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am 27. November 2013
Wie der Titel schon verrät geht es in dem Buch von Alexander Huber in erster Linie um Angst – bzw. um seinen persönlichen Umgang damit. Als Extremkletterer und –bergsteiger ist er mit diesem Phänomen immer wieder konfrontiert und hat im Lauf seiner eindrucksvollen Sportlerkarriere gelernt, mit Angst umzugehen: Nämlich nicht sie zu verdrängen, sondern zu erkennen, anzunehmen und sich mit ihr zu arrangieren. Ihr in die Augen blicken. Sie nicht zum Feind, sondern zum Freund zu machen. Und sie ernst zu nehmen.
Diese Erkenntnisse belegt er jeweils mit gut beschriebenen Anekdoten aus seinem Leben, vorrangig geht es dabei um Situationen in den Bergen oder im Fels – auch für Nicht-Kletterer interessant zu lesen.

Wer sich eine Biographie des bayerischen Weltklassesportler erwartet wird von diesem Buch enttäuscht sein. Zwar schildert Alexander Huber die Anfänge seines Sportlerdaseins in den 70er Jahren und greift im Laufe des Buches immer wieder Highlights aus seiner Karriere auf. Privates wird aber weitgehend ausgeblendet. Aber das Buch hat auch gar nicht den Anspruch, das Leben des Alexander Huber im Detail zu schildern. Vielmehr will es zeigen, wie Angst das Leben eines jeden Einzelnen prägt, wie wichtig sie daher für uns Menschen ist und wie vielfältig ihre Facetten sein können. Letzteres wird eindrucksvoll in dem Kapitel „Von Geistern gejagt“ geschildert: Hier geht es um eine tiefe Lebenskrise, die Huber erlebte und die geprägt war von Versagens- und Existenzängsten. Respekt vor diesem ehrlichen und – zumindest für mich – überraschenden Bericht.

Weitere Themen über die Alexander Huber in seinem Buch philosophiert und die er auch immer wieder in den Angst-Kontext stellt sind u.a. Risiken, Träume, Ziele, Motivation, Selbstvertrauen.

Alles in allem ein angenehm zu lesendes, sympathisches und ansprechendes Buch -wenn auch sich einzelne Aussagen ab und an wiederholen. Meiner Meinung nach hätte es die ergänzenden Kapitel von Lukas Eberle (u. a. ein Interview mit dem Vorstandschef von Adidas) nicht unbedingt gebraucht. Auch die ausschweifenden Schilderungen im Kapitel „Pioniere und Grenzgänger“, in dem es u. a. um historische Expeditionen wie z. B. der ersten Nordpolbegehung oder der Mount-Everest-Erstbesteigung geht, passen für mich nicht unbedingt zur eigentlichen Thematik des Buches.

Eine nette Lektüre mit wichtiger Aussage. Wer es zulässt, dem kann das Buch auch sicherlich viel Stoff zum Nachdenken bieten.
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am 6. Oktober 2014
Ein sehr gelungenes Buch mit guten Einblicken in die persönliche Welt von Herrn Huber. Allerdings wird das Klettern auch sehr intensiv thematisiert, sodass ich einige Seiten übersprungen habe. Die Zusatzkapitel von Herrn Eberle finde ich sehr interessant und komplettieren das Buch sehr gut. Alexander Huber macht einem in diesem Buch Mut nicht vor der Angst weg zu laufen und sie nicht als Feind zu sehen. Auch wenn es ein langer Weg ist, es lohnt sich ihn zu gehen.
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am 7. Juni 2016
Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Cover
Ein Mann. Eine raue Wand. Steilheit.
Darunter in großen Lettern der Titel „Die Angst Dein bester Freund“
Das weckt Neugier.

