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51 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von mitunter quälender Langatmigkeit aber episch...
Der Rang, den die Elenden in der Weltliteratur bekleiden, wurde mir niemals richtig bewusst. Es scheinen sich wenige die Mühe zu machen, die weit über 1000 Seiten zu lesen, was eigentlich schade ist.

Ich habe selbst mehrere Anläufe dazu benötigt über die ersten Kapitel hinauszugelangen, es hat mir auch ein gutes Stück Disziplin abverlangt,...

Veröffentlicht am 23. Juli 2004 von Wolfgang Goederle

versus
134 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was soll das eigentlich?
Wer kann sich erdreisten, den vielleicht besten "Roman" der Weltliteratur um 1000 Seiten zu kürzen? Es ist ein Armutszeugnis für jeden Leser, eine gekürzte Fassung zu lesen, insbesondere wenn es sich um ein so unfassbar gutes Buch handelt, wie "Die Elenden". Die ungekürzte Fassung ist dermaßen spannend, dass man das Buch gar nicht weglegen kann...
Veröffentlicht am 6. Juli 2004 von Martin Major


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51 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von mitunter quälender Langatmigkeit aber episch..., 23. Juli 2004
Von 
Der Rang, den die Elenden in der Weltliteratur bekleiden, wurde mir niemals richtig bewusst. Es scheinen sich wenige die Mühe zu machen, die weit über 1000 Seiten zu lesen, was eigentlich schade ist.

Ich habe selbst mehrere Anläufe dazu benötigt über die ersten Kapitel hinauszugelangen, es hat mir auch ein gutes Stück Disziplin abverlangt, aber selten hat es sich so sehr ausgezahlt.

Die Elenden beschreiben eigentlich den Lebensweg des Jean Valjean, durch die düstere und häufig trostlose Landschaft des frühen 19. Jahrhunderts.
Seine Läuterung und Genese vom hungrigen, armseligen Kleinstkriminellen hin zu einem der grössten Charaktere die die Weltliteratur hervorbrachte.
Jean Valjean ist die Güte, die Stärke, die Hoffnung einer Welt.

Das Buch knüpft an zahlreiche Nebenhandlungen und Charaktere an, die einerseits besagte Langatmigkeit verursachen, zum anderen eine ungemeine Dichte der Fiktion erzeugen und das Werk vielleicht zur authentischsten Milieustudie dieses bewegten Zeitalters machen.
Doch hinter der geballten Informationsmenge die dem Leser entgegengeworfen wird verbirgt sich eine Struktur die die Elenden weit über das Epische hinaus in den Rang einer vollendeten Komposition erhebt.
Und ähnlich wie bei Homer zeichnet sich das tragische Ende überdeutlich ab, und in der Vollendung des Unabwendlichen vollzieht sich ein höherer Wille.

Ein wirklich hervorragendes Werk, das die Mühen, die es zu lesen bereitet, reichlich entschädigt!

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134 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was soll das eigentlich?, 6. Juli 2004
Von 
Martin Major "Martin Major" (Amstetten, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Wer kann sich erdreisten, den vielleicht besten "Roman" der Weltliteratur um 1000 Seiten zu kürzen? Es ist ein Armutszeugnis für jeden Leser, eine gekürzte Fassung zu lesen, insbesondere wenn es sich um ein so unfassbar gutes Buch handelt, wie "Die Elenden". Die ungekürzte Fassung ist dermaßen spannend, dass man das Buch gar nicht weglegen kann. Keine einzige der über 1600 Seiten (der dtv Taschenbuchausgabe) ist auch nur im geringsten langweilig. Also - nie gekürzt, stets original!
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk der Literatur!, 19. Juni 2007
Zwar sind genau 1626 Seiten extrem viel und es scheint durch die Langatmigkeit dieses Buches noch viel mehr, aber es ist ein Meisterwerk! Man muss dieses Buch gelesen haben, wenn man einen gewissen Anspruch auf Belesenheit hat.

Vielleicht sollte man an dieser Stelle noch auf die Langatmigkeit dieses Romans eingehen. Es handelt sich hierbei um ein Werk des Realismus. Daher schreibt Hugo sehr trocken und distanziert. Es fällt dem Lesenden schwer zu verschiedenen Charakteren Sympathien zu entwickeln. Die klassische Heldenfigur, der nur gut ist und den alle mögen, fehlt. Typisch für den Realismus ist auch die haargenaue Beschreibung der Ortschaften. So hätte man vor 150 Jahren dieses Buch nehmen können und es als Touristenführer für Paris nehmen können. So wird die Pariser Kanalisation so genau beschrieben, dass nur noch die einzelnen Rattennamen fehlen. Diese zugegeben häufigen, detailgenauen und daher lästigen Beschreibungen interessieren zwar nicht, sind aber unverzichtbar in diesem Roman. So entsteht im Kopfe des Lesers mit der Zeit ein komplettes Bild des alten Paris, was schon sehr faszinierend ist.

