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Kundenrezensionen

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am 1. April 2003
Da die Rittel-Runkel-Reihe mehrere Bände umfaßt, hier also meine Rezension für das Gesamtwerk.
Auf der Suche nach Ihrem Kameraden Digedag, von dem sie vor längerer Zeit getrennt wurden, reisen Dig und Dag durch das mittelalterliche Deutschland, also zur Zeit der Minnesänger und Ritter, der Leibeigenschaft, Kleinstaaterei und Kreuzzüge. Irgendwo in den weiten deutschen Landen treffen sie auf die kuriose Gestalt des Ritters Runkel, Nachkomme eines verarmten Rittergeschlechts. Dieser würde zu gern die Tochter des Nachbarfürsten heiraten, kommt als mittelloser Geselle aber nicht als Bräutigam in Frage. Woher also Geld nehmen, wenn die Bauern in die aufblühenden Städte streben und so der Leibeigenschaft entrinnen und eine lukrative Karriere als Raubritter ebenfalls nicht zur Debatte steht.
Da trifft es sich gut, daß Runkels Vater seinerzeit im Orient einen Schatz vergraben hat, den sein Sohn jetzt heimzuholen gedenkt. Und da Dig und Dag auf den Spuren ihres Gefährten ebenfalls in den Osten wollen, schließen sie sich Ritter Runkel als Knappen in der Hoffnung an, von Venedig aus eine Schiffspassage in den Orient zu finden. Von einer glatten Reise kann aber schon bald keine Rede mehr sein, denn mit dem unbeholfenen und aufbrausenden Runkel schlittern Dig und Dag von einem Abenteuer ins nächste und die Aussichten, den Schatz zu finden, geschweige denn Digedag scheinen immer schlechter zu werden.
Hier wird Kindern auf äußerst unterhaltsame und eingängige Weise ein Kapitel der Geschichte nähergebracht, welches sonst nur verklärt oder ultrabrutal geschildert wird. Hannes Hegen verzichtet dabei völlig auf den erhobenen Zeigefinger wodurch das Ganze ein echter Lese- und Schaugenuß wird (übrigens auch für die eventuell vorlesenden Eltern, Onkel, Tanten und andere Babysitter). Absolut empfehlenswert.
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am 5. April 2009
Die Abenteuer der Digedags mit dem fränkischen Ritter Heino Runkel von Rübenstein gehören neben der Amerika-Serie zu den beliebtesten Handlungszyklen des Mosaik von Hannes Hegen. Der erste Sammelband umfasst acht Hefte, die im Original zwischen Mai und Dezember 1964 erschienen.

Das Geschehen beginnt im Venedig des Jahres 1284. Dig und Dag, schon seit vielen Jahren von ihrem Gefährten Digedag getrennt, sind in die Dienste des Ritters aus dem Geschlecht der Rübensteiner getreten und versuchen, ihm als gewitzte Schildknappen aus so manch misslichen Lage herauszuhelfen, in die der tollpatschige Runkel sehenden Auges immer wieder hineingerät. Ziel der Reise ist der Orient, wo Runkels Vater angeblich vor 25 Jahren einen gewaltigen Schatz vergrub, den Runkel nun heben will, Dig und Dag planen, gleichzeitig nach dem Verbleib von Digedag zu forschen. Um auf dem Seeweg nach Kleinasien zu gelangen, will Runkel den Dogen von Venedig um ein Schiff für die Reise bitten, gerät aber in politische Ränkespiele der Mittelmeer-Seemächte Venedig, Genua und Pisa...

Wie immer ist die Geschichte glänzend recherchiert, viele reale historische Personen und Ereignisse werden in die Handlung eingebettet. So ist die angenehm gewaltlose und kindgerechte Reihe nicht nur unterhaltsam sondern auch informativ, zudem ist die vielen DDR-Druckerzeugnissen eigene ideologische Grundausrichtung nicht vorhanden. Ein erhobener Zeigefinger findet nicht statt und somit kann man auch nach satten 45 Jahren noch vorbehaltlos eine Kaufempfehlung aussprechen.
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"Die Reise nach Venedig" geht natürlich noch darüber hinaus, doch mehr wird nicht verraten.
Eine "objektive" Bewertung von Hannes Hegens Ritter-Runkel/Digedags-Band ist schwer. Für ostdeutsche Leser ist es zumeist kindheitsprägend und Kult, im Westen kennt wohl fast niemand den Comic, dort gab es eher Asterix, Disney, Hergé oder Fix und Foxi. Zumindest Letztgenanntes wird von Hegens Gestalten locker an die Wand gespielt.
Dig und Dag sind zwei kluge Knappen und Ritter Runkel der Tölpel (Digedag ist da gerade verschollen). Vermischt mit etwas Venedig und Marco Polo gibt das Unterhaltung für Klein, aber auch für Groß. Nicht umsonst gibt es bis 13. Mai 2012 im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig sogar eine Sonderausstellung hierzu. Mit allen nötigen Ritterregeln :-)
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am 6. Juni 2013
Die 90er Nummern der beliebten Digedags aus dem Mosaik wurden hier versammelt. Es gibt diese Geschichten mit den Digedags und Ritter Runkel schon lange als gebundene Ausgabe. Warum sollte man dieses Buch dann kaufen?

