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In der Zukunft sind die Menschen in unterschiedlichen sozialen Schichten unterteilt, genannt Kasten. Die junge America Singer gehört mit ihrer Familie der fünften Kaste an und ist damit Hunger und Entbehrungen gewohnt. Als sie eines Tages die Chance bekommt am Auswahlverfahren teilzunehmen, bei dem Prinz Maxon von Illeá seine zukünftige Frau finden will, wird sie von ihrer gesamten Familie und Freunden gedrängt daran teilzunehmen. Doch America zögert. Einerseits wäre ein Sieg für ihre Familie die Möglichkeit endlich aufzusteigen und ein sorgloses Leben zu führen. Und auch wenn sie nicht siegen würde, wäre allein schon ihre Teilnahme ein Garant dafür, dass ihre Familie für eine ganze Weile ausgesorgt hätte. Andererseits ist sie sich nicht sicher, ob sie diesem eingebildeten und aufgeblasenen Prinzen wirklich umwerben will und außerdem ist da ja auch noch ihre heimliche Liebe Aspen, dessen Heiratsantrag sie sehnlichst erwartet...

Dieses Buch lag hier eine kleine Ewigkeit herum und jetzt, kurz vor Erscheinen des zweiten Bandes habe ich es mir endlich geschnappt und konnte kaum aufhören zu lesen.
Der Schreibstil von Kiera Cass ist klasse und als absolut locker und leicht zu bezeichnen. Man fliegt förmlich durch die knapp 360 Seiten.

Die Geschichte selbst erinnert tatsächlich ein wenig an "Der Bachelor" - viele hübsche Mädels kämpfen um die Gunst eines Mannes und das in aller Öffentlichkeit und fürs Fernsehen. So oberflächlich wie sich dieses Szenario auch anhört, ist es allerdings dann doch nicht. Jedenfalls nicht ganz. Im Vordergrund geht es zwar um den Kampf um den Traummann und die Krone und der damit einhergehenden Macht und dem Reichtum, aber im Hintergrund geht es vor allem auch um die gesellschaftlichen und sozialen Verhältnisse, die besonders in den Gesprächen zwischen America und Maxon immer wieder zur Sprache kommen, wenn sie versucht ihm nahezubringen, wie die Welt außerhalb des goldenen Käfigs wirklich ist, wenn man nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurde, sondern innerhalb der fünften Kaste oder sogar einer noch niedrigeren angehört.

Obwohl "Selection" in einer fernen Zukunft, weit hinter dem vierten Weltkrieg spielt, merkt man davon nicht allzu viel. Die Welt hat sich zwar drastisch verändert, vor allem was die Länderumverteilung und Politik angeht, allerdings kann von Fortschritt nicht unbedingt die Rede sein, schon gar nicht von einem technischen Fortschritt. Das hat mich allerdings überhaupt nicht gestört. Ich habe die Geschichte sehr genossen, nur halt zu keiner Zeit im Kopf gehabt, dass sie in der Zukunft spielt, außer, wenn von der Zeit vor den ganzen Veränderungen die Rede war, in der die Welt noch so beschrieben war, wie sie heute ist.

Die Protagonistin America Singer ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie ist eine junge Frau, für ihre Verhältnisse sehr gebildet, hübsch, natürlich, besonnen, sympathisch - ja, eigentlich schon viel zu perfekt! Tatsächlich hat die Protagonistin nur wenige Fehler, aber die paar machen sie noch einmal liebenswerter. Das empfindet wohl auch Prinz Maxon. Seine Figur ist ähnlich angelegt, hinzu kommt noch eine Portion Naivität, denn ein zukünftiger erwachsener Regent, der als durchaus interessiert und intelligent dargestellt wird und trotzdem kaum Ahnung von der Welt dort draußen zu haben scheint, den kann ich nur als naiv bezeichnen. Trotzdem würde auch ich ihm mein Herz schenken, denn seine Naivität macht er definitiv mit seinem Charme wett.
Die weiteren Figuren bleiben allesamt ein wenig blasser, was allerdings nicht allzu schlimm ist, denn sie sind eh eher Nebenfiguren.
Ein wenig hervorheben könnte man hier vielleicht noch Americas erste Liebe Aspen, auf die sie im Palast wieder stößt. Eigentlich ist Aspen ebenfalls ganz nett und ich kann gar nicht genau beschrieben wieso, aber mir ist er tatsächlich nie sonderlich sympatisch gewesen. Ob das von der Autorin gewollt ist oder ob da doch mehr meine Vorliebe für den Prinzen durchscheint, das werde ich wohl erst am Ende der Reihe wissen, wenn ich weiß, für wen America sich schlussendlich entscheiden wird.

Einerseits ärgere ich mich, dass ich diese tolle Buch nicht schon früher gelesen habe, andererseits freue ich mich auch, weil ich jetzt beinahe nahtlos zu Band 2 übergehen kann und mich allzu lange warten muss, denn das Ende ist schon gemein und absolut offen!

Meinung zum Hörbuch
Ich bin eigentlich überhaupt kein Hörbuch-Fan. Ich kann gesprochenen Büchern kaum folgen und schweife mit meinen Gedanken meist schnell ab, weswegen ich ungern Hörbücher höre.

