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57 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiger Roman - tolle Übersetzung!
Eines vorneweg: Meine Rezension bezieht sich auf das Buch und NICHT auf das Hörbuch.

Von klein auf hat mich die Geschichte von Jules Verne fasziniert. Ich habe die Filme verschlungen und als Kind mir etliche Bücher aus der Bibliothek ausgeliehen. Jetzt nach langer Zeit, habe ich "In 80 Tagen um die Welt" mal wieder im Fernsehen gesehen. Das Feuer ist...
Veröffentlicht am 17. Januar 2007 von sixthsense

versus
41 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Achtung - Kinderbuchausgabe! Für Erwachsene ein Mißgriff
Es handelt sich bei der Omnibus-Klassiker-Ausgabe (s.o.) um ein Kinderbuch! Die Sprache ist vereinfacht und der Satzbau radikal gekürzt. Es gibt eigentlich genug Kinder- und Jugendliteratur: Ich sehe keine Veranlassung, auch noch die Klassiker zu verhunzen, bis wir irgendwann alle nicht mehr über das sprachliche Niveau von nachmittäglichen...
Veröffentlicht am 14. November 2007 von djh


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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jules Verne in ganz neuer Betrachtung - ein super Hörbuch!, 22. Dezember 2005
Klar, fast jeder kennt die Geschichte des Phileas Fogg und seines Dieners Passepartout, sei es, daß er die Geschichte als Kind gelesen/verschlungen oder später eine der zahlreichen Verfilmungen gesehen hat, und man glaubt zu wissen, worum es in dieser Erzählung geht.
Dann kommt Götz Alsmann daher! und stellt - zumindest für mich - einen ganz neues Aspekt des Buches dar! Mit unnachahmlicher Vorlesekust zeigt er den ironischen, fast satirischen Verne, und schafft ein ganz neues Verständnis. Sowohl die musikalische Einrahmung als auch der exzellente Vortrag machen das Hörbuch zu einem 5-Sterne-Vergnügen, das man sich nicht entgehen lassen sollte!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Lieblingsbuch neu übersetzt und schön ausgestattet, 2. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: In 80 Tagen um die Welt (Gebundene Ausgabe)
Über die Geschichte brauche ich wohl nicht groß zu schreiben (siehe Kurzbeschreibung).
Die Sprache der neuen Übersetzung von Sabine Hübner gefällt mir sehr gut und läßt sich flüssig lesen, so dass man das Buch noch weniger aus der Hand legen will, als es die Spannung der Geschichte sowieso zuläßt.
Zusätzlich zum, von der Blauen Reihe (Winkler Weltliteratur), gewohnt hohen Qualitätsstandard bietet diese Ausgabe:
- sämtliche Illustrationen der Erstausgabe von Alphonse de Neuville und Leon Benett (inkl. einer Karte, auf der die Reiseroute eingezeichnet ist),
- Anmerkungen, ein Nachwort und eine ausführliche Zeittafel von Volker Dehs,
- Weiterführende Literatur,
- 'Drei Sonntage in einer Woche' von Edgar Allen Poe (1841),
- 'Die Meridiane und der Kalender' von Jules Verne (1873) und
- 'Geschichte eines Theaterstücks' von Francois Oswald (1874).
Alles in allem eine Ausgabe die zum erstmaligen und/oder erneuten lesen einlädt und viele Hintergrundinformationen bietet.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schneller Reisen, 27. Februar 2006
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In 80 Tagen um die Welt (Gebundene Ausgabe)
Ganz ehrlich gesagt, heute liest sich dieser Klassiker schon sehr wie ein Kinderbuch. Das liegt wahrscheinlich nicht nur daran, dass sich unser Wissen über fremde Länder gegenüber dem 19. Jahrhundert deutlich verbessert hat, sondern auch an dem veränderten Gefühl für Dramaturgie und der Darstellung der Protagonisten in Romanen. So scheint dem Leser die Person des Phileas Fogg, seine Wette und sein ungewöhnliches Verhalten nur schwer die heute übliche Identifikation mit dem Helden zu ermöglichen. Auch die Selbstbeschränkung von Passpartout auf seine Rolle als Diener kommt einem im Zeitalter der 37,99 Stunden Tarifarbeitsverträge eher fremd vor.

