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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht ganz ernst gemeinte Geschichten aus dem ländlichen Lokaljournalismus
Ralf Heimann beschreibt mit einem zwinkernden Auge in 20 kleinen Geschichten womit sich Lokalreporter auf dem Land auseinandersetzen (müssen). Auch wenn die Inhalte erfunden sind gibt dieses Buch einen kleinen Einblick wie die Zeitung von morgen entsteht. Für mich ein Pflichtlektüre für all diejenigen die nach wie vor der Meinung sind, dass alles was...
Vor 13 Monaten von Immink veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kann man lesen - muss man aber nicht!
Das Beste an diesem Buch ist die Idee ansich - aufzuschreiben was praktizierter Journalismus in der Provinz bedeutet.
Natürlich erlebt man als Reporter im Lokalen die urigsten Geschichten.
Dafür ist man nah am Leser dran, näher als jeder überregionale Starrreporter es jeh sein könnte.
Titel und Anriss verleiteten mich - selbst ein...
Vor 3 Monaten von RoBa veröffentlicht


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht ganz ernst gemeinte Geschichten aus dem ländlichen Lokaljournalismus, 11. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ralf Heimann beschreibt mit einem zwinkernden Auge in 20 kleinen Geschichten womit sich Lokalreporter auf dem Land auseinandersetzen (müssen). Auch wenn die Inhalte erfunden sind gibt dieses Buch einen kleinen Einblick wie die Zeitung von morgen entsteht. Für mich ein Pflichtlektüre für all diejenigen die nach wie vor der Meinung sind, dass alles was in der Zeitung steht richtig und wichtig ist.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine liebevolle und lesenswerte Heimat-Satire, 22. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Die tote Kuh kommt morgen rein: Ein Reporter muss aufs Land (Broschiert)
Schade! Schade, dass dieses Buch nur 336 Seiten hat! Gerne hätte ich noch mehr erfahren über das fiktive Borkendorf und die mehr oder weniger realen Erlebnisse des Lokalreporters auf Zeit. Als ehemaliger Kollege des Autoren, der ebenfalls jahrelang von Schützenfesten und Land-Adeligen, von Karnevalsfeiern und Provinz-Possen berichten durfte, habe ich das Werk an vielen Stellen wie ein Tagebuch meiner eigenen Erlebnisse gelesen. Noch häufiger habe ich dabei herzlich gelacht.

Der echte Ralf Heimann, der in diesem Debütroman sein Alter Ego in die Lokalredaktion des fiktiven Borkendorfer Boten schickt, ist ein exzellenter Beobachter des Alltags und ein begnadet lustiger Berichterstatter. Die skurrilen, teils überspitzt aber immer intelligent und humorvoll dargestellten Episoden und Episödchen aus dem platten Münsterland dürften darum auch Menschen amüsieren, die noch nie eine Lokalredaktion von innen gesehen haben. Und denen sei gesagt: Ja, so oder zumindest so ähnlich ist es wirklich! Je kleiner das Dorf, desto wichtiger die Lokal-Prominenz, je etablierter der Lokalredakteur desto ausgeprägter die Marotten.

Natürlich strotzt Heimanns Roman vor Klischees, natürlich sind hier Figuren überzeichnet und natürlich ballen sich die eigentlich über Jahre verteilten Absurditäten innerhalb der auf ein Jahr angelegten erzählten Zeit. Das ist die künstlerische Freiheit, die das Buch umso lesenswerter macht. Übrigens ist die Wahrheit auf der anderen Seite manchmal sogar noch skurriler als die virtuelle Realität in Heimanns satirischem Heimat-Roman.

