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am 30. Januar 2013
Andreas Salcher trifft es wieder einmal auf den Punkt.
Alles was er über die "tödliche Schule" und dem furchtbaren System dahinter schreibt entspricht der Realität, und er bringt viele Beispiele für Lösungen.

Ich weiß, wovon ich spreche:

Meine Tochter ist 15 und befand sich vier Jahre lang in einem "tödlichen" Gymnasium und ist daran
fast zerbrochen. Seit sie nach der 4. Klasse die Schule gewechselt hat ist sie wie ausgewechselt, fühlt sich wohl und ist
plötzlich so motiviert. Es gibt dort einen jungen, motivierten Direktor, der den Funken der positiven Veränderung
auch auf seine Lehrer überspringen lässt.

Dass die Bremser und Betonierer allgegenwärtig sind, sieht man an den wenigen
negativen Rezensionen ganz deutlich. Ich wünsche Herrn Salcher weiterhin Kraft und Ausdauer, um weiter Bücher zu schreiben,
damit sich vielleicht doch irgendwann einmal etwas zum Besseren für unser Kinder wendet.
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Mit fünf eigenen Kindern, die alle an staatlichen Grundschulen und später an einem Privatgymnasium waren, habe ich dieses äußerst interessante Buch geradezu verschlungen. Vieles negative kam mir leider sehr bekannt vor.

In "Nie mehr Schule" beschreibt Andreas Salcher die traditionelle Schule, die leider Schülern das Lernen mehr madig macht, als sie ermutigt neue Horizonte zu erobern. Er macht aber Eltern auch den Vorwurf mitschuldig zu sein an der Misere des österreichischen Schulsystems. Als deutscher Leser nehme ich Salcher ebenso für das deutsche Schulsystem in Anspruch.

Bis zur Hälfte des Buches lese ich, schlage es dann zu und drehe es einfach um. Von hinten beginne ich dann ein Buch namens "Immer mehr Freude". Da entwirft der Autor ein Idealbild von Schule. Er selbst gibt an so eine Schule bereits aus der Realität zu kennen.

Bei einigen Beschreibungen allerdings muss ich lächeln und an eigene Erfahrungen denken: Gut gemeint, aber es kann auch schief gehen. Salcher beschreibt Teppichbelag in der Schule zur Lärmdämmung. Was allerdings macht er mit den Schülern die eine Hausstauballergie haben? Ein anderes Beispiel für das sich der Autor einsetzt ist das Duzen zwischen Schülern und Lehrern. Auch dies kann nach hinten losgehen und ist für mich kein Zeichen von idealer Vorzeigeschule.

Selbstverständlich bringt Andreas Salcher auch andere und sehr gute Beispiele. Zu jedem kann man sicher Für und Wider einbringen. Deutlich wird aber immer öfter und dies scheint mir der zentrale Punkt zu sein: Wir müssen am Schüler - Lehrer - Verhältnis arbeiten!

Andreas Salcher stösst hier eine längst überfällige Diskussion neu an!
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am 4. September 2012
Andreas Salcher hat mit seinem neuen Buch angeknüpft an "Der talentierte Schüler und seine Feinde" aus dem Jahr 2008. Offenbar hat sich seither nichts geändert.
Es imponiert mir wie er mit unverbrauchtem Lodern sich für die ideale Bildungspolitik erhitzt. Ich bin selbst Mutter einer 14 jährigen Tochter die eine Privatschule besucht und habe dieses Buch mit sehr großem Interesse gelesen. Es gab für mich viele Aha Momente an genannten Fakten, die mich erschütterten. Einer von diesen war,dass ein Lehrer keineswegs von Gesetz wegen zur Fortbildung verpflichtet ist. So kann es vorkommen, dass dieser in seiner ganzen beruflichen Laufbahn keine einzige Stunde der Weiterbildung absolviert. Das wäre wohl in einem anderen Beruf undenkbar. Schlechte Ausbildung der Lehrer, mangelhafte Motivation und teilweise schon Burn Outs der Lehramtskandidaten, welche noch keinen Tag in der Schule gestanden sind und unterrichet haben kommen ebenso nicht selten vor.
Das Buch ist geprägt von einem ausgewogenen Schreibstil und schwört sich nicht einseitig auf eine Gruppe ein. Auch hebt Salcher sehr wohl auch die Schwierigkeiten im bestehenden System von motivierten Lehrern hervor. Als Gegenpol zum düsteren Bild des aktuellen Schulsystems zeichnet er im spiegelverkehrten Teil des Buches seine Vision: Es gehe dort um Wertschätzung, körperliche Bewegung nicht nur beim Sportunterricht, fächerübergreifendes Lernen. Außerdem um die Betonung künstlerischer Fächer und die Abschaffung des Rotstifts und um das Kämpfen gegen Widerstände. Er zeigt Verbesserungen und Veränderungen im 2. Teil des Buches Immer mehr Freude" auf.

