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Kundenrezensionen

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am 13. Mai 2003
Für jeden Militaristen und Kriegstreiber der blanke Horror, für jeden anderen einfach ein Genuß. Hans Hellmut Kirst hat hier wirklich ein Meisterwerk geschaffen. Erzählt wird in der 08/15 Reihe die Geschichte des Soldaten Herbert Asch. Von der Grundausbildung in der Kaserne, dem Fronteinsatz in Russland, dem Kriegende und der Gefangenschaft in einem amerikanischen Lager bis hin zum Restaurantbesitzer Asch, der den heutigen Bundeswehrsoldaten hilfreich unter die Arme greift. Eigentlich schade das in vielen Sammelbänden nur immer wieder die ersten drei Bücher von Kirst zusammengefasst sind. Im vierten spielt der Zivilist Asch zwar nicht mehr die Hauptrolle, aber das Buch sollte trotz allem, quasi als Abschluß der Reihe, nicht fehlen.

Unsterblich mit der Figur des Gefreiten, des Unteroffiziers, des Wachtmeisters und des Leutnants Herbert Asch ist wohl auch Joachim Fuchsberger verbunden, der in allen drei Filmen diesen aufrechten Mann verkörpert. Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn sich Leute nicht in den damals, aber auch heute noch, herrschenden Kadavergehorsam einreihen und auch in solchen schrecklichen Zeiten ihr menschliches Antlitz bewahren können.
Sehr gut getroffen sind auch die anderen Typen von Menschen. Der -immer sich so durchwindende ewige Obergefreite- Kowalski-, der -einfach zu gut für diese Welt- Uffz. Vierbein-, Schleifer Platzek, Hauptfeldwebel Schulz oder der umsichtige Offizier Wedelmann. Irgendwie schließt man sie doch alle in sein Herz.

Fazit: Lesenwert!
© deval
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am 9. November 2000
Kirst beweist mit diesem Roman, dass er nicht umsonst der Meister der feinen Ironie genannt wird. Die realistisch gezeichneten Figuren machen den Reiz dieser Soldatenromane aus. Waehrend "08/15 in der Kaserne" eine eher heitere, wenn auch kritische Komoedie ist, sind die beiden anderen Stuecke der Trilogie deutlich haerter geschrieben. "08/15 im Krieg" ist fuer mich der beste Roman, "08/15 bis zum Ende", das in den letzten Tagen des Kriegs spielt, verbreitet eine unglaublich intensive Stimmung. Nach der Lektuere hatte ich wirklich den Eindruck, dass mein Leben an einem neuen Startpunkt angelangt waere. Insgesamt ein grossartiges Buch. Anspruchsvoll sicher, aber doch leicht zu lesen.
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am 21. August 2001
Wer Romane mit dem Hintergrund "Zweiter Weltkrieg" mag wird dieses Buch fressen. Alle verpassen zumindest ein Buch, welches nicht besser hätte gelingen können. Durch das ganze Buch zieht sich die durch leicht Ironie verstärkte Kretik an Wehrmacht und Krieg ohne sich aber dem Leser aufzuträngen. Gerade das ist es, was den Leser fesseln wird: leicht lesbare tiefgreifende nicht vorhersehbare Literatur...
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am 15. August 2000
Kirst ist es gelungen das Soldatenleben, den Alltag und die Probleme so rüber zu bringen, daß auch Menschen, die mit dem Beruf des Soldaten an sich nichts am Hut haben, sich in die Gefühle hineindenken. Die Schicksale des VIERBEIN und ASCH, die Kameradschaft, Probleme, Ängste wurden so beschrieben, daß man die Personen beim Lesen vor den eigenen inneren Augen aufleben lassen kann.Mit dem Lesen aufzuhören ist fast unmöglich.
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am 11. Oktober 2012
Mit viel Witz und Ironie erzählt der Autor vom Alltag in der Kaserne und vom Alltag im Krieg. Ich hätte dieses Buch nie freiwillig in die Hand genommen - allein nach Thema und Titelbild, bin überzeugte Pazifisten habe keine Ahnung von militärischen Hierachiestufen und Rängen. Aber faszinierend ist, wie Kirst das System darstellt und letztlich bloßstellt: soldatische "männliche" Tugend, bedingungsloser Gehorsam, Treten nach unten, Buckeln nach oben. Die Hauptperson, ein denkender, unangepasster junger Soldat spielt mit diesem System und bringt durch seine freche, schonungslose Art Vorgesetzte in arge Bedrängnis. Sehr ernst zum Teil, spannend und oft auch sehr komisch. Bei alldem ist es kurzweilig und vergnüglich zu lesen und schafft Einblicke in ein System, das zum Glück weitgehend aus der Mode gekommen ist (hoffentlich!). Kein Wunder, dass es zu Zeiten, als in Nachkriegsdeutschland die Wiederbewaffnung diskutiert wurde, von deren Befürwortern (Verteidigungsminister FJ Strauß!) am liebsten verboten worden wäre!
Mein Tipp: unbedingt lesen.
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am 23. Oktober 2011
"Ich werde vielmehr versuchen, sie mit ihren eigenen Methoden zu schlagen. Sie haben erstaunliche Schwächen. Ich habe schon angefangen, das auszuprobieren, zum Teil mit überraschendem Erfolg"