Bei Selection wollte ich aber mal wieder eine Ausnahme machen. Zum einen war ich sehr gespannt auf die Sprecherin Friederike Wolters, die keine ausgebildete Sprecherin oder Schauspielerin ist und extra für die Aufnahmen zu Selection gecastet und schließlich auch auserwählt wurde. Dieser neuen Stimme wollte ich gerne eine Chance geben und mich auch selbst davon überzeugen, dass es eine passende Stimme für die Stimme der America Singer ist.
Außerdem habe ich vor einigen Monaten bereits die Bücher gelesen, so konnte ich mich ganz gelassen an die Hörbücher wagen, ohne Angst zu haben, dass es mir nicht schnell genug geht, weil ich ja immer schnell wissen will, wie es weiter geht, und ich musste auch nicht befürchten, dass ich etwas wichtiges verpasse, wenn ich kurzzeitig mit meinen Gedanken mal wieder woanders bin.

Friederike Wolters hat eine wirklich junge und unverbrauchte Stimme. Sie klingt aufgeweckt und meistens sanft, kann aber auch sehr bestimmend wirken. Für mich war sie wirklich die perfekte Stimme für die Protagonistin America Singer.

Ihr Erzähltempo ist angenehm und meistens richtig. Ab und an war es mir ein wenig zu langsam erzählt, aber das fiel mir nur in wenigen Szenen so auf. Die musikalische Untermalung finde ich ebenfalls gut gelungen, nicht ablenkend und genau richtig, sehr unauffällig.

In dieser Kombination hat das mit den Hörbüchern wirklich sehr gut geklappt und ich hatte wirklich viel Spaß beim Hören, was ich selbst gar nicht geglaubt hatte. Ich fand es sehr schön meine Erinnerungen diese tolle Geschichte durch diese Hörbücher wieder aufzufrischen und denke, dass ich auch vor Erscheinen des dritten Bandes im Februar noch einmal zu diesen Hörbüchern greifen würde.
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am 18. Mai 2016
Ok, im Gegensatz zu den anderen Bewertern hier kann ich von diesem Buch wirklich nur abraten. Lange nicht so einen Schrott gelesen, und ich lese ab und an wirklich gerne Schrott, solange ich dabei nicht das Gefühl habe dabei langsam aber stetig meine eigenen Hirnzellen abzutöten.

Das Buch spricht von einer dystopischen Zukunft, nach einer Art drittem Weltkrieg zwischen China und den USA. Oder so ähnlich. Wirklich in die Tiefe geht das Buch was das alles angeht ja nicht, und ich bin mir nicht sicher was schlimmer ist: die Seichtigkeit so wenig zu erfahren, oder die Blödsinnigkeit von dem wenigen was tatsächlich erzählt wird. Die USA schulden China viel Geld, und weil sie es nicht zurückzahlen können werden sie von China angegriffen. Und danach dann noch von Russland, und dann Revolution und jetzt heißen sie Illea, benannt nach dem Scheinheiligen besagter Revolution. Ist schonmal haarsträubend genug, aber je mehr Kiera Cass über diese Welt preisgibt desto mehr wünscht man sich sie würde sich was das angeht einfach vage und bedeckt halten, a la Hunger Games.

Die Charaktere in diesem Buch sind alle so eindimensional wie meine Gedanken jedes Mal wenn ich über dieses Buch nachdenke: „…“

Der romantische Plot und die daraus resultierende Spannung ist echt nur was für Leute, die in Serien wie „the Bachelor“ nicht nur leicht plätschernde Unterhaltung sehen, sondern das wirklich wirklich ernst nehmen.

America (hatte ich das erwähnt? Der Hauptcharakter heißt „America Singer“. Sie kommt aus dem heutigen Amerika. Und sie kann im Übrigen auch richtig gut singen) kommt aus einer sehr armen Familie. In anderen dystopischen Büchern in denen es den Leuten schlecht geht weil sie in einem faschistischen Staat leben bedeutet das, dass besagte Leute dürr sind weil sie wenig zu essen haben, Unterdrückung mittels Gewalt durch Polizei oder ähnliche Organe des Staats etc. In Kiera Cass Buch bedeutet es, das America nicht suuuuuper viele schöne Kleider hat, und ihr Make-Up Schrank könnte auch voller sein.

Kiera Cass leidet des Weiteren nicht nur akut an einem Problem vieler schlechter Autoren – „show, don’t tell“ (also: zeige mir was einen Charakter etc ausmacht, erzähl es mir nicht). Die Dinge die sie über America und andere Charaktere sagt, und das was deren Handlungen vermuten lassen widerspricht sich oft komplett. Und auch von der Wortwahl und vielem anderen erinnert mich das Ganze Werk eher an das Machwerk einer 15-jährigen Fanfiction Autorin - wobei ich sagen muss, ich hab’s im Original gelesen, vielleicht fließt der Text ja durch die Übersetzung etwas besser? Die Unsinnigen Dialoge können dadurch aber fürchte ich auch nicht gerettet werden.