Inhalt und Aufteilung des Buches
Das Buch handelt vom Profisportler Alexander Huber und beschreibt unter anderem, wie er zum Klettern kam, erzählt einige seiner Erlebnisse beim Extremklettern und berichtet von der Angst. Dabei wird dieses Wort so häufig genutzt, dass sich die Überlegung einstellte, das es schön wäre seine Definition von Angst zu kennen. Beispielsweise werden allein die Worte Angst oder Ängste auf Seite 27 volle 13 mal genannt. Übertroffen wird dies auf Seite 28 mit 17 Erwähnungen! Auch dass er ‚ohne Sicherung‘ und ‚seilfrei‘ klettert, wird gebetsmühlenartig zumindest auf den ersten Seiten immer wieder erwähnt (Seite 11, 13, 14, 15, ...). Fachbegriffe wie ‚biwakiert‘, ‚seracs‘ oder die verschiedenen Grade bei Seillängen werden nicht erklärt.

Da Lukas Eberle immer wieder Beiträge zusteuerte, forschte ich im Internet nach, wer das eigentlich ist. Dessen Beiträge gehen auf Angst ein und erklären sehr schön Hintergründe und Fakten und tragen nach Sätzen des Autoren wie, ich zitiere: ‚Lebe mit der Angst und du wirst daran wachsen‘, wieder zur Beruhigung bei. Der Autor schreckt nicht vor der Aussage zurück, unser Angstsystem sei zu einer Art Spielzeug geworden um darauf das Zitat von Churchill zu nennen: „Nichts im Leben löste ein größeres Hochgefühl aus, als beschossen und nicht getroffen zu werden.“ Jedoch kann damit auch der Versuch gemeint sein das Hochgefühl eines Bergsteigers zu beschreiben, der nicht abstürzte.
Nach dem ersten Drittel wird es spannend, auch wenn Klettertouren eher zu kurz erklärt werden. So bleibt auf Seite 70 unklar warum sie ‚gerettet‘ waren und auf Seite 74 was der Satzteil meint: ‚... um die härtesten der meist nicht mehr als senkrechten Alpintouren zu klettern“.
Doch das Buch steigert sich.
Interessante Farbbilder im Mittelteil geben einen Einblick in das freie Klettern. Der Autor berichtet offen und ehrlich von seiner Entwicklung zum Profikletterer und seiner Abwärtsspirale in die Angst, von seinem Kampf und seiner Strategie aus dem Tal herauszukommen. Dieser leider doch kurze Teil ist sehr gut gelungen und gut genug geschrieben, um echtes Interesse zu wecken.
Zum Ende des Buches kommt der Autor wieder auf sein Statement zu Hasardeuren zurück, obwohl er diesen schon zu Beginn des Buches attestiert hatte, dass sie ‚noch nie weit gekommen sind‘. Die Interviews von Herrn Eberle mit dem Adidas-Chef und mit den ‚Huberbuam‘ zum Thema Angst runden das Buch ab.

Fazit
Leider bleibt das Buch hinter den Möglichkeiten zurück, die dieser interessante Ansatz bot.
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am 14. Januar 2014
...so habe ich das Buch persönlich empfunden.

Eines vorneweg: Mir hat es sehr geholfen, vorher die Filme "Am Limit" und die Doku über die "Huberbuam" zu sehen, da hier viele Dinge dokumentiert und zu sehen sind, die im Buch dann Erwähnung finden. Damit wird das Leseerlebnis viel plastischer und die Botschaft klarer.

Die Begeisterung, Ehrlichkeit und Offenheit der beiden Brüder begeistert mich sehr. Selbst im Beratungsumfeld tätig, sind hier viele spannende Gedanken zu finden, die jederzeit authentisch und offen erzählt werden. Auch das Thema Angststörung, das ja ein sehr privates und oftmals verlachtes Thema ist, wird offen angegangen, was ich sehr bewundernswert finde.

Schlussendlich, muss ich gestehen, waren nicht wirklich "neue" Erkenntnisse im Buch enthalten, aber das ist auch für mich nicht der Punkt gewesen. Es ist spannend zu sehen, was solche Grenzgänger empfinden und zu erkennen, wo auch im Kleinen die Parallelen in unser aller Leben liegen.

