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115 von 129 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragender Thriller
'Vertraue Ben nicht!'
Das ist der erste Satz im Tagebuch Christines. Ein Satz, den sie jeden Tag wie neu liest (sobald sie ihr Tagebuch überhaupt gefunden hat). Ein Satz, der sie allerdings in noch größere Verwirrung jeweils stürzt, als sie an sich bereits im Raume steht.
Denn jeden Morgen wacht Christine eben neben besagtem Ben auf. Ihrem...
Vor 21 Monaten von M. Lehmann-Pape veröffentlicht

versus
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ohne Erinnerung sind wir nichts
Cover:
Ich find das Cover jetzt nicht unglaublich gut, aber auch nicht furchtbar schlecht. Es ist in Ordnung. Mir gefällt, dass die Schrift ein wenig verzerrt ist, genau wie Christines Leben. Auch die blaue Farbe passt zum Thema "Schlaf" ganz gut.

Meinung:
In dem Buch wird das Leben von Christine thematisiert, die, nachdem sie von einem Auto...
Vor 10 Monaten von Lyrica veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ohne Erinnerung sind wir nichts, 28. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich. Darf. Nicht. Schlafen.: Thriller (Broschiert)
Cover:
Ich find das Cover jetzt nicht unglaublich gut, aber auch nicht furchtbar schlecht. Es ist in Ordnung. Mir gefällt, dass die Schrift ein wenig verzerrt ist, genau wie Christines Leben. Auch die blaue Farbe passt zum Thema "Schlaf" ganz gut.

Meinung:
In dem Buch wird das Leben von Christine thematisiert, die, nachdem sie von einem Auto angefahren wurde, ihr Gedächtnis verloren hat. Sie lebt von Tag zu Tag, vergisst jedoch immer, sobald sie einschläft, was sie am erlebten Tag getan hat und wer sie ist. Sprich: sie fängt jeden Morgen wieder bei null an. Sie muss jeden Tag das Wissen darüber erlangen, dass sie 47 Jahre alt ist, statt 25, wie sie glaubt und mit Ben verheiratet ist. Jeden Tag wird sie von ihrem Psychologen angerufen, der meint, dass er sie betreut, doch Christine erkennt ihn nicht wieder. Dennoch trifft sie sich mit ihm und Dr. Nash berichtet ihr von ihrem Tagebuch, dass sie jeden Tag schreibt, um sich an die verlorenen Tage erinnern zu können.
Das Buch ist einem sehr lockeren Stil geschrieben, dem man problemlos folgen kann. S. J. Watson schreibt schnörkellos und ziemlich gerafft, wodurch keine unnötigen Passagen anhand von Sprache entstehen. Er nennt die Dinge beim Namen, ohne großartig drum herum zu reden und schafft es dennoch, den Leser durch das Zurückhalten von Informationen zu fesseln.
Leider entstehen aber durch das ständige Wiederholen von Christines Tagesablauf inhaltliche Längen. Natürlich ist genau das der Sinn des Buches, es soll verdeutlicht werden, dass sie eben an jedem Morgen erst ihr Tagebuch lesen muss und mit Dr. Nash reden, um zu verstehen, wer sie ist. Aber genau das fand ich manchmal ein wenig zäh. Man freut sich als Leser darauf, dass an irgendeinem Tag doch ENDLICH mal etwas Neues passieren soll, aber...die Handlung dümpelt vor sich hin und es passiert wenig Neues. Es sind nur winzige Details, die einen Tag vom anderen unterscheiden lassen. Die sind zwar sehr wichtig, aber gehen ein wenig in dem restlichen Trott unter.
Es wird zwar nicht langweilig, es ist eben nur eine ständige Wiederholung von dem, was man eigentlich die gesamte Zeit liest.
Doch dann, ein wenig über die Mitte des Buches hinaus, nimmt die Erzählung wieder etwas mehr Tempo auf und das ist die Stelle, an der sich das thrillerhafte entwickelt. Es geschehen neue Dinge, Christine erlangt etwas mehr Selbstständigkeit und trifft Entscheidungen über ihren Mann hinweg. Teilweise wird es auch psychologisch, ohne aber zu anspruchsvoll zu sein. Christine kann sich immer mehr an Dinge erinnern, doch das ist ihr Verhängnis: ihr Gedächtnis stimmt nicht mit dem überein, was ihr tagtäglich von Ben erzählt und als Wahrheit ausgegeben wird.
Ich tat mich etwas schwer daran, mich emotional in Christine einfühlen zu können. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass sie selbst nicht wusste, wer sie war und wie ihr Charakter ist, welche Identität sie hat und man sich dadurch als Leser nicht wirklich auf sie einstellen konnte. Ich konnte ihren Gedankengängen nicht immer ganz folgen und das macht es für mich schwierig, einen Protagonisten wirklich zu verstehen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das wirklich gewollt war, oder ob man eben als Leser ein wenig abseits stehen sollte, damit man sich selbst fragt: kann ich eigentlich auch ohne Identität eine emotionale Verbindung zu anderen Leuten aufbauen? Kann ich sie in ihren Handlungsweisen verstehen, wenn ich mich selbst nicht verstehe?
Die Nebencharaktere fand ich etwas flach gehalten und nicht wirklich überzeugend. Sie sind zwar für den Handlungshergang wichtig, aber mir haben einige Details gefehlt, um wirklich verstehen zu können, wer sie waren und was sie genau wollten. Doch auch das kann vielleicht gewollt sein.
Die Auflösung am Ende hat mir leider absolut nicht gefallen. Ich kann es nicht haben, wenn etwas offen gelassen wird. Klar, bietet sich das hier beim Thema an und es wird auch eine Tendenz gegeben, aber wenn man sich die Mühe macht, all das zu lesen, will man doch auch irgendein ein Fazit haben, oder? Fand ich ziemlich schade.

