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Kundenrezensionen

29
4,8 von 5 Sternen
Pippilothek??? Eine Bibliothek wirkt Wunder
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65 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. November 2011
Ich arbeite in einer kleineren Bücherei mit. Wir haben dieses Bilderbuch unseren Kindern vorgelesen.
A l l e Kinder waren restlos begeistert, haben gerne zugehört und sich fasziniert die Bilder angesehen. Der Fuchs, der eigentlich die Maus fressen will, wird von der klugen Maus "auf andere Gedanken gebracht", indem sie ihm ein Bilderbuch zeigt. Da der Fuchs nicht lesen kann, ist er auf die Maus angewiesen, die ihm vorlesen soll.
Als der Fuchs Tage später ein Huhn fängt, rettet sich das Huhn, indem es dem Fuchs weis macht, Hühnerknochen seien nicht gesund für einen Fuchs. Sorgenvoll besucht der Fuchs wiederum die Bibliothek, um sich in verschiedenen Ratgebern zu informieren, ob er das Huhn fressen darf. Das Huhn liest ihm aber so lange aus verschiedenen Ratgebern vor, bis Huhn und Fuchs übermüdet einschlafen.
Als am nächsten Morgen der Bauer des Huhns in die Bibliothek kommt, meint das Huhn nun seinerseits dem Fuchs Angst machen zu können. "Wenn ich dem jetzt gackere, dann hast du ausgefuchst!" Der Titel des Buches, das der Bauer ausleiht "1 Huhn - 100 Rezepte", lässt das Huhn aber schnell verstummen.
Am wunderbaren Ende gräbt der Fuchs einen rettenden Tunnel aus dem Hühnerhof und die Hühner bringen ihm dafür das Lesen bei. Auf dem Schlussbild sitzen Hühner und Fuchs einträchtig versöhnt lesend auf(!)einander.
Nur so ganz nebenbei lernen die Kinder eine Bibliothek kennen. Der Spaß überwiegt so sehr, dass man den lehrreichen Inhalt nur mit Schmunzeln mitliest. "Bring das Buch und die CD rechtzeitig und unzerkaut wieder zurück!"
Die Bilder sind groß und drücken sehr gut die Gefühle der Tiere aus. Auf jeder Seite ist nur wenig Text, mehr ist ja auch wegen der wunderbaren Illustration nicht nötig.
Ich liebe dieses Bilderbuch jetzt schon und kann es nur allerwärmstens empfehlen!
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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nach so vielen begeisterten Stimmen hier hatte ich mir etwas mehr von dem Buch erwartet. Natürlich sind die Bilder von Kathrin Schärer nett, auch wenn die Mimik der Tiere sich so gut wie gar nicht verändert. Aber bei der Geschichte merkt man doch allzu sehr, dass es sich um eine Auftragsarbeit für den Schweizer Bibliothekenverband handelt.

Das steuert so gerade und vorhersehbar auf die "Moral" zu, ohne Überraschungen am Wegesrand. Die Dialoge sind relativ platt und nicht lebendig, sie klingen sehr nach Papier. Mit Humor wird auch eher sparsam umgegangen, zum Lachen fanden die Kinder eigentlich nur das Wort "Pippilothek". Zudem ist die Erzähltechnik, also die Verknüpfung von Text und Bild, auch nicht sehr gekonnt: es wird zu viel im begleitenden Text nur behauptet statt sichtbar gemacht.

Ausgerechnet der Dialog im Klappentext wirkt schon sehr gestelzt und konstruiert: "Gleich schnapp ich dich, gleich gehörst du mir!" knurrt der Fuchs. (Warum sollte er so ein komisches Zeug reden? Nur damit die Maus in ihrer Antwort einen Bogen zum Thema Ausleihe schlagen kann.) "Dir gehört hier gar nichts", kichert die Maus. Hier kann man alles nur ausleihen. ..."