Das Buch will eine dytopisch-futuristische love Story sein, die dystopische Zukunftswelt ist aber wie oben beschrieben sehr schlecht durchdacht und die love Story in etwa so aufregend wie bügeln.

Ich hatte keine hohen Erwartungen an dieses Buch, aber ich bereue wirklich jeden Cent den ich dafür ausgegeben habe.
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am 11. Juli 2014
***Meine Meinung***
Der Roman ist alles in allem zwar sehr vorhersehbar und kann daher nicht wirklich als spannend bezeichnet werden, er ist aber von der ersten bis zur letzten Seite sehr unterhaltsam. Nach dem ersten Drittel etwa hatte mich der Roman so in seinen Bann gezogen, dass ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt hätte.
Trotzdem habe ich einige Kritikpunkte. Zunächst erinnert mich der Roman in auffällig vielen Punkten an Die Tribute von Panem (The Hunger Games). Bei beiden Trilogien handelt es sich um Dystopien, die Protagonistin stammt aus ärmlichen Verhältnissen und wird mehr oder weniger unfreiwillig zur Hauptdarstellerin in einem öffentlichen Spektakel. Auch das Kastensystem in Selection erinnert stark an die Aufteilung der Distrikte in Die Tribute von Panem.
Eine gute Dystopie zeichnet sich meiner Meinung dadurch aus, dass sie zwar noch nicht Realität ist, aber grundsätzlich möglich wäre. Die Welt von Illéa empfinde ich jedoch als in vielerlei Hinsicht unrealistisch. Um ein paar Beispiele zu nennen: Das Casting findet überhaupt erst statt, weil der Prinz keine Zeit hat, auf anderem Weg Frauen kennenzulernen. - Für das ganze Casting-Spektakel hat er aber komischerweise Zeit. Außerdem möchte man die Moral der Volkes stärken, wenn der Prinz eine Bürgerliche ehelicht. – Okay, das ist schon eher nachvollziehbar. Dann fallen ständig Rebellen in der Palast ein, obwohl eine Armee an Wachleuten zur Verfügung steht. Witzig fand ich auch, dass die niederen Kasten aus Gründen der Geburtenkontrolle keinen Sex vor der Ehe haben dürfen, gleichzeitig werden den niederen Kasten keine Verhütungsmittel zur Verfügung gestellt, sodass sie nach der Heirat ein Kind nach dem anderen bekommen. – Wo ist da bitte die Logik? Mich hat die fehlende Logik und Konstruiertheit der Welt teilweise schon gestört. Ich bin einfach niemand, der sowas einfach überlesen kann.
Eher gut gefällt mir wiederrum der Schreibstil der Autorin bzw. Übersetzerin. Der Roman liest sich durch den ausschmückenden, aber doch einfachen Stil sehr flüssig. Teilweise empfand ich die Sprache als etwas altmodisch oder geschwollen. Dass die Sprache des Prinzens geschwollen ist, empfinde ich als natürlich und passend, allerdings verwendet auch der Erzähler teilweise Worte, die auf mich ziemlich archaisch wirken. Spontan fällt mir der Begriff "Flansch" ein, der mehrmals in dem Roman vorkam und von dem ich ohne Kontext wohl nicht gewusst hätte, was er bedeutet.
Zu den Charakteren ist zu sagen, dass es eine ausgewogene Mischung an Charakteren (America, Aspen, Maxon) und Typen (die anderen Castingteilnehmerinnen) gibt. Die Protagonistin America finde ich persönlich eher unsympathisch, sie erinnert mich an Bella aus Twilight oder Ana aus Shades Of Grey. Sie ist einfach zu perfekt: nett, aufopfernd, bescheiden, hübsch, nett zu ihren Konkurentinnen. Natürlich ist sie völlig überrascht, dass sie als Favoritin des Wettbewerbs gehandelt wird. Als der Prinz (natürlich!) hoffnungslos in sie verliebt, entsteht die obligatorische Dreiecksbeziehung. Am nervigsten finde ich, dass die Protagonistin sich einfach nicht zwischen ihren beiden Verehrern entscheiden kann und daher beide bei der Stange hält. Mit anderen einlassen dürfen sie sich aber natürlich nicht, sonst wird sie eifersüchtig! Das Privileg, zweigleisig zu fahren, steht nur ihr zu! – In meinen Augen ist das ein absolut unfaires und zu verurteilendes Verhalten, das in viel zu vielen Jugendbüchern völlig unkritisch beschrieben wird. Sowas sollte man jungen Menschen auch in Romanen nicht vorleben. Dieses Verhalten sowie ihre ansonsten fast unmenschliche Perfektheit machen America für mich zu einem wie bereits erwähnt eher unsympathischen Charakter, mit dem ich mich nicht identifizieren kann und möchte. Jüngerere Leserinnen und Leser mögen das aber vielleicht ganz anders sehen.
Der Roman eignet sich auch für jüngere Leserinnen und Leser, da er nach meinem Empfinden keine für jüngere Leserinnen und Leser bedenkliche Inhalte enthält.