Fazit:
Wenn einen das Thema Gedächtnisverlust interessiert und wie die betroffenen Menschen damit umgehen, ist das Buch sicherlich sehr geeignet, um den Wissensdurst ein wenig stillen zu können. Diejenigen, die jedoch einen ganz spannenden und actionreichen Thriller erwarten, sind hier leider falsch (finde die Einordnung in dieses Genre etwas unglücklich). Dennoch kann ich das Buch trotz einiger Längen empfehlen, denn die Geschichte ist einfach mal etwas anderes und ich finde sie regt stark zum Nachdenken an. Denn wer sind wir eigentlich, wenn wir nichts haben, auf das wir zurückgreifen können?
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115 von 129 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragender Thriller, 21. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Ich. Darf. Nicht. Schlafen.: Thriller (Broschiert)
'Vertraue Ben nicht!'
Das ist der erste Satz im Tagebuch Christines. Ein Satz, den sie jeden Tag wie neu liest (sobald sie ihr Tagebuch überhaupt gefunden hat). Ein Satz, der sie allerdings in noch größere Verwirrung jeweils stürzt, als sie an sich bereits im Raume steht.
Denn jeden Morgen wacht Christine eben neben besagtem Ben auf. Ihrem Mann. An den sie sich nicht erinnern kann. Wie sie sich an nichts erinnert, was nach ihren Jugendjahren geschehen sein könnte.

Immer wieder neu muss sie sich dem neuen Tag und zuallererst dem Spiegel stellen. 47 ist sie faktisch. Emotional und vom Selbstbild her erwartet sie allerdings jeden Tag, das Gesicht und den Körper einer Zwanzigjährigen zu sehen und zu spüren. Und dazu dieser fremde Mann im Ehebett. Einer, der doch liebevoll und sensibel wirkt, der sie immer wieder zu ihrer vermeintlichen Geschichte hinführt. Ein Unfall soll es gewesen sein, aufgrund dessen Christine ihr Gedächtnis verloren hat und zudem ihre Fähigkeit, neue Informationen zu speichern. Sobald sie schläft, verliert sie alle Erinnerungen wieder und beginnt jeden neuen Morgen bei Null. Wenn da nicht ihr Tagebuch wäre.

Dr. Nash, ein Arzt, den Christines Fall fasziniert, meldet sich täglich, beginnt ebenfalls immer wieder aufs Neue und hat ihr das Tagebuch ans Herz gelegt. Jeden Tag ruft er an und sagt der erinnerungslosen Frau, wo sie dieses versteckt hat. Dr. Nash hat sich ausbedungen, das Ben zunächst nichts von ihm erfährt. Was vielleicht auch wirklich sich als ganz gut herausstellen könnte.