Auf der anderen Seite hat man hier natürlich ein Highlight der Abenteuerliteratur des 19. Jahrhunderts vor sich. Das Buch hat eine sehr dynamische Erzählweise, nicht zu viele Unwahrscheinlichkeiten, viel Spannung und herrlich spleenige Charaktere. Eine schöne Frau kommt auch vor. Wenn man bereit ist, sich auf diese Geschichte einzulassen, hat man herrlich viel Spaß, deutlich mehr als in einigen der vielen Verfilmungen des Stoffes. Wenn nicht, empfehle ich es aber immer noch als Kinderbuch, der Nachwuchs lernt unterhaltsam ferne Länder kennen, aber auch Eigenschaften wie Haltung, Engagement, Treue, Heldenmut, Aufrichtigkeit und so weiter. Die Kinder werden es lieben.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ueberreuter-Verkag meiden..., 13. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In 80 Tagen um die Welt (Gebundene Ausgabe)
Ich freute mich auf die gebundene Ausgabe, war aber umso enttäuschter als ich beim Lesen viele Details vermisste.
Ein Nachschlagen im Buch ergab --> "gekürzte Ausgabe" !!!
Und das so derb, das es keinen Spass macht diesen Jule Verne Klassiker zu lesen. Und in der Artikelbeschreibung kein Wort darüber. Das ist nicht ok!
Dies betrifft die Ausgabe vom Ueberreuter-Verkag. Wie es bei anderen ausschaut werde ich demnächst feststellen...
Ueberreuter werde ich in Zukunft meiden!

Ein Punkt, weil gebunden und mit Leseband (was ich auch immer häufiger vermisse).

Mfg Yves
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (kindle Ausgabe) Nur ein Narr regt sich über etwas auf, das er nicht ändern kann, 4. Juni 2012
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der reiche, extrem gutaussehende Exzentriker Phileas Fogg, von dem man sagt, er gleiche Byron, nur mit Schnurr- und Backenbart, einer der schönsten Gentlemen der vornehmen Gesellschaft, liebt sein Leben übersichtlich und geregelt, daher ist er auch Junggeselle (wohl zum Leidwesen so einiger junger Damen). Jean Passepartout ist das nur recht. Der dreißigjährige Franzose hat bereits ein abenteuerliches Leben als Bänkelsänger, Bereiter in einem Circus, Lehrer der Gymnastik, Sergeant bei den Pompiers zu Paris und will nur noch eines, einen ruhigen Job und ein geregeltes Leben. In Phileas Fogg glaubt er den perfekten Dienstherren gefunden zu haben, pünktlich, vorhersehbar, langweilig als er am Mittwoch, dem 2. Oktober 1872 um 11 Uhr 29 seinen Dienst im Haus Nummer 7, Saville-Row, Burlington Gardens, London, antritt.
Doch es soll ganz anders kommen als Passepartout es sich erträumt hat. An diesem Abend schließt sein Herr, Phileas Fogg mit dem Ingenieur Andrew Stuart, den Bankiers John Sullivan und Samuel Fallentin, dem Brauer Thomas Flanagan und Walther Ralph, einem Administrator der Bank von England eine Wette über 20 000 GBP, dass er es schafft die Welt in 80 Tagen einmal zu runden, und am Samstags, dem 21. Dezember um acht Uhr fünfundvierzig Minuten Abends wieder in London im Reformclub zu sein.

Irgendwie kennt jeder diese Geschichte, meist wohl als Film. Phileas Fogg ist ein wandelndes Klischee, wenn ich diese Beschreibung in einem modernen Roman lesen würde, würde ich wohl sofort die Flucht ergreifen: "Der Mann von edler und schöner Gestalt, hohem Wuchs, dem einige Wohlbeleibtheit nicht übel stand, mochte etwa vierzig Jahre alt sein, hatte blondes Haar und Bart, eine glatte Stirn ohne auch nur einen Schein von Runzeln an den Schläfen, ein mehr bleiches als geröthetes Angesicht, prachtvolle Zähne." Ein Edward des Jahres 1872, aber immerhin mit einigen schrullen, denn Mr Fogg lebt nach einem einfachen Prinzip, er regt sich über nichts auf, was er nicht ändern oder (mit Geld) beeinflussen kann. Das mag kalt erscheinen, ist aber eine sehr logische Handlungsweise, die mir Fogg sehr sympathisch macht.
Verne hat sich für diesen Roman eine tatsächliche historische Begebenheit zum Vorbild genommen. 1870 unternahm der US-amerikanischer Kaufmann, Schriftsteller, Autor und exzentrischer Reisender George Francis Train seine damals sehr beachtete Weltreise, die Verne zu diesem Roman inspirierte. Einfach nur einen exzentrischen Gentleman um die Welt reisen zu lassen, das wäre dem Publikum jedoch schnell langweilig geworden. Daher stellt Verne dem Abenteurer seinen etwas chaotischen Diener Jean Passepartout zu Seite, der irritierenderweise, obwohl bereits 30 Jahre alt, immer wieder guter Junge genannt wird. Verfolgt wird Fogg irrtümlicherweise vom Detektiv Fix, der in Fogg einen entflohenen Bankräuber zu erkennen glaubt.
Auch wenn man weiß wie es ausgehen wird, ist es doch erstaunlich, dass es trotzdem spannend ist, man fiebert mit, wenn die Zeit angezählt wird, und lange vor den Bombenentschärfungskommandos der modernen Filme hat Verne das Entschärfen in der letzten Sekunde erfunden. Auch dürfte es selten in Büchern der damaligen Zeit vorkommen, dass die Frau dem Mann den Heiratsantrag macht.
Dennoch irritieren einige kleine Passagen durchaus, vor allem, wenn es um die Beschreibung der Eingeborenenstämme geht wie " Die wilden Papua's der Insel ließen sich nicht sehen. Es sind zwar Geschöpfe, die auf der untersten Stufe menschlicher Bildung stehen, aber Menschenfresser sind sie doch nicht." Oder wenn der Kimono (hier Kirimon) als "eine Art Schlafrock mit seidener Schärpe" bezeichnet wird.
Verne schreibt wunderbar ironisch und süffisant. Seine Schreibweise spiegelt die pedantische Lebensart des Mr. Fogg wieder und ab und an kann er es sich selbst in diesem frühen Roman nicht verkneifen ein wenig Naturwissenschaft unterzubringen wie kohlenstoffhaltiger Wasserstoff statt einfach Gas.

