Kundenrezensionen


20 Rezensionen
5 Sterne:
 (9)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:
 (3)
1 Sterne:
 (5)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Systemzerlegen für Anfänger
Was waren wir wütend. Damals, Ende des vergangenen Jahres. Doch zumindest einer ist es jetzt nicht mehr - Roland Düringer hat aufgehört, wütend zu sein, wie er auf der Rückseite seines neuen Buches erklärt. Weil er jetzt seinen eigenen Weg geht. Da fragt man sich natürlich, wohin der führen soll.

Mit seiner...
Veröffentlicht am 13. Juni 2012 von Ellis Bell

versus
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider enttäuschend
Nach der inzwischen berühmten und auch sehr guten Wut-Rede von Düringer (unbedingt auf Youtube ansehen!) hat er nun also das dazugehörige Buch nachgeliefert.

Was einem bereits beim Kauf des Buches auffallen sollte: Das Buch prangert den Kapitalismus und das System an. Es ist sehr klein und hat gerade mal an die 70 Seiten. Diese sind mit...
Veröffentlicht am 12. Juni 2012 von Philip


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider enttäuschend, 12. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Wut (Gebundene Ausgabe)
Nach der inzwischen berühmten und auch sehr guten Wut-Rede von Düringer (unbedingt auf Youtube ansehen!) hat er nun also das dazugehörige Buch nachgeliefert.

Was einem bereits beim Kauf des Buches auffallen sollte: Das Buch prangert den Kapitalismus und das System an. Es ist sehr klein und hat gerade mal an die 70 Seiten. Diese sind mit großer Schrift beschrieben und mit Bildern aufgelockert - ein durchschnittlicher Leser hat es wohl in einer Stunde gelesen. Dafür verlangt Herr Düringer nun völlig überzogene und überteuerte 15 Euro.

Düringer beschreibt in dem Buch, wie er zu einem einfachen Leben gefunden hat und wie er versucht, unabhängig von der Gesellschaft und ohne Stress und Arbeit zu leben. Dies kommt mir aber leider - so gut ich seine Wutrede auch gefunden habe - als reine Farce vor, denn zum einen kann ich leicht unabhängig von der Gesellschaft leben, wenn ich meine Popularität nutze, um Bücher die vielleicht 5 Euro wert sind um 15 Euro verkaufe. Zum anderen hat Düringer wohl in seinem bisherigem Leben so viele hunderttausende Euros verdient, das er natürlich sein restliches Leben nicht mehr arbeiten muss und einfach so schön dahin leben kann. Dies dann als Lebenskonzept zu verkaufen wird aber einem Familienvater, welcher hart arbeitet damit die Familie die Stromrechnung zahlen kann, wohl nicht wirklich weiter helfen.

Nun aber noch zum Buchinhalt selbst:

positiv:
Düringer beschreibt in dem Buch, was falsch läuft in der Gesellschaft und wo man es aus lauter Gewohnheit nicht einmal mit bekommt, dass es falsch läuft.
Hier sind ein paar wirklich interessante Punkte dabei, welche einen umdenken lassen. Aus diesem Grund gibt es eine 2-Sterne Wertung.

negativ:
Der Text ist bis auf die wenigen interessanten Sichtweisen sehr seicht und meistens nicht wirklich hilfreich. In wie bereits gesagt sehr magerem Umfang wird das schlechte Bildungssystem, Pensionssystem etc. angeprangert. Nur was hilft das jetzt dem Leser, abgesehen davon das er das ja wohl schon weiss?

Hätte Herr Düringer dieses Buch um 5 Euro verkauft, dann würde ich sagen es ist ein netter als kleines Buch verpackter Zeitungsartikel den man durchaus zwischendurch einmal lesen kann. Für 15 Euro ist das Buch reine Geldmache.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Systemzerlegen für Anfänger, 13. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Wut (Gebundene Ausgabe)
Was waren wir wütend. Damals, Ende des vergangenen Jahres. Doch zumindest einer ist es jetzt nicht mehr - Roland Düringer hat aufgehört, wütend zu sein, wie er auf der Rückseite seines neuen Buches erklärt. Weil er jetzt seinen eigenen Weg geht. Da fragt man sich natürlich, wohin der führen soll.

