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Kundenrezensionen

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am 5. September 2013
Von dem Buch "Ohne Leib, mit Seele" habe ich durch ein Interview mit dem Autor erfahren. Georg Fraberger, der klinischer Psychologe ist und außerdem ohne Arme und Beine geboren wurde, geht in seinem Buch der Frage nach, wie viel Körper der Mensch eingentlich braucht. Er beschriebt auf sehr klare und verständliche Weise, warum es Sinn ergibt, sich selbst nicht zu sehr durch den eigenen Körper zu definieren bzw. den eigenen - wie er schreibt - "gesellschaftlichen Marktwert" darauf aufzubauen, da der Körper etwas sehr fragiles ist. Beispielsweise kann der (schöne, durchtrainierte, ...) Körper ja durch einen Unfall oder ein Erkrankung jederzeit verletzt und dadurch verändert werden. Das gleich gilt laut Fraberger auch für die geistigen Fähigkeiten, die können ja z.B. durch geistige Behinderung von Geburt an nicht der gesellschaftlichen Norm entsprechen oder etwa auch durch Demenz oder ähnliches im Laufe der Zeit verloren gehen.
Georg Fraberger macht sich in seinem Buch auf die Suche nach der Seele und erläutert, warum es wichtig ist, auf die eigene Seele zu schauen, sie zu pflegen und warum die Seele auch im wissenschaftlichen Diskurs eine wichtigere Rolle spielen sollte.
Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, ich finde es ist verständlich und kurzweilig geschrieben. Am besten haben mir die Passagen gefallen, wo der Autor von seinen persönlichen Erlebnissen mit seiner Behinderung und seiner Biographie erzählt. Ganz toll!
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Cogito ergo sum - "Ich denke, also bin ich." Dieser erste Grundsatz des Begründers der neuzeitlichen Philosophie - René Descartes - wird oft zitiert, um auf etwas bei aller Skepsis zweifellos Richtiges hinzuweisen: die eigene Existenz denkender Menschen. Menschen, die seit jeher nach dem Kern ihres Wesens suchen. Die sich fragen, was ihre Essenz ausmacht? Ist es tatsächlich die Fähigkeit zu denken und Schlussfolgerungen zu ziehen? Seit Tausenden von Jahren versuchen nicht nur Philosophen zu ergründen, warum wir so ticken wie wir ticken, wie wir handeln sollten und was unser Glück befördert. Stellt man die Aussage einmal um und fragt sich, ob ich auch bin, was ich denke, muss dies allerdings ganz klar mit NEIN beantwortet werden. Denn nicht nur der Verstand und der Körper machen einen Menschen in seiner Gesamtheit aus, sondern etwas tief in uns. Etwas, das bis heute nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden kann, aber dennoch da ist. Erst wenn man die Bedürfnisse dieser geheimnisvollen, aber wirkungsmächtigen Essenz, "dieses Selbst, dieses Ich, diesen Kern des Menschen, das, was ihn ausmacht und dem Leben erst Sinn verleiht", berücksichtigt, "kann man Ideen, Aufgaben, Projekte und Ziele verwirklichen, die jenseits körperlicher, materieller und verstandesgemäßer Grenzen liegen." Aber gerade diese sind es, die dem Leben von uns Konsumenten und Kriegern, Selbstdarstellern und Herdentieren, Glücksrittern und Freiheitskämpfern einen Sinn verleihen. Und zwar auch dann, "wenn Körper und Verstand dem natürlichen Entwicklungs- beziehungsweise Alterungsprozess folgen."

Der österreichische Psychologe, der ohne Arme und Beine geboren wurde, möchte mit seinem Buch "eine grundlegende Diskussion über zahlreiche Anforderungen, die an den modernen Menschen gestellt werden", neu ermöglichen. Aus autobiografischer Perspektive, durch Erfahrungen aus seinem klinischen Alltag und auf Basis psychoanalytischer Strukturen von Sigmund Freud zeigt er auf, dass es zukünftig unabdingbar sein sollte, "die Seele neben dem Unbewussten und Bewussten in einem [wissenschaftlichen] Modell" zu verankern. Schrittweise entwickelt er in neun Kapiteln die notwendige Begründung. Fraberger beginnt damit, aufzuzeigen, dass es so etwas wie die Seele gibt, wie man seelische Bedürfnisse erkennt und im Alltag berücksichtigen kann und soll. Er erläutert deren Orientierung an Tugenden und Werten wie zum Beispiel der Liebe - der er einen eigenen, großen Abschnitt einräumt - und den Zusammenhang zwischen Schönheit, Krankheit, Geld und Glück. Einen großen Raum gibt er seinen Ausführungen zu gesellschaftlichen Werten, Normen und Regeln und deren Auswirkungen. Denn vielfach orientieren wir uns unbewusst und ohne sie wirklich zu hinterfragen an ihnen. Auch auf die Wechselwirkungen zwischen Gedanken, Gefühlen und Körper geht er umfassend ein.

