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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios
1572, der Konflikt zwischen Hugenotten (Protestanten) und Katholiken schwelt. Um beide Seiten näher zu bringen, werden Marguerite de Valois, Tochter von Katharina von Medici und Schwester des amtierenden Königs von Frankreich, Karl IX., und der junge Bourbonen-König (ohne Regierung) Henri de Navarre miteinander verheiratet. Zur selben Zeit wird der...
Veröffentlicht am 6. April 2009 von ccheesy

versus
2 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hochinteressantes Buch mit hohem Blutzoll
Die Geschichte ist packend erzählt und fügt sich wie immer bei Dumas exzelent ins historische Geschehen ein. Anzumerken ist nur, dass der Blutzoll hier sehr hoch ist und die Geschichte kein gutes Ende hat, sondern brutal und sich äusserst schlimm entwickelt.

Meine negative Bewertung kommt vom hohen und detailreichen Bluttzolls und nicht von der...
Veröffentlicht am 8. September 2009 von Weisser Ritter


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios, 6. April 2009
Von 
ccheesy "ccheesy" (Erftstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Bartholomäusnacht (Königin Margot): Roman (Taschenbuch)
1572, der Konflikt zwischen Hugenotten (Protestanten) und Katholiken schwelt. Um beide Seiten näher zu bringen, werden Marguerite de Valois, Tochter von Katharina von Medici und Schwester des amtierenden Königs von Frankreich, Karl IX., und der junge Bourbonen-König (ohne Regierung) Henri de Navarre miteinander verheiratet. Zur selben Zeit wird der mächtige Admiral de Colingy, einer der wichtigsten Berater Karls, angeschossen. Tage später wird er in dem unter dem Namen "Bartholomäusnacht" in die Geschichte eingegangen Massaker ermordet. In dieser Nacht wurden Hugenotten durch Paris gejagt und hingeschlachtet. Doch damit ist das Buch nicht beendet. Vielmehr steht das Ereignis am Anfang einer Geschichte aus Intrigen und Verrat, Hass und Liebe, Feind- und Freundschaft, die sich bis zum Tode Karls im Jahr 1574 ausdehnt.

Ich habe dieses Buch als grandios empfunden. Dumas spinnt seine Beziehungsfäden auf über 700 so fein, daß er auch noch die kleinste Nuance herausarbeiten konnte. Und das zu einer Zeit, in der es noch keine PCs mit Schreibprogramm gab. Trotzdem hat er den Überblick behalten. Da seien ihm gewisse historische Ungenauigkeiten verziehen.
Die Übersetzung fand ich zwar grundsätzlich in Ordnung, doch hat mich genervt, daß sich die Übersetzerin nicht zwischen Deutsch und Französisch entscheiden konnte. Mal schreibt sie "de", mal "von". Mal schreibt sie "Herr", mal "Monsieur". Der Name "Henri" wird bis auf wenige Ausnahmen (wo sie "Heinrich" verwendet) im Original belassen (ebenso wie Marguerite), während Karl und Franz permanent übersetzt sind.
Das ändert aber nichts an der Virtuosität dieses Romans, der sich nicht nur mit heutigen Romanen dieses Genres messen kann, sondern diese in den meisten Fällen sogar abhängt.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Historischer Klassiker, 8. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Bartholomäusnacht (Königin Margot): Roman (Taschenbuch)
Zugegebenermaßen fiel es mir zu Anfang recht schwer mich einzulesen und es hat einige Seiten (glücklicherweise hat das Buch ja genug) gedauert, bis ich Spaß hatte am versteckten Witz der Geschichte. An den feinen Handlungssträngen die der Autor miteinander verbindet und die Intrigen des Louvre anschaulich, glaubwürdig und beeindruckend schildert.

Kurz zum Inhalt: Dies ist die Erzählung des französischen Königshauses inmitten der Hugenottenkriege. Die Geschichte der religiösen und politischen Entwicklung eines Landes – und darüber hinaus , Europas, im Hintergrund einer Liebes und vor allem einer Freundschaftsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Gut, die geschichtlichen Fakten liegen teilweise ein bißchen anders, Karl starb zum Beispiel an Tuberkulose (eine Vergiftung ist nicht belegt) und auch La Mole und sein Freund Coconnas sind wenn nicht erfunden, dann zumindest umbenannt. Aber wen stört das schon, wer reine Fakten lesen will, wird zum Geschichtsbuch greifen.