Mit seiner Wutbürger-Rede hat der österreichische Kabarettist und Schauspieler einer allgemeinen Befindlichkeit Ausdruck verliehen, und es wird wohl kaum jemanden geben, der sich davon nicht auch irgendwie angesprochen gefühlt hat. Nicht nur Düringer reicht es, Tag für Tag dem Geld und Statussymbolen nachzulaufen - offenbar haben auch viele andere Bürgerinnen und Bürger es satt, austauschbaren Politikern beim Phrasendreschen zuzuhören und ihr sauer verdientes Geld der Elektronikbranche in den Rachen zu schmeißen. Die Wut, die wir dabei empfinden, kann uns allerdings auch sehend machen, wie es zu Beginn des neuen Buches heißt. Dieses hat Roland Düringer gemeinsam mit den Philosophen Eugen Maria Schulak und Rahim Taghizadegan geschrieben. Die haben mit ihrem im Herbst 2011 erschienenen Buch 'Vom Systemtrottel zum Wutbürger' den Grundstein für einen Umdenkprozess gelegt. Mit der Fortsetzung 'Das Ende der Wut' wollen uns der Schauspieler und die Philosophen einen Spiegel vorhalten, wie sie schreiben. Damit wir unser Verhalten besser erkennen und folglich ändern können, wo für uns notwendig.

Das Büchlein umfasst nicht ganz hundert Seiten und ist großteils in Dialogform angelegt. Dadurch liest es sich sehr unterhaltsam und man hat die drei Männer lebhaft vor Augen, wie sie in ihrer Philosophischen Küche sitzen und bei Düringers köstlichem Amaranthbrei ihren Gedanken nachgehen. Die Wutbürger-Rede aus dem Fernsehen und YouTube ist in voller Länge abgedruckt, außerdem finden sich am Ende des Buches das Rezept für den Brei und das Gedicht 'The Tyger' von William Blake, das die vorangegangen Gedanken noch einmal poetisch auf den Punkt bringt. Ich persönlich habe mir besonders einen Gedanken aus 'Das Ende der Wut' zu Herzen genommen: Schuld an unserer Unzufriedenheit sind nicht immer die anderen, sondern häufig wir selbst. Und mit kleinen Schritten kann man oft schon sehr viel ändern.

Dieses Büchlein ermutigt dazu, einmal alles von einer anderen Perspektive aus zu betrachten. Gelesen hat man es tatsächlich in einer knappen Stunde - aber ich bewerte ein Buch nicht nach der Anzahl seiner Seiten, sondern nach dem persönlichen Gewinn, den ich aus dem Gelesenen ziehe. Und der ist bei "Das Ende der Wut" sehr hoch.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wie erwartet Schrott, 30. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Wut (Gebundene Ausgabe)
Philosophisches BlaBla, sollte jedem Menschen mit Hausverstand klar sein - am meisten hat mich die Grießkoch-Gschicht aufgregt - ja Roland, nachdem ich 10 Stunden in der Arbeit gesessen bin und danach bis 21:00 Uhr mit meinem Kind gespielt hab, stell ich mich noch 1,5 Stunden hin und koch Grießkoch, der braucht nämlich so lange, wenn man ihn mit Liebe macht. Danke für diesen großartigen Tipp - wenn ich unendlich Geld auf der Kante hab & ein feines fettes Haus mit an schönen Garten & nix mehr arbeiten muss, dann verkauf ich auch meine 50 Oldtimer & mach das genau so du Heuchler
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen KUNDENVERA..... DAS MIESESTE BUCH des JAHRES, 30. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Wut (Kindle Edition)
Also ich hab mir das Buch für sage und schreibe 10 EURO als ebook Version gekauft.

Nicht zu fassen, wie Düringer zunehmend den Bezug zur Realität verliert.
Das Thema an sich ist ja total interessant, aber die Umsetzung ist eine Frechheit.
Düringer nimmt sich selbst viel zu ernst und wichtig und lässt ständig den "Oberprofessor" raus hängen.

Und was das ganze Schlamassel noch toppt, ist dass man das Buch in maximal 2 oder 3 Stunden ausgelesen hat.