***Fazit***
Der Roman Selection von Kiera Cass hat mir teilweise gefallen.
Zunächst die Kritikpunkte: Mich erinnert den Roman auffällig stark an Die Tribute von Panen, was ich weniger gut finde. Die Welt von Illéa macht auf mich einen sehr unrealistischen Eindruck. Es fehlt teilweise an Logik und sowohl die Welt als auch das Casting-Prozedere machen auf mich einen konstruierten Eindruck. Auf mich macht die Protagonistin einen eher unsympathischen Eindruck: Sie ist fast unmenschlich perfekt (geringes Indentifikationspotenzial) und hat wie die Protagonistinnen einiger anderer Bücher die furchtbare Eigenschaft, sich zwischen ihren Verehrern nicht entscheiden zu können und hält daher – unfairerweise – einfach beide bei der Stange. Andere Menschen so zu behandeln geht meiner Meinung nach einfach gar nicht und sollte Jugendlichen auch in Romanen nicht vorgelebt werden.
Der Schreibstil gefällt mir teilweise: Der Roman ist flüssig zu lesen, stellenweise wirkt die Schreibe jedoch altmodisch oder geschwollen.
Trotz vieler Schwächen finde ich Selection nicht schlecht. Wieso? Bei einem Roman, den ich in meiner Freizeit lese, zählt die Unterhaltsamkeit für mich am meisten und die ich bei diesem Roman – trotz vieler Schwächen – gegeben. Letztendlich reißt die Unterhaltsamkeit also wirklich nochmal eine ganze Menge raus.
Ich empfehle das Buch weniger Fans von Dystopien als Fans von Liebesromanen wie Twilight oder Shades of Grey. Die dürften sich auch weniger als ich an fehlender Logik oder der für mich unsympathischen Protagonistin stören.
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am 22. Februar 2013
Würdest du dich bei einem Casting bewerben, bei dem du mit 34 anderen Mädchen um eine Krone kämpfst? Um einem Prinzen,den du nur aus dem Fernsehen kennst? Und einem ganzen Land, dass dir dabei zuschaut? Wo du doch eigentlich einen anderen liebst?
America ist ein ganz normales Mädchen, dass mit seiner Familie im Staat Illeà lebt. Nichts besonderes - bis zu dem Tag, an dem der Brief des Königspaares kommt, das nach einer Frau für den Prinzen sucht...
Illeà ist aus den Überresten Amerikas ,nach dem 4.Weltkrieg, entstanden und jetzt herrscht dort ein Kastensystem. Je höher die Kaste, desto besser geht es einem, aber Americas Familie gehört der 5. von 8 Kasten an. Deshalb ist ihre Mutter sehr erfreut, als der Brief für das Casting kommt. Aber America möchte sich zunächst nicht anmelden, denn sie liebt Aspen, den sie nur heimlich treffen kann, da er der 6.Kaste anghört und es für sich für ein Mädchen nicht schickt, Jungen aus niedrigeren Kasten als Freund zu haben.
Aber erstaunlicherweise will auch Aspen, dass America sich anmeldet. Schließlich lässt sie sich doch überreden die Anmeldung auszufüllen und abzugeben. Große Hoffnungen macht America sich nicht, denn es werden nur 35 Frauen aus Millionen von Bewerberinnen ausgewählt und éigentlich möchte sie ja gar nicht erwählt werden...
Doch dann fällt ausgerechnet die Wahl auf sie!
Das Bild, dass sich America von Prinz Maxon im Fernsehen gemacht hat, ist das eines eingebildeten, oberflächlichen Prinzen. Aber zu ihrem Erstaunen muss sie feststellen, dass seine Majestät ganz anders ist und das es auch unter den Bewerberinnen Freund und Feind gibt...
Mehr will ich im Moment nicht verraten.
Das Buch habe ich beim stöbern auf Amazon gesehen und mir mal die Infos dazu angesehen. Schließlich habe ich es dann gekauft. ZUM GLÜCK!!!
Zuerst einmal, ist das Cover wunderschön und es hat mich gewundert, dass das nicht auf éinem Schutzumschlag abgedruckt war, sondern direkt aufs Buch. Das kommt ja nicht mehr so oft vor, bei gebundenen Büchern. Die Autorin hat einen tollen Erzählstil und ich konnt mir alles ganz lebhaft vorstellen.
Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Prinz Maxon war sehr zu meiner (und Americas) Überraschung nicht der oberflächliche, nur auf Aussehen und Rang bedachte, reiche Prinz. Ok, am Anfang war er ein bisschen steif, was aber einfach daran lag, dass er noch keine Erfahrung mit Mädchen hat. Im Laufe des Buches ist er mir total ans Herz gewachsen. Maxon, wie America ihn oft anredet, ist liebenswürdig, nett ,freundlich und echt wenig Ahnung von Mädchen (das ist aber voll süß:D). America ist oft unentschlossen, wegen Aspen, und macht es Maxon am Anfang wirklich nicht leicht. Denoch ist auch sie mir ans herz gewachsen, denn eigentlich (schon wieder dieses Wort ;D) ist sie ein sehr nettes Mädchen. Aspen finde ich leicht schwierig zu beschreiben, auf der einen Seite liebt er America, auf der anderen Seite schickt er sie fort, zu einem Casting, bei dem die Siegerin den Prinzen heiratet. Ich denke über diesen Charakter muss sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Mir hat das Buch echt super gut gefallen und würde es jeder Zeit weiterempfehlen!!! Ein Lesespaß, den man nicht verpassen sollte!!!
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am 11. Mai 2016
Dieses Buch hat mich erleben lassen, was Liebe auf den ersten Blick bedeutet! Es war kurz vor meinem Abschlussball, als ich es in einer Buchhandlung entdeckte. Das Kleid auf dem Cover war so unglaublich schön und der Klappentext klang auch ganz nach meinem Beuteschema und da wusste ich einfach: Ich muss dieses Buch haben. Es ist wie gesagt schon ein bisschen her als ich es gelesen habe, aber ich möchte euch das auf keinen Fall vorenthalten. Ich liebe diese Reihe so sehr, dass ich sie sowohl auf englisch als auch auf deutsch gelesen habe, also nicht wundern, dass alle Angaben englisch und deutsch sind :)

