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Kundenrezensionen

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am 22. März 2015
Man nehme:
– ein märchenhaftes Landhaus
– eine naive, junge Gouvernante
– zwei engelsgleiche Kinder, die dem Paradies entstiegen scheinen
Und was kommt dabei heraus?
→ Die schaurigste und verstörendste Novelle, die ich bis jetzt gelesen habe.

In dieser Geschichte ist man Teil einer noblen Abgendgesellschaft, die sich zur Unterhaltung am Kamin die Erzählung einer anfangs naiven und unsicheren 20-jährigen Gouvernante anhören, die von einem Londoner Gentleman in sein Landhaus Bly entsendet wird, um dort seine engelsgleichen Schützlinge Miles und Flora zu erziehen. Doch das behütete und ruhige Leben der jungen Frau gerät aus den Fugen, als sie feststellen muss, dass sich auf Bly Teuflisches abspielt und sie zusehen muss, wie sie ihre anvertrauten Kinder noch vor dem Bösen retten kann…

„Die Drehung der Schraube“ ist eines der wenigen Bücher, das mich schon im ersten Satz fesseln und in die Geschichte tragen konnte. Ich wünschte wirklich, es gäbe mehr solcher originellen Erzählungen, die tatsächlich einen so individuellen und neuartigen Charakter aufweisen wie diese. Es scheint, als spiele sie mit dem Leser ein kleines Psychospiel, lässt ihn an seinem Verstand zweifeln und händeringend nach Antworten suchen und belohnt ihn letztendlich noch nicht einmal, sondern lässt ihn mit seinen Gefühlen und Fragen einsam zurück. Insgeheim (oder auch nicht ganz so geheim) bewundere ich Henry James dafür, dass er keine großartigen Gruseleffekte, puren Horror oder Ekel benötigt, um einem das Fürchten zu lehren.

Von daher ist für mich „Die Drehung der Schraube“ eine klare Leseempfehlung an alle noch nicht gänzlich abgebrühten Horrorfans da draußen.
(Vielleicht nicht im Dämmerlicht lesen, sondern das Licht einschalten beim Schmökern ;))
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Dieses Buch ist gruselig. Aber warum eigentlich? Eigentlich passiert gar nichts, oder? Es gibt Andeutungen, Vermutungen, Ahnungen. Aber nichts Konkretes. Es ist keine Gespenstergeschichte, keine Horrorgeschichte. Aber irgendwie wird die Ordnung der Dinge gestört.
Die Handlung ist einerseits ganz klar und einfach, andererseits aber auch verschleiert.
Eine Erzieherin tritt ihre erste Stelle an. Die beiden Kinder kommen ihr wie Engel vor. Aber warum wurde der Junge der Schule verwiesen? Ist das kleine Mädchen wirklich so lieb und unschuldig?
Der Erzieherin erscheinen die Geister einer Frau und eines Mannes. Wollen sie den Kindern schaden? Warum will der Onkel der verwaisten Kinder, der sie aufgenommen hat, nichts von ihnen hören?
Auch das Ende lässt viele Fragen offen. Wie verlässlich ist eigentlich die Erzählung der Erzieherin?
Henry James hat eine äußerst raffinierte Geschichte geschrieben, die einen ganz besonderen Sog entwickelt und lange nachwirkt. Ich konnte sie jedenfalls nicht aus der Hand legen.
'Die Drehung der Schraube' ist eine ganz besondere Geschichte, die man immer wieder lesen kann.
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am 24. November 2010
Niveauvoller Grusel der Meisterklasse.
Was für ein schönes kleines Buch.
Das können Sie wirklich überall lesen. Von der Größe her. Aber nicht vom Inhalt.
Sätze die so verschachtelt sind, das sie einen, wenn man jemanden nach dem Weg fragen würde, eher wie ein Taxifahrer in einer fremdländischen Metropole, scheinbar noch einige Male am eigentlichen Ziel vorbeifahren lassen.
Außergewöhnlich edel formuliert. In dieser Form hat der Autor eine einzigartige Atmosphäre erschaffen. Man merkt deutlich, dass man sich hier in einem anderen Jahrhundert befindet. Zuerst. Doch dann verschwimmen die Grenzen und eine Geschichte tritt zu Tage, die bis ins Knochenmark hinein fesselt, die Organe einschnürt und einem Angst macht. Wirkliche Angst!

Das ist ein Buch für den gebildeten und regelmäßigen Leser.

Allergruseligstes Lesevergnügen

R.S.
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am 25. November 2014
Dem sehr speziellen Lesestoff wird die gute deutschen Übersetzung gerecht. Ich habe selbst versucht, das Original auf Englisch zu lesen, habe es aber nach etwa 50 Seiten aufgegeben, der Text ist schwierig und stilistisch kompliziert. Die Geschichte von den Wiedergängern in unheimlicher, sich verdüsternder Atmosphäre entwickelt einen Sog, und man ist besorgt über die Haupt-Leidensfiguren (Gouvernante, Miles). Die Oper von B. Britten ist in ihrer Art ein Meisterwerk und eröffnet noch weitere Perspektiven auf die unheimliche und psychopathologisch merkwürdige Geschichte.
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am 27. September 2015
Eine junge und naive Erzieherin nimmt eine Anstellung in einem märchenhaften Landhaus an. Die pflegeleichten Kinder gleichen Engeln, ihre Aufgaben lassen sich gut bewältigen und Unterstützung wird ihr von der Haushälterin Mr. Grose zugesagt.