Daher muss man abschließend sagen, treten auch mal Längen auf, diese durchhalten und nicht einfach überschlagen. Der Weg ist bekanntlich das Ziel und endet auch irgendwann mal. Am Ende dieses Weges bleibt ein Epos stehen, der seiner gleichen sucht. Zwar habe ich schon viel (klassische) Literatur gelesen, aber sowas letztendlich Faszinierendes noch nie.

Zur Ausgabe noch ein Hinweis: Wenn ich mich recht erinnere, kostete sich ursprünglich mal 80€. Daher sind 15€ ein wahres Schnäppchen und die dünne Papierart, vergleichbar mit dem bei Bibeln häufig Verwendeten, macht das Buch nicht zu schwer (1600 Seiten inkl. Anhang wiegen schon was) und nimmt nicht mehr Platzt im Regal weg, als nötig.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großes Buch über Schuld, Sühne und die Liebe., 24. Mai 2001
Der Lebens- und Leidensweg des Jean Valjean, der wegen eines gestohlenen Brotes zur jahrelangen Zwangsarbeit auf den Galeeren verurteilt wird. Nach seiner Freilassung bringt ihn ein Bischoff auf den rechten Weg zurück und Jean Valjean bemüht sich, ein von Grund auf ehrlicher Mensch zu werden. Er gelangt zu Reichtum und unterstützt die Armen und Schwachen, aber die Justiz ist in Gestalt des Polizisten Javert nach wie vor hinter ihm her. Es ist die Geschichte eines Mannes, der die düstersten Seiten der Gesellschaft gesehen hat und der in der Liebe zu einem Kind sein Glück findet.
Hugo führt dem Leser die grauenhaften Verhältnisse, in denen die Ärmsten der Armen im Frankreich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts leben, die politische Situation, Volksaufstände und die Taten von Kriminellen vor Augen. Mehr oder weniger unabhängig von der Hauptgeschichte beschreibt er als Hintergrund der aktuellen Geschehnisse seitenlang etwa den Verlauf der Schlacht von Waterloo, seine Gedanken zum Leben im Kloster, die Geschichte der Kanalisation von Paris und das Wesen eines Aufstandes. In diesen Passagen muss man sich schon mal zwingen, weiterzulesen, aber die eigentliche Geschichte gehört zu den ergreifendsten und spannendsten, die ich je gelesen habe. Kurz: Ein Meisterwerk, das man gelesen haben sollte!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Roman der französischen Literatur, 19. August 2007
Von 
Michael Weber "plodriges" (Nisterau, Westerwald) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Elenden: Roman (Gebundene Ausgabe)
Zu den Größten der Literatur, wie Shakespeare, Goethe oder auch Hugo ist schon fast alles gesagt worden. Also: Warum soll man sich durch ein 1350 Seiten starkes Buch "arbeiten" (denn damit hat es zu tun)? Die Antwort soll klar und eindeutig ausfallen: Mir ist kein literarisches Werk bekannt, in dem auf so einfühlsame Weise deutlich wird, wie große Vorbilder Menschen inspirieren und verändern können. Für den Ex-Sträfling Jean Valjean wird der Bischof von Digne zu solch einer Inspiration. Die durch diesen alten Mann wirkende Kraft der Menschlichkeit macht aus einem Menschen, der 19 Jahre in Gefangenschaft verbracht hat, nicht nur einen der angesehendsten Geschäftsleute in dem kleinen Städtchen Montreuil. Monsieur Madeleine, wie er nun respektvoll genannt wird, wird selbst zu einem Inbegriff menschlicher und moralischer Integrität, der sich am Ende selbst sein ehemaliger Erzgegner und Polizeiinspektor Javert nicht mehr entziehen kann. Wer die entsprechende Geduld und Muse zum Lesen aufbringt, wird reichlich belohnt. Er (oder sie) taucht ein in eine komplexe Welt zwischenmenschlicher Beziehungen, in der eindringlich deutlich wird, was Menschen einander geben, aber auch sich gegenseitig antun können. Als Kulisse dient die äußerst gegensätzliche französische Gesellschaft des unruhigen 19. Jahrhunderts.
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastische Weltliteratur, 30. April 2001
Von Ein Kunde
Die Geschichte des Galeeren-Sträflings Jean Valjean, dem es gelingt, seine Identität zu wechseln und sich für die kranke Fantine sowie ihre Tochter Cosette einzusetzen ist spannend, rührend und erschreckend zugleich. Die Ungerechtigkeit und die Wirren des 19. Jahrhunderts könnten nicht besser dargestellt werden als in Victor Hugos Weltroman. Dieses Buch ist verständlich und gut als Bettlektüre geeignet. Durch seine Gliederung in Mini-Kapitel kann man sich Lesezeichen sparen. Der Einstieg in dieses Buch fiel mir ausgesprochen leicht und die 806 Seiten waren fast zu wenig. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der nur allein durch den Titel Interesse gewonnen hat, es lohnt sich!
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gekürzte Fassung, 23. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Elenden: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich hatte schon vor Jahren das Vergnügen Hugos Elenden in einer anderen Ausgabe (In drei Bänden!) lesen zu können und fand auch die langen Einschübe und Abschweifungen interessannt. Natürlich ist das Buch patriotisch, aber das ist nun mal der Zeit des 19. Jahrhunderts geschuldet in dem es entstand. Auch ist die Geschichte konstruiert, die Personen romatisiert und typisiert ect.Man darf hier einfach nicht mit einem Realismus des 20./21. Jahrhunderts rechnen! Nichts desto trotz ist die Geschichte großartig und darüber hinaus sollte man nicht die wundervolle Aussage dieses großen Werkes übersehen: Es geht um Menschlichkeit und um allumfassende Brüderlichkeit, es geht um Freiheit!Das diese Werte auch im Christentum enthalten sein können (eigendlich!), sollte nicht neu sein. Aber er wendet sich auch gegen überkommen Normen und Tradition auch in der Kirche. Leider wurden die revolutionärsten und vom Übersetzter wohl auch als langatmig empfunden Passagen schlicht ergreifend herausgekürzt! (Und behauptet dann im Nachwort er hätte nichts verfälscht!!!!!) Mich interessieren über 100 Seiten über Waterloo (Wo sind sie? Wo?) oder die kleine Geschichte der Pariser Kanalisation!Und im Zweifelsfall will ich selbst entscheiden, ob ich Passagen überspringe oder nicht!(Zugegeben, daß habe ich zuerst bei Waterloo auch gemacht, war dann aber beim Nachlesen überrascht; hatte nämlich dadurch einen wichtigen (Handlungs-)Faden überlesen!)Kurz : Ich verteidige den Roman Hugos, ich verurteile den Übersetzer - deswegen meine schlechte Beurteilung!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen One of the Best, 9. Juni 2010
Von 
Susann Albrecht (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Nach "Les Misérables" wird alles andere bedeutungslos!

