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43 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Packendes Buch trotz schwacher Authorin
Wer nicht im christlichen Glauben zu Hause ist, kann dieses Buch als Horror-Lektüre nutzen, denn es stehen einem beim Lesen tatsächlich die Haare zu Berge. Aber auch Katholiken können sich in diesem Buch darüber informieren, was sie zu glauben haben (vielen Katholiken dürfte die offizielle Lehre der katholischen Kirche zum Thema Besessenheit so...
Am 10. Januar 2003 veröffentlicht

versus
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zweischneidiges Schwert
Zuerst einmal die positiven Seiten:
Dieses Buch ist gut recherchiert, sehr ausführlich geschrieben und gibt einen guten Überblick über das Leben der Anneliese Michel und ihr schreckliches Ende. Viele Originalzitate und Mitschriften wie auch Kopien aus Tonbändern, Briefen und Gesprächsprotokollen erlauben trotz der versuchten Wissenschaft (ist...
Veröffentlicht am 5. April 2011 von M. Bartz


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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zweischneidiges Schwert, 5. April 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Anneliese Michel und ihre Dämonen: Der Fall Klingenberg in wissenschaftlicher Sicht (Taschenbuch)
Zuerst einmal die positiven Seiten:
Dieses Buch ist gut recherchiert, sehr ausführlich geschrieben und gibt einen guten Überblick über das Leben der Anneliese Michel und ihr schreckliches Ende. Viele Originalzitate und Mitschriften wie auch Kopien aus Tonbändern, Briefen und Gesprächsprotokollen erlauben trotz der versuchten Wissenschaft (ist wahrscheinlich die Frage wie man Wissenschaft definiert) ein recht erlebtes Erzählen und ein fast schon episches Lesen.

Jetzt die schlechte Seite:
Ist sich ein Leser nicht sicher in seinem Weltbild und seinem Glauben, dann ist er jetzt von der Besessenheit, von Dämonen und Satan überzeugt.
Frau Dr. Goodman bezieht eindeutig Stellung auf der spirituellen Seite und argumentiert zumeist mit hanebüchenden Argumenten gegen die Medizin und für die dämonische Besessenheit. Ihre Schlußfolgerung, dass Anneliese an Folge der Medizin und nicht an der Unterlassung derer gestorben ist grenzt an Verleumdung und sollte mit einem müden Lächeln quittiert werden. Wissenschaftliche Objektivität sieht anders aus.

Fazit:
Wer wissen will, was im Hause Michel vor sich ging und wie der Verlauf der Exorzismen war, gleichzeitig aber eine sein Weltbild beibehalten kann, dem sei dieses Buch empfohlen, da es wirklich sehr informativ ist.
Wer an Dämonen glauben will - hier ist eure Bibel.
Wer unentschlossen ist - Finger weg!
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Katastrophe, 27. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Anneliese Michel und ihre Dämonen: Der Fall Klingenberg in wissenschaftlicher Sicht (Taschenbuch)
Ich hatte es bis heute noch nie für nötig gehalten eine Rezension zu einem Artikel zu schreiben, aber nachdem ich dieses Buch endlich beendet hatte und dann auch noch einige Bewertungen hier gelesen hatte, dachte ich gerade ich platze. Ich hatte mich schon einige Wochen mit dem Thema AM auseinandergesetzt, wobei mir dieses Buch empfohlen und als neutraler Bericht der Ereigniss nahegelegt wurde. So und da geht es auch schon los.
