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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumhaftes Afrika...., 1. Oktober 2007
Wer etwas über Afrika (hier Kenia) Anfang des 20. Jahrhunderts erfahren will, dem sei dieses Buch empfohlen. Das Land und die Landschaft werden sehr einfühlsam beschrieben. Ich habe schon lange nicht mehr so wundervolle Natur- und Tierbeschreibungen gelesen. In anderen Büchern sind solche Beschreibungen oft zu langatmig, aber hier findet Tania Blixen eine Sprache, die Lust macht auf mehr. Sie hat eine unheimlich Beobachtungsgabe, sowohl bei Menschen als auch bei Tieren und der Naturlandschaft. Außerdem beschreibt sie das Leben auf einer Kaffeeplantage Anfang des 20. Jahrhunderts. Man kann sich hier in eine andere vergangene Welt hineinlesen und nachempfinden, wie das Leben damals wohl war. Beim Lesen des Buches hat man das Gefühl, an den Geschehnissen teilzuhaben und richtige Bilder vor den Augen zu sehen. Es ist so, als wäre man selbst an den Orten des Geschehens gewesen. Da ich selbst noch nie in Afrika war ein sehr spannendes Buch. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Zudem handelt es sich bei der Ausgabe von Manesse um eine wirklich schöne Ausgabe in Leinen mit Schutzumschlag und Lesebändchen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solang wir streben, fehlen wir, 28. Mai 2006
Für diejenigen, die hinter Tania Blixens Klassiker die Geschichte aus Out of Africa" suchen, ist das Buch nicht unbedingt zu empfehlen. Der Bericht über ihre Erlebnisse als Aussteigerin auf einer Kaffeeplantage in Afrika geht mehr auf die Landschaft und die Eingeborenen, auf das Wetter und die Tierwelt in Afrika ein, als auf die weltbekannte Liebesgeschichte aus dem Film, die im Buch nicht beschrieben wird.

Ich habe das Buch gern gelesen, da mich neben den Ansichten dieser für damalige Verhältnisse sicherlich sehr emanzipierten Frau auch der schöne, bildhafte Stil dieser Schriftstellerin erfreut hat. Das Buch ist kurzweilig und regt doch zum Nachdenken an. Die Figuren, die in diesem Tagebuch auftauchen sind ebenfalls mit grosser Liebe zum Detail beschrieben, so dass man sie bald zu kennen glaubt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dunkel lockende Welt..., 27. Dezember 2010
Ich habe dieses Buch in meinen Jugendjahren gelesen - ja natürlich wegen dem Film "Jenseits von Afrika" :)
Schnell war natürlich klar, dass es hier um etwas ganz anderes geht - weit weit weg vom Film.
Und doch bewegte sie mich bereits damals, ihre Geschichte, ihre Erlebnisse, ihre Sicht der Dinge.
Heute mit erwachsenen Augen gewinne ich ganz andere Tiefen und Einsichten - ein wahrlich zeitloses Werk.
In einem überaus würdigen und passenden Gewand vom Manesse Verlag - schön dass es sowas heute noch gibt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zauberhaftes Afrika, 18. April 2009
Tanja Blixen entführt uns hinein in die Welt Afrikas und verzaubert uns. Man vergißt alles um sich herum und lebt mit diesem Buch wie in einem Film. Ich sehe und spüre, was da ganz wunderbar geschrieben steht, ja ich rieche förmlich diese fremde Land - ausgezeichnet übersetzt!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf der Farm, 8. September 2008
Es gibt Bücher, die gehen verschollen, bedürfen der Neuentdeckung. Der Run auf Tania Blixen nach dem Hollywoodstreifen Jenseits von Afrika war immens, fast so als würde der Kontinent neu entdeckt. Der erste Satz: "Ich hatte einmal eine Farm am Fuße der Ngongberge." ging um die Welt. Dabei handelte es sich nicht einmal um einen Afrika-Schmöker, der von der guten alten Zeit schwärmte. Detailreich schildert Tania Blixens autobiographisch Erzählung die Härte des Überlebenskampfes, eine kolonialisierte Welt, in der die weiße Oberschicht, es sich gut gehen läßt. Gleichzeitig jedoch ist es die Geschichte von einer Frau, die Mut besitzt, ohne die klassische Männerwelt auskommt, versucht sich durchzusetzen und erscheint gegen Ende trotz ihres Scheiterns und ihrer Rückkehr nach Europa wie eine Siegerin. Sie hat sich bewiesen, dass sie es kann, dass sie selbst in einer widern Welt die Stirn hebt. Nicht zuletzt ist es die Geschichte einer großen Liebe, die auf der Leinwand ausgeschlachtet und mit prächtigen Bildern ausgestattet wurde. Afrika, Tania Blixens Welt lebt jedoch vor allem von den inneren Bildern, der Sprache, die die Autorin längst wieder in Europa für ihr versunkenes Paradies gefunden hat.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Flucht nach Afrika, 6. November 2009
Von 
Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
17 Jahre lang hat die dänische Schriftstellerin und (angeheiratete) Baronin Karen Christence von Blixen-Finecke unter oft sehr widrigen Umständen ihre Kaffeeplantage in Kenia in der Nähe von Nairobi geführt, 1913-1931. Nach mehreren Missernten - die Plantage lag für die Kaffeesorte zu hoch, und für eine Umwandlung fehlte das Geld - musste sie schließlich verkaufen.

