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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Süße Versuchungen, 11. Oktober 2010
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(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Süße Klassiker: Die feinsten Desserts und Mehlspeisen aus Österreich (Gebundene Ausgabe)
Milchrahmstrudel, Topfenknödel mit Zwetschkenröster, Besoffene Kapuziner, Pofesen (Arme Ritter) mit warmen Beeren, Buchteln, Schaumrollen (Titelbild), Schokoladekrapferln, Punschtorte, Zigeunerschnitten, Grinzinger Weincharlotte, ... ich bin begeistert :-)

Eingeteilt ist der Inhalt in die Bereiche Warme und Kalte Mehlspeisen:

Warme Mehlspeisen

- Strudel
- Knödel, Tascherln, Nudeln
- Auflauf, Pudding, Wiener Koch & Soufflé
- Schmarren, Omelette, Palatschinken, Dalken & Co.
- Schmalzgebäck

Kalte Mehlspeisen

- Kaffeemehlspeisen
- Kekse und Teegebäck
- Torten
- Schnitten und Rouladen
- Cremedesserts
- Parfaits

Der Bereich mit den Kaffemehlspeisen umfasst nahezu 50 Seiten. Er ist der umfangreichste Teil des Buches. Man findet dort verschiedene Kuchen, Gugelhupf-Variationen und kleineres Gebäck. Des Weiteren sind Grundrezepte für Blätterteig, Plunderteig und Brandteig enthalten.

Bevor die Rezepte vorgestellt werden, erhält der Leser in jeder Unterkategorie ein paar Grundinformationen zur Herkunft bzw. Geschichte der Speise sowie zur Verarbeitung. Wussten Sie, dass der Strudel ein Zugereister ist? Ein weit Gereister gar: er stammt aus der arabischen Welt. Oder dass schon die Römer ein krapfenähnliches Gebäck kannten? Dass wahrscheinlich römische Kolonisten diese Speise an den Donaulimes und nach Vindobona brachten?

Unter den allgemeinen Verarbeitungsschritten sind Gelingtipps, manchmal auch Grundrezepte und sofern sinnvoll Skizzen enthalten. Zum eigentlichen Rezeptteil: In der Regel (also nicht immer) füllt die Beschreibung inklusive Zutatenliste eine volle Seite aus, auf der gegenüberliegenden Seite findet sich dann ein ansprechendes Bild des Endproduktes. Allein schon beim Durchblättern läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Die Fotos von Konrad Limbeck sind wirklich gelungen!

Dass mit Germ Hefe gemeint ist, dass Schlagobers in Deutschland Schlagsahne heißt, und Palatschinken dünne, sehr dünne Pfannkuchen sind, wird der eine oder andere Nutzer dieses Buches wohl wissen. Was aber bedeutet "Ribiseln abrebeln"? Für alle Nicht-Österreicher gibt es im hinteren Teil die Erklärung von Fachbegriffen (Abglänzen, abrebeln, auswalken & Co.) sowie ein Glossar der typisch österreichischen Begriffe mit Übersetzung ins Hochdeutsche (Biskotten, Brandteigkrapferl, Erdäpfel, etc.). Allerdings wird dort nicht alles aufgeführt. Das eine oder andere muss man sich aus dem Kontext erschliessen, zum Beispiel wenn im Falle der Buchteln der Dressiersack erwähnt wird, mit dem man einen Tupfer Powidl dressieren soll. Den Begriff Dressiersack kannte ich vorher nicht, gemeint war ein Spritzbeutel.

Des Weiteren werden Backformen beschrieben, Grundrezepte für Cremen, Teige, Massen, Saucen, Kompotte und mehr aufgeführt. Ein Register schließt das Buch ab.

Positiv auch die Bindung: dieses Kochbuch klappt nicht zusammen, wenn man es geöffnet neben die Arbeitsfläche legt! Man muss es allerdings etwas andrücken, damit es hält.

Verbesserungsfähig ist dieses Buch nur in den Fällen, wo Fertigprodukte verwendet werden: zum Beispiel das Vanillepuddingpulver bei der Vanillecreme. Immerhin wird alternativ Stärkemehl vorgeschlagen. Aber sollte man dann nicht auch noch etwas Vanillemark verwenden? In solchen Fällen ist halt Improvisieren angesagt :-) Grund zu einem Punktabzug sehe ich nicht.

Mein Fazit: Hintergrundinformationen, Gelingtipps, ausführliche Beschreibungen. Kurz: ein sehr anwenderfreundliches Kochbuch. Und die Rezepte: einfach lecker! Unbedingt empfehlenswert für alle Köche und Köchinnen mit einem Faible für süße Speisen.

Nachtrag: Informationen über die Autoren siehe Kommentar

Tipp vom 8.11.2010: Probieren Sie einmal einen Vanille-Zucker mit echter Bourbon-Vanille anstelle des billigeren, aber künstlichen Vanillin-Aromas. Ein unvergleichlicher Geschmack. Unglaublich lecker!