DAFÜR 10 EURO zu verlangen (bzw. noch mehr als BUCH) ist für mich nur noch peinlich.
Ich fande Düringer früher genial, aber was er hier gemacht hat ist genau, dass worüber er sich in dem Buch beschwert und andere dafür kritisiert.

Ich bin enttäuscht von der Profitgier und Dreistigkeit des "Wutbürgers".

NICHT ZU EMPFEHLEN!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich bin unbefriedigt..., 27. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Wut (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich bin ich ja ein großer Fan von Roland Düringer. Der Mann ist ja nicht nur witzig, sondern auch ein wirklich intellektueller Mensch, der viel Gespür für die österreichische Seele hat. Nach seiner berühmten Wutrede im TV und seinen Äußerungen im Club 2 war ich wirklich gespannt auf dieses kleine Buch. Irgendwie hatte ich mir ein Werk im Stil von Stéphane Hessel erwartet, aber dieses Büchlein lässt mich wirklich etwas unbefriedigt zurück. Hier wird nur um den heißen Brei herumgeredet, aber eine echte Aussage oder eine konkrete Meinung findet sich nicht. Für die drei Autoren ist irgendwie alles nur scheiße. Alle Politiker sind Lügner und korrupt. Wenn sie's nicht schon am Anfang ihrer Karriere sind, dann werden sie es aber spätestens nach einiger Zeit. Das ganze System ist eigentlich und überhaupt nur schlecht und gehört ausgetauscht. Und alle die wählen gehen und ihr Kreuzerl tatsächlich einer Partei geben sind Idioten. Laut den Autoren wäre das Mass aller Dinge ungültig zu wählen. Das einzig Konkrete, das ich hier herauslesen konnte ist, dass wir alle am besten Biogemüse anbauen, uns keine Nachrichten reinziehen und nur Amaranthbrei essen und mit guten Freunden philosophieren sollten. Tja, irgendwie ist mir das zu wenig. Abgesehen davon, dass ich keinen so tollen Garten wie Herr Düringer habe, wo ich Biogemüse anbauen könnte und Amarathbrei echt das Letzte ist, was ich mir zum Mittagessen kochen würde, so hätte ich mir ein wenig mehr Inhalt gewünscht. Eine wahre Anleitung wie ich meinen Unmut als Bürgerin nun wirklich effektiv äußern kann. Ein Tipp wie wie wir das System ändern können. Eine Erklärung warum in unserem Staat so vieles falsch läuft. Aber dieses Buch beantwortet keine meiner Fragen. Irgendwie erinnert mich der Ton dieses Werkes an eine bestimmte rechte Partei in Österreich, die auch immer erklärt wie böse "die da oben" nicht sind und wie ungerecht alles ist, aber keine konkreten Lösungsansätze bietet. Ich will den Herren nicht unterstellen, dass sie rechts denken. Das ist definitiv nicht der Fall, aber vom Stil her sind sie solchen Gruppierungen sehr ähnlich. Nachdem man die letzte Seite gelesen hat (das Rezept für den komischen Brei hab ich mir nicht reingezogen), hat man den Eindruck, dass alles was sie sagen einen wahren Kern hat, doch man kann echt nichts damit anfangen. Es fehlt die Würze, die eine Aussage (außer alles ist schlecht), es fehlt einfach der Höhepunkt. Wahrscheinlich waren meine Erwartungen an die drei Herren zu hoch. Es ist so, als ob man sich auf einen tollen Orgasmus gefreut hat, doch außer ein bisschen Vorspiel passiert nichts. Echt unbefriedigend!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen leider enttäuschend, 26. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Wut (Gebundene Ausgabe)
hatte mir wesentlich mehr von diesem buch erwartet
gibt zwar ein paar denkanstöße, aber weiterempfehlen würde ich es trotzdem nicht.
vielleicht ist das buch wutbürger besser
meiner meinung nach ist es empfehlenswerter interviews von roland düringer im internet anzusehen, als sich dieses buch zu kaufen
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die eigene Ratlosigkeit nicht mehr hinnehmen, sondern als Ausgangspunkt nutzen für neues Denken, 12. Juni 2012
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Wut (Gebundene Ausgabe)
In ihrem Buch "Vom Systemtrottel zum Wutbürger" haben die Autoren des hier anzuzeigenden Buches 2011 über eine wachsende Bewegung und dramatische gesellschaftliche Veränderung nachgedacht.