Der Titel des Buches lautet Anneliese Michel und IHRE Dämonen, nicht irgendwelche, sondern IHRE. Als ich dann noch sah, das das Buch im Christiani Verlag erschien und auf der Rückseite für ein Buch um den großartigen Papst Pius 12. geworben wurde, ahnte ich schon schlimmes. Ich schlug das Buch zuerst hinten auf und entdeckte direkt weitere Werbung für Bücher über Exorzismen, Dämonische Besessenheit und Panikmache vor dem Teufel. Damit war klar okay so Neutral wird das Buch dann wohl nicht werden. Und war es auch nicht. Also für einen radikalen Katholiken mag das ja eine besondere Lektüre sein, aber ich bin fast ausgerastet bei der Sturheit und uneinsichtigkeit, die die Autorin in diesem Buch zeigt. Die Priester und Bischhöfe werden vom ersten Satz an als unfehlbare, weise und übermächtige Personen dargestellt. Es wird auf keiner Seite auch nur einmal in Frage gestellt was die da veranstaltet haben, sondern die AUtorin ist einzig und allein darauf bedacht Ihr Handeln zu rechtfertigen und sie auch nach dem Tode des Mädchens so darzustellen als hätten sie Anneliese ja retten können, wären da nur nicht diese bösen, bösen Ärzte gewesen. Dabei wiederspricht sie sich teilweise dann auch noch. Sie behauptet z.B. das bei der Untersuchung eines geistlichen durch 2 unterschiedliche Psychater verschieden Ergebnisse herausgekommen wären. Der eine meinte der Priester würde an Epilepsie leiden, der andere meinte es gäbe keine hinweise auf epilepsie, sondern der priester hätte spontane Hallozinationen.(Der hat behauptet er hätte in der Kirche einen Wind gespürt und Brandgeruch gerochen) Das beste daran ist das Urteil der Autorin die daraus schlussfolgert das der Priester bei so 2 unterschiedlichen Meinungen ja gesund seien müsste. Ich dachte ich les nicht richtig. Also entweder hat er Epilepsie oder Spontane Halus aber wie kann die Autorin denn daraus folgern das er gesund war. Überhaupt scheinen viele Informationen einfach an der Nase herbeigezogen worden zu sein. Es wird z.b. einmal beschrieben wie anneliese komische Fratzen in der Schule sah, das kam aus keinem tagebucheintrag oder sonst woher. Ich weiss nicht was das soll. Zwischendurch reden dann die dämonen aus anneliese, seltsamerweise mit annelieses akzent und den regional üblichen wörtern. Und als Kaiser Nero dann das Wort ,,net'' benutzt, da sollte auch dem letzten klar werden, das da doch irgendwas nicht koscher ist. Sehr fragwürdig fand ich auch eine Stelle in der der Priester Anneliese fragt,,Wer ist da?''(also an den Dämon gerichtet) Und weister ,,Ist da Kain?'' und anneliese dann sofort ,,ja Kain blabla'' Das wirkte so als ob der Priester Anneliese in den Mund legen würde was sie als nächstes sagen soll und den Eindruck hatte ich nicht nur einmal. Das beste kommt aber dann auf den letzten 100 Seiten. Dort wird einfach von der Autorin behauptet Anneliese Michel hätte noch nacheinem Jahr unverwest in Ihrem Grab gelegen, was bei einer Exhumierung geklärt werden sollte. Aber den Inhalt des Sarges bekamen nur wenige Leute zu Gesicht weil das ,,Spektakel'' durch die Polizei aufgelöst wurde. Und da fängt die AUtorin dann an wilde Lügen über irgendwelche Seher und Schamanen zu verbreiten, die irgendwelche visionen gehabjt hätte. Und die Priester und Anneliese seien ja einfach nur sehr feinfühlige Menschen gewesen usw. Also eine wissenschaftliche Arbeit ist das sowas von nicht. Achja es sind ein paar Fotos in dem Buch aber noch schlimmere aus der Zeit der Exorzismen kann man ja bei Google sehen. Eine Stelle in dem Buch sagt das Anneliese nie vor Fremden leuten diese Anfälle hatte. Das passierte alles in diesem erzkatholischen Milieu, was in dem Buch über alles gelobt wird. Da bekommt man echt das Kotzen. So ein müll und Zeitverschwendung.
Entschuldigung für die ganzen Rechtschreibfehler aber das musste jetzt einfach raus.
