Zeit stehender Chronist" in einen Dialog mit einer (imaginären) schönen Leserin der Gegenwart, die er charmanterweise für zu jung erklärt, um die Barrikadenkämpfe der Studenten im Jahre 1968 (!) miterlebt haben (S. 209). Dieses Stilmittel ermöglicht Abweichungen von einer strengen Chronologie durch nachträgliches Einflechten oder den Ausblick auf kommende Ereignisse. Z. B. der Verkauf der Stadt Dünkirchens an Frankreich, der erst anderthalb Jahre nach dem Ende des Romans (17.10.1662) stattfand. Der auch im fortgeschrittenen Alter dem "gentil sesso" keinesfalls abgeneigte Piere-Emanuele de Siorac macht neben zahlreichen Affären auf seinen Missionen u. a. Bekanntschaft mit dem Condottiere Herzog Bernhard von Weimar und dem Lordprotektor Oliver Cromwell.

Robert Merle (1908-2004) ist auch mit dem letzten Teil seines Epos "Fortune de France" ein Roman gelungen, der aufgrund seiner Präzision das Prädikat "historisch" vollauf verdient. Der mit dem "Grand Prix Jean Giono 2003" ausgezeichnete abschließende Band des einzigartigen, 116 Jahre überspannenden Zyklus ist nicht nur sehr empfehlenswert, sondern geradezu eine Pflichtlektüre für jeden Leser, der an europäischer Geschichte interessiert ist. 5 Amazonsterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Robert Merle, 20. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der König ist tot: Roman (Fortune de France, Band 13) (Taschenbuch)
Wer einmal mit der Romanserie begonnen hat, kann sich nur schwer davon los reissen. Die schreibweise war für mich anfangs etwas ungewohnt, da sich der Autor immer wieder an die Leserin/den Leser wendet. Es ist zu empfehlen, dass man die 13 Bände der Reihe nach liest und wirklich keines auslässt. Muss jedoch sagen, dass es mit jedem Band schwieriger zu lesen ist, da die Anzahl der Personen ständig zunimmt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Finale, 20. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der König ist tot: Roman (Fortune de France, Band 13) (Taschenbuch)
Die Romanreihe von Robert Merle, die auf eine spannende und sehr einnehmende Weise geschrieben wurde, gehört sicherlich zu den Büchern, die mich aus meinem Alltag in eine andere Welt entführt haben. Ich habe alle gekauft, schreibe allerdings nur für den letzten Band eine Rezension, denn wenn ich für jeden etwas schreiben sollte, müsste ich mich unnötig wiederholen. Die Geschichte Frankreichs der zweiten Hälfte des 16. und ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ist das Lieblingsthema vieler Romanschriftsteller, trotzdem ist unsere Kenntnis dieser Zeit durch die Romane von Alexander Dumas belastet, der sie geschickt im Bezug auf den Geschmack seiner Zeit angepasst hat, und dessen Urteile noch heute das Bild der einzelnen Persönlichkeiten dieser Zeit beeinflussen und verzerren (insbesondere betrifft dies z. B. König Heinrich III., seinen Nachfolger Heinrich IV. und Ludwig XIII, nicht zuletzt Kardinal Richelieu, Herzog Buckingham oder Kardinal Mazarin und auch andere bekannte Namen, mit denen der Leser konfrontiert wird).
Merle erzählt in der ersten Person als einer der Höflinge (eine fiktive Person) am Hof der verschiedenen Könige die Geschichte neu, mit einem ironischen, aber auch kritischen Augenzwinkern stellt er die Mentalität und die Moral der Zeit vor. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf Frankreich, sein Blick richtet sich auch nach England, Italien und in der zweiten Hälfte der Reihe auch nach Spanien, dabei fehlen auch einige Erwähnungen nicht, die erklärenderweise Deutschland betreffen (Spanien und das Reich wurden damals von den Habsburgern regiert).
Sein Stil ist so spannend und interessant, dass man sich von der Erzählung nicht trennen mag und am Ende jedes Bandes ist man enttäuscht, dass er zu Ende ist... Konsequenterweise fühlte ich eine gewisse Bitterkeit, als ich das Ende des letzten Bandes las, es war traurig, dass die Geschichte nicht mehr weiter fortgesetzt wird...
Ich kann jedem, der sich für die Geschichte des 16. und 17. Jahrhunderts interessiert, die Lektüre dieser Romanreihe herzlichst empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliante Romanreihe höchsten Niveau`s, 15. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der König ist tot: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die gesamte Romanreihe ist spannend, farbig geschrieben und Robert Merle verleiht mit leichtigkeit umfassendes Wissen.
Nach dem ersten Band "Fortune de France" war ich gefesselt, mit gewinnendem Charme versteht es Robert Merle den Leser zu faszinieren. Ich eilte voll Spannung von Band zu Band und fand in Jedem anregende Unterhaltung und Vergnügen.
Schade, dass es nun vorbei ist.
Über den Inhalt möchte ich nicht schreiben, darüber steht genug zu lesen.
Ich kann nur sagen, wer dieses Jahrhundertwerk versäumt, der hat Lesestoff von Weltklasse verpasst.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Romanzyklus endet hier, 8. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Der König ist tot: Roman (Gebundene Ausgabe)
...nicht ganz so brilliant, wie seine Vorgänger, aber trotzdem lesenswert für diejenigen, welche das Werk als Ganzes lieben. Ein Leser, welcher dieses Buch als einzelnen Roman in die Hände bekommt, dürfte nur mäßig begeistert die Lektüre beenden. Diesem Buch merkt man an, das es in Eile fertig werden musste, da dem Verfasser sein nahes Schaffensende drohend vor Augen schwebte.
Der Abschnitt der Geschichte wurde eher im Galopp erledigt. Das liebenswürdige Kolorit rund um die Historie tritt zurück, um eine halbwegs abgerundete Geschichte bis zum vollen Eintritt des Sonnenkönigs in die Politik zu erzählen und damit den Höhepunkt feudalabsolutistischen Machtausübung der französischen Könige.

Schmerzhaft vermisst man die Herzogin von Guise, welche durch "Familienzwistigtkeit" aus der Handlung verschwindet, ebenso wie der Vater von Pierre-Emmanuel. Die Geschichte verliert dadurch einiges an "Fleisch" und erhält mehr Historie.

Man kann das mögen oder nicht, aber wer den ganzen Romanzyklus genossen hat, der darf aus den letzten Teil keinesfalls verzichten.
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2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 22. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der letzte Band der 13-bändigen Romanreihe "Fortune de France" fällt sehr ab im Vergleich insbesondere zu den ersten drei Bänden, in denen ein breites Panorama der französischen Gesellschaft des 16. Jahunderts entfaltet wurde..
Der Autor reiht eine Kriegshandlung an die andere (so, wie es natürlich auch tatsächlich war). Dadurch wird die Lektüre eher langweilig.
Gerne hätte ich stattdessen die romaneske Einbindung der handelnden Personen rund um die Familie Siorac weiter mitverfolgt, die viel Auskunft gaben über das Leben und Sterben in der Zeit der Glaubenskriege. Deren Handlungsmotive engen sich zunehmend ein auf das Motiv der Königstreue, und das ist auf die Dauer weder spannend noch in dieser Ausschließlichkeit wirklich nachvollziehbar.
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Der König ist tot: Roman (Fortune de France, Band 13)
Der König ist tot: Roman (Fortune de France, Band 13) von Robert Merle (Taschenbuch - 23. Juli 2008)
EUR 9,95
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