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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Sind Sie überflüssig?"
Ich bin auch eine von jenen. Den Überflüssigen. Eigentlich. Noch produziere ich, und konsumiere, deshalb stört sich gerade niemand wirklich an mir. Doch, ein wenig vielleicht, weil ich partout nicht exzellent sein will, mich nicht fortwährend optimieren möchte, das widerspricht dem Zeitgeist - aber noch wiege ich mich in Sicherheit. Ich...
Vor 7 Monaten von GPD veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr enttäuschen Herr Troyanov!
Stilistisch wie immer Troyanov-gut. Anklänge eines modernisierten "Kommunistischen Manifests" kommen hoch, aber keinerlei neuen Ideen, nachgekautes Vorgekautes. Und: keine Lösung! Schade um die Zeit, Herr Troyanov.
Vor 1 Monat von hpk veröffentlicht


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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Sind Sie überflüssig?", 15. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Der überflüssige Mensch: Unruhe bewahren (Gebundene Ausgabe)
Ich bin auch eine von jenen. Den Überflüssigen. Eigentlich. Noch produziere ich, und konsumiere, deshalb stört sich gerade niemand wirklich an mir. Doch, ein wenig vielleicht, weil ich partout nicht exzellent sein will, mich nicht fortwährend optimieren möchte, das widerspricht dem Zeitgeist - aber noch wiege ich mich in Sicherheit. Ich funktioniere, also bin ich? Einstweilen. Irgendwann aber, wird es wohl auch wieder enger für mich; im Alter vielleicht, weil mein Nutzen für die Gesellschaft dann nicht mehr unmittelbar ersichtlich ist. Wehe mir wenn da das Boot gerade voll ist und nur kalt rechnende Logik globaler Eliten zählt. Wir, die Gewinner. Seltsam, dennoch scheinbar ein ziemlich überflüssiger Mensch zu sein ... Als 'Luxus der Wohlhabenden' wird die individuelle (Ver)Zweiflung über das vorherrschende System in Ilija Trojanows Essay 'Der Überflüssige Mensch' bezeichnet, ein Mensch in den Slums von Bombay habe diesen Freiraum nicht. Also wer frisst da am Ende eigentlich wen? Und was tun? Ohne Empathie, schreibt Trojanow, sei die Realität des überflüssigen Menschen nicht zu bekämpfen. Dem selbstoptimierten Menschen unserer Leistungsgesellschaft falle es aber zunehmend schwer Empathie zu spüren, Glück zu empfinden. Keine wirklich neue Erkenntnis, und dennoch ein wertvoller Anstoß. "Sind Sie überflüssig?", fragt Ilija Trojanow gleich zu Beginn seiner Streitschrift und geht der Frage zu Würde und Wert des Menschen im Spätkapitalismus nach - nachdenklich, geistreich, kritisch und zornig. Zornig genug jedenfalls in seinen eindringlichen Betrachtungen und Gedanken, um Unruhe zu bewahren. Lesenswert!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Würde des Menschen ist antastbar, 2. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Der überflüssige Mensch: Unruhe bewahren (Gebundene Ausgabe)
In der russischen Literatur des 19. Jahrhunderts findet sich der "überflüssige Mensch" als wiederkehrender Topos. Oftmals geht es dabei um einen aristokratischen, intellektuellen Geniesser, welcher -durchaus zu idealistischem Denken neigend- beinahe an der gesellschaftlichen Realität zerbricht. Doch obwohl er sich der wütend regierenden Dummheit um ihn herum bewusst ist, bleibt er letztlich gemütlich auf dem Sofa sitzen.

Nicht anders, als es heute in den Industriemetropolen vielen gebildeten Menschen ergeht. Sie sehen soziale Ungerechtigkeit in ihrem Umfeld...und halten sie für gottgeben. "Die Überflüssigen sind Flaschen ohne Pfand, sie werden weggeworfen" heisst es in Trojanow lesenswerten Buch. Der Autor wirft die Frage auf, wer heute im "Raumschiff Erde", einer Lebensgemeinschaft mit einer wachsenden Bevölkerung und einer fortschreitenden Automatisierung, verzichtbar und überflüssig ist.

In seiner Analyse zeigt er schlüssig auf: Statt die Armut zu bekämpfen, werden die Armen bekämpft. Statt sich der zunehmenden Atomisierung der Gesellschaft zu widersetzen, stürzen sich viele in entwürdigende Selbstoptimierungsprogramme.

Fazit: Das Buch von Trojanow ist ein Aufruf zu mehr Empathie. Eine Streitschrift gegen die Akzeptanz sozialer Ungerechtigkeit und für ein beharrliches gemeinsames solidarisches Handeln.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kritisch, aber leider nicht konstruktiv, 7. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der überflüssige Mensch: Unruhe bewahren (Gebundene Ausgabe)
Ilja Trojanow deckt schonungslos die Probleme unserer Gesellschaft auf. Lösungsmöglichkeiten bietet aber auch er kaum an. Dennoch ein empfehlenswertes Buch für kritische Menschen und solche, die es noch werden wollen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr enttäuschen Herr Troyanov!, 18. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Stilistisch wie immer Troyanov-gut. Anklänge eines modernisierten "Kommunistischen Manifests" kommen hoch, aber keinerlei neuen Ideen, nachgekautes Vorgekautes. Und: keine Lösung! Schade um die Zeit, Herr Troyanov.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einige gute Ideen, aber oberflächliche Analysen, 22. Januar 2014
Das Buch hat einige gute Einsichten, ist aber zu tendenziös, um vertrauenswürdig zu sein. Hier werden nur drei Sachen erwähnt. Erstens kritisiert Trajanow Bill Gates, weil er behauptete, dass die Weltbevölkerung durch neue Mittel im Bereich der Fortpflanzung um 10 bis 15% vermindert werden könnte (S. 21). Das glaubt T. nicht, und dadurch zeigt er seine Ahnungslosigkeit über die exponentiellen Verhältnisse, die einsetzen, wenn Völker seit Jahrzehnten eine Fruchtbarkeitsrate weit unter dem Bestanderhaltungsniveau haben. Bei einem Journalisten ist solche Ignoranz nicht zu entschuldigen.