Infos zum Buch

Titel: The Selection (dt. und engl.)
Autor: Kiera Cass, ist Stammgast in dem Cupcake-Laden ihrer Stadt und hasst Autoblinker, Fliegen und Salat
Erscheinungsdatum: 24.04.2012
Seitenanzahl: 336
Sprache: englisch
Teil: 1 von 5
2. The Elite / Die Elite
3. The One / Der Erwählte
4. The Heir / Die Kronprinzessin
5. The Crown (erscheint in engl. am 03.05.2016)
Inhalt: America Singer lebt in einer Welt, in der die eigene Kaste bestimmt welchen Beruf man ausüben darf und wie viel Geld man hat. America und ihre Familie gehören der 5. Kaste an; das heißt sie gehören zu den Musikern, Künstlern und Sängern, bei denen das Geld generell immer ein bisschen knapp ist. Doch nun hält Prinz Maxon eine Selection! Er lädt 35 Mädchen in seinen Palast ein und wählt zuletzt eins aus, welches seine Frau wird. Das ist Americas Chance in eine höhere Kaste zu kommen und so ihrer Familie zu helfen. Doch dazu muss sie vor den Augen des ganzen Landes um die Gunst des Prinzen kämpfen. Und was würde dann aus ihrer heimlichen großen Liebe Aspen werden?
Meine Meinung:

Ein soooo tolles Buch! Und es fällt mir unglaublich schwer jetzt nicht schon die ganze Reihe zu spoilern, aber keine Sorge ich halte mich zurück. :) Ich fang erstmal mit dem Cover an, das ich unglaublich schön finde. Sowohl das Kleid, als auch die Farbgebung und den Hintergrund. Wenn ich dafür Punkte vergeben würde, gäbe es die volle Punktzahl! Aber naja zu den Charakteren kann ich eigentlich nur sagen, dass ich America super sympathisch finde, Maxon total lieb und Aspen kann ich persönlich nicht leiden. Kein Wunder also, dass ich dafür bin, dass sie über Aspen wegkommen und frei für neue Optionen sein soll! Aber ich fühle auf jeder Seite mit ihr, egal in welcher Situation oder Sprache. Die Zahl der Mädchen im Wettbewerb ist am Ende des Buches bis auf 6 reduziert und nennt sich "Die Elite". Daher der Titel des 2. Teils über den ich euch auch bald berichten werde.
Bewertung: Dieses Buch hat nichts geringeres als 5 von 5 Sternen verdient.
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am 9. Mai 2013
America meldet sich auf Drängen ihrer großen Liebe Aspen zum Casting an bei dem Maxon, der nächste Herrscher ihres Heimatstaates Illeá sich seine Braut aussuchen soll, denn Aspen würde es sich nie verzeihen wenn er sie um diese Chance brächte. Gegen die Erwartungen gehört America tatsächlich zu den Auserwählten, die in den Palast einziehen dürfen. Dabei will sie doch gar nichts von Maxon.

Ich finde das beste an dem Buch ist das Cover, denn das ist ein absoluter Hingucker. Aber der Rest? Naja ...

Beginnen wir mit der Idee. Diese wurde mehrfach als eine Kreuzung zwischen den Tributen von Panem und dem Bachelor bezeichnet. Eigentlich dachte ich ja das könnte ganz unterhaltsam und „lustig“ (so lustig wie eine Dystopie eben sein kann) werden, aber das Buch kann die Erwartungen nicht erfüllen, die Autorin verschenkt fast das gesamte Potential.

Ein Kastensystem, viele Auflagen und Verbote, Sperrstunden und Bestrafungen, Rebellen die … na das tun was Rebellen eben so tun. Und was bekommen wir davon mit? Nicht viel. Viel wird nur am Rande erwähnt. Die Rebellen greifen den Palast mehrmals an, aber alle werden nur in einen Raum gesperrt und hören ein bisschen Tumult. Angst? Ja, angeblich ist sie da, aber die Autorin schafft es in keiner Weise die Stimmung für mich spürbar zu machen. Sie schreibt Sätze wie "[...] und die Stimmung war ernst und dramatisch." (S. 353, dieser Satz stammt übrigens nicht aus einer Szene mit Rebellenangriff) und denkt dies würde genügen. Wie war das noch mit dem "Show, don't tell"?