Fazit: Absolut lesenswert!Zusätzlich ist das Buch auch optisch eine Überraschung (denn es besteht aus zwei Hälften, die jeweils spiegelverkehrt geschrieben sind)
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am 2. September 2012
Heute abend beginnt Precht seine Nachdenksendung im ZDF mit dem Thema "Bildung". Im Interview dazu sagt er, alles müsse an der Bildung verändert werden.Er kritisiert herkömmliche Currical als "unglaubliche Quatsch". Das System der Schule sei, Gelerntes schnell wieder zu vergessen Bulimie-Lernen genannt.

Ähnlich provokativ ist die neue Schrift von Sattler.

Eine Schrift, die in zwei Teile aufgeteilt ist: die tödliche Schule auf der einen Seite, der Ort gemeinsamen Entdeckens und Erforschens auf der anderen.

Meine eigene Erfahrung mit einer Generation von Abiturienten unterstreicht die Kritik. Da kamen junge Menschen, die keine Neugier auf nichts hatten,denen die Stundenhäppchen in Fleisch und Blut eingedrungen war, die nur nach Prüfungen fragten und nach Prüfungen fast alles vergessen hatten,was ich feststellen musste,als ich einige von ihnen Jahre später in einer Fortbildung für höhere Positionen zur Ausbildung hatte.

Natürlich sehnt man sich angesichts einer solche Lage nach einer grundsätzlich anderen Lernsituation,sieht mit heißem Herzen den "Club der toten Dichter" oder liest, fast auf jeder Seite zustimmend nickend ein solches Buch von das von Salcher.

Bleibt die Frage,warum das System an einem solchen Unsinn, das soviel Enttäuschung hervorbringt,so nachhaltig festhält?

Salcher jedenfalls macht das Mögliche. Das System kann er nicht ändern, aber er trägt durch seine Aktivitäte dazu bei,dass es Alternativen gibt.Wenn die Zahl der gefragten Lernorte steigt,wird der Druck auf ein unsinniges System grösser.Mittels Internet sind heute Bedürfnisse in einem Ausmaße darstellbar, dass auch Politik darauf reagieren muss.Vielleicht rechnen irgendwann einmal betriebswirtschaftlich Geschulte, welche Kosten,auch mittelbare, durch ein schlechtes Bildungssystem entstehen und dass man sich ein solches System auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht mehr leisten kann.

