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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Robert Merle in Höchstform- aber Mängeln in der Übersetzung, 8. Oktober 2002
Mit Freude erfuhr ich, daß endlich die Lücke zwischen dem 3. Band und dem 7. Band geschlossen werden würde. Natürlich kaufte ich mir als totaler Fan dieser Reihe sofort das Buch "Noch immer schwelt die Glut". Endlich erfährt man, wie es weitergeht und versteht die Anspielungen, die er in den hinteren Bänden macht.
Man erfährt, wie Pierre de Siorac Lady Markby kennenlernt, von der man "schon" in dem Buch "Ein Kardinal vor La Rochelle" viel erfuhr. Jedoch die Anspielungen von Pierres Sohn versteht man erst jetzt. Das Buch ist wie alle dieser Reihe von Robert Merle brillant geschrieben. Wenn man es liest, hat man die Szenerie vor Augen und durchlebt die Abenteuer Pierres als wären es die eigenen.
Jedoch trüben die vielen Druckfehler den Lesegenuß leider sehr. Bei einem so anerkannten Verlag erwartet man als Leser schon besseres Korrekturlesen. Auch die Übersetzung ist an einigen Stellen nicht besonders gelungen. So gibt es Sätze, die leider nicht schlüssig zu Ende geführt werden, sondern irgendwo im nichts enden. Das hat mich sehr verwundert, hat die Übersetzerin Christel Gersch in den anderen Bänden sehr gute Arbeit geleistet und durch ihre gelungene Übersetzung den Lesespaß so noch verdoppelt.
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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich - die Romanreihe schließt sich!, 16. September 2002
Nunmehr schließt sich schrittweise die Lücke zwischen den Bänden 3 und 6 der Fortune de France-Reihe und der Leser erfährt endlich alles das, was bislang unklar blieb. Schade, daß der Aufbau-Verlag die Romanserie nicht chronologisch veröffentlicht.
Wir begleiten also erneut unseren fiktiven Helden Pierre de Siorac, diesmal über den Zeitraum zwischen der Bartholomäusnacht und der Ermordung vom Herzog von Guise und fühlen uns versetzt in das Frankreich des 16. Jahrhunderts. Der Leser erlebt zusammen mit dem adligen Arzt die verschiedensten Abenteuer ob als Geheimagent oder Vertrauter von Heinrich III. .
Robert Merle begeistert den Leser wieder durch seine packende, historisch interessante Erzählweise, reich an Aphorismen und Lebensweisheiten. Innerhalb von 2...3 Sätzen schafft es der Autor mehrfach, einen fesselnden Spannungsbogen aufzubauen. Außer im letzten Drittel des Romans verliert er sich zu sehr im Detail und in Schachtelsätzen. Etwas aufgesetzt erscheint auch, daß unser Pierre obwohl manchmal sehr naiv-loyal, in der Gefahr immer den helfenden Freund zur Seite bzw. Einfall hat oder der "gute Zufall" sein Leben schont. (Wenn es dem Leser im Leben auch immer so wohl ergehen würde!)
Trotzdem ist der Roman mitreißend und farbig - ein Muß für jeden Merle-Leser, der nunmehr der noch ausstehenden Romane harrt.
Abschießend bleibt die Frage, ob der Aufbau-Verlag wieder ein Jahr benötigt, um den nächsten Band zu veröffentlichen, um somit den wartenden Leser auf die Folter zu spannen, aber auch zu nerven.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weltliteratur, 8. Oktober 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noch immer schwelt die Glut - Roman (Taschenbuch)
Wer begonnen hat, die Geschichte der Familie Siorac in der Romanfolge "Fortune de France" zu verfolgen und nach dem Vater Jean die Kindheit und Jugend seines Sohnes Pierre de Siorac und später dessen Sohn Pierre-Emmanuel de Siorac kennengelernt hat, hat sehnsüchtig auf diesen Moment gewartet: Die Lücke schließt sich und wir erfahren, wie es Pierre nach der Bartholomäus-Nacht am Hofe Heinrichs III. ergeht. Sehnsüchtig deshalb, weil es nur wenige so kenntnis- und detailreiche Schilderungen einer historischen Epoche auf derartig hohem literarischen Niveau gibt. Die historische Genauigkeit und die einfühlsame Darstellung der französischen Gesellschaft jener Zeit machen die, inzwischen 12bändige Romanfolge zu einem monumentalen Werk; der Witz, die farbenprächtige Sprache und die Stimmigkeit, trotz der Jahrzehnte, die zwischen der Veröffentlichung der Bände liegen, machen sie zu einem literarischen Kabinettstück. Kein Zweifel, da ist vor unseren Augen ein Stück Weltliteratur entstanden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Schicksal Frankreichs - Band 4, 29. Oktober 2005
Von 
Lilian Grobis "Lilian" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Noch immer schwelt die Glut - Roman (Taschenbuch)
Frankreich im Jahre 1574: Den Schrecken und Gräueltaten der Bartholomäusnacht entronnen, befindet sich der junge Arzt Pierre de Siorac auch zwei Jahre später noch immer auf der väterlichen Burg Mespech. Doch nach der Hochzeit mit seiner geliebten Angelina zieht es Pierre wieder nach Paris. Im Dienst König Heinrichs III. hat er viele Abenteuer zu bestehen...