Eine gut oder auch nur mittelmäßig gut ausgearbeitete, dystopische Welt liegt mir normalerweise schwer im Magen. Das was ich hier serviert bekam war nur oberflächliches Zuckerwerk. Der Hintergrund ist oberflächlich dargestellt, die Charaktere sind oberflächlich, die Beziehungen der Mädchen untereinander ebenso. A pro pos Mädchen. Die meisten kann man nur anhand der Namen und vielleicht einer Charaktereigenschaft unterscheiden. Marlee – beliebt. Celeste - böse. Schwarz-weiß-Malerei lässt grüßen.

Zu unserer Hauptfigur: America - dieser Name! - ist eine perfekte Mary Sue und das nicht nur weil sie die Lieblingshaarfarbe aller Mary Sues (rot) hat. Sie ist hübsch, überbetont bescheiden und nicht doof, sie nimmt den Prinzen für sich ein ohne es zu merken oder gar zu wollen (Naturtalent), hat ein großes Herz für ihre Zofen … etwas weniger dick auftragen hätte die Autorin hier schon können. Ja, manchmal ist das Mädel etwas eigensinnig und auch eifersüchtig, aber alles in sehr harmlosen Rahmen. Wenn diese Figur Ecken und Kanten haben soll, dann sind das welche mit Kindersicherung.

Das Klischee wird damit abgerundet wenn America mehr anfängt für Maxon zu empfinden, dies aber selber nicht bemerkt, sondern nur nicht mehr ganz so begeistert ist wenn der Gute mit anderen Mädels spricht oder Zeit verbringt. Noch eine weitere, merkbefreite weibliche Hauptfigur also. Und dann sondert sie auch noch altkluge Sätze ab wie "Meiner Erfahrung nach findet wahre Liebe immer unter ungewöhnlichen Umständen statt." (S. 213) Liebe Autorin, welche Erfahrung hat deine ohne Freunde aufgewachsene Hauptfigur eigentlich außer ihrer eigenen kleinen Stichprobe (Aspen) mit 100% Trefferquote gemacht? Das lässt mich ein bisschen den Kopf schütteln.

Neben Lady "Perfect" America ist da natürlich noch der männliche Hauptcharakter Maxon, der ebenfalls etwas überperfekt dargestellt wird, in seinem Fall ist er der perfekte Gentleman. Schüchtern, zurückhaltend, aber absolut zuvorkommend und will immer nur das Beste für sein Volk. Würde mich nicht wundern wenn er die Dreiecksgeschichte für sich entscheidet, denn trotz der Liebesschwüre von America und Aspen zu Anfang wird Aspen einfach nicht so positiv dargestellt, wie der Mädchentraum Maxon, bei dem man bereits bei der ersten Begegnung weiß das er sich in America vergucken wird. Oh, ich würde lügen wenn ich Aspekte an Maxon nicht auch gut fände (wie gesagt Mädchentraum ;-)), aber ich habe es einfach nicht geschafft mich da mitzuverlieben. Durch den oberflächlichen Stil blieben mir Stimmungen und Gefühle ja größtenteils fremd und es war mir allgemein auch zu perfekt, zu süß, zu wenig Dystopie.

Mein Lieblingssatz in dem Buch
"Ich klammerte mich schwächlich an ihn." (S. 129)
Leider war es nicht Maxon an den sie sich da gerade klammert.

Und so dümpelt das Buch vor sich bis America am Ende in den jungen Morgen springt. Viel kann man damit nicht verraten. Und ja, diese Formulierung stammt von der Autorin.

Irgendwie hatte ich also trotzdem noch meinen Spaß, allerdings nicht so wie von der Autorin beabsichtigt. Vielleicht lese ich ja sogar die Fortsetzungen. *g*

Mein Fazit: Süße Mädchenträume die vorgeben eine Dystopie zu sein, doch in DIESEM Buch ist davon nicht viel zu spüren. Oberflächlichkeit wohin man sieht, bei den Charakteren wie bei den Beschreibungen. Und als Hauptcharakter eine Mary Sue. Nein, das überzeugt mich nicht. Wegen der netten Idee, die leider fast ihr ganzes Potential verschenkt, gibt es immerhin noch 2 Sterne.
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am 6. März 2014
Das Vorgeplänkel zum Inhalt spare ich mir an dieser Stelle. Es handelt sich um meine persönliche Meinung zu diesem Buch, ich respektiere jede andere Meinung und erwarte das Gleiche von den "Selection"-Fans.