Ich hoffe, dass der fiktive Ralf Heimann sich für eine berufliche Zukunft in Borkendorf entscheidet und wir ganz real in absehbarer Zeit eine Fortsetzung dieser gelungenen Geschichte(n) lesen können. Daumen hoch!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Freud und Leid des Journalisten, 11. November 2013
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die tote Kuh kommt morgen rein: Ein Reporter muss aufs Land (Broschiert)
Ich selbst bin Journalist bei einer Zeitung mit Sitz in einer nicht allzu großen Stadt, und darum hat mich "Die tote Kuh kommt morgen rein" natürlich interessiert. Tatsächlich habe ich mich in einigen Passagen ein bisschen selbst wiedergefunden.

Zum Inhalt: Ralf Heimann wird von der Stadt in einen deutlich kleineren Ort im Münsterland versetzt, wo er sich als Reporter nun mit Prunksitzungen, Taubenzüchtern und aufgebrachten Leserbriefschreibern herumschlagen muss.

Ob das nun einfach nur Unterhaltung oder Satire sein soll (aus Erfahrung kann ich sagen: satirisch ist das in dem Sinne nicht unbedingt, da es auf dem Land wirklich so abläuft), ist im Grunde völlig egal. Die Namen und Ereignisse sind selbstverständlich frei erfunden, aber ich kann mir gut vorstellen, dass Heimann das Niedergeschriebene zumindest in ähnlicher Form erlebt hat. Die Geschichten sind amüsant und recht gut geschrieben. Nein, Ralf Heimann ist natürlich kein zweiter Oscar Wilde oder Thomas Mann, für ein paar unterhaltsame Lesestunden ist "Die tote Kuh kommt morgen rein" aber allemal gut; und mehr verlange ich von solch einem Buch doch auch gar nicht.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein kluges, witziges Buch!, 22. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Die tote Kuh kommt morgen rein: Ein Reporter muss aufs Land (Broschiert)
Der knackige Titel " Die tote Kuh kommt morgen rein" verspricht nicht zu viel! Ralf Heimanns Roman ist ein sehr witziges Buch, das nicht nur den zum Lachen bringt, der schon einmal Landluft geschnuppert hat. Auf kluge Art und Weise wird hier von Erlebnissen in der Provinz berichtet, die so vorkommen können, aber natürlich auch überspitzt erzählt werden. Deshalb kann ich auch gar nicht verstehen, was die anderen hier meinen von wegen böser Abrechnnung mit dem Landleben, schließlich erschafft der Autor seine fiktiven(!) Figuren und Erzählungen mit viel Humor und Fingerspitzengefühl. Ich habe dieses Buch an einem Stück gelesen und hoffe schon jetzt auf eine Fortsetzung! Wer ein paar genüssliche Lesestunden mit vielen herzlichen Lachern verbringen möchte, dem kann ich Ralf Heimanns Roman nur wärmstens ans Herz legen!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kann man lesen - muss man aber nicht!, 6. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die tote Kuh kommt morgen rein: Ein Reporter muss aufs Land (Broschiert)
Das Beste an diesem Buch ist die Idee ansich - aufzuschreiben was praktizierter Journalismus in der Provinz bedeutet.
Natürlich erlebt man als Reporter im Lokalen die urigsten Geschichten.
Dafür ist man nah am Leser dran, näher als jeder überregionale Starrreporter es jeh sein könnte.
Titel und Anriss verleiteten mich - selbst ein Vertreter des Lokaljournalismus - zum Kauf. Aber jetzt, nachdem ich es ausgelesen habe, bin ich doch ein wenig enttäuscht.

Zwar habe auch ich als Insider so manche beschriebene Szene wieder erkannt und ich nehme dem Autor auch nicht übel, wenn er an manchen Stellen auch mal etwas übertrieben haben mag.

Aber mir ist das Ganze einfach zu fade, ja fast lieblos, aufgeschrieben.

Man hätte mehr aus dieser eigentlich tollen Idee machen können, denn der Alltag der lokalen Reporter und Redaktionen hätte in der Tat Stoff für viele Bücher zu bieten - vom Drama über das Trauerspiel oder die Komödie bis hin zum Thriller.

