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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schul- und Alternativmedizin miteinander versöhnt, 26. Januar 2014
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Dem Autor geht es nach meiner Meinung nicht darum, Schulmedizin und Naturheilkunde bzw. sonstige Alternative Medizin gegeneinander auszuspielen. Sondern er will zeigen, dass beides notwendig und nützlich sein kann, und sich sogar gegenseitig positiv ergänzt.

Er selbst ist ja das allerbeste Beispiel, da er vor 4 Jahren einen Prostatatumor hatte, diesen operativ entfernen ließ und auch alle sonstigen schulmedizinischen Thearapien in Anspruch nahm. Konventionelle Medizin wie eben OP's sind bei schwerwiegenden Erkrankungen unverzichtbar, damit überhaupt Heilungsschancen bestehen, schreibt er in seinem Buch. Aber die Schulmedizin hat eben ihre Grenzen, weil sie sich meist nur auf die Reparatur von Organfunktionen konzentriert. Heilung ist aber mehr, als nur die Reparatur von Organen.

Und hier bringt Herr Langbein den Einfluss der Psyche auf Krankheits- und Genesungsprozesse ins Spiel. Mentale Dinge wie Wille, Glaube oder persönliche Überzeugungen haben einen entscheidenden Einfluss auf den Heilungsprozess. Das zu zeigen, ist wohl das Hauptanliegen des Buches, was schon Kapitelüberschriften wie "Das Gehirn: Dirigent und Apotheker" oder "Dem Hirn heilen helfen" verraten. Erfreulich ist, dass der Autor dabei so objektiv wie möglich sein möchte, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Hirnforschung mit einbezieht, und sich somit von Esoterischen Strömungen abgrenzt.

Fazit: Dem Autor ist es, auch auf Grund seiner eigenen, persönlichen Erfahrung, gut gelungen zu zeigen, dass es bei Schulmedizin und Alternativmedizin kein "Entweder-Oder" geben muss, sondern das beide Teile der Medizin ihre Berechtigung, ihre Stärken und Schwächen haben, die der jeweils andere Teil ausgleichen kann.
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35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mensch besinn Dich und sei offen!, 24. Januar 2014
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Weissbuch Heilung: Wenn die moderne Medizin nichts mehr tun kann (Gebundene Ausgabe)
Das Perfekte an diesem Buch ist ganz zweifelsfrei, dass hier nicht nur ein wortgewandter Journalist, sondern in erster Linie ein Mann schreibt, der selbst seinem Krebs entkommen ist und der nun erforschen will was moderne Schulmedizin und alte Naturheilkunde vermögen.

Spontanheilungen ist der Autor auf der Spur. Er sucht und findet Paradebeispiele. Mit den ehemals Kranken versucht er im Gespräch Gründe dafür zu finden, warum sie, oft von Ärzten längst aufgegeben, innerhalb kurzer Zeit wieder gesund waren. Viele dieser Menschen leben heute schon seit vielen Jahren mit bester Gesundheit.

Weder die Schulmedizin noch die Naturheiler beziehungsweise erstaunliche menschliche Eigenkräfte werden durch den Autor verurteilt, angeklagt oder belächelt. Langbein lässt Zahlen und Menschen sprechen. Oft bringt er mich ins Erstaunen. Haben Sie gewusst, dass Frauen dort öfter an Brustkrebs erkranken, wo es Vorsorgeuntersuchungen gibt?

Alles in allem ein höchst interessantes Buch. Es zeigt deutlich, dass Schulmedizin nur eine Heilquelle menschlichen Leids ist. Es ist Zeit, dass der Mensch sich eigener Heilungskräfte bewusst wird, dieses Buch ist wegweisend!
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Das Gehirn ist der selbstständige, eigenwillige Apotheker des Körpers" (Kurt Langbein), 26. Januar 2014
Von 
HG (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Weissbuch Heilung: Wenn die moderne Medizin nichts mehr tun kann (Gebundene Ausgabe)
"Menschliches Genom entschlüsselt!" Diese Meldung schlug im Jahr 2000 ein wie eine Bombe. Die Berichterstattung beherrschte ein ganzes Jahr lang die Medien. Man sprach vom "Buch des Lebens". Anlässlich dieser sensationellen Bekanntgabe verkündete der damalige US-Präsident Bill Clinton in einer Pressekonferenz das Ereignis der Weltöffentlichkeit mit folgenden Worten: "Mit diesem Tag lernen wir die Sprache, mit der Gott das Leben erschaffen hat". Dies veranlasste Sidney Brenner, einen der Pioniere der Genforschung, zu einer vorlauten Bemerkung: "Und vielleicht ist die Bibel die Sprache, in der der Mensch Gott erschaffen hat". Nun ist weder das Genom noch die Bibel eine Sprache, sondern bestenfalls ein geschriebener Text und auch die vollmundige Ankündigung der Wissenschaftler, dass es "nur noch ein kleiner Schritt zur Identifizierung der krank machenden Gene und in der Folge zu einer adäquaten Therapie dieser Bausteine des Lebens" sei, ist mittlerweile in Ernüchterung unter den Genforschern umgeschlagen, stellt Kurt Langbein in seinem "Weißbuch Heilung" fest.