Nachtrag vom 11.9.2011: Fehler passieren. So auch in diesem Buch. Heute ist mir erstmalig eine kleine Ungenauigkeit aufgefallen. Diese und ggf. alle weiteren verbesserungsfähigen Punkte finden Sie in den Kommentaren.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umwerfend süß, 19. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Süße Klassiker: Die feinsten Desserts und Mehlspeisen aus Österreich (Gebundene Ausgabe)
Ich bin vor einigen Jahren das erste Mal in Wien gewesen. Seit dem trauere ich den Wiener Mehlspeisen (egal welche) nach. Dietmar Fercher ist einer der besten Konditoren Wiens, deshalb musste ich dieses Buch haben. Und es hat sich gelohnt. Schon während dem Lesen habe ich mir einige Tipps und Tricks herauspicken können. Und dann: die leckere Schaumrollen, der Apfelkuchen mit Streuseln, der Zwetschgenkuchen mit Marzipan, und.... (heimlich hatte ich auch auf das Rezept für die Punschkrapferln gehofft, aber so viele Geheimnisse Preis geben ist dann doch nicht, kann ich verstehen)
Das Buch selbst ist sehr hochwertig produziert, mit nicht zu vielen Bildern, dafür mehr Rezepten. Das finde ich immer besonders gut. Dann bleibt genug Raum, eigene Fantasien auszuleben und nicht zu streng nach Bild vorzugehen.
Weniger als fünf Sterne, geht für mich nicht. Lieber sechs!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlos gut, 8. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Süße Klassiker: Die feinsten Desserts und Mehlspeisen aus Österreich (Gebundene Ausgabe)
Hochwertig verarbeitetes Buch mit schönen Fotos, die Lust aufs nachbacken machen. Es sind nicht alle Rezepte bebildert, für mich ist das aber in Ordnung- teilweise können die perfekten Fotos ja fast abschreckende Wirkung haben. Die Rezepte selbst sind gut nachvollziehbar und strukturiert, und auch wenn das Ergebnis optisch vielleicht nicht ganz so wird wie beim Konditormeister Fercher, geschmacklich sind die Speisen beeindruckend.
Jedes Kapitel beginnt mit einem ganz kurzen geschichtlichen Einblick zu der jeweiligen Süßspeisenkategorie und hilfreichen Tipps, die das Gelingen erleichtern. Im Anhang gibt es Rezepte für Beilagen wie Saucen oder Kompotte.
Klare Kaufempfehlung, vor allem wenn man auf der Suche ist nach einem soliden Werk über die Welt der bezaubernden österreichischen Süßspeisen.
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5.0 von 5 Sternen Das Beste Buch der Süßen Verführungen, 7. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Süße Klassiker: Die feinsten Desserts und Mehlspeisen aus Österreich (Gebundene Ausgabe)
Ich habe schon mit vielen Büchern gearbeitet, aber das ist das beste.
Mir ist noch nie ein Rezept nicht geglückt und alles schmeckt immer super. Ich habe es mir damals vor allem zugelegt um ein ordentliches Biskuit- und Buttercremerezept zu bekommen und das habe ich endlich.
Ich kann das Buch nur weiter empfehlen da ich denke das es auch für Backanfänger gut geeignet ist.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch, 9. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Süße Klassiker: Die feinsten Desserts und Mehlspeisen aus Österreich (Gebundene Ausgabe)
Da läuft einem beim Durchblättern das Wasser im Mund zusammmen.
Gut bebildert, einfach erklärt.
xx yy zz aa bb cc
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der reinste "Sündenpfuhl" ... *-*, 4. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Süße Klassiker: Die feinsten Desserts und Mehlspeisen aus Österreich (Gebundene Ausgabe)
Schon beim ersten Blick ins Buch läuft einem das Wasser im Mund zusammen.
Das Vorwort beginnt damit, woher dass gerade beschriebene Gericht herkommt, was es auszeichnet und was dabei zu beachten ist.
In diesem sehr schön gestalteten Backbuch sind alle wichtigen Speisen thematisch zusammengestellt worden.
Neben den vielen interessanten Grundrezepten, erhält man viele Informationen zu der Entstehungsgeschichte von Salzburger Nockerln, Dalken, Kaiserschmarrn, Palatschinken, Strudel uvm.
Viele Schmankerln warten darauf nachgebacken / gekocht zu werden :
Apfelkompott, Besoffner Kapuziener, Creme von schwarzen Ribiseln, Germgugelhupf, Grießschmarrn, Kärtner Reindling, Mohnkoch, Nusstorte, Pofesen, Scheiterhaufen, Schlosserbuben, Trüffeltorte, Williamssauce und Zwetschgenstrudel.
Dazu gibt es viele hilfreiche Tipps und Tricks zum guten Gelingen.
Die schönen Bilder zeigen einem wie das Endprodukt letztendlich aussehen kann/will/soll und wie es ansprechend angerichtet wird.
Im letzten Teil findet man die wichtigsten Grundrezepte und am Ende des Buches werden nochmal die Fachbegriffe und österreichische Bezeichnungen für Zutaten usw. erklärt.

Mein Fazit :

Achtung !!!
In diesem Buch tummeln sich kleinen Monster die über Nacht die Kleidung enger nähen *-*
Ich glaube ich bin im Mehlspeisenhimmel angekommen ...
Insgesamt werden hier 180 süße Köstlichkeiten präsentiert.
Die Rezepte selbst sind wirklich sehr gut beschrieben und nachvollziehbar und auch die Bilder sind wirklich toll und machen Lust aufs Nachbacken.
Für die bevorstehende Adventszeit habe Ich mir schon einiges vorgenommen, himmliche Plätzchen schreien danach nachgebacken zu werden.
In nächster Zeit werde Ich daraus ein paar Rezepte posten die mich umgehauen haben.
Ein unverzichtbaren Begleiter für alle, die gerne genießen und verwöhnen!
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Süße Klassiker: Die feinsten Desserts und Mehlspeisen aus Österreich
Süße Klassiker: Die feinsten Desserts und Mehlspeisen aus Österreich von Andrea Karrer (Gebundene Ausgabe - 1. August 2010)
EUR 29,90
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