Zur Kindle Ausgabe:
Die Kindle Ausgabe basiert auf dem gemeinfreien, bebilderten (Illustrationen: Léon Benett, Alphonse de Neuville) Datensatz von Zeno.org der wiederum auf der Ausgabe von A. Hartleben, Wien Pest Leipzig 1875 basiert. Dementsprechend entspricht die Rechtschreibung der Rechtschreibung vor der Rechtschreibreform vor der aktuellen Rechtschreibreform (Ja es gab in Deutschland zwei Rechtschreibreformen: 1901 und 1996). Dementsprechend werden viele Worte etwas anders geschrieben: Miether, Thüre, Secunden, Rasiren, ehren werthe. Hinzu kommen Scanfehler durch das sehr ähnliche s und f in der Frakturschrift und Druckungenauigkeiten die zum Beispiel zu "Tiefer sehr liebenswürdige" statt "Dieser sehr liebenswürdige" führen.
Dieses E-Book ist DRM frei und kann auch auf anderen Geräten als dem Kindle gelesen werden.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schneller Reisen, 2. November 2007
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In 80 Tagen um die Welt (Taschenbuch)
Ganz ehrlich gesagt, heute liest sich dieser Klassiker schon sehr wie ein Kinderbuch. Das liegt wahrscheinlich nicht nur daran, dass sich unser Wissen über fremde Länder gegenüber dem 19. Jahrhundert deutlich verbessert hat, sondern auch an dem veränderten Gefühl für Dramaturgie und der Darstellung der Protagonisten in Romanen. So scheint dem Leser die Person des Phileas Fogg, seine Wette und sein ungewöhnliches Verhalten nur schwer die heute übliche Identifikation mit dem Helden zu ermöglichen. Auch die Selbstbeschränkung von Passpartout auf seine Rolle als Diener kommt einem im Zeitalter der 37,99 Stunden Tarifarbeitsverträge eher fremd vor.

Auf der anderen Seite hat man hier natürlich ein Highlight der Abenteuerliteratur des 19. Jahrhunderts vor sich. Das Buch hat eine sehr dynamische Erzählweise, nicht zu viele Unwahrscheinlichkeiten, viel Spannung und herrlich spleenige Charaktere. Eine schöne Frau kommt auch vor. Wenn man bereit ist, sich auf diese Geschichte einzulassen, hat man herrlich viel Spaß, deutlich mehr als in einigen der vielen Verfilmungen des Stoffes. Wenn nicht, empfehle ich es aber immer noch als Kinderbuch, der Nachwuchs lernt unterhaltsam ferne Länder kennen, aber auch Eigenschaften wie Haltung, Engagement, Treue, Heldenmut, Aufrichtigkeit und so weiter. Die Kinder werden es lieben.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur super, 29. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: In 80 Tagen um die Welt (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch geschenkt bekommen und konnte es erst nach einem Tag wieder aus der Hande nehmen, ich war durch.
das buch hat einfach das gewisse etwas.
Wenige Bücher haben mich so fasziniert wie dieses.
Inzwischen habe ich es dreimal gelesen und bin immer wieder gefesselt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klassiker kurz Zusammengefasst, 10. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: CD - In 80 Tagen um die Welt (Audio CD)
Dieser Klassiker wurde in einer eher für Kinder geeigneten Fassung zusammengefasst.
Wer den Inhalt des Buches kennen möchte und zu faul zum lesen ist, kann sich diese 2 CD's anhören.
Fast alle wichtigen Ereignisse werden erwähnt.