"Das Genom ist längst entschlüsselt, aber die konventionelle Medizin versteht immer noch einen Großteil der Erkrankungen nicht. (...) tausendfache Versuche, mit diesen Ansätzen die großen Volkskrankheiten zu bekämpfen, sind gescheitert." Kommen die Signale, die in einer bestimmten Zelle Gene an- oder abschalten, vielleicht doch aus ganz anderen Regionen des eigenen Körpers? Gibt es eine geheimnisvolle Energie, die in uns fließt und die durch manche Menschen wahrgenommen und aktiviert werden kann? "Was hält uns länger gesund, was macht uns krank? Wie können wir vermeiden, krank zu bleiben oder an einer Krankheit zu sterben? Wie kommt Heilung zustande? Welche Rolle spielen dabei die Mediziner, welche andere Heiler? Wie heilen Heiler überhaupt? Gibt es Erklärungen für Heilungen, welche die Medizin unerklärlich findet? Welche Rolle spielen traditionelle, von der Schulmedizin abgelehnte Therapieformen tatsächlich?" Fragen, denen der Autor in 29 Kapiteln auf den Grund zu gehen versucht.

Kurt Langbein, medizinischer Wissenschaftsjournalist und selbst krebsbetroffen, hat sich in seinem Buch auf eine augenöffnende, individuelle und übergreifende Entdeckungsreise gemacht. Ein Parcours, der ihm ebenso fremd war wie auch mir und der in der eigenen schulmedizinischen geprägten Wahrnehmung bis dato ganz schnell in die Schublade der merkwürdigen fernöstlichen Heilmethoden oder von modernen Esoterik-Strömungen durchzogenen alten Naturkunde gesteckt wurde. Dabei besucht er neben Heilern und Psychoanalytikern auch anerkannte Wissenschaftler, wie zum Beispiel Neurobiologe, Arzt und Psychotherapeut Joachim Bauer, Epidemiologe Michael Marmot, Hirnforscher Gerald Hüther, den italienischen Neurophysiologen Fabrizio Benedetti oder den amerikanischen Immunbiologen Noah Palm.
Der in Budapest geborene österreichische Autor, der zudem eine bewegte Geschichte seiner Vorfahren erzählen kann, berichtet in kurzen, gut verständlichen und klar analysierten, hochinteressanten Kapiteln von Zellbewegung und -kommunikation in unserem Körper, von Spontanheilung, Placebo-Effekt, Schmerzforschung, den Einflüssen von Beziehungen, Stress, Empathie, Lebensrhythmen und Chronobiologie, von Meditation und Hypnose oder aber den vielen Irrtümern der Ernährungslehre, die Ernährungswissenschaftler Udo Pollmer in einem ZEIT-Interview so treffend persiflierte: "Ernährungsberatung ist vor allem eines: Gewalt von Frauen gegen Frauen."

