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VINE-PRODUKTTESTERam 12. September 2011
Noch ein Buch über die Amarnazeit? Wo doch keiner Periode des pharaonischen Ägyptens so viele Bücher gewidmet sind wie dieser. Getreu der Devise: Je weniger historische Belege, desto mehr Hypothesen?
Dieses Buch ist anders. Aktuell, in vielen Punkten überraschend und notwendig. In meiner Bibliothek rückte es stante pede auf Platz 1 sämtlicher Publikationen über Nofretete, Echnaton und ihre Zeit. Wenn der Autor die sensationellen DNA-Analysen als "langersehnten Meilenstein" der Erforschung dieses außergewöhnlichen Abschnitts der Geschichte Altägyptens bezeichnet, gilt das ebenso für sein Buch.
Michael E. Habicht (37), Archäologe,Ägyptologe, Spezialist für die Amarnazeit, nimmt die Ergebnisse jener Untersuchungen zum Anlass, die "Geschichte der Amarnazeit in neuem Licht" darzustellen. Sachlich, ohne jede Redundanz, überzeugend - und spannend. Auch so kann ein Sachbuch geschrieben sein! Ich habe es geradezu "verschlungen". Zumal es die Primärfragen beantwortet, die speziell Interessierte seit langem stellen. Und Überraschungen bereit hält.
43 kurze, prägnante Kapitel, Schwarz-weiß-Abbildungen, mittig ein Farbtafel-Teil, vermitteln ein umfassendes Bild jener brisanten Zeit. In vielen Punkten ein neues. Dabei bildet die wohl erstmalige Interpretation der DNA-Ergebnisse sowie der Röntgenbefunde in einem deutschsprachigen Buch nur einen kleinen Teil dieser faszinierenden Arbeit. Vielmehr bündelt der Autor gesichertes Wissen über jene Periode nach seinem neuesten Erkenntnisstand, wobei er durchaus auch Hypothesen Raum gibt. Zugleich setzt er sich mit Fehlinterpretationen auseinander, benennt die kontroversen Standpunkte von Ägyptologen und stellt eigene Thesen auf. Schließlich resümiert er "Die Bewertung der Amarnazeit in der Forschung". Wohl wissend, dass dies nicht ganz fair ist: Aus subjektiver Sicht begeisterte mich besonders das Kapitel "Die neue Kunst von Amarna".
Umfangreiche Fußnoten, wie in einer wissenschaftlichen Arbeit üblich; als Anhang die vermutliche Thronfolge der Amarnazeit, eine Übersicht über identifizierte und fehlende Mumien, die Inschriften auf dem Sarg aus KV 55; Verzeichnisse von Literatur, Dokumentarfilmen, Internetartikeln; Glossar und Register ergänzen diese bei aller Wissenschaftlichkeit allgemeinverständliche Arbeit. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass der Autor altägyptische Originaltexte selbst übersetzte.
Apropos, original! Da Habicht die englische Transkription der Namen wählt, weil sie "viel näher am ägyptischen Original" sind, muß der Leser umdenken. Echnaton ist Akhenaton, Nofretete Nefertiti usw.
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am 18. Mai 2016
Ich habe mich bisher nicht mit Ägyptologie beschäftigt und war dennoch von Anfang an von diesem Buch begeistert. Der Autor schildert sehr spannend wie mittels moderner DNA-Analysen alte Legenden und Annahmen rund um die berühmte Nofretete, Echnaton und Tutanchamun geklärt werden konnten. Besonders interessant war für mich das Kapitel, in dem beschrieben wird, wie durch Röntgen der vermutlichen Mumie von Nofretete Körpermerkmale, Krankheiten (Skoliose schien in der Familie verbreitet zu sein) und vielleicht sogar ein Mord als Todesursache nachgewiesen werden konnten. Stammbäume, Tabellen und viel Bildmaterial erleichtern das Verstehen der Verwandtschaftsverhältnisse. Das Buch ist definitiv auch für geschichtsinteressierte Laien eine unterhaltsame Lektüre!
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am 16. Dezember 2012
Ein anpruchsvolles, detailiertes, gut recherchiertes Buch mit vielen guten Abbildungen, Tabellen und Referenzen.
Habicht sollte erwägen, das Buch ins Englische zu übersetzen und einem größeren Publikum zugänglich zu machen.
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am 12. Oktober 2011
Das hier vorliegende Buch ist kurze Zusammenfassung aus wissenschaftlichen Forschungsergebnissen die sich mit der Armarna Zeit und der späten 18 Dynastie befassen. Für einen Einsteiger recht gut zu lesen, sehr informativ und verständlich. Das Buch ist kann als Anregung gesehen werden und macht Lust auf mehr Information über Kunst, Geschichte, Religion und Personen der Armarna Zeit zu erfahren. Hätte mir manches Mal eine Vertiefung des Themas gewünscht, daher nur 3 Sterne.
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am 4. März 2014
Bereits nach Seite 26 habe ich das Buch zur Seite gelegt. Grund: bereits hier steht per Annahme für den Autor fest, dass Nofretete, Nefertiti, eine leibliche Schwester Echnatons gewesen ist! Glückwunsch, was keiner bisher belegen konnte, hat der Autor per Dekret festgelegt. Von wem sie stammt (wer Ihre Eltern waren) ist indessen auch ihm unbekannt. Na denne, Herr Habicht-schade um die Mühe. Ich empfinde Ihr Buch als Roman, nicht mehr, und den hätte ich für weniger als 15 Euro bekommen. Nachdem ich das Buch dann doch noch zu Ende gelesen habe und die Website des Verfassers besucht habe, bin ich dann doch ziemlich fassungslos. Wenn das Ägyptologie ist, dann sollte man doch die Hände davon lassen. Beispiel: der Autor beschrieb, dass man 1920 aus dem Farbstoff hinter dem Bergkristallauge der Nofretetebüste einen Wachsabdruck gemacht habe, wobei dieser "geringfügig beschädigt worden sei". Dann habe man aus diesem Abdruck eine C14-Probe genommen, klar, das Ergebnis fällt exakt in die Regierungsjahre Echnatons. Wer sich jemals mit C14 Analysen beschäftigt hat, weiß, welche Materialmengen hierzu nötig sind und wie die Ergebnisse zu interpretieren sind. Als Insider weiß ich das nur zu genau. Eine Farbprobe mit C14 untersuchen zu lassen, braucht mindestens 5 g Farbe, die aus dem Auge zu entnehmen, ist bestimmt sehr gut möglich, oder?!
Ich sage nur, bitte Herr Habicht schreiben Sie keine derartigen Bücher mehr, wenden Sie sich anderen Themen zu.
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