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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswertes Buch über die Passionsreliquien
Der Verfasser hat für sein sehr umfangreiches Werk die Geschichte der Passionsreliquien genau recherchiert. Das in zwölf Kapiteln aufgeteilte Buch beschreibt u.a. das Grabtuch von Turin, die Geiselungssäule, den Heiligen Rock zu Trier, die verschiedenen Kreuzpartikel und das Schweißtuch der Veronika. Ein sehr sachlich geschriebenes, empfehlenswertes...
Am 5. September 2001 veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend � doch voreilige Schlüsse
M. Hesemanns Buch bieten einen kurzweiligen Lesegenuss zum Thema Reliquien der Passion Christi. Der Autor versucht dabei, mit Methoden der Geschichtsforschung den historischen Werdegang der vorgestellten Reliquien transparent darzustellen. Dieses Unterfangen erscheint weitgehend gelungen zu sein. Einerseits wird in spannender Art und Weise die Geschichte von Artefakten...
Veröffentlicht am 25. April 2005 von Christian Hartmann


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend � doch voreilige Schlüsse, 25. April 2005
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die stummen Zeugen von Golgatha (Gebundene Ausgabe)
M. Hesemanns Buch bieten einen kurzweiligen Lesegenuss zum Thema Reliquien der Passion Christi. Der Autor versucht dabei, mit Methoden der Geschichtsforschung den historischen Werdegang der vorgestellten Reliquien transparent darzustellen. Dieses Unterfangen erscheint weitgehend gelungen zu sein. Einerseits wird in spannender Art und Weise die Geschichte von Artefakten wie dem heiligen Rock oder dem Grabtuch von Turin erzählt, andererseits wird auch nachvollziehbar gezeigt, dass viele Nägel vom Kreuz Christi oder auch Dornen der Dornenkrone schon aufgrund der historischen Faktenlage nicht echt sein können.
Dennoch verbleibt ein großer Schwachpunkt in seiner Argumentation. Einigen der untersuchten Reliquien spricht er tatsächlich Authentizität zu; dies ist jedoch problematisch, wie das folgende Beispiel zeigt. So ist etwa sein Schluss, das „wahre Kreuz" sei als authentisch anzusehen doch etwas voreilig und wenig abgesichert. Hesemann weist zwar nach, dass die Kreuzteile des „wahren Kreuzes" aus Palästina und aus der Antike stammen könnten und belegt weiters mit den von ihm zitierten Quellen, dass das Kreuz von der hl. Helena im 4. Jh. gefunden worden sein dürfte, doch verbleiben einige unbeantwortete Fragen, die Skepsis gegenüber seinem Schluss erzeugen:
Erstens wirkt der mutmaßliche Fund „wie bestellt". Wenn die hl. Helena nach Jerusalem aufbricht mit dem Ziel das „wahre Kreuz" zu finden und es dann „zufällig" in einer alten Zisterne auch gefunden wird, so erinnert der Sachverhalt stark an Heinrich Schliemanns manipulierten Fund des Schatz des Priamus in Troja.
Zweitens wird keine plausible Erklärung dafür geliefert, warum das „wahre Kreuz" in der Zisterne rund 300 Jahre verwahrt wurde. Warum hätte es dorthin gebracht werden sollen und vor allem auch durch wen? Nachdem weder Legenden noch historische Quellen von Hesemann zu dieser Frage angeführt werden, drängt sich der Schluss auf, dass darüber kein Wissen existiert und somit nur reine Spekulationen ohne Belege möglich sind.
Drittens macht die Tatsache stutzig, dass alle drei (!) Kreuze und auch noch drei Nägel gefunden wurden. Es erscheint zumindest fragwürdig, warum sich die Kreuze der beiden ebenfalls gekreuzigten Verbrecher in der Zisterne befunden haben sollen. Selbst wenn man spekulativ annähme, dass Jünger Jesu das „wahre Kreuz" geborgen hätten, welchen Grund hätten sie zum Zeitpunkt der Kreuzigung gehabt, dies auch für die anderen beiden Hingerichteten zu tun? Wenn man bedenkt, wie wenige Relikte von anderen großen historischen Ereignissen in viel jüngerer Zeit erhalten geblieben sind, so erscheint es doch etwas eigenartig, warum so viele Artefakte der Passion bis auf den heutigen Tag erhalten geblieben sein sollen (und auch noch gemeinsam aufgefunden wurde).
Fazit: Im Vergleich zu anderen Autoren ist M. Hesemanns Buch sehr gut recherchiert und auch gut geschrieben. Dennoch lehnt sich der Autor ziemlich weit aus dem Fenster, wenn er bei der von ihm präsentierten Faktenlage einigen der vorgestellten Reliquien wirklich Authentizität zuspricht. Grundsätzlich ist das Buch aber durchwegs empfehlenswerter Lesestoff.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswertes Buch über die Passionsreliquien, 5. September 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die stummen Zeugen von Golgatha (Gebundene Ausgabe)
Der Verfasser hat für sein sehr umfangreiches Werk die Geschichte der Passionsreliquien genau recherchiert. Das in zwölf Kapiteln aufgeteilte Buch beschreibt u.a. das Grabtuch von Turin, die Geiselungssäule, den Heiligen Rock zu Trier, die verschiedenen Kreuzpartikel und das Schweißtuch der Veronika. Ein sehr sachlich geschriebenes, empfehlenswertes Buch.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kompetent... und spannend wie ein Mystery-Thriller, 25. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die stummen Zeugen von Golgatha (Gebundene Ausgabe)
Ein faszinierendes Buch, spannend wie ein Mystery Thriller und kompetent wie ein Standardwerk. Nie wurde mir so klar, welche Rolle geheimnisvolle Objekte, geradezu totem-ähnlich, in der europäischen geschichte gespielt haben: Die (oft angeblichen) Reliquien des Christentums. Verschwörungen, Korruption, Kreuzzüge, idealistische Könige und gierige Bankiers spielen hier die Hauptrollen in einem Buch, das die Vorlage zu einem neuen Umberto Eco Roman liefern könnte. Ich habe nicht mehr aufhören können, dieses Buch zu lesen und bin begeistert!
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Die stummen Zeugen von Golgatha
Die stummen Zeugen von Golgatha von Michael Hesemann (Gebundene Ausgabe - 2000)
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