Weil man die Grausamkeiten, von denen Hugo erzählt, kaum ertragen kann. Weil man an dem Buch vor Schmerz und Tränen fast erstickt. Und weil man andererseits glückliche Momente findet, die ganz schlicht und einfach sein können. Weil man immer wieder etwas Hoffnung spürt. Weil man sich wünscht, es gäbe jemanden wie Jean Valjean.

Ja, es gibt die häufig angesprochenen Längen. Und ja, teilweise wird Hugo unglaublich pathetisch. Und es stimmt auch, dass man sich an mancher Stelle fragt, wo der Bezug zur eigentlichen Geschichte/Erzählung liegt. Aber das alles ist unwichtig. Ich kenne nur wenige Bücher, dessen Charaktere mich so stark beeindruckt - und vielleicht meinen Blick auf die Welt ein bisschen verändert haben. Hier werden menschliche Abgründe offen gelegt - und zugleich das Gegenteil: die Fähigkeit zum Guten, zur Ehrlichkeit, zur Selbstlosigkeit und Gewissenhaftigkeit.

Ich verzichte an der Stelle darauf, den Inhalt zu skizzieren - das haben die Rezensenten vor mir schon ausreichend getan. Zu sagen bleibt nur, dass "Les Misérables" ein Buch ist, das jeder gelesen haben sollte. Vielleicht würde das die Menschen etwas nachdenklicher/bedachter machen und die Welt ein bisschen besser. (Verzeiht meinen Pathos - zu viel Hugo gelesen ;-) )
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Wunderwerk in Prosa, 26. Mai 2010
Von 
U. Knuth "Prosafreund" (Meyenburg, Brandenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Elenden. Les Miserables. (Broschiert)
Nun ja ich glaube dies ist ein gewaltiges Wunderwerk in Prosa. Es ist über
jede Beschreibung und Kritik erhaben. Mir sind eigentlich nur noch vier große
Romane auf dieser Erde geläufig , die es in diesen Olymp geschafft haben:
Proust"Auf der Suche nach der verlorenen Zeit"; Durrell"Alexandria Quartett";
Tolstoi"Krieg und Frieden" /"Anna Karenina"; sowie Dostojewski"Alle fünf Elefanten!".

Die Charaktere Hugos in den "Elenden" rühren immer wieder zutiefst an, die
Ausflüge in die Geschichte sind interessant und seine Einlassungen über
einen möglichen Sozialismus (Erstausgabe 1862) zeigen schon fast seherische Züge.

Der Roman ist über 1600 Seiten lang. Alle gekürzten Ausgaben sind eigentlich
nicht zu verantworten. Leser da musst Du durch und am Ende des Buches wirst
Du Dir wünschen es wäre doppelt so dick!
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gekürzter Brei, 1. Juni 2010
Dieses Buch ist eine gekürzte Fassung, die so übersetzt wurde, dass sie "leichter" zu lesen ist.
Literarisch eine große Sünde. Das Originalwerk ist weitaus länger, umfassender und komplexer.

Das ist in etwa so, als wenn man statt einer dreistöckigen Hochzeitstorte einen Fertigmuffin präsentiert.
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Die Elenden: Roman
Die Elenden: Roman von Victor Hugo (Gebundene Ausgabe - 1. September 1968)
EUR 29,90
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