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TOP 1000 REZENSENTam 2. Juni 2014
Ich mag Lailas Bücher, obwohl ich sonst mit diesem historischen Kram wenig anfangen kann. Gut, da mag auch reinspielen, daß ich die Autorin als Freundin sehr schätze, trotzdem bewerte ich das Buch so, wie ich es bewerten würde, wenn es eben nicht meine Freundin wäre, die es geschrieben hat.
Dies ist also nun der erste Jugendroman, ich war sehr gespannt, wie sie an die Thematik herangeht und einen historischen Roman jugendgerecht aufbaut und die Geschichte gestaltet.
Ich muß gestehen, daß ich zu Beginn sehr enttäuscht war, ich habe mich hin und wieder gelangweilt und es waren mir wirklich zu viele Beschreibungen und ausufernde Spaziergänge zur Nachtzeit, die ich mir für ein junges Mädchen zur damaligen Zeit einfach so nicht vorstellen konnte. Dazu habe ich ständig darauf gewartet, daß jetzt doch mal endlich irgendwas passieren muß und dabei ständig in die falschen Richtungen gedacht.
Leider war mir auch die Hauptfigur nicht sonderlich sympathisch, im Gegenteil Maya ging mir unwahrscheinlich auf die Nerven, dabei verhält sie sich recht realistisch, wie ein jugendliches Mädchen, allerdings gehen mir kichernde Teenager in ihrer Naivität und dem latent vorhandenen Größenwahnsinn auch in der realen Welt schnell auf den Geist, so daß das wirklich gut eingefangen wurde.
Dann als ich das Buch gerade abbrechen wollte und Laila mitteilen, daß es diesmal wirklich nicht meinen Geschmack getroffen hat und mir das alles zu lange dauere, da passierte dann endlich was und die Geschichte entwickelte sich in eine gänzlich andere als von mir erwartete Richtung, vermochte mich zu überraschen und so zu fesseln, daß ich die letzten 100 Seiten in einem Rutsch durchlas und atemlos am Ende angelangt. Das war wirklich gut. Wäre das ganze Buch in der Art und Geschwindigkeit des Handlungsablaufs geschrieben worden, wäre es ein wirklich tolles Leseerlebnis gewesen, für mich dauerte der Start der Geschichte also einfach deutlich zu lange, es mag geduldigere Leser als mich geben, die sich daran weniger stören.
Schön gefunden hätte ich ein Personenverzeichnis oder einen Stammbaum, da es doch für ein Jugendbuch recht viele Personen sind, die auf dem unterschiedlichsten Weg miteinander verwandt sind.
Außerdem fand ich hin und wieder die Sprache und Denkweise der Charaktere etwas zu modern, allerdings ist das wohl der Tatsache geschuldet, daß es sich um ein Jugendbuch handelt, da kann man mit zu angestaubten, wenn auch passenden Dialogen vermutlich, keinen Teenager zum Lesen animieren.
Schön ist das unheimliche historische Wissen der Autorin, das immer wieder zwischen den Zeilen aufblitzt, ob jugendliche Leser das so zu schätzen wissen, wie es die Leser ihrer historischen Romane tun, weiß ich nicht, mir hat es gefallen und es versetzte mich tatsächlich an den richtigen Ort und die richtige Zeit beim Lesen.

Fazit: Ein Buch, das vorallem zu Beginn ruhig eine etwas zügigere Gangart und einen etwas kräftigeren Spannungsbogen vertragen hätte, bei dem mich aber das Ende und die dortigen Wendungen mit dem zähen ersten Teil wieder ausgesöhnt haben.
Empfehlen würde ich es tatsächlich auch jüngeren romantischen Leserinnen, da es trotz dunklem Geheimnis und Spannung, sowie Gewalt, nie zu extrem wird.
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. März 2014
Laila el Omari ist eine meiner Lieblingsautoren, und mit Spannung habe ich auf ihr neues Buch gewartet. Sie ist Garant für faszinierende und schillernde Geschichten, und ihr Erzählstil zieht den Leser so in den Bann, dass man glaubt mitten drin zu sein. Man fühlt mit den Protagonisten mit. Ich konnte das Buch jedenfalls wieder einmal nicht aus der Hand legen!