Heimanns Buch ist an manchen Stellen witzig, das reicht aber nicht für eine Komödie, es ist in kleienn Abschnitten auch mal unterhaltsam, bis sich der Autor beim Erzählen in banale Details verliert, Dinge erzählt, die nicht mehr wichtig sind und man fast geneigt ist, lieber schnell das nächste Kapitel anzugehen, um nicht einzuschlafen. Ein Trauerspiel ist es fast, wenn man an die Tristess und die beschriebenen technischen Zustände der Borkendorfer Lokalredaktion denkt, aber am Ende auch wieder nicht traurig genug.
Und für einen Thriller - das sollte es auch sicher nicht werden - wäre die Geschichte insgesamt zu langweilig erzählt.

Die "tote Kuh", die mich zum Kaufen verleitete, taucht irgendwann am Ende auf und wird dann zu schnell abgehakt, während der Autor bei anderen Kapiteln den immer wiederkehrenden Saufgelagen zu viel Platz einräumt.

Und gerade mit Letzterem hätte ich ein Problem. Natürlich kommt man den Leuten, über die man im Lokalen schreibt, vielleicht näher als der Nachrichtenredakteur aus der Mantelredaktion seinen Interviewpartnern.
Aber zu Saufgelagen vor Ort habe ich mich in 17 Jahren noch nie hinreißen lassen. Und das kenne ich auch von meinen Kollegen so nicht. Was nicht heißen muss, dass man den einen oder anderen Typen nicht außerhalb von Schützenfest und Co privat auf ein Bierchen trifft. Aber außer Kontrolle geratende Saufgelage? Vielleicht im Münsterland, wo der Autor herkommt, in meiner Region nicht.
Eine letzte Anmerkung. Am Anfang sind die handelnden Personen der Lokalredaktion Borkendorf in einem "Impressum" aufgelistet.
Solch ein Personalschlüssel ist im langsam sterbenden Blätterwald nur noch Utopie. Borkendorf wird als richtiges Nest beschrieben, welches noch nicht mal Kreisstadt ist.
Da gäbe es heute real maximal drei festangestellte Redakteure + Ressortchef fürs Lokale.
Fazit (um aus dem Buch zu zitieren): Kann man lesen, muss man aber nicht!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die ganze Nacht durchgelesen, 26. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Die tote Kuh kommt morgen rein: Ein Reporter muss aufs Land (Broschiert)
Unglaublich lustiges Erstlingswerk des szenebekannten Lokalreporters aus Münster. Der Mann, der den Blumenkübeltweet bekannt gemacht hat, unterhält mit seinem Debütroman nicht nur diejenigen, die sich in den Lokalredaktionen der Region auskennen. Mit den kurzweiligen Episoden gelingt ihm der Spagat zwischen leichter Unterhaltung und intelligentem, kritischem Hinterfragen der modernen Medienwelt. Ein Buch, das mich die ganze Nacht gefesselt hat und bei dem man am liebsten sofort vorne wieder anfangen würde. Ich warte jetzt schon auf den Nachfolger!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das kann überall so passiert sein :-), 21. Februar 2014
Von 
Marc Hoettemann "Ostwestf4le" (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die tote Kuh kommt morgen rein: Ein Reporter muss aufs Land (Broschiert)
Als eine Kollegin im siebzig Kilometer entfernten Borkendorf schwanger wird, muss Wirtschaftsredakteur Ralf Heimann das Ressort wechseln und mutiert für einige Monate zum Lokaljournalisten.

Die Erlebnisse auf dem Land sind in dem Buch Die tote Kuh kommt morgen rein: Ein Reporter muss aufs Land niedergeschrieben, die einen Blick auf den Journalismus in der Provinz werfen.

In seiner ersten Redaktionskonferenz lernt Heimann neben den neuen Kolleginnen und Kollegen auch die künftigen Themen mit jeder Menge Tiefgang kennen: die letzte Pissrinne im Münsterland.

