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4.0 von 5 Sternen Sprühendes Erzählfeuer mit Widerhaken
Kapitän Pamphile ist großmäulig und egozentrisch. Benimm kann er nur, wenn's ihm nützt, aus den haarsträubendsten Situationen kehrt er stets ohne Blessuren zurück. Soweit, so unterhaltsam à la Münchausen bzw. Eulenspiegel. Der schelmische Plauderton setzt sich jedoch auch dann fort, wenn eine Kreatur, oft auf bizarre Weise, aus...
Vor 12 Monaten von Cat of Ulthar veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Satire pur
Man muss schon aufgeschlossen für Satiren sein, um dieses Buch gut zu finden.
Jeder Satz des Buches nimmt in irgendeiner Weise die damalige Gesellschaft aufs Korn. Ich konnte mit den satirischen Vergleichen nicht wirklich was anfangen und lustig fand ich diese auch nicht. Mich hat die Grausamkeit, besonders gegenüber der Tiere, regelrecht angewidert...
Vor 11 Monaten von Diana veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Satire pur, 18. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kapitän Pamphile: Roman (Gebundene Ausgabe)
Man muss schon aufgeschlossen für Satiren sein, um dieses Buch gut zu finden.
Jeder Satz des Buches nimmt in irgendeiner Weise die damalige Gesellschaft aufs Korn. Ich konnte mit den satirischen Vergleichen nicht wirklich was anfangen und lustig fand ich diese auch nicht. Mich hat die Grausamkeit, besonders gegenüber der Tiere, regelrecht angewidert.

Die ganze Tragweite des Buches ist mir erst nach dem Lesen des Schlusswortes bewusst geworden. Ich empfehle, das Schlussworte zu erst zu lesen. Dann kann man entsprechend an das Buch ran gehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sprühendes Erzählfeuer mit Widerhaken, 25. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Kapitän Pamphile: Roman (Gebundene Ausgabe)
Kapitän Pamphile ist großmäulig und egozentrisch. Benimm kann er nur, wenn's ihm nützt, aus den haarsträubendsten Situationen kehrt er stets ohne Blessuren zurück. Soweit, so unterhaltsam à la Münchausen bzw. Eulenspiegel. Der schelmische Plauderton setzt sich jedoch auch dann fort, wenn eine Kreatur, oft auf bizarre Weise, aus dem Leben scheidet, da ist schon ordentlich Zynismus dabei. Es ist wohl kaum anzunehmen, dass das Buch heute gut durch die Kritik gekommen wäre? Jedoch kann ich bei den vielen Grausamkeiten auch wieder die klassische Katharsis erkennen (kommt die Tragödie auch nicht ohne Opfer aus).

Aber was für ein unerhörtes Seemannsgarn! Mit rohen Geschichten wie hingeworfen fesselt Pamphile den Leser, immer weiter dreht er seine Piratenrunden auf See, entwickelt seinen Charakter immer derber. Die Geschichten machen unerhört gute Laune (teilweise gesellschaftlich unkorrekt - mehr dazu später) - ein Schwadronierer erster Güte.

Mir ist er jedenfalls ans Herz gewachsen - das schrullige Original spricht den Anarchisten in mir an.

Die Rahmenhandlung des Buches beschreibt eine Runde von Künstlern, Einer davon beginnt, sein Manuskript über Pamphile vorzulesen, also quasi das Buch im Buch. Pamphile nimmt jedoch immer mehr Raum ein und usurpiert das Buch schließlich ganz. Obwohl nur eine gewisse Namensähnlichkeit des Autors Dumas zum Freund des Malers besteht, denke ich, dass er sich bewusst in die Geschichte geschrieben hat. Erkennbar ist die starke Erzählfreude, das Über-die-Stränge-schlagen, ich spüre förmlich, wie Dumas sich beim Schreiben der Ausschweifungen beömmelt. Ein frühes Buch, an dem er seine belletristischen Fähigkeiten entwickelt hat.

Aber es steckt noch mehr dahinter. Die Diskriminierungen und Ausschweifungen werden zum Ende hin so verstärkt, dass sie konterkariert werden. An dieser Stelle kein Spoiler - aber darin finden sich Kolonialismuskritik, Seemannsgarn bei der Gründung eines Staates (Amerika?) sowie den Auswanderungswellen, bis hin zu ganz aktuellen Steuer-Debatten eines demokratischen Staates (konnte Dumas in der jungen Republik Frankreich ahnen: wenn eine Bank bzw. ein Land in Europa groß genug ist, darf sie/es nicht pleite gehen?) - ein Schelm, wer Solches denkt - Leseempfehlung!
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6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ben Kingsley alias Peter Matic ! Grossartig und gut betont !, 3. Mai 2007
Von 
H. Krause "Kunde" (Neustadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kapitän Pamphile (Audio CD)
Heute habe ich mir das Hörbuch Kapitän Pamphile gegönnt. Manche Geschichte muten an, als ob man sie schon einmal gehört hat, was auch sein kann, da das Buch im Jahr 1840 erschien. Nicht desto gehört diese Produktion - gesprochen von Peter Matic, der deutschen Stimme von Ben Kingsley ( Gandhi, Ben Kingsley in einer Episode der sechsten Staffel der Sopranos - köstlich ) - in jede gut sortierte Hörbuchsammlung. Gefeilte und gut komponierte Dialoge aus der Welt der Tiere, der abenteuerlichen Schifffahrt und die allgegenwärtigen Ironie, die auch auf heutige Situationen Anwendung finden kann. Die 500 Minuten auf 7 CDs sind ein Vergnügen, von dem ich nicht all zuviel verraten möchte.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Vergnügen, 28. Februar 2008
Von 
Daniel Fischer "dannyfischer2" (Detmold) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kapitän Pamphile: Roman (Gebundene Ausgabe)
Es macht wie immer Spaß, sich von Dumas unterhalten zu lassen. Groteske Geschichten werden einem so leicht "verkauft", daß man sich eigentlich nicht mehr wundert, wenn plötzlich wilde Bären sich in die Pariser Gesellschaft einführen. Jedoch die Stärke des Buches sind eindeutig die Geschichte des Kapitän Pamphile, ein mit allen Wassern gewaschener Kapitän zu See und eigentlich ein Pirat. Aber ein Gentleman durch und durch :-) Ein Stern Abzug, da man dem Buch schon anmerkt, daß es eigentlich eine Sammlung von Geschichten sind, die nur sehr lose verbunden sind.
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Kapitän Pamphile: Roman
Kapitän Pamphile: Roman von Alexandre Dumas (Gebundene Ausgabe - 16. März 2007)
EUR 19,90
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