Seite für Seite, Schritt für Schritt, Tag für Tag nun fallen lose Enden von Erinnerungen in den Raum. Tag für Tag fügt Christine diese durch ihr Tagebuch wieder zusammen und bald schon fallen ihr Ungereimtheiten auf. Ungereimtheiten in der Geschichte, die ihr Mann erzählt.

Wie in einen Sog wird der Leser durch die klare, flüssige und bildreiche Ausdrucksweise von Watson hinein gezogen in dieses erinnerungslose Leben. Eine Sprache, in der es Watson ebenso mühelos gelingt, sich zuspitzende Situationen unglaublich spannend zu schildern, wie es ebenso gelingt, die innere Verwirrung, Verzweiflung und dann Angst seiner Hauptperson in den Raum zu setzen.

Vollständig abhängig ist Christine ja zunächst von Ben. Ihr einziger Kontakt. Ihr Mann, der das gesamte Leben der beiden im Griff hat, der ihr Gedächtnis jeden Tag wie eine geleerte Festplatte neu mit Daten füllen kann. Doch sind es Wahrheiten, die Ben ihr als ihr Leben erzählt? Ein Rätsel, das sich bis zum Finale des Buches hin bei zunehmend knisternder Spannung hin steigern wird, bis es eine überraschende und dennoch folgerichtige Auflösung erfahren wird.

Auch wenn die einzelnen Elemente des Buches (Amnesie, Suche nach sich selbst, unnennbare Bedrohung, Beziehungsspannungen) allesamt nicht neu erfunden werden, in dieser Konstellation ergeben sie doch ein neues Sujet und ein erfrischendes Leseerlebnis.

Temporeich geschrieben, verwinkelt angelegt und intensiv im Nachzeichnen der Entwicklung seiner Hauptfigur legt S.J.Watson einen außergewöhnlichen Thriller vor, der von der ersten bis zur letzten Seite die Spannung hoch hält.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen CD - Kapitel die über 70 Minuten am Stück lang sind!, 21. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich. Darf. Nicht. Schlafen. (Audio CD)
Handlung ist spannend, die Sprecherin gut, aber welched Idiot ist für die Kapitel auf der MP3 Fassung zuständig?!

Die 30 Kapitel sind zwischen 3 Minuten und mehr als 70 Minuten lang.

Nach 70 Minuten mußte ich das letzte(!) Kapitel abbrechen, und werde erst erfahren wie die Geschichte ausgeht, wenn ich mir diese 70 Minuten nocheinmal anhöre.

Wenn die Technik versagt, macht auch das beste Hörbuch keinen Spass mehr!
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lieber Farbe beim Trocknen zusehen, 17. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Ich. Darf. Nicht. Schlafen.: Thriller (Broschiert)
Gedächtnisverlust und die Suche nach der Wahrheit sind als Grundzutaten eines Buches ja nicht neu. In dieser Variante wacht die Hauptdarstellerin jeden Morgen ohne Erinnerung auf und muss mit Hilfe eines Tagebuchs ihr Leben Tag für Tag aufs Neue nachvollziehen. Fängt sehr spannend an, eine Frau, die in einem fremden Schlafzimmer neben einem unbekannten Mann aufwacht, scheinbar hat sie einen Filmriss, zu viel getrunken, dann ein Blick in den Spiegel und sie merkt, es geht nicht nur um eine Nacht, sondern um 25 Jahre. Der Mann stellt sich als ihr Ehemann vor und erklärt ihr, dass sie vor Jahren einen Unfall hatte.