Nachdem ich mich sehr darauf gefreut hatte, dieses Buch zu lesen, bin ich leider sehr enttäuscht.
Die Idee finde ich noch immer sehr ansprechend und interessant, leider hat die Autorin das Potenzial meiner Meinung nach total verschenkt.
Die Geschichte dümpelt vor sich hin ohne dass wirklich etwas passiert. Personen und Schauplätze werden oberflächlich abgespeist, sodass sich weder Spannung noch Tiefgang entwickelt. Beim Lesen entstanden bei mir keinerlei Bilder im Kopf und ich konnte mich für keinen Charakter wirklich erwärmen. America kann alles, weiß alles, ist talentiert, sanft aber auch wild, bescheiden und (selbstverständlich) wunderschön. Sie ist so aalglatt, dass nichts greifbar ist. Das Selbe gilt für Maxon.
Ebenfalls als sehr störend empfand ich den plumpen Schreibstil. Mir ist klar, dass es sich um ein Jugendbuch handelt und man keine literarisch umwerfenden Ergüsse erwarten kann, aber ganz ehrlich - wenn ein Prinz "gluckst", so stößt mir das schon sauer auf.
Viele Dinge sind schlicht und ergreifend unlogisch. Es muss ja nicht immer alles logisch sein, aber wie kann es sein, dass der Palast (hallooooho - der Palast!) ständig von Rebellen überfallen wird? Sind die Soldaten so beschränkt oder was? Und warum weiß der Prinz nichts von der Armut in den untersten Kasten?
Fazit: Ein Punkt für die wirklich tolle Idee.
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am 25. Mai 2016
Der Auftakt zu dieser Reihe spielt in ferner Zukunft nach dem vierten Weltkrieg. Die USA gibt es nicht mehr und der Staat Illéa, der von einem König reagiert wird, entstand nach dem vierten Weltkrieg.
Dieser Staat ist in verschiedenen Kasten aufgeteilt, die sich je nach Nummerierung, zwischen Armut und Reichtum unterscheiden.
Auf die politischen Hintergründe des Staates wird geringfügig eingegangen, viel mehr konzentriert sich die Geschichte darauf, ob Prinz Maxon die richtige Frau auserwählt und ob America Singer ihre eigentliche Liebe aufgeben will damit es ihrer Familie gesellschaftlich besser geht.
So vermischt die Autorin ein wenig Romanze mit Herzschmerz aber eben auch etwas Spannung, denn so ganz auf politische Hintergründe wollte und konnte sie hier wohl nicht verzichten.
Tatsächlich bleiben einige Fragen offen, immerhin ist es ja auch der erste Band und ich denke im Verlaufe der anderen Teile wird sich die Geschichte mit ihrem geschichtlichen Hintergrund noch vertiefen.
Der Spannungsbogen kann zwar nicht aufrechterhalten werden und oft zog sich die Handlung ein wenig in die Länge, dafür blieb sie aber interessant und fesselnd in einer bildhaften Sprache erzählt.
Begleitet wird die Geschichte mit musikalischen Passagen von Ulrich Maske.

Figuren
Die Charaktere sind sehr bildhaft und differenziert beschrieben.
America gefiel mir als Protagonistin sehr gut. Sie wirkt ihrem Alter entsprechend glaubhaft, ihre Handlungen sind nachvollziehbar und sie scheint das Herz auf dem richtigen Fleck zu tragen.
Eigentlich die perfekte Prinzessin …
Gerade die weiblichen Fans werden sich hier wahrscheinlich in zwei Lager spalten und entweder für Maxon oder eben Aspen favorisieren.
Während Maxon als Prinz sehr höflich und tadellos in Erscheinung tritt, wirkt er oft etwas weltfremd und unbeholfen, fast schon tölpelhaft.
Aspen dagegen kommt aus einer Arbeiterklasse, wirkt ungeschliffen und kann zupacken, ist gewissenhaft mit einem hohen Verantwortungsgefühl, doch reicht dies für ein gemeinsames Leben in Armut?
Beide besitzen also tolle Qualitäten und das allein verspricht schon Spannung.

Sprecherin
Friederike Wolters trägt die Geschichte mit ihrer sehr jungen und kräftigen Stimme vor. Dies passt tatsächlich perfekt zu dem Alter der Protagonistin, jedoch fand ich es bei älteren und auch männlichen Personen nicht unbedingt passend.
Anfangs hatte ich tatsächlich etwas Probleme in die Geschichte hineinzufinden, da ich ihre Art vorzulesen zumindest zu Beginn schon fast als emotionslos empfand. Dies änderte sich jedoch im Laufe der Handlung.

Fazit
„Selection“ ist ein interessanter Auftakt der mich neugierig macht. Ich bin zwar kein Fan von Castingshows und ähnlichem aber diese Thematik in einen dystopischen Jugendroman zu verarbeiten, finde ich äußerst interessant und gelungen.
Auch wenn ich zwischenzeitlich aus den oben erwähnten Gründen, etwas Probleme hatte, in die Handlung hineinzufinden.
Ich bin gespannt wie es im zweiten Band weitergehen wird und ob sich meine Begeisterung noch steigern kann.
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am 18. Mai 2016
Klappentext

35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon heiraten, den Thronfolger des Königreiches Illéa. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niederen Kaste in die obere Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, obwohl ihr Herz noch immer für Aspen, ihre heimliche große Liebe schlägt?