Zum Inhalt:
1895: Die 16-jährige Maja Cameron lebt mit ihrer wohlhabenden Familie auf einer Teeplantage in Ceylon. Obwohl sie das Land liebt, träumt sie von der großen weiten Welt und möchte gerne irgendwann aus der Enge fliehen. Sie weiß jedoch, dass man sie am Liebsten mit einem ebenfalls wohlhabenden jungen Mann vermählen möchte, ebenso ihre ältere Schwester Irene, mit der sie sich gut versteht. Als der gutaussehende und reiche junge Adrian auftaucht und sie vermutet, dass er Irene Avancen macht, spielen ihre Gefühle verrückt.

Bei der Suche nach einem guten Buch findet sie in der Bibliothek ihres Hauses Bücher mit Notizen ihrer vor vielen Jahren verschwundenen Tante. Das macht sie neugierig, und sie geht auf die Suche nach weiteren Spuren. Dabei findet sie deren Tagebuch und Fotos, auf denen auch Adrians Mutter ist, die damals wenig später auch verschwand. Mit Adrian zusammen forscht sie nun heimlich, denn dieses Thema ist bei ihren Eltern und erst recht bei ihrer Großmutter absolut tabu. Was die beiden dabei herausfinden, lässt Vermutungen zu allerhand tragischen Verwicklungen aufkommen. Ganz offensichtlich gibt es ein dunkles Familiengeheimnis, das Mayas Eltern und ganz speziell ihre unnachgiebige Großmutter zu verbergen suchen. Als dann noch eine geheimnisvolle Frau auftaucht gerät ihr Leben völlig außer Kontrolle.

Dieser historische Roman ist großes Lesekino, und ich kann ihn nur weiter empfehlen!

NS: Erst im nachhinein habe ich gelesen, dass dieser Roman für jugendliche Mädchen empfohlen wird. Ich bin jedoch schon im fortgeschrittenen Alter, und er hat mich damit trotzdem gut unterhalten. Er ist demnach auch für Erwachsene mehr als interessant!
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TOP 1000 REZENSENTam 4. Mai 2014
'''o0o WORUM GEHT ES IM BUCH? o0o'''
1895: Maya lebt zusammen mit ihren Geschwistern auf einer Teeplantage, die schon seit Jahren im Besitz der Familie ist. Eingeengt und doch glücklich, genießt Maya ihre Streifzüge auf der Plantage. Alles ändert sich als Adrian Frost für ein Jahr die Plantage besucht, auf der er als Kind schon gelebt hat, bevor es für ihn nach England ging. Mit ihm kommen die alten Tage wieder auf. Vor Jahren verschwand erst Mayas Tante spurlos und wenige Tage später Adrians Mutter. Niemand weiß näheres oder will das dunkle Geheimnis nicht preisgeben. Adrian ermittelt jedoch auf eigene Faust und möchte endlich wissen, was mit seiner Mutter geschehen ist, denn an eine Flucht oder einen Unfall glaubt er nicht wirklich. Unterstützt wird er von Maya, die sich von Anfang an zu ihm hingezogen fühlt, aber auch wissen möchte, was mit ihrer Tante passiert ist. Während ihrer Erkundungstouren wird Maya schnell klar, dass Adrian nichts mit ihrer älteren Schwester hat, sondern sich genauso zu ihr hingezogen fühlt, wie sie sich zu ihm. Während sie sich näher kommen, scheint das Geheimnis um die beiden Frauen in weiter Ferne zu bleiben. Doch dann überschlagen sich die Dinge. Maya und Adrian finden eine Art Kellerverlies und ahnen, dass dies kein Ort für eine heimliche Geliebte war. Bevor sie jedoch die Wahrheit herausfinden, gibt es noch zahlreiche Hindernisse aus dem Weg zu räumen, denn erst erfährt Maya die Wahrheit über Adrians Reise, dann kommen ihre Eltern dank der intriganten Großmutter hinter die geheime Liebe der beiden und zu allem Überfluss hält auch noch Ramon, ein einfacherer Arbeiter um die Hand von Mayas Schwester an. Als dann noch die Frau eine Teefabrikanten auftaucht, wird es für alle beteiligten erst richtig kompliziert und vor allen Dingen schmerzhaft.