Leider flaut die Spannung sehr schnell ab. Die Protagonistin puzzelt sich langsam ein Bild ihrer Ehe zusammen und als Leser wartet man erst geduldig, dann nervös ab, wo das hinführt. Nach der Hälfte des Buches immer wieder ein Blick auf den Buchumschlag ... doch ja, da steht, es sei ein Thriller. Also durchhalten, wie sonst soll es das Buch auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft haben, wenn da nicht noch ein Riesenknüller wartet?
Am Ende erweist sich der Buchtitel als Appell an den Leser. Auf eine völlig überraschende Auflösung, die einen schlicht umhaut und tief verstört zurücklässt, hat man vergebens gewartet.
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56 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lauf, Chrissy, lauf!, 13. November 2011
Von 
Paula Jakob (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ich. Darf. Nicht. Schlafen.: Thriller (Broschiert)
Ach, warum habe ich mir das denn nicht gleich gedacht: Schon als die Hauptperson morgens aufwacht und ihren Mann nicht erkennt, nicht weiß, wer sie ist oder was in ihrer Vergangenheit geschehen ist, raunt es im Gedächtnis der eifrigen Leserin: Das ist doch wie in Lauf, Jane, lauf! von Joy Fielding. Natürlich kann der arme Mr. Watson nichts dafür, dass ich dieses Buch schon vor Jahren gelesen habe und sicher hat er sich sehr bemüht,einen überraschenden und spannenden Thriller zu schrieben. Aber abgesehen davon dass der Verlauf der Geschichte irgendwie schon sehr früh vorhersehbar ist und mich keine der Pointen so richtig überrascht hat, ist die Geschichte auch noch über weite Strecken furchtbar fad. Daß Christine Tagebuch schreibt und sich nur mit ihrem Tagebuch an die Vergangeheit erinnern kann, ist ja klar. Aber warum schreibt sie fast jeden Tag das Selbe ???? Sie liest ihre alten Aufzeichnungen doch, bevor sie den aktuellen Tag aufzeichnet. Muss sie sich und den Leser da wirklich jeden Tag aufs Neue damit zu Tode langweilen,dass sie aufwachte, nicht wusste, wer sie ist, ins Bad ging, Fotos sah, ihr Leben erklärt bekam und dann mit einem Arzt kommunizierte und was der ihr
( jeden Tag) dann gesagt hat? Wobei sie offenbar manchmal weiß, was ein Handy ist und manchmal nicht. Das war dann doch ein wenig ermüdend. Spannend wird es erst, als die ersten Erinnerungsfetzen an die Oberfläche dringen. Aber auch nur kurz, denn wie gesagt, das macht es sehr vorhersehbar. Und Christines Verhalten am Ende ist einfach nur unfassbar blöd- so schwerfällig und hilflos kann doch kein Mensch sein, auch wenn er an Amnesie leidet? Oder vernichtet Amnesie auch Reflexe wie den Fluchtreflex?
Schade, aber es ist eben nicht die erste Amnesiegeschichte, die ich gelesen habe, deshalb hätte sie mehr Raffinesse gebraucht, um mich persönlich zu überraschen. Es kann aber durchaus sein, dass jemand, der vergleichbare Bücher nicht kennt und insgesamt eher nicht viele Thriller im Regal hat sondern sonst mehr die Romantikschiene bevorzugt oder heitere Frauenromane liest , viel Freude daran hat und ganz baff und begeistert ist, weil er mit so einer Entwicklung ja nun also niemals gerechnet hätte.
Warum ist eigentlich dieser Falter auf dem Cover? Der hat was von "Schweigen der Lämmer" und erscheint mir irgendwie unpassend. Hat das was mit Raupe und Schmetterling zu tun? Mir hätte die Krähe auf der Schreibmaschine als Cover ja besser gefallen, wer das Buch gelesen hat, weiß, was ich meine.
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68 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Den heutigen Tag würd ich gern ganz schnell vergessen!", 24. August 2011
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ich. Darf. Nicht. Schlafen.: Thriller (Broschiert)
Länge:: 5:54 Minuten

"Den heutigen Tag würd ich gern ganz schnell vergessen!"

So oder ähnlich hat sicher jeder von uns schon mal gedacht. Aber was würde passieren, wenn man morgens aufwacht und wirklich alles vergessen hat, was zuvor geschehen ist? Wenn man sich nicht mehr daran erinnern kann, ob man verheiratet ist und wenn, mit wem. Wenn man einfach nicht mehr weiß, wer man selber ist? Und was würde passieren, wenn die Mitmenschen dir Dinge über dich erzählen und du so deinem eigenen Leben ein wenig auf die Spur kommst. Doch wenn du in der Nacht schläfst, wirst du erneut alles vergessen und am nächsten Morgen genauso aufwachen, wie am Morgen zuvor.