Ein Sündenbock, den man anprangern kann, wenn die Sachen schief gehen, ist immer nützlich. Für T. ist er die Oligarchie der Reichen, von denen ein Paradebeispiel der US-Präsidentschaftskandidat 2012 Mitt Romney ist. T. erwähnte eine unkluge Rede Romneys, indem er sagte (laut T.), dass 47% der Bevölkerung Parasiten seien, vom Staat abhängig sind, keine Steuer zahlen, und sich als Opfer des Systems darstellen. (S. 48) Im betreffenden YouTube-Clip aber verwendete Romney das Wort „parasite“ nicht. Das ist ein fantasievoller Zusatz von T. Er ignorierte auch den Zusammenhang. Man kann dem Obama-Team vorwerfen, die Wahl 2012 mit öffentlichen Geldern gekauft zu haben. U.a. hatten sie das Lebensmittelmarken-Programm enorm expandiert. Die ca. 15 Millionen neuen Begünstigten wählten dann Obama, damit sie ihre Gratisessensquelle weiter haben könnten.

Ich habe gehofft, dass zumindest das letzte Kapitel, „Auswege“ einige Ideen hervorbringen würde, um unsere Probleme zu entschärfen, aber das ist auch mangelhaft. Warum gibt es hier keine echt revolutionären Ideen? Was ist z.B. mit den Amischen in Amerika? Sie haben kleine Bauernhöfe, einen einfachen Lebensstil, sind kinderreich, und kommen mit sehr wenig Geld zurecht. Können wir etwas von ihnen lernen? Was ist mit der Distributismus-Ideologie, die ihren Ursprung in römisch-katholischen Kreisen hatte? Könnte eine Art Kibbutz-Bewegung die Bedürfnisse vieler landloser Menschen erfüllen? Hat das Fair-Trade-Projekt eine Zukunft? Könnte sich das zu einer großen Bewegung ausbreiten? Weder solche Fragen noch die Antworten sind hier zu finden.

Man könnte viel mehr über das Buch schreiben, aber das wird reichen. Lies es mit Vorsicht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen überteuert, 16. November 2013
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
tiefsinnig, aktuell. Jedoch für 9,99€ (100 Kindle-Seiten) ein stattlicher Preis.
Zu empfehlen für alle sozialkritischen Geister, die sich ihre Meinung bestätigen
lassen wollen.
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5.0 von 5 Sternen Ein notwendiges Buch, 2. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der überflüssige Mensch: Unruhe bewahren (Gebundene Ausgabe)
Ilija Trojanow schreibt ein Buch über die Würde des Menschen, die in unserer Zeit des Spätkapitalismus nirgendwo mehr eine bestimmende Rolle spielt. An ihre Stelle ist der Markt getreten, er steht an erster Stelle, ihm wird alles untergeordnet. Wer nicht mehr konsumiert, ist überflüssig. Einer der wichtigsten Sätze aus der Schrift ist: "Wir bekämpfen nicht die Armut, wir bekämpfen die Armen".
Trojanow analysiert messerscharf das System, bringt zahlreiche Beispiele, stellt Zusammenhänge her. Man spürt die Wut des Autors über diese Zustände, er will etwas bewegen und das sollte uns allen zu denken geben.
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5.0 von 5 Sternen Blick in die nahe Zukunft, 2. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der überflüssige Mensch: Unruhe bewahren (Gebundene Ausgabe)
So traurig wie es ist, aber der Lauf der Dinge geht genau zu den Prognosen von Ilja Trojanow! Dank unseres Systems.
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2.0 von 5 Sternen Wenig Buch für den geforderten Preis, 28. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der überflüssige Mensch: Unruhe bewahren (Gebundene Ausgabe)
Natürlich hat Trojanow Recht mit dem, was er schreibt! Doch auch ich hätte mir, nachdem ich einige seiner Bücher gekauft und gelesen hatte, deutlich mehr zum Thema erwartet. Eine "gebundene Ausgabe" von ca. 90 jeweils mit ein paar Zeilen bedruckten Seiten zu diesem Preis anzubieten, finde ich nicht reell.
So könnte Trojanow von einem sonst durchaus geschätzten Literaten zwar vielleicht schnell wohlhabend, aber dennoch noch schneller selbst ÜBERFLÜSSIG werden.
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3.0 von 5 Sternen Zu schön um wahr zu sein, 11. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Um es in bekannten Worten zu kleiden:
Ich Hör die Botschaft wohl, allein.......
Die Herrschenden sind längst viel stärker
und größer als wir uns überhaupt vorstellen wollen !
Das ist m.E. Der eigentliche Grund der uns bislang
zurückhält das unabänderliche endlich anzugehen.
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Der überflüssige Mensch: Unruhe bewahren
Der überflüssige Mensch: Unruhe bewahren von Ilija Trojanow (Gebundene Ausgabe - 6. August 2013)
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