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43 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Packendes Buch trotz schwacher Authorin, 10. Januar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Anneliese Michel und ihre Dämonen: Der Fall Klingenberg in wissenschaftlicher Sicht (Taschenbuch)
Wer nicht im christlichen Glauben zu Hause ist, kann dieses Buch als Horror-Lektüre nutzen, denn es stehen einem beim Lesen tatsächlich die Haare zu Berge. Aber auch Katholiken können sich in diesem Buch darüber informieren, was sie zu glauben haben (vielen Katholiken dürfte die offizielle Lehre der katholischen Kirche zum Thema Besessenheit so ganz anders vorkommen, als es damals der Pfarrer im Pfadfinderlager es hätte erahnen lassen). Für den Einstieg zum Themenkomplex "Daemonologie" ist das Buch uneingeschränkt zu empfehlen trotz der Authorin Frau Prof. Dr. Goodman!
Was Goodman uns hier als Wissenschaft anbietet hat soviel mit Wissenschaft zu tun wie Jesus Christus mit Disneyland. Völlig unsinnig behauptet sie zudem, dass Amerikaner dem Thema "Besessenheit" weniger voreingenommen gegenüberstehen wie Deutsche. Wenn es um Voreingenommenheit geht, dieses Buch ist es auf jeden Fall: Schon in der Einleitung heisst es: "...Anneliese wurde das Opfer einer teuflischen Besessenheit und starb mit 23 Jahren". Besonders peinlich ist zudem der Text auf dem Rückumschlag, wo Goodman als die Kapazität schlechthin gefeiert wird. Zitat: "Sie ist Nichtkatholikin, so dass ihr manches aus dem katholischen Geistesgut unbekannt bleiben musste." Geht es nicht noch ungeschickter?
Weiterhin ist es zumindest gewagt, mit dem Wissen welches sich Goodman als Übersetzerin medizinischer Texte erworben hat, medizinische Gutachten von damals zu bewerten. Nebenbei bemerkt: Goodman war in die Vorgänge von Klingenberg nicht im geringsten involviert.
A. Michel selbst gibt Prophezeiungen von sich, die direkt von der Mutter Gottes kommen sollen, sich aber nicht erfüllen ("Brandgericht"). Durchweg erleben wir in dem Buch einen Kampf zwischen Gut und Böse. Das am Ende das Böse siegt und A. Michel stirbt, wird kurzerhand uminterpretiert. So heisst es , dass A. Michel diese Lasten und Qualen auf sich nehmen musste, um Seelen zu retten. Hat das Loskaufopfer Christi nicht gereicht?
Goodman meint zu diesem Desaster: "Wenn es einen Rückfall gibt, besteht sicher irgend ein psychologischer oder gesellschaftlicher Grund dafür." Wer hätte das nur zu denken gewagt? Hier zeigt sich klar der Kurs von Goodman: Sie glaubt an Besessenheit und erklärt uns doch alles "wissenschaftlich". Die Art und Weise, wie Goodman uns die Besessenheit mit Hilfe von Tonbandaufzeichnungen wissenschaftlich beweisen will, ist nahezu albern.