Eines wird in all den hochinteressanten Ausführungen, die sogar vor der Quantenphysik und dessen jüngstem Kind, der Existenz von Biophotonen, nicht Halt machen, mehr als deutlich: Unser Wissen und das ständige Überbetonen, welchen Einfluss Umweltfaktoren auf unsere Gesundheit haben, das Analysieren unserer Beschwerden und Gesundheitsprobleme in Röhren und mittels hochauflösenderer Fotografien ist nur eine Seite. Eine Medizin, "die den Körper nur als Maschine begreift, hat wenig Chancen, Nachhaltiges zu leisten.", ist sich nicht nur der Autor sicher. Zum "Behandeln" - dessen Wortstamm bereits darauf hindeutet - gehört noch mehr. Krankheit, da sind sich alle interviewten Personen einig, "entsteht primär, wenn das System Mensch nicht mehr in Balance ist. Und Heilung wird dann möglich, wenn Therapeuten den Patienten helfen, die ungünstige Konstellation in ihnen und um sie herum zu verändern und die Selbstheilungskräfte wieder zu aktivieren." Komplementärmedizin ist dabei ein Wort, das man sich merken sollte. Diese Verfahren und Behandlungsmethoden, die (noch) nicht zur konventionellen Schulmedizin gehören und gerade in Universitätskliniken eine nahezu überwindbare Schlucht darstellen, ergänzen und unterstützen und stellen einen nicht zu unterschätzenden Anteil bei der Aktivierung der Selbstheilungskräfte dar.

Fazit: "Weißbuch Heilung" versteht sich als leidenschaftliche Kritik gegen das verkürzte und verengte Denken der medizinischen Zunft. Es ist zugleich ein großes Plädoyer dafür, dass sich die Forschung endlich aus dem festen Griff der Medizin-Industrie, allen voran der Pharmaindustrie, lösen sollte. "Es ist der Geist, der sich den Körper baut", heißt es in Friedrich Schillers "Wallenstein". Kurt Langbein fügt hinzu: "Schritt um Schritt erkennt nun die Neurowissenschaft, wie richtig der Dichter - und ausgebildete Arzt - damit lag: Die Seele kann den Leib verändern." Ich persönlich würde nun nicht behaupten, dass es durch das Lesen dieses Buchs gleichfalls glückt, aber die eigene Denkweise erden, zum Nach- und vielleicht gar zum Umdenken bringen, DAS gelingt diesem hervorragenden Buch, dem ich - ganz im Gegensatz zu tatsächlichen virulenten Krankheiten - eine epidemieartige Verbreitung und akute Ansteckungsgefahr wünsche.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Kraft der Hände und Gedanken, 8. April 2014
Von 
Felix-Ine - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Weissbuch Heilung: Wenn die moderne Medizin nichts mehr tun kann (Gebundene Ausgabe)
Was versucht ein Mensch nicht alles, wenn er mit einer furchtbaren Krankheitsdiagnose konfrontiert wird!
Kurt Langbein betreibt seit Jahren ein Gesundheitsportal im Internet. Nun hat er selbst eine Odyssee von Behandlungsmethoden hinter sich, die er sich hätte nie träumen lassen. Darmkrebs, Melanom und Prostatakrebs wurden mit Strahlen- und Brachytherapie behandelt und verlangten ihm alles ab.
Nie hätte er gedacht, selbst mal zu den Patienten zu gehören, deren Interessen er beruflich vertreten hat.

Kurt Langbein wollte einen anderen Weg gehen, statt immer wieder den der chemischen Keule. Er fand die fundierten Gesundungsprozesse alternativer Behandlungsmethoden als erwiesen an und begab sich in eine Therapie der Kombination Kraft der Hände – Gedanken – Psyche.
Bekannt ist, dass jedes Organ, das nicht mehr richtig funktoniert, die Botschaft einer Störung der seelischen Verfassung zum Körper bedeutet. Bei einer Krankheit teilt die Seele dem Körper mit, dass gewisse Einflüsse nicht mehr tragbar sind, es entsteht ein Symptom.
Die Seele hat unbestritten große Macht und der Zusammenhang zwischen Psyche und Immunsystem ist das Gebiet der Psychoneuroimmunologie.

Der Autor erklärt in seinem Buch was krank macht und fängt dabei bei der Evolution an und geht zur sozialen Kooperation über. Er beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Thema Medizin und wie Heilung funktioniert. Seine Recherchen sind zusammengetragen in kritischen Medizin- Büchern und unzähligen TV- Reportagen.

Die Psyche des Menschen hat ungeahnte Auswirkungen, die sowohl positiver wie auch negativer Natur sein können. Der Autor schildert seine Behandlung durch Frau Gabler, das empfohlene Zurückgleiten seiner Gedanken in die Kindheit, Bewegungen, der Selbstwahrnehmung und Gefühle und der erhofften Balance seines Inneren. Die Kraft der Hände und Gedanken können bei Menschen, die sich darauf einlassen, eine Gesundung herbeiführen. Das was wir denken und fühlen hat eine direkte Auswirkung auf die Organe und das Immunsystem.
Der Autor Langbein blendet sich selbst immer wieder ein und schildert als kritischer Esotherikbefürworter erstaunliche Fälle von Selbstheilungen, wo die Schulmedizin bereits aufgegeben hat.
Erkrankte Personen sollten den Versuch unternehmen die eigene Psyche einzusetzen, um dementsprechend den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen und einen Gesundungsprozess herbeizuführen.