Das waren die Worte des Gefreiten Asch, nachdem eine seelenlose Militärmaschine seinen Freund, den Kanonier Vierbein, einen netten, intelligenten, aufgeschlossenen Jungen, systematisch erledigt, das Kreuz gebrochen und ihn fast in den Selbstmord getrieben hat - einen Selbstmord, den Asch gerade noch verhindern konnte.

Plakativ und mit grimmigem Humor läßt Kirst die Handelnden auftreten und beschreibt ihre Charaktere holzschnittartig vereinfacht und auf das wesentliche beschränkt: aufgeteilt in die Guten, die entweder einem Ideal dienen oder in anderer Form selbstlos sind und die Interessen einer menschlichen Gemeinschaft stützen und bereit sind, den Menschen neben sich und seine Würde zu achten und solchen, die dieses Ziel hintertreiben, aus egoistischen, verbrecherischen oder bösartigen Gründen.

Die Bücher waren ein großer Schritt zu einer Vergangenheitsbewältigung in den 50er Jahren, die viele Denkanstöße lieferten und auf in denen auf der Basis einer vordergründigen Militärklamotte eine ganze Menge Kritik am Krieg, am Nationalsozialismus und den historischen Fehlern der Deutschen erstmalig transportiert und thematisiert wurde. Dabei wurde aber nur an der Oberfläche gekratzt, denn Kirst bietet niemals Lösungen an oder stellt gar die Wehrmacht und den Krieg selbst in Frage. Dennoch war Kirsts Kritik in den 50er Jahren Grund genug, einen öffentlichen Skandal in Deutschland hervorzurufen und eine tiefe, lebenslange Feindschaft zwischen dem neuen, die Wiederaufrüstung betreibenden Verteidigungsminister Strauß und dem Mahner und Warner Kist entstehen zu lassen.