Damals gingen sie davon aus, dass die Wut der Bürger in unseren Gesellschaften noch zunehmen wird. Auch deshalb, weil immer mehr Menschen erkennen, was die beiden schon lange ahnen bzw. wissen: unser unmenschliches und überbürokratisiertes System ist nicht mehr reformierbar. Das uns seit Jahren nun vorgeführte europäische Gerangel um diverse Rettungsschirme zeigt uns das exemplarisch. Es geht nur noch ums Geld, das die meisten nicht haben, bzw. ihnen noch genommen werden soll.

Die einzelnen Menschen laufen derweil wie in einem Hamsterrad. Dass der Burn-Out als Krankheit bei Frauen und Männern krass zunimmt, kann als Beleg dafür gelten.

Ohne moralisch erhobene Zeigefinger hatten die beiden Autoren 2011 den heutigen Menschen als einen angepassten Systemtrottel bezeichnet. Doch die vielen Proteste und die neuen soziale Bewegungen zeigen, dass der bald ausgedient haben wird. Doch nicht nur das: immer mehr Menschen ziehen sich aus ihrem Hamsterrad zurück, steigen aus, wechseln eine unbefriedigenden Arbeit, sind mit weniger Konsum zufrieden und beginnen ihren jeweils eigenen "Garten" zu bearbeiten und zu pflegen.

In insgesamt 10 Feldern zeigen die beiden Autoren die Zwänge und gleichzeitig die Möglichkeiten, diesen zu entkommen:
* Information
* Bildung
* Beruf
* Geld
* Sicherheit
* Gesundheit
* Umwelt
* Kultur
* Beziehungen
* Politik

Sie nennen es eine "Abenteuergeschichte", die keine Utopie sei. "Sie bezeichnet keinen unmöglichen Ort für unmögliche Menschen. Sie ist zwar unwahrscheinlich, doch wird sie Wirklichkeit durch Schritte, die klein genug für reale Menschen sind. Sie erfordert Unwahrscheinliches: Mut, Klugheit, Maß, Gerechtigkeit - Ideen, die so unwahrscheinlich sind wie das Wunder des Lebens und keine Spur weniger real."

Die eigene Ratlosigkeit nicht mehr hinnehmen, sondern als Ausgangspunkt nutzen für neues Denken und kleine Schritte hin zu einem selbstbestimmten Leben.

In dem nun erschienenen kleinen Buch dokumentieren die beiden Philosophen ein Gespräch, das sie mit dem österreichischen Kabarettisten Roland Düringer geführt haben und in dem sie immer wieder um die Frage kreisen, wie man gemeinsam und jeder für sich aus diesem dem Tod geweihten und den Menschen zum Trottel machenden System ausbrechen kann. Und immer wieder kommen sie auf die oben erwähnten Strategien zurück.

Und Roland Düringer bringt es auf den Punkt, wenn er sagt: "Ich bin jetzt nicht mehr wütend. Ich habe beschlossen, das System zu verlassen und meinen eigenen Weg zu gehen." Natürlich klingt das naiv, denn ohne die Strukturen des Systems hätte er bald nichts mehr zu Essen. Doch man muss näher hinschauen, was er meint.

Wer etwa zwingt einen, sich den täglichen Schwung von Informationen aus den Medien zu holen, die einen nur verwirren? Wer etwa zwingt einen, bestimmte Sachen zu kaufen, anzuziehen, zu hören und zu essen? Wer zwingt mich, mich freiwillig zu verschulden, nur weil ich dies oder das "haben" will?
Wer zwingt mich, permanent "online" zu sein? Wer zwingt mich, den Kontakt mit meiner Umwelt zu unterbrechen, in dem ich mir Lautsprecher ins Ohr stecke und nichts mehr sonst wahrnehme?