'''o0o MEINE LESEEINDRÜCKE o0o'''
„Schattenmädchen“ ist kein klassischer, historischer Roman, wie man ihn auch im Jugend-Genre erwarten würde, sondern setzt zusätzlich auf Liebe und einen Hauch von Krimi. Von Anfang an lässt Laila El Omaris mit ihrem ersten historischen Jugendroman eine zauberhafte Kulisse entstehen, die nicht nur das Leben zur damaligen Zeit, sondern auch die fremde Welt Sri Lankas hautnah erleben lässt.

Bei ihren Charakteren setzt die Autorin auf kindliche, wilde, aber auch charmante und reife Charaktere, die eine leichte vorbildliche Funktion gegenüber dem jugendlichen Leser übernehmen. Immer wieder zeigen sie, dass Vernunft und Herz einen gemeinsamen Weg finden können, überstürzen nichts und geraten trotzdem immer wieder in Gefahren und Versuchungen, wie es für die Jugend jeder Generation normal ist. Während manche Figuren sofort ins Herz geschlossen werden, wie zum Beispiel Maya, ihre Geschwister und auch Adrian, wirken die Erwachsenen oftmals zu authentisch in ihrer Strenge, aber auch Tolleranz. Es ist schwer zu sagen, ob beides in der damaligen Zeit wirklich so vorhanden war.

Obwohl ich von Anfang an eine Verbindung zu den Figuren hatte, und auch die Beschreibung der damaligen Zeit faszinierend fand, konnte mich das Buch nicht von Anfang an überzeugen. Zu lange war in meinen Augen einfach unklar, was es mit den beiden Figuren, die verschwunden sind auf sich hatte oder was damals theoretisch passiert ist. Stattdessen legt die Autorin gerade zu Beginn vermehrt ihr Augenmerk auf die vielen Charaktere, die heimliche Beziehung zwischen Irene und einem Unbekannten und die Gefühlswelt von Maya. Erst im Verlauf oder besser gesagt mit der eigentliche Suche nach der Wahrheit und den klaren Linien, wer in wen verliebt ist, was nämlich schon von Anfang an zu erahnen war, beginnt das Buch interessant zu werden. Das ist besonders für mich überraschend, denn ich persönlich halte eigentlich nichts von überstürzten und pauschalisierten Liebesgeschichten, wo auf alles eine Lösung kommt. Zudem schafft es die Autorin eigentlich nicht eine prickelnde Stimmung aufkommen zu lassen. Und trotzdem hat mich ab diesem Punkt die Geschichte gefesselt, obwohl ich hin und wieder den Kopf geschüttelt habe und genau wusste, wie die Liebesabenteuer ausgehen würden, obwohl eine schon gesellschaftlich für die damalige Zeit eher verpönt war. Irgendwie war es stets die böse Großmutter, die einen an das Buch und die Geschichte gefesselt hat.

Während vorher das Gefühl entsteht, dass sich das Buch etwas in die Länge zieht und man gerade bezüglich der Geheimnisse auf der Stelle tritt, kommt auch hier irgendwann der Schluss. Leider etwas abrupt, schockierend und ungewöhnlich. Zum einen passt die Auflösung weniger zu einem Jugendbuch, zudem ist sie recht hart, wie die Realität aber nun einmal sein kann, und dann wiederum wirkt sie an den Haaren herbeigezogen, denn das warum jetzt ist zumindest für mich gar nicht so klar. Es entsteht bei mir das Gefühl als habe die Autorin plötzlich gemerkt, die Seiten werden knapp und ich muss endlich auf den Punkt kommen. Gerade diese eigentlich interessante Situation hätte noch mehr Seiten bedurft, denn im Grunde wird damit die gesamte Familie auf den Kopf gestellt. Man hätte es sanfter mich zahlreichen anderen Möglichkeiten umsetzen können oder zumindest die Emotionen und Folgen dieser Fakten mehr aufschlüsseln können, statt es noch abrupter zu beenden und dann mit einem Epilog noch einmal wenige Monate später eine Art kleine heile Welt vorzuzeigen.