Als Quintessenz seines gut verständlichen, mal philosophischen, dann wieder psychologischen Einblicks in unseren "Wächter" stellt sich der Wiener immer deutlicher die Frage, warum man zwar "von Intelligenz, Leistung, lernen, Konzentration, Verhalten als auch von Begriffen wie Persönlichkeit, Bewusstsein, Ich oder Selbst" liest, aber dennoch außerhalb von theologischen Diskursen nie von einem Begriff wie Seele? "Kann es denn ohne die Berücksichtigung des Sinns im Leben, ohne das Warum, Wozu, Wofür überhaupt zu einer optimalen Entwicklung des Verstandes und der Persönlichkeit kommen?", fragt sich nicht nur Georg Fraberger.

Fazit: "Ohne Leib, mit Seele" gestaltet sich als tiefsinniger, zuweilen philosophischer Diskurs über gute Lebensführung und das Erreichen eines erfüllten Daseins. Ein Buch, das eine Brücke zwischen wissenschaftlichen Theorien und praktischen Lebenserfahrungen des Autors oder seiner Patienten schlägt. "Wir müssen wieder lernen, das, worauf es ankommt, zu erkennen und zu entwickeln: Das seelische Bedürfnis, als der- oder diejenige erkannt und geschätzt zu werden, der oder die man ist - unabhängig davon, ob der Körper groß, klein, stark, schwach, jung oder alt ist. (...) Nicht aber mit dem Ziel, aufgrund dessen gesund oder glücklich zu werden, sondern um ein wertvolles und grundsätzlich sinnvolles Leben führen zu können." (Georg Fraberger)
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am 22. August 2014
Mir ging es leider ähnlich wie mit einem (möglichen) Gewinnschein. Die Erwartungen waren sehr hoch, wurden aber nicht erfüllt. Bedauerlicherweise hält einen der Autor auf großer Distanz zu seinem Privatleben und gibt nur wenige Einblicke in seinen eig. extrem spannenden Werdegang und Alltag. Er verliert regelmäßig den roten Faden und kann sich offenbar nicht entscheiden, ob er eine Autobiographie, ein Sachbuch oder einen Ratgeber schreiben will. Es dreht sich alles ständig um den Begriff der Seele, ohne diesen stichhaltig zu erklären und für den Leser mit Leben zu befüllen. Nach rund der Hälfte habe ich das Lesen abgebrochen-was ich nur sehr ungern und selten mache...
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am 7. September 2013
Diese Buch wurde von einem sehr bemerkenswerten Autor geschrieben: Georg Fraberger wurde vor fast 40 Jahren ohne Arme und Beine geboren. Trotzdem arbeitet er als Psychologe im AKH Wien und hat vier Kinder. In seinem Buch schreibt er, warum unsere Seele so wichtig ist und er fragt auch: Wie viel Körper braucht man eigentlich? Mich hat es sofort fasziniert.

Was mir besonders gefallen hat, war, dass dies nicht das Buch über sein Leben und seine Behinderung ist (obwohl er auch darüber schreibt), sondern man merkt als Leser einfach, dass er sich in dem Thema echt auskennt und es sehr gut erklären kann. Meiner Meinung nach spricht er jede/n an, der/die schon Mal mit dem eigenen Körper unzufrieden war (und wer war das nicht).