In einer Rezension zu dem ebenfalls sehr kulturkritischen Buch des Philosophen Christoph Türcke "Kritik der Aufmerksamkeitsdefizitkultur" (C.H. Beck 2012) habe ich geschrieben:

"Die permanente Erreichbarkeit, das permanente Online-Sein, dieser unsägliche Druck, den die elektronischen Medien ausüben - wir müssen uns um unserer Kinder willen davon befreien. Das ist wahrer und zeitgemäßer Widerstand gegen eine Entwicklung, die die über Jahrtausende gewachsenen Grundlagen unserer Kultur zu zerstören droht."

Und das ist nur ein Ansatzpunkt, das System zu verlassen, wie Düringer das nennt. Der Sog dieses System, die Macht der Gewohnheit, der Suchtcharakter mancher liebgewonnener Gewohnheiten, wird so stark sein, dass es schon ein großer Willens- und Widerstandsakt darstellt, mit einer Sache anzufangen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Was bezahlst Du, das Buch?, 31. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Wut (Gebundene Ausgabe)
Das kleine Büchlein ist handlich, paßt gut in jede Handtasche. Die Schrift ist groß, man kann es auch ohne Brille lesen. Das Papier sieht umweltfreundlich aus. Keine glitzernden, glänzenden Seiten. Einfach Papier.
Preis/Leistung: Freunde von uns haben einen eigenen kleinen Buchverlag, spezialisiert auf bestimmte Themen. Sie verwenden ausschließlich umweltfreundliche Produkte aus Österreich, Arbeiten die auswärts vergeben werden, werden nur an inländische Firmen vergeben. Wer schon einmal seine Nase in einen Verlag gesteckt hat, wird rasch erkennen, daß die Aufgaben durch viele Hände gehen. Wir bezahlen nicht das Buch oder den Inhalt sondern einfach den Wert der Menschen, die daran gearbeitet haben. Natürlich kann das kleine Büchlein nicht mit den Weltbildern mithalten. Aber wie sehen die Produkte, die Angestellten von Weltbild aus?
Wem das Buch dennoch zu teuer ist und es gerne lesen möchte, NOCH gibt es Bibliotheken und Bücherbusse.
Der Inhalt: immer eine kurze Einleitung, dann wird über dieses Thema philosophiert. Wir Österreichen haben viel, Leid kennen wir kaum, wir fühlen uns aber dennoch nicht wohl, sind unzufrieden. Was steckt dahinter? Immer wenn es uns nicht gut geht, suchen wir die Schuld bei Anderen - in diesem Fall bei dem System. Nur was ist das "das System"? Eine gute Frage, auf die man sehr wohl in diesem Buch eine Antwort findet. Wie man daraus kommt, muß jeder selbst entscheiden. Wir alle sind schlußendlich nicht nur verantwortlich für etwas was wir tun, sondern auch für etwas was wir nicht tun. Das der Stein des Weisen nicht in diesem Buch, sondern in uns selbst zu suchen ist, kommt sehr klar und deutlich rüber.
Warum nur 4 Punkte - ich hasse Rosinen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen Enttäuschung, 23. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Wut (Kindle Edition)
Also ich war sehr enttäuscht von diesem Buch! Habe aber daraus gelernt, dass nicht jeder gute Kabarettist ein Buch schreiben kann. Das Kabarett im Internet zu sehen - er spricht mir von der Seele, so wahrscheinlich auch etlichen Österreichern.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Völlig ohne Inhalt !, 5. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Wut (Gebundene Ausgabe)
Das Büchlein geschrieben in einer äußerst einfachen Sprache - für uns Systemtrottel - oder können die Autoren einfach nicht mehr? -bringt dem Leser null Erkenntniss. Der einzige Inhalt: Nicht sudern - sich selber ändern ! Gut diese Weisheit hat mir mein Vater schon vor 30 Jahren mitgegeben. Das Geld für dieses Buch kann man sich sparen. Ein kleines ruhiges Denkpäuschen in der Wiese oder im Wald bringt mir mehr - und kostet nichts.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Das Ende der Wut
Das Ende der Wut von Rahim Taghizadegan (Gebundene Ausgabe - 29. Mai 2012)
EUR 14,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen