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5.0 von 5 Sternen Mit einem Wort: Exquisit!
Ein Essay, verfasst vor etwa 75 Jahren, ein kleines Meisterwerk. Wann haben wir Europäer das letzte mal die Holzmaserung einer Klobrille betrachtet? Wann sind wir das letzte mal der Sinnlichkeit und Bedeutung der Farben Schwarz und Gold erlegen? Betrachten wir die Dinge um uns herum überhaupt noch sinnlich? Sind wir noch in der Lage, diesen Begriff mit unseren...
Veröffentlicht am 22. Februar 2007 von Nils Hagenbeck

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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ... und man stelle sich nur mal vor, die Misosuppe aus einer Porzellanschale zu trinken...
Jun'ichiro Tanizakis "Lob des Schattens" ist eine Art Sammlung kurzer Essays ueber die Gestaltung und Ausgestaltung von Raeumen. Jeder einzelne Essay fokussiert dabei einen bestimmten Aspekt, der bei Raumgestaltung im allgemeinen eine Rolle spielt, sei es Licht und Schatten, Farbe, Materialien, Architektur, Stoffe, bis hin zu Schminke, Bekleidung, Essen und vieles mehr...
Veröffentlicht am 9. Dezember 2012 von Dr. Robert R.


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44 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit einem Wort: Exquisit!, 22. Februar 2007
Ein Essay, verfasst vor etwa 75 Jahren, ein kleines Meisterwerk. Wann haben wir Europäer das letzte mal die Holzmaserung einer Klobrille betrachtet? Wann sind wir das letzte mal der Sinnlichkeit und Bedeutung der Farben Schwarz und Gold erlegen? Betrachten wir die Dinge um uns herum überhaupt noch sinnlich? Sind wir noch in der Lage, diesen Begriff mit unseren Sinnen in Einklang zu bringen, ohne dabei gleich an Sex zu denken? Was ist Wahrnehmung im Alltag, wie bewusst ist sie uns im Augenblick der Betrachtung?

Tanizaki ist der Poet und Beobachter der alltäglichen Dinge - nicht verpackt in eine hippe Trendsprache, oder in den Chargon hölzerner Gegenwartsprosa. Hier spricht ein Ästhet zu seinen Lesern, ein kleiner Wunderheiler. Denn er macht uns wieder sehend.

Man kann für dieses Buch nur dankbar sein. Und man sollte danach den westlichen Ästheten-Hype einmal nüchtern daneben halten. Das tut man dann auch mit einer gehörigen Portion Sarkasmus. Der kommt sozusagen gratis dabei raus.

Fazit: Verbeugung, tief.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ... und man stelle sich nur mal vor, die Misosuppe aus einer Porzellanschale zu trinken..., 9. Dezember 2012
Jun'ichiro Tanizakis "Lob des Schattens" ist eine Art Sammlung kurzer Essays ueber die Gestaltung und Ausgestaltung von Raeumen. Jeder einzelne Essay fokussiert dabei einen bestimmten Aspekt, der bei Raumgestaltung im allgemeinen eine Rolle spielt, sei es Licht und Schatten, Farbe, Materialien, Architektur, Stoffe, bis hin zu Schminke, Bekleidung, Essen und vieles mehr. Dabei kommen zwei unterschiedliche Momente zur Geltung: zum einen die Groesse und Bedeutung Tanizakis als japanischer Schriftsteller, und zum anderen die in der Essaysammlung entwickelte spezifische japanische Aesthetik.

Die ungeheure Akribie und Liebe zum Detail, die Sensibilitaet beim Beobachten und das Aufspueren von kleinsten Eigenheiten der Dinge entwickelt eine sehr dichte Atmosphaere, die den Leser in eine japanische Welt eintauchen laesst, die uns sicher etwas fremdlich (dem Japankenner jedoch eher vertraut), dennoch - oder vielleicht deshalb - faszinierend erscheint. Dieses schriftstellerische Geschick begruendet wohl zu recht den Ruf Tanizakis als einen der bedeutensten Vertreter des japanischen Naturalismus.