Der Autor Kurt Langbein wurde 1953 geboren. Er war als TV-Redakteur beim ORF und beim Nachrichtenmagazin Profil als Leiter für das Ressort Wissenschaft tätig. Im vergangenen Jahr erhielt er den Axel-Corti Preis für seine wissenschaftlich untermauerten und erfolgreichen Fernsehbeiträge.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch sollte man besitzen!, 27. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Weissbuch Heilung: Wenn die moderne Medizin nichts mehr tun kann (Gebundene Ausgabe)
Mit diesem Buch wird meiner Meinung klar dargelegt, dass es nicht alles im Leben ist, von einer Vorsorgeuntersuchung zur nächsten zu laufen - wir müssen unseren Körper auch ein bisschen selbst in die Hand nehmen.
Die Schulmedizin erklärt so manchen oftmals wohl zu schnell als Tod und sucht man Alternativen gelingt es doch immer wieder noch viele lange Jahre gesund und glücklich zu leben.

Stelle mir in letzter Zeit leider oft die Frage - "will uns die Schulmedizin wirklich gesund machen?"

Für mich war es eine Bestätigung zu meiner eigenen Lebenseinstellung.

Danke für dieses tolle Buch!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Den Alternativen eine Chance geben, 9. März 2014
Von 
Manfred Sandau (Hespe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Weissbuch Heilung: Wenn die moderne Medizin nichts mehr tun kann (Gebundene Ausgabe)
nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten (Hilde Domin)