Empfehle trotzdem das komplette Buch ^^
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bekannte Abenteuergeschichte als epochales Hörspiel, 16. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der englische Gentleman Phileas Fogg geht eine Wette ein: Er setzt sein halbes Vermögen darauf, dass es ihm gelingt, gemeinsam mit seinem französischen Diener Passepartout innerhalb von 80 Tagen einmal rund um die Welt zu reisen. Keine leichte Übung im Jahr 1872, besonders dann nicht, wenn man für einen Bankräuber gehalten und von einem Detective der Londoner Polizei verfolgt wird. ...

Der weltberühmte Roman von Jules Verne wurde bereits häufig verfilmt und noch häufiger als Hörspiel aufbereitet. Die MDR-Hörspiel-Bearbeitung von Helmut Peschina ist dabei absolut hervorhebenswert. Eine hochkarätige Besetzung, stimmungsvolle Musik (vom Deutschen Filmorchester Babelsberg) und dezente, aber sehr passende Sound-Effekte machen aus der Geschichte ein epochales Hörvergnügen. Quasi: Hollywood für die Ohren (in positivem Sinne). Axel Milberg gibt Phileas Fogg trocken, Boris Aljinovic liefert mit französischem Dialekt und ziemlich temperamentvoll den emotionalen Gegenpart, den Dieners Passepartout. Erzähler ist Peter Fricke, und in Nebenrollen sind Martin Semmelrogge, Dieter Bellmann, Effi Rabsilber, uva. zu hören. Also: Ein rundum perfektes Hörspiel, das man immer wieder hören kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein mitreißender Klassiker, 17. Januar 2008
Der englische Gentleman Phileas Fogg geht eine (für die damalige Zeit) gewagte Wette ein: In 80 Tagen um die Erde zu reisen. Dabei riskiert er mit einmaliger Gelassenheit sein halbes Vermögen, wohl wissend, dass er sein ganzes Geld verliert, wenn seine Wette misslingt. Mit seinem Diener Passepartout macht er sich auf den Weg. Doch obwohl seine Reise zunächst gut verläuft, fallen seine Aktien in London schnell und er gerät unwissend in Verruf. Grund ist ein Bankraub, der vor Kurzem die englische Nationalbank erschütterte und Fogg sieht dem gesuchten Dieb furchtbar ähnlich - und so heftet sich Detektiv Fix an seine Fersen, im Foggs Reise mithilfe eines Haftbefehls vorzeitig zu beenden...

Die Story ist hinreichend bekannt und wurde schon des Öfteren verfilmt. Erst vor kurzem habe ich das Original für mich entdeckt, war hellauf begeistert und konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Auch wenn der Roman bereits über 130 Jahre auf dem Buckel und sich die Welt seit damals sehr verändert hat, weiß dieser Klassiker immer noch zu fesseln. Kann nicht wirklich erklären warum. War einfach fasziniert von Foggs stetig eisiger, gefühlsloser (war am Ende echt gerührt, als er endlich Gefühle zeigte), unerschütterlicher und ungerührter Haltung. Außerdem fand sofort Gefallen an dem sehr sympathischen Charakter Passepartout, der seinen Herrn auch hin und wieder in Schwierigkeiten bringt. Und musste auch öfters über den Polizeiagenten Fix schmunzeln, der Fogg auf seiner Reise nachjagt, aber aufgrund eines ausbleibenden Haftbefehls von einer Misere in die nächste gerät.

Jules Verne hat ein Buch geschaffen, das noch heute begeistern kann und ich hoffe, dass man es noch lange lesen wird. Sehr schön finde ich auch die Zeichnungen, die das Buch auflockern, welche aus der französischen Originalausgabe stammen.

Und auch, dass das Buch eher schmal als ein umfangreicher Wälzer ist (war sehr erstaunt, als ich es im Buchladen sah) heißt nicht, dass es nur wenig Inhalt hat.

FAZIT: Ich kann jedem nur empfehlen, dieses Buch zu lesen. Es ist ein Stück Weltliteratur und ich hoffe wirklich, dass Jules Vernes Roman auch noch lange gelesen und geliebt wird.
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Reise um die Erde in 80 Tagen
Reise um die Erde in 80 Tagen von Jules Verne (Taschenbuch - 2004)
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