Befremdend wird es dann, wenn wir uns auf die Ebene des Gesagten begeben. Hier werden letztlich die geschilderten Einzelaspekte zu einem Gesamtbild verdichtet, das einen dahinterstehenden Masterplan suggeriert, in dem jedes einzelne Detail des japanischen Alltags als Mosaiksteinchen und Funktion in einem grossen Ganzen identifiziert und verortet wird. Nichts ist dabei dem Zufall ueberlassen, oder gar dysfunktional, oder auch nur suboptimal. Alles ist so wie es ist, weil es genau so sein muss und nicht anders sein kann, und es ist dabei perfekt und schoen und nicht verbesserungsfaehig; an verbesserungsbeduerftig ist keinesfalls zu denken. Damit wird das so komponierte Ganze zu einer vollkommenen Ordnung in Perfektion ueberhoeht, und wir sind angekommen in der hoechst moeglichen menschlichen Daseinsform, im Olym der Zivilisationen - in der japanischen Kultur!

Die Misosuppe hat ihre Farbe genau deswegen, weil sie in schwarzlackierten Holzschalen serviert wird, die nicht nur perfekt fuer die richtige Temperatur sind, sondern auch in dem spaerlichen Licht, das durch die ganz spezielle Anordnung der Gaerten und Baeume, durch papierbeschichtete Tueren, in das Innere des Hauses dringt, einen matten Schimmer erzeugt, der in der Reflexion mit den goldbeschichteten Holzvertaefelungen der wenigen Moebel, die Geheimnisse des Universums zu erahnen einlaedt. Wenn sie dann auch noch geschluerft wird von im Halbdunkel hockenden Frauen in Kimono, mit schwarz gefaerbten Zaehnen, dann ist die Hoechststufe der Vollkommenheit erreicht. Aus diesem Grund sind elektisches Licht abzulehnen, genauso wie Porzellan, oder Glas, oder weisse Zaehne etc.... kurz: deshalb ist alles abzulehnen, was aus dem Westen kommt (bzw. nicht japanisch ist), da es damit nicht Teil des perfekten Ganzen ist (nicht sein kann), ein Fremdkoerper, ein Eindringling, und damit prinzipiell der japanischen Kultur, die, wie wir gesehen haben die Hoechstform der menschlichen Existenz darstellt, diametral entgegen steht... und man stelle sich nur mal vor, die Misosuppe aus einer Porzellanschale zu trinken...

Zwar ist diese Konstruktion einer japanischen Aesthetik schon fast 80 Jahre alt, dennoch, und das ist dann wieder ein Faszinosum, ist dieser Zwiespalt auch im Japan von heute noch spuerbar: der staendige Kampf um die Integritaet der japanischen Kultur, bei gleichzeitiger hoher Innovationskraft der Gesellschaft, die nicht zuletzt aufgrund starker Einfluesse und auch Inspiration aus dem Westen entstanden ist. Fuer Kenner Japans und der Speziifika der japanischen Kultur ein Lesevergnuegen im Nachgang.

Das Buechlein bekommt deshalb eine Leseempfehlung nur unter diesem Caveat, denn etwas weniger positiv gewendet kann man, je nach Laune des Lesers, durchaus national-chauvinistische und auch nationalistische Elemente raus (oder rein-)lesen - typisch fuer die damalige Zeit und Schriftstellergeneration in Japan. Die sehr begeisterten Rezensenten seien an dieser Stelle gefragt, ob diese Essaysammlung auch die teilweise ueberschwaenglichen Bewertungen und Hoechstnoten bekaeme, wuerde da ein deutscher Autor die deutsche Kultur so preisen? Also alles in allem ein kultur-historisch und schriftstellerisch interessanter Beitrag, aber das ist es dann auch. Diese gedanklich-emotionale Verwirrung beim Lesen, bei gleichzeitiger intellektueller Attraktivitaet ist dann 3 Sterne wert.
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35 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr schön geschriebenes Buch der kleinen Dinge, 10. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Lob des Schattens (Gebundene Ausgabe)
Junichiro Tanizaki vermittelt das Gefühl der japanischen Ästhetik so klar mit einer Ernsthaftigkeit, aber auch humorvoll vom kleinsten Detail bis ins Ganze, er lässt einen die kleinen Dinge des Alltags neu empfinden und zeigt eine ganz andere Sinnlichkeit,die der westlichen Welt vollkommen fremd ist. Ein unglaublich schönes und wahres Buch.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lob der konkreten Anschauung, 13. März 2005
Dieses Buch bekam ich zu einem Zeitpunkt geschenkt, als ich gerade mal wieder einen Film des großen japanischen Regisseurs OZU angeschaut hatte. Einen Film, der von seinen kargen und sehr klar und streng aufgebauten Bildern lebt.
Meine Neugierde war einmal mehr geweckt, und ich widmete mich der Lektüre des "Lob des Schattens". Und hier erwartete mich schon auf den ersten Seiten eine Überraschung: Der im Jahr 1933 veröffentlichte Essay beginnt mit der Darstellung der Probleme, die sich bei der Einrichtung einer Wohnung im japanischen Stil ergeben, wenn man auf die Segnungen der Elektrizität nicht verzichten möchte. Da ist die Rede von Steckdosen und Kabeln, die es zu kaschieren gilt.

Was für ein aktuelles Thema, denke ich, sind doch die Kabel im Laufe der Zeit nicht gerade weniger geworden, bedenkt man wieviele allein für den Betrieb eines PCs erforderlich sind. Aber ein Thema, das ich eher in einer Zeitschrift wie "Schöner Wohnen" als in einem hochgelobten Abriß der japanischen Ästhetik erwartet hätte.
Den Entwurf einer Ästhetik hatte ich mir auch viel schwieriger zu lesen vorgestellt. Ich hatte erwartet, daß in jedem Fall mein Fremdwörterlexikon zum Einsatz kommen würde. Daß von der Wirkung von Farben, Formen, Schriften etc. und deren kulturgeschichtlicher Entwicklung die Rede sein würde. Statt dessen bleibt der Essay konkret und reiht weitere Beispiele aneinander, an denen Unterschiede westlicher und östlicher Kultur deutlich werden und scheut dabei auch nicht so delikate und profane Gegenstände wie die unterschiedliche Einrichtung von Toiletten. Wie viele kleine Perlen zu einer Kette, so fügen sich die vielen konkreten Beispiele zu einer umfassenden Idee dessen, was für Japaner Schönheit bedeutet.
Und ganz nebenbei wird man als Leser auch noch mit einem eklatanten Unterschied westlicher und östlicher Denkweise konfrontiert; erst neulich las ich darüber in einem Interview in einer Fachzeitschrift für Gestaltung: Asiaten denken eher konkret, wohingegen westlich geprägte Menschen zur Abstraktion neigen.
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4.0 von 5 Sternen Stellenweise etwas überzogen..., 28. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Lob des Schattens (Gebundene Ausgabe)
Der Autor hat, meiner Meinung nach, einen Hang dazu einige Dinge etwas zu romantisch zu betrachten. Auch die später im Buch angeführte Theorie wie es zum amerikanischen Bürgerkrieg gekommen sein könnte ist durchaus fragwürdig. Alles in allem bietet das Buch jedoch einen interessanten Einblick wie es zu Wahrnehmungsunterschieden in Japan gegenüber dem Westen gekommen sein könnte und wie daraus andere Produkte hervorgegangen sind. Nicht nur für Japanologen und Liebhaber interessant.

Wer noch mehr Interesse an dem Thema hat dem empfehle ich übrigens "Wabi-Sabi für Künstler, Architekten und Designer" welches wiederrum nicht nur für Architekten, Künstler und Designer interessant ist ;)
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5.0 von 5 Sternen Die Schönheit des Schattens, 9. Juli 2012
Japankenner wird das Buch sicher ansprechen. Es ist eine Auseinandersetzung mit dem Westen. Seine Gedanken sind interessant und einfach nachzuvollziehen.
Allerdings sollte man im Hinterkopf sich fragen ,ob Tanizaki manchmal nicht allzu sehr dazu neigt manche Dinge in hell-dunkel zu unterteilen.

Tanizaki zeigt, wie der Schatten in der japanischen Ästhetik aufgenommen wird und welchen Einfluss er auf die Materialität hat.
Er beschreibt auch wie tief die Wurzeln der jap. Ästhetik in der Natur liegen und kritisiert damit die westliche Assoziation
zur Ästhetik.
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29 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 16. Februar 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Drei Sterne mögen bitter sein. Dies ist die Wertung eines Abendländers, dem das Verständnis der japanischen Seele weit entfernt ist. Es sind viele Ansichten japanischer Philosophie - vor allem des Zen-Buddhismus - die Faszination auf mich ausüben. Und die japanischen Haikus (Gedichte mit 17 Silben) stehen mir näher denn die abendländische Dichtung. Die Beziehung der Japaner zur Stille, zur Reduktion und die Liebe zur Natur sprechen mich an.
Einiges davon ist in diesem Buch zu finden. Anderseits scheint in dem Buch neben einem handfesten Komplex auch ausgeprägter Chauvinismus und ein sehr streng patriarchalisches System durch zu scheinen, mit dem ich mich nicht anfreunden kann. Diese Wertung eines Europäers des 21. Jahrhunderts, mag dem Unverständnis der japanischen Kultur der 30er Jahre entspringen. Aber das ist nun einmal die einzige Position, von der aus ich urteilen kann.
Lobenswert an diesem Buch hervor zu heben ist für einen typophilen Menschen wie mich vor allem die typografische Umsetzung. Was würde ich mir wünschen, dass alle Bücher in solcher Qualität gestaltet würden. Dann würden Bücherregale Wohnzimmer weniger verschandeln.
Unterm Strich kann ich also nur sagen: Wo viel Licht ist auch viel Schatten.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, 7. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lob des Schattens: Entwurf einer japanischen Ästhetik (Gebundene Ausgabe)
Der Untertitel ist etwas irreführend, denn nach ihm erwartet man so etwas wie eine theoretische Abhandlung über japanische Ästhetik.