In einem Versuch wurden einer Gruppe von Patienten durch einen Therapeuten Anweisungen gegeben, in einer zweiten saß ein Schauspieler, der nur so tat als wenn er Therapeut wäre, und in der dritten Gruppe kamen die Anweisungen von einem Lautsprecher durch eine Wand. In dieser Gruppe waren die Erfolge mit einem kleinen Vorsprung, die besten. Was sagt uns das über die Imaginationsfähigkeit und Selbstheilungskraft des Menschen? Wir sind der Herr unserer Vorstellungswelt. Im Guten wie im Schlechten.
Handauflegen, mag man für Humbug halten. Empathie, so lernen wir, ist eine der wichtigsten Faktoren, wenn man einem Menschen helfen will. Menschen die sich mit ihrem Leben und mit ihrer Arbeit nicht wohl fühlen werden krank. Manche werden durch die Schulmedizin wieder gesund und manche die sich von ihr abwenden.
Deswegen ziehe ich aus dem Buch den Schluss, die wichtigste Kraft um einen Heilungsweg zu entdecken, finden wir in uns selbst. Seien das Gebete, Meditationen, Imaginationen.
Es gibt keine hoffnungslosen Fälle, weder in der Psychosomatik, noch in der Onkologie und auch nicht in der Psychotraumatologie.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolles Buch, 28. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Weissbuch Heilung: Wenn die moderne Medizin nichts mehr tun kann (Gebundene Ausgabe)
viele neue und z.T. überraschende Erkenntnisse über die Heilung von Krankheiten. Man erfährt von den modernsten medizinischen Techniken bis zu fast unglaublichen Wirkungen vieler althergebrachter Heilverfahren zahlreiches - zumindest für mich - Neues.
Sehr gut zum Lesen - vor allen die ersten 2/3 des Buches sind sehr zu empfehlen.
Nichts Esoterischen, sondern seriöse Testungen verschiedener Heilverfahren.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Heilen kann sich nur der Mensch selbst...", 9. Februar 2014
Von 
Mag Wolfgang Neubacher "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Weissbuch Heilung: Wenn die moderne Medizin nichts mehr tun kann (Gebundene Ausgabe)
... und die Hände eines Arztes/Heilers. So lautet die wahrscheinlich wichtigste Botschaft dieses Buches, verfasst vom Medizinjournalisten (und ehemaligen Krebspatienten) Kurt Langbein.
Es ist von einem wahrhaft interessanten Phänomen zu berichten: Die Medizin steigert ihre Leistungen ständig (eine Krebsdiagnose zB heißt noch lange nicht, demnächst dem Tod ins Auge sehen zu müssen; die Medizin hilft dabei mit, dass wir - im Schnitt - immer älter werden) - und doch gibt es ein offensichtliches Unbehagen bei vielen Betroffenen. Ist es zB für mein Wohlergehen wirklich notwendig, täglich die 10 Pillen zu schlucken, die mir von meinen Ärzten verschrieben wurden? Was ist mit den Nebenwirkungen? Sind die Werte für Cholesterin, Bluthochdruck usw. wirklich so in Stein gemeißelt, dass Millionen "schlucken" müssen? Wer legte diese Werte fest?
Hier setzt Kurt Langbein an. Er bringt eine gesunde Skepsis gegenüber der traditionellen modernen Medizin mit (ohne sie deswegen zu verdammen). Grundsätzlich seien einmal alle Menschen verschieden: was den einen krank macht, stört den anderen nicht einmal. Überhaupt: krank? "Je weiter Sie unten stehen, umso eher werden Sie krank" oder "Der Körper setzt Angst in Schmerz um". Was nun tun gegen Krankheit, Schmerz? Pillen schlucken (die Pharmaindustrie freut sich). Natürlich muss ein Tumor (kann auch gutartig sein) operiert werden, daran führt meist kein Weg vorbei.
Aber: Für viele Krankheiten schlägt der Autor andere "Heilmethoden" (vor allem aus der "Komplementärmedizin") vor, die - nebenbei gesagt - nichts kosten. Für ihn ist die Liebe zu anderen Menschen "Quelle des Menschseins und der Gesundheit"; Meditation sei bei Heilung oft sehr wichtig; gute Beziehungen seien "eine wirksame und nebenwirkungsfreie Droge gegen seelischen und körperlichen Stress", denn: "Menschen, die isoliert leben, sterben tatsächlich früher."
Natürlich braucht der moderne Mensch manchmal (s)einen Arzt (sehr wichtig: dessen Hände); diese Rolle könne aber auch in manchen Fällen ein "Heiler" (= "ältester Beruf der Menschheit") übernehmen. Die Rolle der Letzteren sollte aber viel stärker wissenschaftlich untersucht werden (auch um die Scharlatane herauszufiltern); leider fehle das Geld für die Forschung. Geld in die Forschung steckten vor allem die Pharmafirmen - und die hätten zB kein Interesse an einem Arzt (Heiler), der in (stundenlangen) Gesprächen bei einem Patienten die seelischen Ursachen für dessen Leiden herausfindet...
Ein faszinierendes, den Menschen sehr aufbauendes Buch, über das man noch viel schreiben könnte (müsste). Aber viel besser: Lesen Sie das Buch!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessant !!!, 9. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Weissbuch Heilung: Wenn die moderne Medizin nichts mehr tun kann (Gebundene Ausgabe)
Diese Buch sollte man gelesen haben. Es zeigt viele Ungereimtheiten der gängigen "Schulmedizin" auf. Die in diesem Buch beschriebenen "Alternativen" regen doch zum Nachdenken an und versuchen, Betroffenen andere Wege und Möglichkeiten aufzuzeigen bzw. wieder Mut zu machen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vertrauen in die eigenen Kräfte, 3. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Weissbuch Heilung: Wenn die moderne Medizin nichts mehr tun kann (Gebundene Ausgabe)
Es gibt nur wenige Bücher, die so umfangreich und fundiert den Chancen (schul-)medizinischen und alternativen Handelns bei Krebserkrankungen nachgehen. Dabei wird nicht auf "eine" Schule und "eine" Erkenntnis gesetzt, sondern die Vielfalt des derzeitigen Wissens miteinander in Beziehung gesetzt. Von den Antworten auf die Frage "was kann ich persönlich tun?" bis zur sozialen und gesellschaftlichen Einbettung der Krankheit "Krebs" finden die LeserInnen vielfältigste Impulse. Das Buch liefert kein Heilsversprechen, aber eine wichtige Perspektive zum Weiterdenken - und zum Wissen um die eigenen Kräfte.
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Weissbuch Heilung: Wenn die moderne Medizin nichts mehr tun kann
Weissbuch Heilung: Wenn die moderne Medizin nichts mehr tun kann von Kurt Langbein (Gebundene Ausgabe - 24. Januar 2014)
EUR 22,95
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