Der vierte Roman der Serie ist wieder ausgesprochen spannend, enthält jedoch zum Ende hin einige Längen. Anfänglich eher knapp gehalten, springt der Autor nach diversen Hochzeiten von 1574 ins Jahr 1584. Pierre de Siorac arbeitet inzwischen für Heinrich III. als Arzt und Spion. Intrigen, Duelle, interessante Orte und schöne Frauen - für Pierre gibt es auch in diesem Buch ein breit gefächertes Betätigungsfeld. Ein Lesegenuss für Liebhaber historischer Romane, die Serie sollte aber unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden:
1. Fortune de France
2. In unseren grünen Jahren
3. Die gute Stadt Paris
4. Noch immer schwelt die Glut
5. Paris ist eine Messe wert
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel spannende Geschichte mit Charme und Witz, 4. Oktober 2003
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Noch immer schwelt die Glut - Roman (Taschenbuch)
Schon ein Jahr nachdem er zum König von Polen gewählt wurde, verlässt Heinrich von Valois 1574 bei Nacht und Nebel ohne Abdankung sein Königreich, um seinem verstorbenen Bruder Karl IX. (30.05.1574) als Heinrich III. auf den französischen Thron zu folgen. Unter der Führung des Herzogs von Lothringen, Heinrich de Guise kommt es 1576 zur Gründung der "Heiligen Liga", die vom Papst, den Jesuiten, sowie dem spanischen König Philipp II unterstützt wird und sich die totale Vernichtung des Protestantismus und die Absetzung von Heinrich III auf die Fahnen geschrieben hat. Folgen der spanisch-katholischen Hegemonie sind u. a. die Ermordung Wilhelm von Oraniens in Delft (1584), die Hinrichtung der ehemaligen französischen und schottischen Königin Maria Stuart in Fotheringhay Castle (1587) und schließlich die Niederlage der spanischen "Armada" im Ärmelkanal (1588).
In Frankreich kommt es am 12.05.1588 zum Barrikadenaufstand der Pariser Bürger und zur Vertreibung des Königs aus seiner Hauptstadt. Der kinderlose französische Monarch, der auch fast jeden Rückhalt bei den drei Generalständen verloren hat, gerät schließlich bei Blois in die Gewalt seines Widersachers Heinrich de Guise, den er "zunächst" zum "Generalstatthalter von Frankreich" macht.......
Pierre, der mit seiner Jugendliebe Angelina verheiratet ist, als auch sein Bruder Samson, der seine Normannin Gertrude ehelichte, erfreuen sich einer großen Kinderschar. Während Samson sich ins Familienleben und seine Apotheke zurückgezogen hat, wird Pierre der Leibarzt und Geheimagent des Königs Heinrich III. Der junge Monarch überträgt ihm verschiedene geheimdienstlichen Missionen, die Siorac u. a. nach Navarra, Boulogne und London führen. Auf Befehl begibt er sich schließlich ebenfalls nach Blois, wo der König für ihn eine besondere Aufgabe vorgesehen hat.....
Robert Merle ist mit "Noch immer schwelt die Glut" eine spannende und dramatische Fortsetzung seines mittlerweile zwölfteiligen Epos "Fortune de France" gelungen. Verrat, Revolte, Bürgerkrieg, Hegemonie, versuchte Usurpation und Invasion sind Hintergrund des von einem religiös-politischen Fanatismus geprägten letzten Viertels des 16. Jahrhunderts. Auch Ironie, Witz und Charme kommen hierbei nicht zu kurz. Ein wahrer Genuss sind die brillanten und geistreichen Wortspiele des königlichen "Hofnarren" Chilot. königlichen Der Haushofmeisters des Königs ist ein "Monsieur de Merle".
Ob Dichtung oder Wahrheit, in jedem Fall originell. Auch für den vierten Teil, der den historisch interessierten Lesern ebenfalls uneingeschränkt empfohlen werden kann, gibt es die Höchstwertung von 5 Amazonsternen. Die Lesefreude findet jedoch eine Fortsetzung, da glücklicherweise gerade der 5. Teil "Paris ist eine Messe wert" erschienen ist....
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5.0 von 5 Sternen Schnell durch, 20. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn auch nicht ganz so packend wie die ersten drei Bände,so war ich doch schnell durch und hungere schon auf Band 5!
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5.0 von 5 Sternen Robert Merle, 20. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer einmal mit der Romanserie begonnen hat, kann sich nur schwer davon los reissen. Die schreibweise war für mich anfangs etwas ungewohnt, da sich der Autor immer wieder an die Leserin/den Leser wendet.