FAZIT:
Sehr unterhaltsam und in Kombination mit den Filmen sehr beeindruckend und inspirierend.
Den Stern Abzug für die vielen Zusatzkapitel von Lukas Eberle, die es m.E. nicht gebraucht hätte und die nicht ganz stimmig ins Buch passen wollen.
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Warum klettern Menschen mehrere hundert Meter hohe senkrechte Felswände mit zum Teil extremen Überhängen ohne Sicherungen hoch? Jeder Fehler ist tödlich. Ein bröckelnder Griff auch. Warum also? Man findet die Antworten in Alexander Hubers Buch an mehreren Stellen. In ihm gibt es aber auch noch Texte eines zweiten Autors, die man sich hätte größtenteils sparen können. Allerdings bringen sie die Antwort, die auch Huber selbst gibt kurz auf den Punkt: erstens Ruhmsuch und zweitens Streben nach Glücksgefühlen.

Alexander Huber verdreht die Reihenfolge, was man ihm nachsehen kann, und betont das Glücksgefühl, das ihn erfüllt, wenn auf dem Gipfel ankommt. Aber bereits beim Klettern überkommt ihn eine konzentrierte und angstfreie Ruhe, die sich nur auf den nächsten Griff orientiert und alles andere ausblendet. Im normalen Leben erreicht man das selten, weil es zu viele Ablenkungen gibt, die verhindern, dass man in einen solchen Fluss von konzentriertem Handeln gelangt. Der Einsatz des eigenen Lebens erzwingt es. Aber ist er nicht zu hoch? Huber hält dem entgegen, dass es kaum Unglücksfälle gibt. Und offenbar weiß er sehr genau, was er tut.

Für einen gewöhnlichen Erdenbürger klingt das alles unglaublich. Aber Huber ist von Kind an ins Bergsteigen hineingewachsen. Diese Welt entzieht sich dem gewöhnlichen Menschen, weshalb gewöhnliche Maßstäbe unangemessen erscheinen, will man Hubers Tun überhaupt bewerten. Immerhin konnte sich sein in derselben Welt groß gewordener Bruder nicht zum freien Klettern durchringen.

Nun verkündet Huber, dass die Angst unser bester Freund wäre. Dort wo die Angst sitzt, ist der Weg, den man beschreiten muss, um zu neuen Horizonten zu gelangen. Man müsse sich seiner Angst stellen. Es klingt in diesem Zusammenhang paradox, dass Huber unter einer Angstkrankheit litt, die er nur mit einem Therapeuten besiegen konnte. Wie geht das zusammen? Die Angst, über die er spricht, ist eine ganz andere als die, die ihn in eine Abwärtsspirale und Lebenskrise führte.

Wenn Huber frei klettert, hat er selbstverständlich vorher Angst. Aber er weiß, dass er sich alles sehr genau überlegt hat, über genug Fähigkeiten und die nötige Kondition verfügt, um die Wand zu meistern. Dennoch bleibt eine gewisse Angst, denn ein Restrisiko klettert immer mit. Dieser Angst stellt er sich. Sie zu überwinden und das Vorhaben zu einem erfolgreichen Ende zu führen, bringt die erhofften Glücksgefühle.

Aber es existieren andere Ängste. Sie erscheinen komplexer, weniger faßbar. Und sie schleichen sich zunächst unerkannt an. Nach einer größeren Tour fiel Huber in ein Loch. Was kommt jetzt noch? Die Lust verschwand. Doch das zuzugeben, ging nicht. Die Depressionen führten zur Abkapslung, was wiederum den Angstprozeß beschleunigte und ihm immer neue Nahrung beschaffte. Dass er sich daraus befreien konnte, scheint mir eine viel größere Leistung als das Bezwingen irgendeiner Wand.

Hubers kluges Buch schildert sowohl seine Beziehung zum freien Klettern und einzelne Touren als auch bestimmte Schlüsselpunkte in seinem bisherigen Leben. Wer sich fürs Bergsteigen in irgendeiner Weise interessiert, der wird hier genug Anregungen finden. Ob der gewöhnliche Zeitgenosse etwas aus diesem Buch entnehmen kann, ist mir dagegen nicht ganz klar. Gelingt es nämlich nicht, sich in die Gedanken- und Gefühlswelt des Alexander Huber hineinzuversetzen, dann bleiben vermutlich manche Zweifel. Vielleicht kann man mitnehmen, dass man sich bestimmten Ängsten tatsächlich stellen und sie überwinden muss, um ein ursprüngliches Lebensgefühl zu spüren. Wenn es gelingt, sich von Laschheit und Bequemlichkeit zu befreien, lebt es sich anders. Auf der anderen Seite zeigt Hubers Beispiel, dass ein solches (vielleicht nur partielles) Lebensgefühl nicht vor Depressionen schützt, sondern sie möglicherweise sogar befördert.