Ach nein, da gibt es doch Bilderbücher mit weit witzigeren Figuren und Texten. Ob die Faszination einer guten Bibliothek hier Kindern wirklich vermittelt wird, darüber kann man sich streiten (muss man aber nicht). Wir werden das Buch sicher ab und zu anschauen, aber zu den Lieblingsbüchern wird es bei uns nicht zählen - weder bei den Kindern noch bei ihren Vorlesern.

(Mir ist klar, dass jetzt Leute, denen das Buch gefällt, sich über meine Rezension ärgern und sie abwerten. Das ist dann eben so - ich werde hier trotzdem nichts anderes widergeben als meinen tatsächlichen Eindruck von dem Buch.)
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. November 2011
Meine Kinder (3 und 4) lieben dieses Buch.
Sie erzählen mir ständig, dass man schlau sein kann, auch wenn man klein wie die Maus, und nicht groß und stark wie der Fuchs ist.
Sie sind mittels Pippilothek draufgekommen, dass sie selbst mal Lesen lernen können und nicht immer im Status des Sich-Vorlesen-lassens bleiben müssen.
Und sie wollen auch mal eine 'Pippilothek' mit gaaanz gaaanz vielen Büchern, die sie dann selber lesen wollen und können.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. September 2011
Für jede(n), der Kinder oder Enkelkinder im Vorschulalter hat, zu empfehlen.
In Text und Bild hervorragend gemacht, ganz anders, als diese saublöden Action-Reisser!
Lustig, aber keineswegs seicht, regt zum Mit- und Nachdenken an.
Prima Kinderbuch!!!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. September 2011
Der Fuchs verfolgt die Maus. "Gleich schnappe ich dich, gleich gehörst du mir!", ruft er dem kleinen Nagetier hinterher. Die Maus flüchtet sich durch ein Kellerfenster in einen Raum, in dem es nach Papier riecht und
auch nach Menschen. "Hier gehört dir gar nichts!", sagt die Maus frech zum Fuchs, denn hier sei kein Jagdgebiet, sondern eine Bibliothek. "Eine Pippilothek?", fragt der Fuchs und hat schon das Jagen vergessen. Die Maus erklärt ihm geduldig, was es mit den Büchern auf sich hat, dass man sie braucht, um etwas zu erleben, um etwas zu lernen, um auf andere Ideen zu kommen. Und die Maus bringt dem Fuchs, der inzwischen in einem Sessel sitzt, ein Buch. Es handelt von einem alten Mann, seinen Hühnern und seiner Katze. Sie haben gerade ein Problem mit dem Fuchs. Der Fuchs schaut sich interessiert die Bilder an, und sagt irgendetwas davon, dass Hühner ja auch nicht schlecht seien.

In der nächsten Nacht ist er zurück, und bittet die Maus, ihm das Buch von gestern vorzulesen, denn er könne nicht lesen. Die Maus ist aber gerade mit einem Zauberbuch beschäftigt und verweist ihn an die CD- Abteilung. Tatsächlich gibt es Petterson und Findus (wer hat`s erraten?) auch als Hörspiel, und der Fuchs geht mit Buch und CD nach Hause.

Als er am nächsten Tag wiederkommt, hat er ein Huhn zwischen den Zähnen, dem es noch gerade rechtzeitig einfiel, den Fuchs vor seinen dünnen und für ihn gefährlichen Knochen zu warnen. Die Maus bestätigt dem zweifelnden Fuchs, dass das Huhn recht hat und verweist ihn an ein Lexikon, wo so etwas alles drin stehe. Es stellt sich heraus, dass das Huhn lesen kann, und bald haben Fuchs und Huhn eine Abmachung getroffen. Der Fuchs befreit die Hühner aus dem Stall und das Huhn bringt ihm das Leben bei.