Seine erste journalistische Herausforderung ist die hiesige Prunksitzung, die im Januar der vorläufige Höhepunkt des Karnevals ist. Doch auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz - bei der Weihnachtsfeier im März, als sich die gesamte Redaktion ordentlich abschießt.

Außerdem erlebt der Schreiberling hautnah eine Amtsmissbrauch-Affäre, darf eine Homestory mit einem greisen One-Hit-Wonder schreiben und verbringt einen ganzen Samstag bei einem preisdekorierten Taubenzüchter. Später folgen Schützenfest-Erlebnisse und weitere Veranstaltungen, die ein Leben auf dem Land ausmachen.

Seine regelmäßigen Versuche, den verstaubten Redaktionsalltag mit Innovationen aufzulockern, verlaufen genauso schnell im Sande wie die Neuerungen anfangs von den Journalisten aufgenommen worden sind. Und dann wird auch noch ein neues Redaktionssystem eingeführt, dass die alteingesessenen Redakteure zur Verzweiflung treibt.

Twitter und Facebook sind genauso Neuland wie das online Stellen der Texte. Die digitale Revolution begann schleppend und wurde nur zögerlich akzeptiert. Erst als offensichtlich wurde, dass Online die Zukunft sei, brach der Widerstand. Online-Ticker und die Jagd auf Follower bei Twitter waren die ersten Schritte ins digitale Neuland.

Ralf Heimann hat ein amüsantes und unterhaltsames Buch über den Redaktionsalltag einer münsterländischen Zeitung geschrieben, die so in jeder Ecke Deutschlands passieren könnte. Die anfängliche Skepsis über die Abschiebung in die Provinz weicht phasenweise einer Begeisterung für das neue Aufgabengebiet.

Die Trinkfestigkeit der Einwohner wird genauso persifliert wie die Kumpanei in Wirtschaft und Behörde, der Umgang mit den ungeliebten Themen im Redaktionsalltag ist genauso Inhalt wie die ersten Schritte in der Online-Welt. Insbesondere die Live-Ticker und die Twitter-Experimente sind für mich das Highlight des Buches.

Heimanns Schilderungen der ersten exklusiven Nachrichten, die die Redaktion über Twitter verbreitet ("Der Gartenzaun der Kirchengemeinde wurde weiß gestrichen") und die Live-Übertragung aus einem liegengebliebenen Bus vor einer Ampel sind einfach köstlich.

Heimann überzeichnet bewusst einige Begebenheiten, doch der Kern der Aussage ist unstrittig. Als langjähriger freier Mitarbeiter in einer ostwestfälischen Lokalredaktion sind mir viele Erzählungen bekannt vorgekommen :-)
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Humor - so dröge wie das Münsterland., 14. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die tote Kuh kommt morgen rein: Ein Reporter muss aufs Land (Broschiert)
Ralf Heimann hat mit seinem Erstlingswerk echtes Erzähltalent bewiesen. Das Buch ist beste Feierabendlektüre und bietet jedem, der mal in dörflichen oder kleinstädtischen Strukturen gelebt hat, eine 1A-Projektionsfläche für Spießbürgertum und Schützenvereinsmauscheleien. mir war das aus meiner Jugend im Sauerland alles sehr vertraut - übrigens inklusive der Einblicke in den Redaktionsalltag, den ich absurder auch kaum hätte beschreiben können. Hier mischen sich Fiktion und Realität - wobei letzteres überwiegen dürfte und wohl nur wenig hinzugedichtet wurde. Umso bemerkenswerter die Akribie und Hingabe, mit der die Geschichten für die NAchwelt dokumentiert werden. Das schreit nach einer Fortsetzung....
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super lustig, tolle Sprache!, 22. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die tote Kuh kommt morgen rein: Ein Reporter muss aufs Land (Broschiert)
Ich bin begeistert. Ich habe das Buch in kürzester Zeit weggelesen, nachdem ich den Autor beim Slam in Würzburg live gesehen habe. Wer die Möglichkeit hat, eine Lesung zu besuchen, Go! Vorgelesen potenziert sich die Komik noch um ein Vielfaches. Aber das nur nebenbei.