Mein Fazit ist, es lohnt sich durch zu halten und sich durch einige weniger spannende Passagen zu kämpfen. Die Belohnung ist eine excellent erzählte Geschichte, sprachlich und inhaltlich, und die Erkenntnis dass zwischen Mord, Intrigen und Verschwörungen doch immer noch die Liebe und die Freundschaft herrschen.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So macht Geschichte Spass, 7. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Bartholomäusnacht (Königin Margot): Roman (Taschenbuch)
Wer die drei Musketiere und den Grafen von Monte Christo verschlungen hat, wird mit diesem Buch seinen Lesehunger nach Dumas angemessen stillen können. Wunderbar und absolut spannend verbindet Dumas die Einzelschicksale der Hauptakteure mit den historischen Fakten. Und wer dann erst richtig auf den Geschmack dieser historischen Epoche gekommen ist, wird sich nur schwer H.Manns Biographie über Heinrich IV verschliessen können.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein spannendes Buch über Liebe, Intrigen und Hass am frz Hof, 6. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Bartholomäusnacht (Königin Margot): Roman (Taschenbuch)
Alexandre Dumas beschreibt in diesem Buch sehr eindrucksvoll die Intrigen am französischen Hofe zur Zeit von Katharina de Medici. Im Mittelpunkt des Romans steht die schöne und junge Königin Margot, Tochter der Medici. Diese wird mit einem Hugenotten verheiratet. Doch noch in der Hochzeitsnacht kommt es zu einem grausamen Massaker in Paris - in der Bartholomäusnacht werden 1000sende Hugenotten getötet. Auch zwei junge Edelleute halten sich zum Zeitpunkt des Massakers in Paris auf. Durch einen Zufall begegnet Margot einem von diesen und verliebt sich unsterblich in ihn. Diese Liebesgeschichte wird zum Zentrum des Buches - wird sie glücklich enden?
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5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker des Mantel und Degen Genres, 24. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Bartholomäusnacht: Roman (Taschenbuch)
Die Sprache mit der der Author jenes Buch verfasste besitzt einen unglaublichen Charm. Jeder Satz ließt sich wie ein eleganter Degenhieb. Die Dialoge in jenem Buch sind einfach nur Fantastisch. Die Charaktere sehr Sympathisch. Und der Inhalt des Buches ist Spannend bis zur letzten Seite.
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5.0 von 5 Sternen Eine Nacht, die Geschichte schrieb ..., 18. Mai 2013
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Bartholomäusnacht: Roman (Taschenbuch)
Was passierte in der berühmten Bartholomäusnacht? Vom 23. zum 24. August des Jahres 1572 wurden Tausende Menschen niedergemetzelt. Es waren Hugenotten. Krieg herrscht in Frankreich und die Katholiken und Hugenotten bekämpfen sich. Katharina von Medici ist die Mutter der Königin und verheiratet ihre Tochter Marguerite – die erst 19 Jahre ist – mit Henri de Navarre. Er ist protestantischer König. Zu diesen Feierlichkeiten der Hochzeit kamen mehr als Zehntausend Hugenotten und da passierte auch das Unglück. Das Gemetzel findet im Louvre statt. Marguerite ist von nun an Königin – bekannt als Königin Margot – sie liebt ihren Mann nicht, sie kann nichts mit ihm anfangen – dem Burschen aus den Pyrenäen, dagegen empfindet sie viel für La Mole, er ist ein Protestant und von „Geblüt“. Ihr Mann wiederum empfindet einiges für Charlotte de Sauves. Sie ist die Ehrendame von Marguerite.

So viel zu den geschichtlichen Zusammenhängen, die Alexandre Dumas wahrheitsgetreu in seinen historischen Roman einarbeitet.

Dieses Buch ist eine leidenschaftliche Geschichte, die mit jeder Menge historischem Hintergrund versehen und hinterlegt ist. Es geht um politische- und Machtintrigen, es geht um Historie vom Feinsten und es geht um Leidenschaft, das alles zusammen genommen birgt viel Stoff für eine spannende Handlung, und wenn Alexandre Dumas sich dieses Stoffes annimmt, dann kann man viel Positives erwarten, so ist es auch, ich bin beeindruckt vom Scharfsinn, den der Autor hier mit seinem Roman zur Schau stellt, von der literarischen Rafinesse und von der optimalen Umsetzung der Idee und dem Zusammenspiel von historischem Hintergrund und fiktiver Untermalung.