Ein wunderschönes Bilderbuch über den Zauber der Bücher, und wie sie uns eine Welt eröffnen, die uns verändert und bereichert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Februar 2013
Ich hatte eigentlich nach der Amazonbeschreibung was anderes erwartet: hatte gedacht hier wird eine Geschichte dadrüber erzählt, wie genau eine Bibliothek funktioniert. Also auch erklärt wie eine Mitgliedskarte etc funktioniert. Ehrlich gesagt hat mich dies lang von einem Kauf abgehalten, weil ich das irgendwie nicht spannend genug fand. Ich hatte und habe mich aber sehr in die Darstellung des Fuchses verliebt und schließlich nur wegen der Illustration das Buch gekauft. Und dann war ich sehr überrascht von der Geschichte. Sie findet zwar in einer Bibliothek statt, aber das Buch handet eigentlich eher davon wie die kleine schlaue Maus den Fuchs austrickst und auch ein Huhn ein schlaues Tauschgeschäft mit dem Fuchs eingeht um nicht gefressen zuwerden! Ich war und bin sehr begeistert vom gesammten Buch! die Zeichnungen sind ein Traum und auch die Geschichte finde ich sehr schön: einfach aber schön. Die Tiere sind einfach so dargestellt wie sie auch in der Natur sind: ohne Schleifchen, etc! Und die Bilder einfach mal wie ich sie mir bei allen Kinderbüchern wünschen würde: schön aber nicht kitschig. Warum sind so viele eigentlich der Meinung, dass Kindersachen erst zu Kindersachen werden wenn viel Glitzer, Bärchen, Blümchen etc zu finden sind?
Für mich hat sich das Buch sehr gelohnt und erfreut mich immer wieder! Absolute Kaufempfehlung!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Januar 2012
Unser Kleiner (3,5 Jahre) bekam dieses Buch vor Kurzem zu Weihnachten geschenkt. Seitdem steht es bei ihm ganz oben auf der abendlichen "Bücher- Anschau- u.-Vorlese- Wunschliste"...........:-))
Ein Buch, das sowohl die Kinder wie auch die Eltern in seinen Bann zieht........, genau wie der Unter-Titel des Buches verspricht........:"Eine Bibliothek wirkt Wunder".........
Absolut sehr empfehlenswert!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
as Buch beginnt mit einem Fuchs, der auf der Jagd nach einer Maus ist. Gerade als er sich freut, die Maus endlich in der Falle zu haben, entwicht sie ihm durch ein Kellerfenster. Der Fuchs kriecht hinterher und schon befinden sich die beiden in einer Bibliothek. Doch das stört den Fuchs zunächst nicht. Er will die Maus und glaubt sie schon zu haben. Aber da erwiedert die Maus:

„Dir gehört hier gar nichts.“ Der Fuchs traut seinen Ohren nicht, als die Maus dann fortfährt: „Das ist kein Jagdgebiet, sondern eine Bibliothek.“ - „ Eine Pippi … was?“

Und so lernt der Fuchs, was eine Bibliothek ist und wozu sie da ist. Die Maus bringt dem Fuchs ein Bilderbuch (Petterson und Findus) und der Fuchs versinkt darin. Tags drauf nimmt er sich das Hörbuch mit, da er die Geschichte wissen will und selbst ja nicht lesen kann.
Dann kommt er wieder, weil ihm ein Huhn verunsichert hat. Immerhin hat das Huhn behauptet, dass Hühnerknochen gefährlich sein. Und da der Fuchs ja nicht lesen kann und die Maus mit einem Zauberbuch beschäftigt ist, muss eben das Huhn dem Fuchs vorlesen.

Als sie dann den Bauern vom Huhn in der Bibliothek sehen, glaubt das Huhn zunächst an seine Rettung. Doch dann erkennt es, welches Buch der Bauer ausleihen will: 1 Huhn – 100 Rezepte.

Da macht der Fuchs dem Huhn einen Vorschlag, er befreit alle Hühner aus dem Hühnerhof und im Gegenzug bringt das Huhn ihm lesen bei.

Ich war auf der Suche nach einem neuen Bilderbuch für meine Kleine, als ich über dieses Büchlein gestolpert bin. Noch ist es zu früh für sie, aber ich habe es dennoch schon mal mitgenommen, da ich die Geschichte sehr süß fand.