So in der Art ergeht es Christine Lucas, der Protagonistin dieses unglaublich spannenden Thrillers. Als sie eines Morgens neben einem Mann erwacht und einen Ehering an seinem Finger sieht, denkt sie, sie hätte eine Affäre mit einem verheirateten Mann und gerät fast in Panik. Bis dieser Mann ihr erklärt, dass sie durch einen Autounfall vor fast 20 Jahren ihr Gedächtnis verloren hat und dass sie es immer wieder auf's Neue verliert, sobald sie einschläft.

Doch es gibt durchaus einen Menschen, der an Christines Vergangenheit interessiert ist. Der Neurologe Nash ruft sie jeden Tag an und berichtet ihr von einem Tagebuch, welches sie jeden Tag auf's Neue führt. Jeden Tag schreibt sie Dinge in dieses Buch, die sie an dem jeweiligen Tag erlebt hat. Nur wenn sie jeden Morgen das Buch zur Hand nimmt, hat sie die Möglichkeit, ihre Vergangenheit Stück für Stück zu ihrer Gegenwart zu machen. Doch ist wirklich alles wahr, was in diesem Buch steht? Und ist alles wahr, was ihr die Familienangehörigen und Freunde erzählen? Und wird Christine eines Tages wieder ganz normal leben können, ohne Angst zu haben, einzuschlafen und wieder alles zu vergessen?

Der Schreibstil dieses Thrillers ist sehr flüssig und gleichzeitig atemberaubend schnell. Der Leser wird in das Leben von Christine hineingeworfen und möchte erst wieder herauskrabbeln, wenn er das ganze Geheimnis um ihre Amnesie gelöst hat. Fast bekommt der Leser das Gefühl, heimlich in ihr Tagebuch zu schauen um das Leben von Christine endlich wieder so zusammenzusetzen, wie es zusammengehört.

Ein atemlos machender Thriller um das wichtigste Gut, das ein Mensch verlieren kann: Sein Leben! Mit dem Unterschied, dass Christine ihr Leben verliert, ohne tot zu sein.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bodenseeungeheuer, 7. November 2011
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Zusammenfassung:

Christine wurde von einem Auto angefahren und nun lebt sie von Tag zu Tag ohne zu wissen, was sie am Tag zuvor getan hat. Jeden Morgen muss sie auf's neue herausfinden, dass sie mit Ben verheiratet ist und außerdem schon 47 Jahre alt ist und nicht 25... Jeden Tag auf's neue ruft ein ihr unbekannter Psychiater an und gibt sich als ihr Therapeut aus. Die beiden treffen sich und Dr. Nash erzählt ihr von ihrem Tagebuch, dem Tagebuch durch das sie sich erinnert.

Mein Fazit:

Ich. darf. nicht. schlafen ist eine leicht zu lesende Lektüre. Kurz und unkompliziert wiederholt der Autor für seine unter Amnesie leidene Hauptprotagonistin immer wieder aufs neue alle wichtigen Informationen - und er wiederholt sie nicht nur für Christine sondern auch für mich, den Leser.
Man liest und liest und denk - ja heute passiert mal was ... aber leider, leider passiert im Heute nichts. Denoch: das Buch ist nicht langweilig. Heute passiert ein bißchen mehr als im gestrigen heute - und im morgigen heute passiert wieder etwas eine Nuance anders.
Irgendwann kommt man aber definitiv an dem Punkt an, da will man nur noch das heute etwas passiert - und es passiert. Vollkommen unerwartet entwickelt sich die bisherige Erzählung wirklich noch in einen Psycho'dings'. Denn Christine schafft es immer wieder sich an vergangenes zu erinnern... und darin lauert die Gefahr - denn nichts ist wie es ihr tag-täglich erzählt wird.
Auf dem Buch steht Thriller, innen im Buch Psychothriller. Ich weiß ja nicht wie der Verlag Thriller und Psychothriller definiert. Aber ein Thriller bringt Spannung mit sich, macht einen gierig darauf wie es weitergeht. Das fehlt Ich. darf. nicht. schlafen. komplett. Keine Rede das Buch ist interessant aber Spannung??? Weitgefehlt. Und nur weil am Ende vielleicht Christines Leben auf dem Spiel steht sollte man nicht gleich einen 'Thriller' daraus machen.