Das Buch enthält neben Hubers Schilderungen auch noch einzelne Beiträge von Lukas Eberle, zum Thema Angst aus psychologischer Sicht. Sie stören nicht nur den Lesefluss, sondern enthalten dazu auch noch überflüssige Allgemeinplätze, die keinen wirklichen praktischen Erkenntnisgewinn erbringen. Wem ist zum Beispiel praktisch geholfen, wenn er weiß wo im Gehirn Angstgefühle beheimatet sind, oder wie sich Wissenschaftler mit diesem Thema strukturell befassen? Bis auf zwei oder drei kurze Bemerkungen und das Interview mit den beiden Huberbrüdern hätte man sich das ohne Verluste sparen könnnen.

Für Kletterer und Bergsteiger sicher ein gutes, sehr interessantes und vor allen Dingen ein ehrliches Buch. Andere Leser sollten schon in der Lage sein, sich in die Gedankenwelt des Alexander Huber zu vesetzen, auch wenn sie nicht einmal im Traum daran denken, sich am Seil an Felswänden zu versuchen.
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am 5. November 2013
Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und zeigt sehr anschaulich alle Facetten um die Angst auf. Nicht nur im Grenzbereich Extremsport sondern auch für Menschen ohne solche Herausforderungen, die der Angst eben im Leben begegnen.
Eine wirklich gelungene Abhandlung und für unsere Zeit mit den vielen Ängsten sehr zutreffend.
Absolut empfehlenswert.
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am 23. Oktober 2013
Buch liest sich gut und relativ schnell.
Was hats gebracht ? Ja eigentlich ein alter Hut. Nimm deine Angst an. Angst ist normal.
Mach dir die Angst zum Freund usw.
Okay es waren paar Anekdoten dabei die recht interessant waren. Betrifft jedoch nur die Verschiedene Projekte von Alex. Zum Beispiel die Free Solo Geschichte am Schleierwasserfall Route "Kommunist" immerhin mit 10+ bewertet. Tolle Leistung. Oder die Diretissima an der Großen Zinne ich glaube 8+ auch eine tolle Leistung.
Aber damit hat sichs. Am Schluss gabs noch ein Interview mit Thomas und Alex über das Thema Angst. Aber wie schon erwähnt alter Hut. Okay für mich halt. Vielleicht gibts ja einige Menschen die das Annehmen von Angst noch nicht in Erwägung gezogen haben und jetzt Möglichkeiten haben dies zu tun. Gut gefallen hat mir das Alex über seine plötzlich auftretende Sozialangst geschrieben hat. Das veröffentlichen dieses Buches scheint mir für Alex therapeutische Gründe zu haben. Weniger gut gefallen hat mir seine Therapeutischen Maßnahmen bzgl Sozialangst, nämlich extremer Sport wie morgens krafttraining dann mind 2500 Hm Skitour und nachmittags bouldern usw. da glaub ich das keine Energie mehr da war zum Denken denken und nochmals denken. Die Frage ist nur was macht Alex wenn er 60 wird und wieder Angstzustände bekommt? Da wird er dann wohl einen Herzinfarkt bekommen, sollte er seine Alte Methode wieder anwenden.
Ich finde er sollte andere Möglichkeiten ins Auge fassen. Aber das ist eine andere Geschichte.
Fazit für mich ist das das Buch recht interessant ist, da mich die Bergsteigerkarriere von Alex interessiert. Wobei mehrmals zu lesen war das Alex an den 8tausender unterwegs war, dies ist mir nicht bekannt hatte er doch lediglich den Nameless Tower mit seinem Bruder erklettert ein 6251Hm hoher Berg (super Leistung) also was schreibt Alex da von 8tausender? Das Thema Angst hat für mich nichts neues Gebracht. Unterhaltsam ist vielleicht die bildliche Darstellung des Schwarzbarschbeckens mit den verschieden eingestellten Fischen. da kommt raus dass halt die ängstlichsten am längsten überleben und die scheinbar coolen leichtsinnigen alle gefressen werden. Es wird halt versucht die Angst als notwendiges Mittel für längeres Überleben dargestellt. Jedoch ist es meiner Meinung nach die 20 Euro nicht wert. Ab in das Bücherregal und hoffen das mir das nächste Buch von Berendt mehr bringt.
Liebe Grüße von Markus.
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am 2. Januar 2014
Ich war schon mal auf einem Vortrag beim Alexander Huber und deshalb habe ich dieses Buch gewählt.
Sehr, sehr spannendes Buch über seine Kletter Erfahrungen und seiner Karriere, aber auch noch andere Themen die über Angst handeln.
Vieles kann man auch im eigenen Leben übernehmen und einbauen.
Empfehlenswert für Sportbegeisterte und Naturfreunde.
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am 30. Januar 2015
Über den Autor:
Alexander Huber, Jahrgang 1968, ist staatlich geprüfter Berg- und Skiführer, Kletterprofi und diplomierter Physiker. Er und sein älterer Bruder Thomas sind als die “Huberbuam” bekannt. Alexander Huber zählt zu den erfolgreichsten Allround-Bergsteigern der Welt und beherrscht auch den Free-Solo-Stil, das Klettern ohne Seil und Absicherung.