Die Zeichnungen sind ansprechend und der Text witzig und verständlich geschrieben. Auch eine kleine Lehre steckt zwischen den Zeilen und sowieso ist es doch wohl für einen Bücherfan ein absolutes Muss.

Einzig das Ende hat mir nicht so zugesagt, da ich es zu abrupt fand. Hier hätte man doch einen anderen Schluss finden können. Aber lest und urteilt selbst, denn alles in allem ist es ein tolles Buch und ich freue mich schon jetzt drauf, es meiner kleinen Maus irgendwann einmal vorlesen und die Bilder zusammen betrachten zu können.

Fazit:
Eine tolle Geschichte, die kleine wie große Bücherfreunde begeistern wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Februar 2013
Hier passt alles: Geschichte, Bild und Textgestaltung, alles kindgerecht und doch anspruchsvoll! Als Deutschlehrerin bin ich immer etwas skeptisch bei Buchempfehlungen, denn ich hatte mich ein wenig im Internet schlau gemacht, aber hier wird man nicht enttäuscht.

Wer seinem Kind ein schönes wertiges und vor allem für die Entwicklung und Bildung des Kindes wertvolles Buch schenken möchte, ist mit diesem Buch sehr gut beraten.

Dafür gibt es 5 Sterne!
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Die Pippilothek – eine Bibliothek, die Wunder wirkt – das wollte ich mir schon lange zulegen …

Lorenz Pauli als Texter und Kathrin Schärer als Illustratorin haben mit diesem einmalig schönen Kinderbuch einen Klassiker geschaffen.

Als die Maus plötzlich eines Abends den Fuchs riecht, beginnt eine faszinierende Geschichte.

Die erste Seite zeigt den Fuchs auf Jagd nach der Maus, der Fuchs ist dabei sehr groß dargestellt und die Maus klein und Huschend durch ein Fenster – flüchtend vor dem riesigen Fuchs …

Die wörtliche Rede ist eingebaut: Leseprobe:

„Jetzt hab ich dich“, zischt der Fuchs. Aber die Maus verschwindet durch ein Kellerfenster. „Na, warte!“, knurrt der Fuchs und zwängt sich ihr nach durch den Spalt. Hinunter in den Keller. Über eine Kiste. Durch ein Regal. Um die Ecke. Hinein in ein enges Rohr und …

Der Fuchs riecht Papier und Menschen, wo ist er gelandet ???

Sie sind in einer Bibliothek gelandet. Wir erfahren von der Maus, dass man Bücher benötigt, etwas zu erleben, um etwas zu lernen und um auf andere Ideen zu kommen. Sie zeigt dem Fuchs ein Bilderbuch.

Die kommenden Seiten legen den Fokus auf die einfühlsamen und allerliebsten Illustrationen, dennoch ist aber genügend Text vorhanden, um den Kindern eine spannende und atemberaubende Geschichte zu vermitteln, die von Büchern erzählt, die man ausleihen kann, mit denen man Abenteuer erleben kann und vieles mehr …

Das Buch ist spannend und hat einen lehrreichen Hintergrund, der nicht mit einem erhobenen Daumen dem lesenden Kind aufgedrückt wird, sondern ihm in Form der spannenden Geschichte offeriert wird.

Wenn die Geschichte in der Nacht in der Bibliothek erzählt wird, dann ist der Hintergrund dunkel gestaltet, man fühlt sich während des Lesens auch in die Nacht versetzt, geht in der Geschichte die Sonne auf, dann ist der Hintergrund hell.

Dass die Welt zwischen den Buchdeckeln am Größten ist, das lernen wir aus der Geschichte, das lernt auch der Fuchs, der den lesenden Kindern Lust darauf macht, sie motiviert, auch das Lesen lernen zu wollen.

Absolut lesenswert – Prädikat WERTVOLL !!!
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