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Der vorliegende Bildband enthält Fotos des Fotografen Mario Sorrenti. Jochen Siemens erzählt zu Ende des Buches dessen Geschichte. In den 90er Jahren war der schöne Italiener ein Männermodel. Doch er wollte Fotograf werden und lernte in New York im Studio von Giorgia Fiori mit der Kamera umzugehen. Er traf auf die junge Kate Moss. Die beiden wurden ein Liebespaar. Seine hübsche Freundin hielt er mit der Kamera fest und übte sich dabei im Fotografieren.

Siemens schreibt, dass Sorrentis Blick dichter am sinnlichen Empfinden einer neuen Generation war als der anderer Fotografen. Wie man erfährt, macht das schwer Greifbare die besondere Qualität dieses Fotografen aus. Sorrenti übersetzt offenbar mit seiner Arbeit die Begehrlichkeit in Bilder. Dies soll in einem atemberaubenden Tempo geschehen.

Einige der Fotos sind motivisch etwas bizarr, andere geradezu paradiesisch. Ich denke da an die Nackte im Blütenmeer. Ein tolles Bild. Zu der Frau, deren Unterkörper an Wäscheklammern befestigt wurde, fällt mir nichts ein. Ich fühle deren Schmerz und bin verärgert. Offenbar scheint es Gründe zu geben, weshalb die nur mit einem Slip bekleidete Dame getrocknet werden soll. Diese Gründe würden mich dann schon interessieren.

Sehr gut finde ich die Fotomontage(?) einer Frau, die ein junges Gesicht aber uralte Arme und Hände hat. Das scheint ein Seitenhieb auf den Facelifting-Hype zu sein. Gut gemacht.

Am schönsten sind die Bilder, auf denen man Kate Moss bewundern kann. Gelungen auch sind das Aktfoto von Milla Jovovich und ein wirklich süßes Foto von Winona Ryder.

Einige Motive finde ich sehr, sehr abgründig und kann ihnen nichts abgewinnen. Fotografisch sind diese schrägen Bilder perfekt, aber sie stoßen inhaltlich bei mir auf Ablehnung. Dies gilt besonders für die Nackte, deren Haut mit einem Bindfaden eingeschnürt wird. Ihren Schmerzenschrei hört man aus dem Foto heraus. Schrecklich. Der künstlerische Wert bleibt mir verborgen.

Aber beurteilen Sie bitte selbst.
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