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40 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ethnologische sichtweise, 8. März 2006
Von 
Nicola Uschkoreit (Leipzig, Sachsen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Anneliese Michel und ihre Dämonen: Der Fall Klingenberg in wissenschaftlicher Sicht (Taschenbuch)
anscheindend haben die vorherigen rezensenten nicht verstanden, worum es felicitas goodman ging. sie wollte nicht wissenschaftlich beweisen, dass anneliese michel von dämonen besessen war, sondern sie untersucht den fall aus ethnologischer sichtweise. frau goodman ist nämlich anthropologin, was die amerikanische entsprechung des deutschen ethnologen ist. und auf ihrem gebiet, nämlich der erforschung religiöser ausnahmezustände ist sie eine anerkannte wissenschaftlerin. frau goodman weiß aus feldforschungen, dass besessenheit in allen völkern dieser welt vorkommt. in brasilien gibt es sogar besessenheitsreligionen. die menschen geraten in trance und glauben eine gottheit nimmt von ihnen besitz. in trance zu geraten ist eine menschliche fähigkeit. es zweifelt ja beispielsweise auch niemand daran, dass es menschen gibt die hypnotisiert werden können. in unserer welt ist das in trance geraten natürlich nicht mehr so üblich wie in "indianischen" völkern. wichtig in dem fall anneliese michel ist es aber, dass ihre trance und die damit verbundene besessenheit von der religiösen gemeinschaft getragen beziehungsweise geglaubt wird. also entspricht es für anneliese und ihre freunde, eltern der wahrheit. für uns existieren die dämonen nicht für diese gruppe schon. für den glauben gibt es keine wissenschaftlichen beweise. und warum anneliese michel gestorben ist und durch den exorzismus nicht geheilt wurde,dass erklärt sie hypothetisch.da sie wissenschaftlerin ist bewertet sie ebenfalls nicht moralisch den katholischen volksglauben der anneliese michel.es ist natürlich erschreckend wie sehr das mädchen glaubt eine sünderin zu sein und sich ständig selbstkasteit. aber wie gesagt, dass buch soll ja nicht moralisieren und den katholischen volksglauben bewerten, sondern den fall analytisch darlegen. ich finde, dass ist frau goodman gelungen.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schund, 10. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Anneliese Michel und ihre Dämonen: Der Fall Klingenberg in wissenschaftlicher Sicht (Taschenbuch)
Dieses Buch ist eine Zumutung. Es hat in der Tat mit Wissenschaft nichts zu tun.Die Autorin gehört offenkundig zu gewissen sektiererischen Kreisen, die ihre "Botschaft" unter dem täuschenden Deckmantel der Wissenschaft unter die Leser bringen wollen. Eine ernst zu nehmende Auseinandersetzung mit dem tragischen Fall der Anneliese Michel findet in dem Buch nicht statt. Sparen Sie Ihr Geld.
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40 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mit Wissenschaft hat das nix zu tun!, 29. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Anneliese Michel und ihre Dämonen: Der Fall Klingenberg in wissenschaftlicher Sicht (Taschenbuch)
Ich habe von dem Fall mal im Fernsehen gehört und fand die Thematik eigentlich ganz spannend, obwohl ich mit Esotherik, Spiritismus uns so weiter absolut nix am Hut habe. Deshalb war ich gerade von dem Untertitel angetan, der versprach, daß der Fall aus wissenschaftlicher Sicht beurteilt werden würde. Von wissenschaftlicher Arbeitsweise ist hier jedoch wenig zu spüren: Bis auf die Darstellung des biographischen Vorfeldes (und auch das ist schon teilweise frei erfunden ...was die Autoren im Vorwort mit "Farbe in die Geschichte bringen" bezeichnet!!!) beruht die gesamte Abhandlung auf der Voreingenommenheit der Autorin. Frau Goodman will! an eine Besessenheit des Mädchens glauben, und darauf sind auch sämtliche Argumtentationsstränge zugeschnitten. Dabei verrät sie dem Leser beinahe mit jedem Satz, daß es sich bei Anneliese Michel um einen tragischen Fall von Nervenkrankheit bzw. Epilepsie handelte und um nichts, aber auch gar nichts sonst. Die Art und Weise, wie hier angeblich wissenschaftlich vorgegangen wird, ist haarsträubend und eine Beleidigung für jeden halbwegs objektiven Leser.
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11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen unsinn, 6. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Anneliese Michel und ihre Dämonen: Der Fall Klingenberg in wissenschaftlicher Sicht (Taschenbuch)
Jeder der mal in einer psychiatrischen Klinik war, weiss zu was Menschen mit einer Psychose fähig sind. Ich leide selber an Schizophrenie und weiss wovon ich spreche. Diese Exorzismen sind so was von naiv. Ich kann nicht glauben, dass es solch dumme Menschen gibt, die an den Satan im Menschen glauben. Bitte wacht auf!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exorzismus, 1. Januar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Anneliese Michel und ihre Dämonen: Der Fall Klingenberg in wissenschaftlicher Sicht (Taschenbuch)
Das Buch befasst sich mit einem beklemmenden und erschütternden Schicksal. Man liest es am besten in Etappen, denn es ist kein Groschenroman.