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4.0 von 5 Sternen Danke, 16. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noch immer schwelt die Glut - Roman (Taschenbuch)
super Ware und super schnell, Ich Ware zum angegebenen Datum erhalten. Danke, es war alles einwandfrei gut vepackt. Bin sehr zufrieden
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5.0 von 5 Sternen Genauso spannend und gut geschrieben wie die anderen Romane der Reihe, 10. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Robert Merle hat auch in diesem Roman wieder in seiner spannenden und sehr unterhaltsamen Schreibweise ein faszinierendes Buch über Frankreich zur Zeit der Hugenottenkriege geschrieben. Wie alle Bücher dieser Reihe, die ich bisher gelesen habe ein 5 Sterne Roman.
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4.0 von 5 Sternen die französischen Religionskriege: bis zum Tod des Herzogs von Guise in Blois, 22. Oktober 2012
Von 
Beatrice Berger (Oberfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Noch immer schwelt die Glut - Roman (Taschenbuch)
Heinrich III. ist König von Frankreich, allerdings nur dem Namen nach. Kinderlos und nicht unbedingt nur dem anderen Geschlecht zugeneigt ist er die perfekte Zielscheibe für die Eigeninteressen der großen Adelsfamilien: die Guise und Bourbonen (soweit sie katholisch sind) formieren sich zur Liga und versuchen mit spanischer Hilfe unter dem Deckmantel der katholischen Religion die Macht an sich zu reißen. Heinrich von Navarra, der hugenottische Thronfolger, führt Bürgerkrieg, weniger gegen den König als gegen die Liga, die den Protestantismus mit Stumpf und Stil ausrotten will. Der unverstandene Heinrich III. taktiert: ein Waffenstillstand mit Heinrich von Navarra würde der Liga Zulauf bringen, eine Versöhnung mit der Liga ist nicht mehr möglich, sie würde Heinrichs Thron kosten. Pierre de Siorac, nach Jahren der Zurückgezogenheit und des glücklichen Familienlebens, ist wieder mit von der Partie, als geheimer Gesandter bei Elizabeth von England, als es um die Rettung von Maria Stuart geht (immerhin die Schwägerin Heinrichs) und auch als Heinrich III. in einem verzweifelten Rettungsschlag Heinrich, Herzog von Guise, den Anführer der Liga umbringen lässt...

Die letzten drei Bände der Memoiren von Pierre de Siorac ("Noch immer schwelt die Glut", "Paris ist eine Messe wert" und "Der Tag bricht an" verschieben den Focus zunehmend von privaten und halbprivaten Erlebnissen hin zu den großen Linien der französischen und europäischen Politik. Pierre de Siorac sieht den Protagonisten der europäischen Geschichte über die Schulter und erklärt so, Detail für Detail, Winkelzug für Winkelzug die politischen Ver- und Entwicklungen seiner Zeit. Damit schafft Robert Merle ein Werk, dass nicht nur unterhaltsamer ist als jedes Sachbuch zum gleichen Thema, sondern auch genauer und detailreicher als das meiste, was als Fachliteratur greifbar ist. Daher gilt meine uneingeschränkte Empfehlung für die Serie auch für diese drei Bände.

Aber: der Unterschied zwischen den ersten drei Serienbänden ("Fortune de France", "in unseren grünen Jahren" und "die gute Stadt Paris") ist deutlich und nicht zu überschätzen. Während die ersten drei Bände das Schicksal der Familie Siorac schildern und die hohe Politik nur dann Thema wird, wenn sie die hugenottischen Sioracs direkt betrifft (das ist schon oft genug), ordnen die letzten drei Bände das Private nahezu vollends dem Politischen unter: Privates wird mit wenigen Ausnahmen nur noch dann geschildert, wenn es, wie die Beziehungen zur "Pasticceria" in "der Tag bricht" an, benötigt wird, um die verschlungenen Wege der Geheimdiplomatie nachvollziehbar zu machen. Das geht bis zu einem Zeitsprung von zehn Jahren, in denen Pierre de Siorac eine glückliche Ehe führt und seine sechs Kinder heranwachsen sieht, bevor die Politik wieder zuschlägt. Eine vergleichbare (noch deutlichere) Entwicklung werden die Memoiren von Pierre-Emmanuel im zweiten Teil des Fortune-de-France-Zyklus nehmen, der sich am Schluß nur noch als Abspulen historischer Ereignisse darstellt. Auch wenn ich verstehe, dass mehrere Jahrzehnte Arbeit an diesem Zyklus auch bei Robert Merle an die Substanz gehen, kann ich mit dem Endergebnis nicht so glücklich sein wie ich es gerne wäre.
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Noch immer schwelt die Glut - Roman
Noch immer schwelt die Glut - Roman von Robert Merle (Taschenbuch - 1. August 2003)
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