Rezension

Dieser Roman spielt in einer Zukunft in der in den USA die Demokratie zusammengebrochen ist. Das Land wird nun von einem König regiert. Ja genau! Ein König! Und das wo die Pioniere einst vor einem König in eine neue Welt davon gelaufen sind. Zudem wird diese Gesellschaft in insgesamt 8 Kasten aufgeteilt, wobei der König die erste bekleidet und die Obdachlosen Bettler die Achte. Die unteren vier Kasten leiden an Armut, während die obersten vier in Reichtum schwelgen. Die unteren müssen Arbeiten und die oberen Amüsieren sich auf Partys. Das Rezept für eine Gesellschaft in der Helden entstehen.

In diesen Fall ist die Heldin die junge America Singer, die zu Beginn gar nicht an dem Casting teilnehmen will und dann zur Überraschung aller gewählt wird. Obwohl sie mit dem Ziel zum König reist sich dort den Bauch voll zu schlagen und ihre Familie mit Geld und Essen zu versorgen entwickelt sie ziemlich schnell Gefühle für den Prinzen, der ebenfalls eine Schachfigur in dieser Geschichte zu sein scheint.

Spannend wird das ganze durch Aspen, Americas geheime Liebe und Rebellen, die immer wieder den Palast angreifen und natürlich auch einige Zicken, die die Mädchen gegenseitig anstacheln. America ist in einem Löwenkäfig gelandet und je wenige Mädchen es werden, desto mehr fahren ihre Krallen aus.

Fazit

„Selection“ war mir schon lange in dieversen Foren und auf einigen Blogs und auf Facebook aufgefallen. Als ich es kaufte war ich sehr skeptisch. Das Buch bedient sich üblicher Zutaten für einen Dystopieroman und vermischt sich dabei mit einer Komplizierten Dreiecksbeziehung.

Im Grunde heißt es hier: Der Bachelor trifft auf Die Tribute von Panem. Nicht wirklich was neues, aber dennoch fesselnd und spannend. Der Schreibstil und die glaubhaften Protagonisten ließen mich das Buch in Windeseile verschlingen und nun brenne ich schon auf die Fortsetzung.
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am 14. Mai 2016
Diese Geschichte spielt in der Zukunft und in der ist die Gesellschaft in Kasten aufgeteilt. Es herrscht dort also das Kastensystem. Kaste 1 ist der König, den es dort gibt, der Gesetze erlässt usw. Kaste 2 sind "normale Menschen" die etwas mehr Geld besitzen und beruflich erfolgreich sind, als Model arbeiten z.B. Es geht hoch bis zur Kaste 7, in der diese Menschen noch ein Haus und Arbeit haben, aber wirklich sehr sehr arm sind. Kaste 8 gehören die Menschen an, die kriminell sind und deshalb von der Gesellschaft ausgeschlossen wurden und sich durchs Leben schlagen müssen.

America Singer's Familie gehört der Kaste 5 an und es geht ihnen eigentlich auch nicht besonders gut. Das Essen muss gut eingeteilt werden und jeder in der Familie arbeitet. America kann singen und gibt Konzerte. Damit hilft sie der Familie.

Nun ist es aber so, dass der Sohn des Königs heiratsfähig geworden ist und eine passende Frau sucht. Es ist egal aus welcher Kaste sie kommt, denn es zählt nur, dass sie zu ihm passt. Denn er allein trifft sie Entscheidung, welche Frau er heiratet. Dazu bekommen alle Familien mit Töchter ab 16 Jahren einen Brief mit einem Formular zum ausfüllen. Americas Mum möchte, dass sie sich bewirbt aber America ist dagegen, da sie heimlich einen Freund hat, den sie liebt.

Aber schließlich füllt sie das Formular doch aus und wird unter unzähligen Mädchen ausgewählt. Nun ist sie eine von 35 Mädchen, die an dem "Casting" teilnehmen und die Chance hat die Prinzessin zu werden und auch somit in die Kaste 1 aufzusteigen. Ihre Familie würde dann einen viel besseren Lebensstandard genießen.........

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch, bzw. die ganze Buchreihe (3) schon länger liegen, habe aber immer die Rezensionsexemplare vorgezogen. Nun war es aber mal an der Zeit die Selection Reihe zu lesen.

Das Cover ist so schön, ganz ehrlich, alle drei Cover sind wunderschön, genau wie der Inhalt.

Ich bin ja sowas von begeistert Leute! Ich hätte niemals gedacht, dass mich dieses Buch so fesselt. Ich musste lachen, da ich mich irgendwie vorkam wie in "Der Bachelor". Und als ich mir andere Rezensionen durchgelesen habe, wurde dieser Eindruck auch bestätigt. :D

Außerdem finde ich es interessant, also dieses Kastensystem. Hoffentlich erwartet meinen Nachfahren nicht irgendwann mal so etwas Schlimmes.

Im Gr0ßen und Ganzen ist das ein super Auftakt, der am Anfang noch etwas langweilig ist, aber man muss ja erstmal in die Geschichte reinkommen, dazu muss man auch die Familie kennenlernen und das ganze System.

Ich muss euch sagen, dass ich die ganze Reihe schon gelesen habe, aber die Rezensionen natürlich nicht alle auf einmal raushaue. Ich war so gefesselt von der Geschichte. Ich habe schon lange nicht mehr so Unglaubliches gelesen.

Einfach nur TOLL TOLL TOLL!!!
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