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9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ermahnung zur Ueberwindung des Glaubensrelativismus..., 12. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Anneliese Michel und ihre Dämonen: Der Fall Klingenberg in wissenschaftlicher Sicht (Taschenbuch)
Das Buch basiert auf dem im Fall Anneliese Michel für eine kritische Beurteilung zur Verfügung stehenden objektiven (Tonbandaufnahmen, Fotografien, naturwissenschaftlich fundierte medizinische Abklärungen, vergleichende Ethnologie) und subjektiven (psychologische Deutungen und christliche - speziell römisch-katholische - Bibelauslegung und Glaubenslehre, Zeugenaussagen) umfangreichen Informationsmaterial, was eine unvoreingenommene Beurteilung der sich präsentierenden Sachverhalte (Berücksichtigung sämtlicher potentiell möglichen alternativen Erklärungen) auf der Grundlage ganzheitlich-logischer Schlussfolgerungen durchaus ermöglicht. Zudem lässt sich das Material stichprobenweise im Internet auf Authentizität überprüfen (Fotos, Tonbandaufnahmen: Real Exorcism of Anneliese Michel). Eine wissenschaftliche Beurteilung hat auf einer logisch schlüssigen Interpretation des GANZEN zur Verfügung stehenden Informationsmaterials zu beruhen und darf letzteres nicht nur selektiv berücksichtigen. Zudem ist zu beachten, dass die Psychologie als im Gegensatz zu den Naturwissenschaften nicht exakte Geisteswissenschaft (philosophische Disziplin) lediglich subjektive Einschätzungen abzugeben vermag. Es ist unmöglich, aus subjektiver Information objektive zu generieren! Psychologische Erklärungsversuche im Sinne eines Aufbegehrens und Protests gegen ein als unterdrückend empfundenes konservativ-katholisches Umfeld, speziell Elternhaus, missachten die Tatsachen, dass Anneliese, wie Mitstudentinnen bezeugten, als sehr fromm galt ("Sie ist sehr religiös und lebt auch danach."),(freiwillig) Mitglied einer Rosenkranzgruppe war, Kirchen mit Holzbänken zum Hinknien bevorzugte und streng konservative Auffassungen in Bezug auf die Sittlichkeit sowie die Erteilung von Sakramenten (z.B. Eucharistie: Ablehnung von Laiendiensten) vertrat. Für eine (erzwungene) Scheinfrömmigkeit existieren keinerlei Beweise! Weiter belegen Tonbandaufnahmen eine unerklärlich stark entstellte, tiefe Stimme und die Verwendung für Anneliese völlig untypischer unflätiger Ausdrücke (üble Beschimpfungen), dies bei vernünftiger, jedoch oft mühseliger Sprechweise (Bewusstseinsstörung, Trancezustand?), wobei die dokumentierten Aussagen vielfach die mangelhafte Schriftgläubigkeit bei einem Teil des katholischen Klerus bzw. den Gläubigen, den Modernismus, den Relativismus und den Antitraditionalismus scharf kritisieren, dies stets aus der Perspektive des "Bösen" (erfreuliche kirchliche Zerfallserscheinungen). Es wird eindeutig zur Ueberwindung des Glaubensrelativismus (furchtbare Folgen schlechter Lebensweise - ewige Verdammnis; klare Warnungen: "Bei uns herrscht nie Ruhe, nie! Ich wurde verdammt, weil ich mein Amt so schlecht verwaltet hab'!") und zu echter Schriftgläubigkeit aufgerufen, dies unter Wahrung kirchlicher Traditionen, so wie dies Papst Benedikt XVI beständig fordert! Dabei fällt auf, dass die Aussagen KEINEN direkten Bezug zu Anneliese's eigenem Leben aufweisen. Merkwürdig ist auch, dass sich im Hirnstrombild (EEG) 1969 eine untypische niederfrequente