Bodenseeungeheuer von MexxBooks
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich. Konnt's. Nicht. Weglegen., 23. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Ich. Darf. Nicht. Schlafen.: Thriller (Broschiert)
Eigentlich hatte sich mein Mann dieses Buch gekauft. Ich fuhr mit dem Bus aus der Stadt zurück und habe auf der 20-minütigen Fahrt schon mal reingelesen, um mich zu beschäftigen. Der Klappentext klang ja schonmal vielversprechend. Das Ergebnis war: Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Das Buch hat mich unglaublich gefesselt, war spannend von der ersten Seite an. Ich mag es, wenn ich als Leser ahnen darf, wo vielleicht Gefahr lauern könnte oder wie etwas sich möglicherweise in Wirklichkeit verhalten könnte, dem Protagonisten also möglicherweise immer ein bisschen voraus zu sein. Und ich wurde am Ende nicht enttäuscht. Einige meiner Ahnungen stellten sich tatsächlich am Ende als richtig heraus... Noch mal spannender als das Buch insgesamt war übrigens das Finale. Ich konnte gar nicht schnell genug lesen. Und das Ende... Ich will nichts verraten. Hält jedenfalls, was das Buch vorher verspricht und gleitet nicht ab, wie so manches andere vergleichbare Buch.
Bis auf eine kleine Ungenauigkeit, die im Lektorat offenbar übersehen wurde (woher will die Protagonistin wissen, welche Zeitschriften ihr Mann ihr schon länger mitbringt und welche erst "neuerdings"?), finde ich, dass die Situation der Protagonistin, die jeden Morgen ohne Erinnerung aufwacht und sich nur mit Hilfe eines Tagebuches ihre Vergangenheit erschließen kann, sehr überzeugend (nach-)erlebbar gemacht wird. Dass das Tagebuch nicht wirklich im Tagebuchstil geschrieben ist, hat mich nur theoretisch gestört. Diese beiden Kritikpunkte sind für mich am Ende keinen Sternenabzug wert, da sie dem Leseerlebnis nur sehr kurzzeitig einen kleinen Abbruch getan haben.
Insgesamt. Ein. Sehr. Empfehlenswertes. Buch.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich. Darf. Nicht. Schlafen., 8. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich. Darf. Nicht. Schlafen.: Thriller (Broschiert)
Ich. Darf. Nicht. Schlafen.

Das musste ich mir beim Lesen immer wieder sagen. Der arme Autor konnte nichts dafür, dass ich "Lauf, Jane, lauf" von Joy Fielding vor einigen Jahren gelesen habe und entsprechend skeptisch an alles ging, was Ben erzählte. Aber er konnte etwas für die langatmige, ermüdende Schreibweise und die vielen unnötigen Wiederholungen. Im Gegensatz zur Protagonistin leidet der Leser ja nciht unter Gedächtnisverlust und muss nicht alles wieder und wieder erklärt bekommen.

Ich schaue lieber meiner Wäsche im Dauerregen beim Trocknen zu, als noch einmal ein solches Buch lesen zu müssen.

Aber: Wer unter Schlaflosigkeit leidet, dem sei dieses Buch empfohlen. Es müsste helfen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Titel verspricht mehr, als das Buch hält, 8. Februar 2013
Die Handlung eher konstruiert und ziemlich weit hergeholt, der Stil langatmig mit etlichen Wiederholungen, was den Leser dazu verleitet, ganze Passagen oder Seiten zu überschlagen. Das Ende war von Anfang an mehr oder weniger vorhersehbar. Eigentlich eine gute Idee, ein guter Titel und Amnesie ein interessantes Thema für einen Thriller, aber nicht optimal umgesetzt und insgesamt enttäuschend.
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Ich. Darf. Nicht. Schlafen.: Thriller
Ich. Darf. Nicht. Schlafen.: Thriller von Steve Watson (Broschiert - 23. August 2011)
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