Zum Inhalt: (Klapptext)

Ich hänge an meinen Fingerspitzen ohne Seil und Absicherung in einer senkrechten Wand. Unter mir der Abgrund, in mir keimt die Angst auf. Doch sie versetzt mich nicht in Panik. Im Gegenteil: Sie ermöglicht Konzentration, denn jeder Griff muss sitzen die Angst ist nicht meine Schwäche, die Angst ist mein bester Freund. Sie treibt uns an, schützt, warnt, bremst und leitet uns.
Kann ich Angst als etwas Positives empfinden? Inwiefern ist Angst eine intensive Lebenserfahrung? Und warum verhelfen meine Ängste mir zu mehr Freiheit und Unabhängigkeit?
Man muss kein Extremsportler werden, um sich mit der Angst zu verbünden. Aber es lohnt sich, die Sicherheit der Komfortzone zu verlassen und ein Risiko einzugehen. Denn wenn du deine Angst zulassen kannst, wird sie dein Leben reicher machen.

Meine Meinung:
In diesem Buch beschreibt der Extremsportler Alexander Huber sehr eindrucksvoll, wie er, bei Ausübung seines Sports, mit seiner Angst umgeht und ihr entgegenwirkt. Er erzählt uns wie sie nicht verdrängt, sondern sie annimmt und ihr entgegenwirkt. Er muß sich bei beim Klettern und Bergsteigern damit arrangieren, der Angst in die Augen blicken und sie sich nicht zum Feind, sondern zum Freund zu machen. Die kleinste Unachtsamkeit kann zum Tode führen. Dieser Gefahr ist er sich permanent bewußt. Es sehr interessant seine Abenteuer zu verfolgen und er versteht es, sie sehr einprägend und bildhaft zu erzählen. Bei einigen Anekdoten bleibt dem Leser regelrecht die Luft weg. Die enthaltenen Bilder sind großartig und respekteinflößend. Man merkt beim Lesen die große Leidenschaft und die große Zufriedenheit, die ihm dieser Sport bringt. Sehr beeindruckend.

Cover:

Fazit:
Alexander Huber lebt ein Leben der Extreme und er gibt uns hier tolle Einblicke davon. Absolut empfehlenswert.
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am 25. Oktober 2015
Neugierig habe ich das Buch in der Buchhandlung das erste Mal in die Hand genommen und bin während des Lesens eingetaucht in eine für mich andere Perspektive. Risiken eingehen ja, aber so detailliert, klar analysiert und daraus strukturiert klare Entscheidungen ableiten, und daraus ganze Unternehmungen planen, einfach großartig. Mir hat dieses kurzweilige Buch sehr viele neue Facetten aufgezeigt und dies verbunden mit hohem Unterhaltungswert.
Dieses Buch empfehle ich sehr gerne weiter.
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