Das Buch von Salcher jedenfalls gehört in die Hand eines jeden Verantwortlichen für die Bildung von Menschen!
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am 19. November 2015
Auch wenn mir die Fakten schon lange bekannt waren, so sollte dieses Buch die Runde machen, damit mehr lebendige Schule entstehen. Eine habe ich vor meiner Nase. Das ist super, aber zu wenig. Und Deutschland und Österreich unterscheiden sich nicht so sehr von ihren Strukturen her, als dass wir das hier gesagte nicht tun könnten. Und ob nun einzelne Zahlen 100% der Statistik entsprechen finde ich nicht kritikwürdig, denn die Kernaussage ist ein guter möglicher Ansatz, für eine bessere Welt.
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am 4. September 2012
Wer würde nicht in diesen Jubelschrei einstimmen!
Noch dazu jetzt, am Schulanfang. Viele der geschilderten Missstände im derzeitigen Schulsystem kommen uns nur zu bekannt vor. Zu viele Lehrer sind dazu trainiert, die Fehler rot zu unterstreichen.
Angst vor dem Gegenstand nistet sich ein, die Neugier auf das Leben wird verdrängt genauso wie der Körper verbannt wird. Dabei kostet diese Schule nicht nur sehr viel Geld, sondern auch unser aller Substanz. Wir sollten aber nicht dabei stehen bleiben, eh nichts machen zu können.
So wie jedes Ding hat dieses Buch aber auch zwei Seiten. Es gibt sie sehr wohl, die lebendige Schule. Wir müssen sie nur suchen oder eben neu erschaffen.
Dort lernen die Schüler mit Freude, die Lehrer trauen ihnen alles zu. Jedes Kind, jeder Lehrer, die Eltern wir alle haben ein Recht auf diese Schule.
Wertschätzung ist hier das Hauptgebot, an der es uns ohnehin zu oft mangelt. Fortschritte in diese Richtung wäre natürlich sehr wünschenswert.
Der Autor führt etliche Beispiele an, bei denen es schon funktioniert.
Jedenfalls hab ich mich in viele Situationen hineinversetzen können, ich habe mich bei der Lektüre auch sehr gut unterhalten. z.B. über Erich Kästner,
"Der Mensch soll lernen, nur die Ochsen büffeln".
Anmerkung: Diese Rezension bezieht sich auf die gedruckte Ausgabe. Es sollte jedoch der Inhalt gleich sein.
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am 10. September 2012
Auch wenn ich selbst keine schulpflichtigen Kinder habe: Das Thema Bildung und Ausbildung bewegt mich. Oder besser gesagt: Es muss Bewegung in das starre österreichische Schulsystem kommen! Andreas Salcher, Mitbegründer der Sir-Karl-Propper-Schule in Wien, macht in seinem Buch auf die derzeit herrschenden Defizite aufmerksam und zeigt im zweiten Teil Lösungswege auf - durch Beispiele, wie Schule anderswo bereits gut gelebt wird. Nicht als "Überforderungsstätte" für Kinder, sondern als eine bereichernde "Welt der Förderung" für Heranwachsende. Nachdem mich Salchers Buch "Meine letzte Stunde" bereits beeindruckt hat, kann ich ihm nur attestieren: Er ist für mich zum Thema Schule ein herausragender Experte. Auch durch seine diversen Initiativen, u.a. als ehemaliger "Schüleranwalt" einer Tageszeitung. Salcher kann in seiner letzten Stunde auf jeden Fall zurückblicken und von sich sagen, dass er etwas zum Besseren hin bewegt hat. "Nie mehr Schule - Immer mehr Freude" half mir zu verstehen, wo wir als Gesellschaft stehen und wie positive Veränderungen für unsere "Next Generation" initiiert werden können.
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am 30. September 2012
"Only bad news are good news." An dieses Motto hält sich Salcher. Seine Kritik ist weder neu noch originell. Praktikable - d.h. in der Realpolitik umsetzbare - Lösungsansätze bietet er nicht. Salcher formuliert populistisch, und manche Daten sind einfach falsch (z.B. Klassenschülerhöchstzahl 24 (S. 34), Kosten des Bildungssystems etc.)
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am 5. Oktober 2012
Ein sehr gut recherchiertes Buch. Exakt wie es wirklich ist und absolut nicht sein sollte.
Er bricht eine Lanze für die Lehrer und gegen das bestehende und sinnlos eingefahrene System.
Dieses System erhalten nur noch einige lern-unfähige Lehrer und die Proporz Politik die in der Bildung nichts verloren hat. Noch dazu wie mehr und mehr ans Tageslicht kommt wie korrupt viele Politiker sind.
Auch der Ansatz im 2. Teil ist empfehlenswert.

Es sollte jedem an der Ausbildung unserer Zukunft (Kinder) beteiligten Personen als Grundlage dienen.
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am 14. Januar 2013
Ich wünsche mir, dass dieses Buch Realität wird.
Es spricht mir aus der Seele und es ist einfach so fantastisch!!!
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