Der Roman liest sich relativ schnell. Man muss vor diesen mehr als 700 Seiten absolut keine Angst haben, weil sie sich flüssig lesen, sie sind spannend von Beginn bis Ende und nehmen den Leser mit in das Frankreich des 16. Jahrhundert.

Leseprobe:
========

Das Latein des Monsieur de Guise

Am Montag, dem 18. August 1572, wurde im Louvre ein großes Fest gefeiert. Die sonst so finsteren Fenster des alten Königspalastes waren hell erleuchtet; die angrenzenden Plätze und Straßen, sonst so vereinsamt, wenn es von Saint-Germain-l`Auxerrois neun Uhr geschlagen hatte, waoren vollgestopft mit Leuten, obwohl es auf Mitternacht ging.
Das bedrohliche, drängende und lärmende Menschengewühl glich in der Dunkelheit einem dräuenden, hochgehenden Meer mit tosenden Wogen; und das Meer strömte über den Quai, ergoß sich die Rue des Fossés-Saint-Germain und die Rue de l`Astruce, und seine Flut umspülte den Fuß der Louvremauern und schlug im Zurückströmen an das Fundament des gegenüber aufragenden Palais Bourbon.
Trotz des königlichen Festes und vielleicht sogar gerade deswegen stieg aus der volksmenge so etwas wie eine Drohung, denn noch ahnte niemand, dass diese Feierlichkeit, der sie nur als Zaumgäste bewohnten, das Vorspiel zu einem in acht Tagen stattfindenden Fest war, bei dem sie sich als geladene Gäste von ganzem Herzen ergötzen könnten.

Ich finde, dass man historischen Stoff nicht besser und nicht spannend kurzweiliger „verpacken“ kann. Die drei Musketiere habe ich vor langer langer Zeit auch schon verschlungen und so war klar, dass Alexandre Dumas als Autor, obwohl ein Klassiker, für mich nicht schwer, sondern im Gegenteil ein Vergnügen sein würde. Meine Verahnung wurde nicht enttäuscht und meine Ansprüche erst recht nicht.

Man lernt sehr viel aus der Geschichte und das auf romanhaft spannende Art und Weise, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Die Verknüpfung von leidenschaftlichen Szenen mit den politisch hintergründigen ist gut und ausgewogen gewählt, so dass sich alles perfekt ergänzt und im Zusammenspiel einen abwechslungsreichen, kurzweiligen aber unbedingt auch Wissen vermittelnden Roman ergibt, den ich euch ans Herz lege.

Empfehlung !!!
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch, 5. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Bartholomäusnacht (Königin Margot): Roman (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch vor kurzem gelesen und mir hat es sehr gut gefallen. Der Anfang mag etwas zäh sein, wie bei einigen anderen Dumas Büchern auch, aber nachdem man einige Seiten gelesen hat, kann man das Buch nicht mehr weglegen !
Wer generell gerne Bücher von Dumas liest, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen !!
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2 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hochinteressantes Buch mit hohem Blutzoll, 8. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Bartholomäusnacht (Königin Margot): Roman (Taschenbuch)
Die Geschichte ist packend erzählt und fügt sich wie immer bei Dumas exzelent ins historische Geschehen ein. Anzumerken ist nur, dass der Blutzoll hier sehr hoch ist und die Geschichte kein gutes Ende hat, sondern brutal und sich äusserst schlimm entwickelt.

Meine negative Bewertung kommt vom hohen und detailreichen Bluttzolls und nicht von der Qualität der geschichte oder vom Schreibstil.
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2 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas gewöhnungsbedürftig !, 6. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Bartholomäusnacht (Königin Margot): Roman (Taschenbuch)
Am Anfang etwas verwirrend, wegen der vielen langen Namen. Aber mit der Zeit wurde es, zu meiner Überraschung, sehr spannend. Die Helden sind etwas zu "naiv", aber so sind sie nun mal !!! Aber es tut dem Lesevergüngen keinen Abbruch !!!
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Die Bartholomäusnacht (Königin Margot): Roman
Die Bartholomäusnacht (Königin Margot): Roman von Alexandre Dumas (Taschenbuch - 1. Juli 1994)
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