Gleichzeitig habe ich sehr interessant gefunden, wie der Autor die Seele beschreibt und der Leser dadurch einen besseren Eindruck bekommt, was Seele eigentlich sein könnte. Für alle, die sich für das Verhältnis von Körper und Seele interessieren eine unbedingte Leseempfehlung.
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am 21. Mai 2014
nachdem Herr Fraberger einen tollen Auftritt in einer Talkshow hatte, bestellte ich mir neugierig geworden sein Buch. Tja, darin verliert sich der Texter in philosophischem Geschwafel, anstatt die Erwartungen, die er mit seinem öffentlichen Auftritt geschürt hat, zu erfüllen. Keine neuen Erkenntnisse, minimal autobiographisches, jede Menge gebetsmühlenartige Wiederholungen. Fazit: "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für unser Auge unsichtbar." Nun, dieser herrliche Satz stammt bekanntermaßen von einem anderen Autor.
Selbstverständlich ändert das unbefriedigende Buch nichts an der Faszination, die dieser außergewöhnliche Mann ausstrahlt. Der dritte Stern ist für den Menschen Fraberger.
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am 26. Oktober 2013
Georg Fraberger schreibt philosophisch und psychologisch über den Wert den Menschen, wie wichtig der Körper für viele Menschen ist und doch eigentlich die Seele den Menschen ausmacht. Herr Fraberger hat sicher das Psychologiestudium gewählt, um sich selbst mit dem Sinn seines speziellen Lebens auseinanderzusetzen. Und er kann dadurch auch anderen Menschen, die z.B. im Rollstuhl sitzen seelisch unterstützen. Bewundernswert finde ich, dass er ein ganz normales FAmilienleben mit vier Kindern leben kann und sogar in England studieren konnte.
Ich habe viel aus dem Buch gelernt, wäre aber mit einer Autobiographie glücklicher gewesen. Wie schafft ein Mensch mit so einem Handicap es so ein wunderbares Leben zu führen? Welche Stolpersteine gab es? Man liest, er hatte eine liebevolle Familie mit Brüdern, die ihn überall mitgenommen haben und Freunde, die ihn einfach als "normal" akzeptiert haben. Das ist ein Geschenk. Und mehr von seinem Lebenslauf und wie er das alles gemeistert hat würde vielleicht vielen Menschen helfen, die mit ihrem Schicksal hadern.
Alles in allem ein empfehlenswertes Buch.
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Das Thema an das sich Georg Fraberger heranwagt, ist ein ethisches, ebenso wohl auch ein höchst emotionales. Wenn schon nicht das Cover auf den ersten Blick, so verrät doch der Klappentext mit seinen ersten Worten bereits: "Georg Fraberger hat einen Körper den kaum jemand mit ihm tauschen möchte, aber ein Leben, von dem viele Menschen träumen."

Ob ich es will oder nicht, aber mit dieser Information über den Autor, haben mich dieser und der Verlag zeitgleich beeinflusst, vielleicht sogar unter Druck gesetzt. Allein aus diesem Grunde ziehe ich einen heiß begehrten Amazonstern bei meiner Bewertung ab.

Wie und was Georg Fraberger dann allerdings zum Thema "Ohne Leib mit Seele" zu sagen hat, daran gibt es nichts zu meckern. Aus psychologischer, vor allem aber rein menschlicher Sicht ist der Autor der Seele auf den Fersen. Dabei hat er die schönen und athletischen Körper vor Augen die unserem Schönheitsideal oder besser Wahn eher zusagen. Eine Diskrepanz wird sichtbar und genau um diese geht es.

Viel schreibt der Autor vom Wert eines Menschen, auch von den Erwartungen die die Menschheit an jeden Einzelnen hat und hier wird mir klar, ich hätte viel lieber eine Autobiografie von Georg Fraberger gelesen, in die hätte er gern all seine Themen schreiben können. So ist es ein Buch in der Schwebe, halb Sachbuch, halb Autobiografie.

Die hier von Georg Fraberger betriebene Fahndung nach der menschlichen Seele habe ich sehr gern gelesen. Einverstanden bin ich nicht mit allem was er zum Thema schreibt, aber das wär ja auch langweilig!
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am 19. November 2013
Auch ich habe von diesem Buch aus der Zeitung erfahren und es mir sofort bestellt.
Das Buch ist wirklich sehr interessant und schildert eindrucksvoll die Entwicklung des Autors.
Es ist erstaunlich, wieviel Energie und Willensstärke manche Menschen aufbringen, um ihr Leben trotz großer Hürden
und Einschränkungen zu meistern. Ein Überdenken eigener Verhaltensmuster ergibt sich nach dem Lesen zwangsläufig.
Es war allerdings ein wenig zu sachlich.
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Zuerst einmal möchte ich meinen großen Respekt vor Herrn Fraberger darlegen!
In seinem Buch zeigt Herr Fraberger dass es trotz aller Hindernisse möglich ist seinen Traum zu leben und sich von nichts einschränken zu lassen!
Jedoch muss ich sagen, dass ich dachte, dass das Buch mehr biographisch wäre. Für mich persönlich ist es zu psychologisch aufgebaut und zuviele psychologische Theorien.
Das Buch würde ich allen Psychologie Interessierten weiter empfehlen, wenn man jedoch eine Biographie erwartet, dann ist es nicht die richtige Lektüre.
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am 21. November 2013
Das Buch ist wirklich sehr lesenswert.Hut ab ,meine große Wertschätzung ist Ihnen sicher!Eine klare Kaufempfehlung!Es geht um die gesunde Seele, und Sie haben das Leben echt im Griff!Das sah ich auch letztes Mal im ORF vor wenigen Tagen!
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