Weil es die beste Ära der Digedags war und auch heute noch ist. Selbst die Abrafax-Autoren haben es selten geschafft, die Klasse dieser Ritter Odysse zu erreichen. Zugegeben, wir haben auch die Orginale im Schrank, die ich aber damals als Kind schon nicht in die Hände bekam, und meine Kinder auch nicht. (Auch die beste DDR Ausgabe verjüngt sich nicht unbedingt)

Aber dieses Buch ist dafür sehr gut geeignet und dabei strahlen die Farben, riecht noch die Farbe der Druckpresse und das Hardcover ist widerstandsfähig. Endlich kann ich meinen Kindern die Reise der Digedags schmackhaft machen, so wie es mein Vater mit mir seiner Zeit tat. Endlich kann ich mit den Jungs die Pferde satteln und neu erleben, wie die Digedags Italien aufmischen und ihren Lensherren dauernd aus der Patsche helfen müssen, damit dieser einen vergrabenen Schatz seines Vaters im fernen Orient finden kann, um damit das Herz eines Burgfäuleins zu gewinnen. Gerade der Startschuss in den Wirren des 13. Jahrhunderts in Venedig ist ein Klassiker, der eigentlich in jedes gute Kinderzimmer gehört. Diese Abenteuer bieten alles: gute Texte, Abenteuer und witzige Action.

Falls Sie noch nie von diesen Digedags gehört haben und auch sonst nur selten in den Genuss von DDR Comic Kultur gekommen sind, empfehle ich Ihnen dieses Buch zu lesen. Hannes Hegen ist ein Zeichnertalent, der sich vor europäischen Schwergewichten, wie den Uderzos oder Herges nicht verstecken muss. Im Gegenteil, eigentlich kann man angesichts seines Gesamtwerkes nur staunen, warum er so unterbewertet in den hinteren Reihen bei den Kennern liegt. Obendrein legte Hegen Wert darauf, dass "seine" Mosaikmagazine größtenteils frei von politischer Instrumentierung blieben. Suchen Sie also nicht nach kommunistischen Symbolen oder Deutungen, sie finden keine.

Was sie aber finden ist Comickunst der Superlative, die im Kopf bleibt, für immer...
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am 25. Juli 2013
Wie vor fast 50 Jahren, als ich mir jeden Monat ein neues Mosaikheft am Kiosk holte - immer noch unterhaltsam, gut fürs geschichtliche Allgemeinwissen und lustig. Inzwischen verschlingen meine Enkel die Digedag-Geschichten.
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am 17. Januar 2014
Das Buch kam bei meinem Sohn (9 Jahre) natürlich gut an, es war in einwandfreien Zustand und ist mittlerweile schon durchgelesen.
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am 25. Januar 2015
Mit dem Finger über den Globus oder Landkarte marschiert der Leser mit Ritter Runkel und den DiggeDags um die Welt. Herrlich! Noch heute zehren wir (inzwischen erwachsen) davon und erleben durch Reisen an Ort und Stelle die Abenteuer der Haudegen nach. U.a. erlebten wir in Venedig auch den Einmarsch der Abenteurer. Ich schenke die Bücher wieder und wieder. Heute brauchen die Kinder ja nicht mehr auf die Hefte am Kiosk sehnsüchtig erwarten. Eigentlich schade.
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am 27. März 2015
schöne Erinnierung an die Kindheit, war in der DDR ja sehr schwer zu bekommen, für alle Mosaikfans ist es ein Muss.
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am 3. Dezember 2012
Ein Buch für jeden, der in den 60 er Jahren in der DDR groß geworden ist. Eine spezielle Form von Humor.
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am 31. Dezember 2015
Nett zu lesen, ab 10 Jahren für Kinder auch gut . . . . . . . . . .
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