Delta- und Theta-Aktivität (möglicher Hinweis auf Bewusstseinsstörungen, Hirnfunktionsstörung) unbekannter Ursache nachweisen liess, welche sich bei hinreichender Intensität in den von Anneliese beschriebenen Absenzen (Synkopen: Kurzer Bewusstseinsverlust) äussern kann. 1972 wurde sie ärzlicherseits interessanterweise als apoplektisch beurteilt (klinisches Bild einer Hirnschlagpatientin, jedoch ohne konkreten Befund). Die Ursache der im EEG dokumentierten möglichen Hirnfunktionsstörung, welche sich in Bewusstseinsschwankungen manifestieren kann, ist anhaltend nicht geklärt, repräsentierte jedoch möglicherweise die direkte oder indirekte (Fremdeinfluss: Dämonen) Ursache von Anneliese's Leiden. Völlig unerklärlich sind die von z.T. zahlreichen Zeugen beschriebenen Phänomene "verkrallte dicke Pfoten" (statt Hände), schwarze Augen (sonst blau: Pupillendilatation), verzerrtes Gesicht, Klopfen in Fussboden, Zimmerdecke und Schrank sowie der "Geruch der Hölle" (Fäkalien, Brand). Im Uebrigen existieren KEINE mehrfache z.T. gleichzeitig auftretende visuelle-akustische-olfaktorische (sehen, hören, riechen) Halluzinationen bei Schizophrenie. Ebenfalls absurd ist ist die Hypothese, dass das Antiepileptikum Tegretal eine arzneimittelinduzierte Psychose (Geisteskrankheit) ausgelöst habe, dies, weil Anneliese bereits VOR der Einnahme des erwähnten Präparates "teuflische Fratzen" wahrgenommen hat, jedoch ärztlicherseits NICHT als psychotisch eingestuft wurde. Bemerkenswert ist schliesslich, dass trotz Einnahme eines Antikonvulsivums anhaltend "Krampfanfälle" (Stuporepisoden: Starre) auftraten. Aus naturwissenschaftlicher Sicht inakzeptabel ist die Tatsache, dass in zwei angefertigten psychiatrischen Gutachten (das zweite ist eine "Abschreibexpertise") eine MUTMASSLICHE Epilepsie (zwei Schlaf-EEGs) als MIT SICHERHEIT VORLIEGEND dargestellt wurde. Es existiert KEIN Hirnstrombild von Anneliese anlässlich eines Zustands der Erstarrung! Problematisch ist, dass anlässlich der Leichenobduktion die postulierte Temporallappenepilepsie, links, fokal (epileptischer Herd) histologisch (Untersuchung von Hirngewebe) NICHT nachgewiesen werden konnte und sich die "Epilepsie" vom Typ Grand Mal (vgl. Erstarrung) wiederholt als NICHT BEHANDELBAR (therapieresistent) erwies, was beides auf eine INADAEQUATE THERAPIE (Fehlbehandlung) hinweist (medizinische Fehldiagnose). Es lag eindeutig KEINE durch Tegretal (Antikonvulsivum, Antiepileptikum) bedingte "umgewandelte Epilepsie" (vgl. psychiatrische "Gutachten") vor! Im Uebrigen wäre eine Epilepsie KEINE Psychose (Geisteskrankheit) und die "Umwandlung" einer Epilepsie in eine "psychogene Psychose" (halluzinatorische Schizophrenie) UNMOEGLICH, schon gar nicht infolge Einnahme von Carbamazepin (KEINE dokumentierte Nebenwirkung von Tegretal). Eine halluzinatorische Psychose wurde bei Anneliese ärztlicherseits zu Lebzeiten NICHT diagnostiziert, sondern nachträglich postuliert, dies OHNE jeden konkreten wissenschaftlichen Beweis. Die beiden psychiatrischen "Gutachten" sind als wissenschaftlich völlig unzulänglich einzustufen! Sie erklären die von Anneliese präsentierten Ausnahmezustände (Zwangshandlungen, Mitteilungen, entstellte Stimme, Sprachmuster, stark erweiterte Pupille, verzerrtes Gesicht, deformierte Haände, Eingebungen, visuelle Wahrnehmungen, intensiver Brand- und Fäkalgeruch) nicht im Geringsten!