Der Schreibstil ist berauschend, und die Bilder gewaltig. Blixen beschreibt Land und Leute, Wildnis und Zivilisation, Weiße und Schwarze, Naturkatastrophen, Großwildjagd und vielerlei Begebenheiten auf der Farm. Ich lese naturgemäß recht schnell, aber dieses Buch habe ich Zeile für Zeile aufgesogen. Blixen war eine hochinteressante, gebildete Frau, die über viele Dinge des Lebens philosophiert hat.

Ein tiefer Drang nach Freiheit und Wildkeit durchzieht dieses Buch, was allerldings zu relativieren ist, betrachtet man etwa die feudalen Verhältnisse in der Kolonie und die Unterdrückung der Eingeborenen, die das halbe Jahr Zwangsarbeit für die Grundbesitzer leisten mussten. Blixen trauert einmal zwei Giraffen nach, die in einen deutschen Zoo sollen, schießt aber selbst laufend Großwild und zwingt wilde Bullen zu Arbeitsochsen. Ihr Untergang am Ende sind letztlich die Schulden, denn selbst im tiefen Afrika konnte die Aussteigerin der Schuldsklaverei nicht entkommen.

Erst im Nachwort wurden mir gewisse Dinge bewusst, denn Blixen hat Dinge ausgelassen und einiges geschönt. Ihr Mann, mit dem sie die Farm gegründet hat, wird praktisch nicht erwähnt, die Biografie beginnt erst nach der Scheidung 1920. Auch über ihre Syphilis-Erkrankung verliert sie kein Wort, obwohl das der Grund für ihre wiederholten Reisen nach Europa war. Die Liebesbeziehung zur dem Großwildjäger Denys Finch Hatton, durch die sie immerhin zwei Fehlgeburten hatte, ist auf eine Freundschaft reduziert. Und selbst die Brände, Schulden und Missernten werden erst zum Ende hin angesprochen. Das ganze Buch durchzieht eine Schwermut, die es sehr tiefsinnig machen, aber deren Ursachen sie selbst wenig aufdeckt.

Ich werde mir auch die Verfilmung nochmals zu Gemüte führen, die dem Buch sehr gerecht wird. Der Film ("Jenseits von Afrika") bringt viele Episoden auf eine Linie, die im Buch mit zeitlichen Sprüngen erzählt werden.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Idylle mit Kratzern, 1. Juni 2006
Es ist ein Buch, bei dem man träumt, im Afrika zu sein. Eindringlich, ein wenig verklärt und sich selbst auch verklärend, beschreibt Blixen in einem romantisierenden Stil ihr Leben auf einer Kaffeeplantage. Einmal angelesen, giert man nach der nächsten Seite. Doch der Zauber verblasst ein wenig.

Denn alles Schöne hat einen Haken. So vor allem das Verhältnis von Blixen zu den Schwarzen: Sie sind zwar Bestandteil von dem von ihr so bestaunten Land. Sie beschreibt deren Verhalten und Riten häufig auch recht neutral. Sie äußert auch viele Einsichten in die Einheit von Mensch und Natur, gemischt mit viel Wehklagen über die verlorene Nähe zur Natur.

Doch im Innersten ist sie überzeugte Kolonistin. So hinken die Schwarzen ihrer Ansicht nach den Europäern in ihrer Entwicklung um hunderte Jahre hinterher. Deshalb wundert es nicht, bei aller Verehrung für die beim Lesen verzaubernden Beschreibungen, dass ihr Übermenschentum irgendwann offenbarend und schockierend durchbricht. Vorher ahnte man es nur, weil es im Text nur mitschwang „.... Es erscheint einem merkwürdig, ja beschämend, dass ein Europäer in Afrika nicht die Macht hat, einen Afrikaner aus dem Dasein hinauszubefördern. Das Land gehört ihm (...) Wer ist verantwortlich für das, was in einem Hause geschieht? Der, dem es gehört ...“ Der Weiße, so könnte deshalb die von Blixen sicherlich nicht selbst gezogene Quintessenz lauten, labt sich zwar an der Schönheit der Natur und am natürlichen Menschsein. Noch ist die Empfänglichkeit für die Schönheit nicht verloren gegangen. Aber er begreift nicht die Bedingungen, die zu deren Bestehen notwendig sind.
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5.0 von 5 Sternen Bilder zum anfassen, 8. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Buch so malerisch und poetisch und die Worte und Bilder so dicht gewebt wie ein alter Gobelin. Nicht für jedermann geschaffen. Eine sehr schöne altmodische Übersetzung. Sehr zu empfehlen!
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5.0 von 5 Sternen Man taucht in die Weiten Afrikas ein ..., 27. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
einfach so, denn Tania Blixten ist ja bekanntlich eine hervorragende Erzählerin.
So bildhaft wie sie in diesem Buch schildert, habe ich es dennoch bisher nicht erlebt. Einfach toll.
Bei diesen Temperaturen in den Schatten setzen und träumen, man hört glatt die Löwen und Wildtiere in der Ferne....
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grundlage für den Film "Jenseits von Afrika", 6. Januar 2010
"Ich hatte eine Farm in Afrika...", mit diesem Satz fangen Buch und Film an. Ich liebe den Film, und ich liebe das Buch. Wer aber dieses Buch nur deshalb kauft, weil er hofft, eine schriftliche Kopie des Filmes zu bekommen, wird vielleicht entttäuscht sein.
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Afrika - dunkel lockende Welt
Afrika - dunkel lockende Welt von Tania Blixen (Ledereinband - 1. März 1986)
EUR 59,90
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