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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Scheinbar banal, plakativ, grell und bunt - einfach poppig, 29. Mai 2013
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Geo Epoche Edition 6/2012: Die Geschichte der Kunst: Popart (Broschiert)
Wer kennt sie nicht Lichtenstein, Warhol, Pollock und Rizzi - sogar auf Chucks haben sie Einzug gehalten (ja, ich hab ein Paar Lichtenstein-Chucks, meine absoluten Lieblinge).
Diesmal widmet sich das Hochglanz-Magazin der scheinbar banalen Kunst, die in der Auseinandersetzung mit der Konsumkultur im Nachkriegseuropa entstand. Durch Reklameschilder, Comic-Strips, Pin-Ups und Filmplakate inspiriert, kommt sie -verfremdet und in Kunst verwandelt- in der POP ART zum Ausdruck.

In die BUNTE VERFÜHRUNG werden die Anfänge beleuchtet, Bilder früher Pop-Art-Künstler präsentiert.
Pop Art ist sozusagen eine europäische Erfindung, die dem Menschen Freude an Farbe in den grauen Nachkriegsalltag bringen sollte. Doch die USA lässt mit ihrer Rezeption des Grellen und Bunten nicht lange auf sich warten und macht sie zu ihrer Kunst, denn: Keine Kunstform ist amerikanischer als die PA. Wir begegnen den Anfängen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, lernen die Pioniere Rauschenberg und Johns kennen.
In TRIUMPF des TRIVIALEN werden wichtige US-amerikanische Künstler und ein farbenfroher Mix ihrer Werke, dem interessierten Leser nahegebracht. Ich muss gestehen die Großen kennt jeder, aber Robert Indiana und Rosalyn Drexler waren mir bislang unbekannt oder gar Tom Wesselmann, der die Technik der Assemblage für sich entdeckte.
Höhepunkt der Pop-Art-Kultur ist wohl das Jahr 1962, die STADT der Kunstrichtung ohne Frage NEW YORK. Interessanterweise ist der illustre Kreis der Avantgarde nicht sozial vernetzt. Man zieht es vor sein eigenes Süppchen zu kochen, begegnet sich lediglich auf Ausstellungen.

Bevor ich ausufere und den kompletten Inhalt wiedergebe, nur so viel: Zuerst dachte ich, schön anzusehen, aber viel zu oberflächlich behandelt; man bräuchte ganz bestimmt zwei Hefte für PA. Doch bei genauerem Betrachten und wiederholtem zur Hand nehmen, revidierte ich meine 4-Sterne-Beurteilung und gebe dem Heft volle fünf Sternleinchen. Es beleuchtet gelungen die Angänge und die Glanzzeit. Es setzt markante Schwerpunkte. Es beleuchtet das Werden der PA detailliert und verliert sich doch nicht in unwichtigen Einzelheiten.

Wenn es interessiert, es folgen Artikel über:
- Minimal Art
- Die neuen Könige der Kunst - hier für Marilyn-Liebhaber die bekannten Warhol-Fotos, und Robert Indianas LOVE.
Auch der Filmfreund wird seine Freude haben, ist doch auch die Crawford vertreten, die Rosenquist extreeeem gelungen abbildet!
- Ein Porträt über Claes Oldenburg, der wichtigste Bildhauer der PA. Sein Atelier bezeichnet er salopp als "lyrische
Wurstfabrik" ;)!
- Natürlich darf auch Andy WARHOL, der Superstar der PA nicht fehlen. Extrem gelungen, bietet dieser Artikel ein rundes Bild!
Achtung: der Liz-Taylor-Fan findet hier Siebdrucke der Schönheit. Die Stars, die er in seinen Siebdrucken verewigt sind so,
wie er es selbst gerne wäre - schön, reich und berühmt.

In die ERBEN des POP schließt Geo das Kapitel PA. Die Hochzeit ist um 1968 vorbei, ein Revival erlebt sie in den 80ern. Der wohl bekannteste ist Keith Haring mit seinen bunten Männchen ;).

Fazit: Wieder einmal weiß Geo Epoche Edition zu glänzen. In bekanntem, hochwertigen Outfit zeichnet Geo einprägsam den Weg der bunten, farbenfrohen aber keinesfalls banalen Kunst.

PS: Die Nummer SIEBEN, die sich der flämischen Kunst widmet, liegt bereits bereit.
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Geo Epoche Edition 6/2012: Die Geschichte der Kunst: Popart
Geo Epoche Edition 6/2012: Die Geschichte der Kunst: Popart von Michael Schaper (Broschiert - 17. April 2013)
EUR 16,50
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