Was man aber geboten bekommt, sind meisterhafte erzählerische Essays, die uns einen sehr typisch japanischen Blick auf verschiedene Arten von Schönheit zeigen, wie sie eigentlich nur die japanische (Zen-, Wabi-Sabi-)Kultur hervorbringen konnte.

Ein wunderbares Meisterwerk.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen exzellenter Einblick in die japanische Ästhetik, 29. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lob des Schattens: Entwurf einer japanischen Ästhetik (Gebundene Ausgabe)
In einigen Rezensionen wird in diesen wunderbaren Werk ein Chauvinismus vermutet, dem ist mitnichten so! Bei kritischen und genauen lesen gewann ich einen äußerst positiven Eindruck von diesen Werk. Es wurde mit ein wenig Selbstironie und viel Liebe zu den alltäglichen Dingen, ein schönes Essay über japanische Ästhetik erschaffen, das zum Träumen einlädt. Das westliche Idealbild der Ästhetik wird im Kontrast zum japanischen Ästhetik-Empfinden gestellt, ohne dabei das andere ab-oder aufzuwerten. Wo hier Nationalismus "versteckt" sein sollte, weiß nur der liebe Gott.

Der Kern in diesem Buch, wie schon der Titel vermuten lässt, ist der ästhetische Gewinn durch die Einwirkung des Schattens. Wandnischen,Lackwaren,Kalligrafien usw. entfalten erst in der schleierhaften und mystischen Dunkelheit ihre wahre Schönheit. Ein japanischer Raum bedarf keinen Schmuck oder andere pompöse Ausschmückungen, seine Stärke liegt im Spiel mit den Schatten, die für den Betrachtenden einen zeitlosen Ort voller Muse kreieren. Wenn man die kargen japanischen Räume und ihre besondere Anziehung verstehen will, wird man um dieses Buch nicht vorbei kommen.

Mit alltagsnahen Dingen wird ein leicht verständliches bis hin zum poetischen grenzendes Meisterwerk erschaffen.
Die Übersetzung ins Deutsche ist sehr gelungen, und der Schreibstil ist äußerst flüssig. Der Schreibstil vermittelt automatisch von Anfang an ein sympathisches Bild des Autors und der Materie.
Für japanische Wörter, besondere Orte und Wissenswertes ist auf den letzten Seiten eine informative Aufklärung gegeben.

Fazit. Klare Kaufempfehlung!!!
Wer Interesse an der japanischen Kultur hat, wird an diesen Werk seine Freude haben, und es mit Gier verschlingen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fremde Ästhetik, 26. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lob des Schattens (Gebundene Ausgabe)
Ein schön zu lesender, weil sensibel und sehr sinnlich geschriebener Essay über eine ganz andere Sichtweise auf das, was ästhetisch orientierten Menschen Genuss verschaffen kann. Hier kann man erfahren, wie das, was in Westlicher Kultur eher übersehen oder gar missachtet wird, mindestens ebenso großen ästhetischen Genuss verschaffen kann, wie das von uns üblicherweise Geschätzte.
Ein bereichernder Einblick in fremde Empfindung, allerdings für meinen Geschmack etwas zu deatailverliebt und schwärmerisch geschrieben. Vielleicht liegt es an der Entstehungszeit, vielleicht hat der Autor sich auch an seinen eigenen Ausführungen berauscht.
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Lob des Schattens: Entwurf einer japanischen Ästhetik
Lob des Schattens: Entwurf einer japanischen Ästhetik von Jun'ichiro Tanizaki (Gebundene Ausgabe - 27. September 2010)
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