Wenn diese Stelle nur nicht zum Fürchten wäre! Denn plötzlich sieht sich die Gouvernante mit gespenstischen Erscheinungen konfrontiert, die sie vor Angst in den Wahnsinn treiben. Und was haben die Kinder damit zutun?

Diese Novelle ist von Beginn an ein wahrer Gruselklassiker! Zuerst befindet man sich als Leser in feiner Gesellschaft, die sich abends gegenseitig schaurige Geschichten erzählt. Da lässt es sich ein Herr nicht nehmen, von zwei engelsgleichen Kindern und ihrer Gouvernante zu berichten.

Die Gouvernante ist äußerst unerfahren und nimmt glückselig die Stelle in dem Landhaus an. Ihr Herr möchte mit Belangen um die Kinder nicht behelligt werden und so stellt sie sich zaghaft und trotzdem überwältigt der verantwortungsvollen Position.

Trotz der vorzüglichen Manieren der Kinder und dem harmonischen Ablauf der einzelnen Tage, bekommt es die Erzieherin mit der Angst zutun, als der ihr anvertraute Junge Miles einen Schulverweis bekommt und sie sich fragt, woran die letzte Gouvernante eigentlich gestorben ist.

Und obwohl eigentlich kaum etwas geschieht, dreht Henry James die Spannungschraube bis zum Bersten an. Von Beginn an war ich von der gruseligen Atmosphäre gefangen, seitenweise hielt ich den Atem an und habe mich nicht nur gegruselt sondern gefürchtet, weil teilweise die Fantasie mit mir durchgegangen ist.

Denn hier komme ich zum Kern dieser Erzählung. Der Autor überlässt den Leser seiner eigenen Vorstellungskraft und erschafft damit Nervenkitzel, der einen beim kleinsten Laut vor Schreck zusammenzucken lässt.

Als natürliche Folge lässt die Handlung sehr viel Interpretationsspielraum, der im Nachhinein noch für interessante Diskussionen sorgt und die Geschichte aus mehreren Perspektiven betrachten lässt.

Zwar war ich vom Ende leider etwas enttäuscht, allerdings kann ich diese nervenaufreibende Schauerlektüre auf Klassikerniveau uneingeschränkt jeden empfehlen, der einmal hochgeschraubte Gruselspannung am eigenen Leib erfahren will.

© NiWa
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am 15. September 2015
Autor: Henry James (* 15. April 1843 in New York; † 28. Februar 1916 in Chelsea, Großbritannien) war ein amerikanischer Schriftsteller. Er war der jüngere Bruder des Philosophen William James.
In James’ vielschichtigem Werk spielt der Antagonismus zwischen der „Alten Welt“ Europa mit seiner langen kulturellen Tradition und der Naivität der „Neuen Welt“ Amerika eine wichtige, vielleicht sogar die zentrale Rolle. Ein weiteres Charakteristikum seines Schaffens sind die psychologisch vielschichtigen und sorgfältig gezeichneten Frauenfiguren.
Die äußerst detailreiche Schilderung des Innenlebens seiner Figuren lässt James als modernen Schriftsteller erscheinen. Er gilt als Meister der indirekten Charakterisierung und wurde unter anderem ein Vorbild für den Bewusstseinsstrom-Stil. (Wikipedia)

Typisch für eine Gothic Novelle beginnt "Die Drehung der Schraube" damit, dass die Geschichte von jemandem erzählt wird, der diese von der betroffenen Person selbst erzählt bekommen hat. Dies soll den Effekt haben die Geschichte, aufgrund der Authentizität, gruseliger erscheinen zu lassen.

Nachdem man sich an diese elendig langen und verschachtelten Sätze erstmal gewöhnt hat, eröffnet sich einem eine Geschichte die ohne Blut und Gewalt auskommt. Sie lebt von der düsteren Atmosphäre und der Spannung mit subtilen Gruselmomenten.
Das war es aber leider auch schon mit den positiven Aspekten, denn im Grunde kommt dabei so gar nichts raus. Keine, absolut keine der vielen Fragen wird beantwortet und das Ende ist so abrupt und lässt den Leser ratlos, unbefriedigt und mit noch mehr Fragezeichen zurück.

Die Protagonistin konnte mich auch nicht von sich überzeugen. Die ständige Lobhudelei an sich selber nervt, ihre Vermutungen, die sie als Tatsachen verpackt und auch noch irgendwelche Dinge hinzudichtet, um gegenüber der Haushälterin glaubwürdig zu erscheinen und diese somit gleichzeitig manipuliert, machen sie für mich unglaubwürdig und zu einem hysterischen Trutscherl, welches anscheinend dem Wahnsinn verfallen ist.

Fazit:
Kann man lesen - muss man aber nicht.
Weshalb dieses Werk so hochgelobt wird, erschließt sich mir nicht, denn da gibt es einige Gothic Novels, die um Längen besser sind.
Autor: Henry James
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am 9. Januar 2012
Ich habe das Buch geschenkt bekommen und wollte eigentlich Heiligabend "nur kurz reinlesen", doch daraus wurde nichts. Ich konnte das Buch kaum noch weglegen. Die Geschichte besticht durch eine stets vorhandene Spannung bei einer sich stets weiter zuspitzenden, unheimlichen Situation in einem abgelegenen Landhaus. Das Ende läßt Raum für verschiedene Interpretationen.
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am 11. Oktober 2013
Zwar sind Schreibstil und die Art und Weise des Herangehens an den Inhalt anfangs gewöhnungsbedürftig, dennoch wird es beim Lesen von Seite zu Seite spannender, da der Leser wissen will, was es mit allen Beteiligten wirklich auf sich hat...
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