Von Aufbegehren gegen die Katholische Kirche und ihre Repräsentanten kann wie erwähnt nicht die Rde sein. Bewiesen ist genau das GEGENTEIL! Die Mitteilungen warnen vor den (schlimmen) Konsequenzen eines Abfalls vom rechten Glauben (relativistische Sichtweise) und fordern ein (katholisches) Christentum, wie es im Neuen Testament schriftlich dokumentiert ist und von Papst Benedikt und dem Vatikan zu recht kompromisslos vertreten wird (Seelenheil ist nur im "guten Glauben" garantiert!). All diese Tatsachen missachten die vorherrschenden spekulativen psychologischen Sichtweisen völlig! Im Uebrigen ist die kirchliche Auffassung einer dämonischen Besessenheit als alternative Erklärung aus naturwissenschaftlicher Sicht grundsätzlich möglich (Unbeweisbarkeit des Gegenteils: Offenbarte Glaubenswahrheit), weshalb der an Anneliese durchgeführte Grosse Exorzismus ohne jeden Zweifel eine berechtigte ergänzende therapeutische Massnahme repräsentierte. Eine Ablehnung desselben wäre höchst unwissenschaftlich (mögliche Besessenheit), dies wegen des Fehlens überzeugender alternativer Erklärungen (Neurologie, Psychiatrie, Psychologie). Sehr schwierig zu interpretieren ist ein im Buch wiedergegebenes, von Anneliese selbst verfasstes handschriftliches Dokument (1975), welches auf eine seit vielen Jahren (Heilige Kommunion) bestehende, nie überwundene, schwere Traumatisierung unbekannter Ursache hinweist ("ich war jahrelang zutiefst verletzt...konnte mich nicht wehren ... kann mich auch jetzt nicht wehren... Pfarrer ... kein Vertrauen..."; ungefähre Wiedergabe). Gemäss Anneliese mündete dieses für sie äusserst schlimme Erlebnis, über welches sie mit niemandem sprechen konnte, auch in ihre damalige Situation. Ob diese Traumatisierung, dies als bisher nicht näher überprüfte psychologische Deutung, nebenbei schlussendlich in der bekannten Tragödie resultierte, lässt sich nicht mehr überprüfen. Anneliese, ruhe in Frieden!
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5.0 von 5 Sternen Von Wemding nach Klingenberg, 24. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Anneliese Michel und ihre Dämonen: Der Fall Klingenberg in wissenschaftlicher Sicht (Taschenbuch)
Ich finde, wenn man schon voreingenommen an das Thema ran geht und eher anti-kirchlich ist, sollte man sich dieses Buch nicht kaufen, nur um es dann runter zu machen. Habe das Buch selber nocht nicht gelesen, da ich aber von der Besessenheit Anneliese Michels fest überzeugt bin, nachdem ich selber Tonaufnahmen angehört habe und Literatur zum Thema Exorzismus gelesen habe etc., gebe ich 5*. Auch wenn die Argumentation scheinbar nicht die beste ist von Frau Proffessor Dr. Goodman, soweit ich das anderen Rezensionen entnehmen konnte, sollte man nicht die Besessenheit und den Exorzismus der Kirche denunzieren, als es schon so der Fall ist.

Ich kann zu diesem Thema ein Buch ganz besonders empfehlen, welches meiner Meinung nach sachlich und sehr informativ geschrieben ist und vier bekannte Fälle von Besessenheit beschreibt, darunter auch den Fall Anneliese Michel. Es heißt "Von Wemding nach Klingenberg" von Georg Siegmund.

Allgemeine Informationen und Berichte über praktische Erfahrungen beim Exorzismus sind im Buch "Ein Exorzist erzählt" niedergeschrieben. Der Author ist Gabriele Amorth.
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