Doch auch heute noch ist die Lektüre wertvoll, gibt sie dem Leser doch mit Kirsts unerschütterlichen Glauben an die Würde des Menschen und den Sieg des gesunden Menschenverstandes Anleitung zur Zivilcourage und zum Umgang mit menschenfeindlichen oder menschenverachtenden Organisationen jeglicher Art: Sei wachsam, sei intelligent, versuche deine Widersacher zu analysieren und ihr Handeln zu verstehen und dann greife sie an, um sie mit ihren eigenen Methoden zu schlagen - das ist gar nicht so schwer! Dies war wohl das Lebensmotto des Hans-Hellmut Kirst, das er in allen seinene Büchern propagiert und welches ihn auch heute noch immer so lesenswert macht!
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am 18. Oktober 2005
08/15 ist als Lektüre allen, aber auch wirklich allen Menschen zu empfehlen, insbesondere solchen in Befehls- und Gehorsamspositionen. Damit sind nicht nur die Streitkräfte gemeint!
Die Vorgänge und Handlungen in den hier besprochenen ersten drei Bänden vom Soldaten Asch, seinen Kameraden und Vorgesetzten sind trotz Ihrer in der Zeit des Nationalsozialismus und des 2.Weltkrieges spielenden Geschichte absolut zeitlos. In jeder Armee der Welt (und allen auf Befehl und Gehorsam basierenden Organisationen, zu jeder Zeit in der Geschichte) gab und gibt es Überzeugungstäter, Opportunisten, Egoisten, Sadisten, Mitläufer, Philosophen, Idealisten, Menschen denen (fast) alles nur noch egal ist - und Menschen die mitdenken und ein Gewissen haben.
Die humanistische und menschliche Grundhaltung des Autors (verkörpert durch den Soldaten Asch) lehnt sich über alle drei Bände hinweg gegen die Widerstände im System auf - aktiv und passiv. Dabei erinnern die Schwierigkeiten (und letztendlich die Erfolglosigkeit, die am deutlichsten durch das Nachwort im dritten Band manifestiert wird) an einen Don Quijote: Ein Idealist rennt pausenlos gegen die oben genannten Charaktere an - mit Erfolgen im engeren Umfeld aber erfolglos im Ganzen:
Weder kann Asch das 'Brechen' (und später den Tod) von Vierbein verhindern, noch Schulz auf seinem Weg zum 'Provinzfürst' oder Witterer mit 'Halsschmerzen' stoppen. Auch Haug und Greifer gewinnen zuerst mit Brutalität und Menschenverachtung.
Was aus diesen Vorgängen resultiert, merkt man vor allem am Ende des dritten Bandes (und im vierten): Der Realist hat sich unter dem Eindruck des Erlebten zurückgezogen, wird fast zum Zyniker. Die Personen mit Zweifeln stellen sich Ihrer Verantwortung, die Großsprecher und Schaumschläger haben nichts gelernt - auch hier wieder der Verweis auf das Nachwort im dritten Band.
Die Bundeswehr sollte diese komplette Bücherserie am besten gleich zusammen mit dem Reibert ausgeben - damit nicht nur auf Befehle gehört wird, sondern auch auf das eigene Empfinden und Gewissen!
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am 18. Oktober 2012
... lernt man in diesem Roman kennen. Von demjenigen, der es einfach nur hinter sich bringen und möglichst überleben will, den echten, preußischen Soldaten, den Schleifer und den Kriegsgewinnler, und auch den rücksichtslosen Mörder. Auch die Seite der Amerikaner wird nicht ausgespart und so bekommt man einen ziemlich guten Eindruck von der Gedankenwelt der damaligen Soldaten.
Als Mitglied der jüngeren Generation brauchte ich allerdings so einige Zeit, um mich einzulesen. Vieles war recht befremdlich für mich wie das ewige Beschimpfen der Soldaten als Wurzelsau und bei so einigen Ausdrucksweisen habe ich die ältere Generation zu Rate gezogen, weil ich z.B. mit "So lange die Schornsteine noch rauchen" nicht viel anfangen konnte.
Ich finde dieses Buch unbedingt empfehlenswert und würde mir wüschen, daß es in der Schule (zumindest Auszugsweise) durchgenommen wird.
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am 7. April 2011
... lernt man in diesem Roman kennen. Von demjenigen, der es einfach nur hinter sich bringen und möglichst überleben will, den echten, preußischen Soldaten, den Schleifer und den Kriegsgewinnler, und auch den rücksichtslosen Mörder. Auch die Seite der Amerikaner wird nicht ausgespart und so bekommt man einen ziemlich guten Eindruck von der Gedankenwelt der damaligen Soldaten.
Als Mitglied der jüngeren Generation brauchte ich allerdings so einige Zeit, um mich einzulesen. Vieles war recht befremdlich für mich wie das ewige Beschimpfen der Soldaten als Wurzelsau und bei so einigen Ausdrucksweisen habe ich die ältere Generation zu Rate gezogen, weil ich z.B. mit "So lange die Schornsteine noch rauchen" nicht viel anfangen konnte.
Ich finde dieses Buch unbedingt empfehlenswert und würde mir wüschen, daß es in der Schule (zumindest Auszugsweise) durchgenommen wird.
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am 7. Juni 2013
Darstellung der menschenverachtenden Handlungsweise von Ausbildern und Vorgesetzten während der Nazizeit, die Alles und Jeden in den Abgrund gerissen hat. Das Buch sollte unbedingt Pflichtlektüre gegen tumben Kommissgehorsam und Wahnsinn des Krieges sein. Lesenswert.
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