Ralf Heimann schreibt diese vermeintlich platten Geschichten in einer konkreten und prägnanten Sprache und schafft es so, eine wahnsinnige Komik aus den beschriebenen Alltäglichkeiten eines Redakteurs herauszukitzeln.
Ich persönlich finde die Branche ja fast nebensächlich. Die Art und Weise, wie der Protagonist seine neue Umgebung inkl. der Menschen, der Routinen usw. beschreibt, ist einfach toll und extrem unterhaltsam. Das gelingt wohl nur, wenn man sich in seinem Beruf auskennt, aber doch eine gewisse Distanz hat, z.B. weil man neu in einer Redaktion ist. Ich frage mich nur, wie der Autor die Distanz zu seinem Alter Ego wahren konnte - die Darstellung seiner Gedankengänge ist einfach hervorragend und strotzen vor Selbstironie. Längst nicht jeder kann Lustiges auch lustig erzählen oder aufschreiben. Nach diesem Buch muss ich sagen: Ralf Heimann hat genau dieses Talent!

Kleine Kritikpunkte:
Zugegebenermaßen bin ich auf ein, zwei kleinere Länge gestoßen, die wurden aber durch viele andere großartige Stellen mehr als ausgeglichen.
Ich bin ganz beruhigt, dass der Autor bei dem Slam verraten hat, dass er sich einen anderen Titel gewünscht hätte - den jetztigen finde ich extrem sperrig und in dem Sinne irreführend, als dass ich das Buch danach eher in der Tommy-Jaud-Schublade verstaut hätte. Der Vergleich ist verboten - Die Tote Kuh ist um Klassen besser als jede dumme Hummel.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tote Kuh - lebendiges Buch, 22. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Die tote Kuh kommt morgen rein: Ein Reporter muss aufs Land (Broschiert)
Die tote Kuh kommt morgen rein. Schon der Titel des Buches verrät viel über Ralf Heimanns Erstlingswerk. Der Autor nimmt einen mit in die Provinz, ins fiktive Borkendorf, und da kann das Ende eines Kuh-Lebens durchaus für eine Schlagzeile sorgen. Auch ganz ohne Bio-Skandal! „Da ist ‘n Auto gegen gefahren“, meldet ein freier Mitarbeiter in der Redaktion. „Dat is doch ‘ne schöne Geschichte.“ Tiere und Unfälle - das geht halt immer. Sowohl in der Stadt als auch auf dem Land.

„Vielleicht ‘ne dumme Frage, aber worum geht’s denn überhaupt?“, fragt Protagonist Ralf, als er zu seinem ersten Termin in Borkendorf geschickt wird. Für ein Jahr vertritt der Reporter eine Kollegin, die ein Kind bekommen hat. „Lassense sich einfach überraschen“, lautet die Antwort des Chefs. Und Überraschungen, die erwarten Ralf in Borkendorf so einige. Zwischen Marschmusik, Tauben und Maskottchen 'Wolle' lässt ihn einiges staunen.

Highlight ist der Auftritt von Helga Hirsch-Hahnemann: einer füllige Nerzträgerin, die Protagonist Ralf zwischen Blumenkübeln (!) kennen lernt. Die Schlagersängerin hatte vor etlichen Jahren einen großen Hit, und in Ralf sieht sie den Menschen, der sie wieder auf die großen Bühnen bringen kann. Dafür lädt sie Ralf sogar zu einem exklusiven Privatkonzert in ihr Wohnzimmer ein...

„Die tote Kuh kommt morgen rein“ sollte unbedingt auf die Wunschliste! Gewiss wird sich der eine oder andere wiedererkennen. Mir ging es jedenfalls so.
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Die tote Kuh kommt morgen rein: Ein Reporter muss aufs Land von Ralf Heimann (Broschiert - 19. September 2013)
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