Obwohl es einige Kritikpunkte in meinen Augen sind, habe ich das Buch, sagen wir die letzten 200 Seiten wirklich gerne gelesen und kaum aus der Hand legen können. Es fehlt dem Buch zwar der gewisse Tiefgang in so manchen Bereichen, aber die Grundidee zeigt, dass die Autorin mit etwas Übung auch im Jugend-Genre Fuß fassen kann. Alles in allem ist das Buch empfehlenswert, man sollte jedoch kein Genre-Highlight erwarten, sondern darauf gefasst sein, dass es Stärken und eben auch Schwächen hat, die dem einen mehr, dem anderen weniger auffallen.
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am 12. April 2014
Inhalt

Die sechzehnjährige Maya Cameron wächst gut behütet, aber auch gelangweilt auf der elterlichen Teeplantage auf Ceylon, dem heutigen Sri Lanka, auf.
Ihr Leben erstreckt sich von Teenachmittagen mit ihrer besten Freundin Helen über Tanzveranstaltungen und Dinnerabenden bis hin zu Ausflügen in die nächstgelegene Stadt. Einzig die wilden Ausritte mit ihrer Stute bringen Abwechslung in den wohl geordneten Alltag.
Wäre da nicht der charmante Adrian Frost, der wieder aus England auf die Insel im Indischen Ozean zurückgekehrt ist, und nicht nur ihr Gefühlsleben gehörig auf den Kopf stellt, sondern ihr gesamtes Leben. Denn gemeinsam kommen sie einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur, welches nicht nur ihre verschollene Tante Hester, sondern auch Adrians Mutter betrifft.

Meine Meinung

Von der ersten Seite an spürt man die Tropfen des morgendlichen Nebels auf der Haut, riecht den aromatischen Tee, für den Sri Lanka auch noch heute bekannt ist, fühlt man die bedrückende Enge von Mayas Leben.
Ende des 19. Jahrhunderts ist es einem aus wohlhabendem Hause stammenden Mädchens wie Maya vorherbestimmt, die brave Tochter zu spielen, einen reichen Teehändler zu heiraten, die Abende auf gesellschaftlichen Anlässen zu verbringen, um die Familie gebührend zu vertreten.
Doch Maya will mehr vom Leben.
Deshalb ist die Entdeckung von Tante Hesters Tagebuch ein willkommener Anlass, aus dem alltäglichen Trott zu fliehen. Bekommt sie doch somit auch die Gelegenheit, mehr Zeit mit Adrian, den sie aus frühesten Kindheitstagen kennt, zu verbringen.

Der Anfang von Laila El Omaris erstem historischen Jugendroman beginnt zauberhaft, nahm mich sofort gefangen. Die fast schon kindlich wirkende Maya und ihre wilden Ausritte in die unberührte Natur, der charmante Adrian und die Abneigung der Camerons ihm gegenüber, Mayas ältere Schwester Irene, die wiederum ihr eigenes Geheimnis hütet, Mayas freche und vorwitzige Geschwister Edward und Lizzi und nicht zuletzt das Entdecken der wirklich düsteren Familiengeschichte.

Leider macht das Lüften des Geheimnisses recht schnell einer nicht nur sanft aufkeimenden Liebesgeschichte, sondern einer ziemlich rasch aufblühenden Liebesgeschichte Platz. Die Vergangenheit der Familien Cameron und Frost tritt in den Hintergrund, gepflegte Langeweile in den Vordergrund. Denn die heimliche Liebe zwischen Maya und Adrian wirkt leider ein wenig überstürzt, wenig nachvollziehbar und ein bisschen aufgesetzt. Das Prickeln aufgrund der Heimlichkeiten, der verbotenen Treffen fehlt vollkommen.

Dafür bietet das Finale, wenn es auch abrupt kommt, gekonnte Überraschungen. Fast finde ich das große Familiengeheimnis jedoch ein wenig zu brutal für einen Jugendroman, bleibt doch auch die familiäre Geschichte und das Schicksal der betroffenen Figuren am Ende ein wenig in der Luft hängen. Eigentlich müsste Mayas nahezu heile Welt zerbrechen, die Fassade der Familie zerbröckeln…

Nichtsdestotrotz konnte ich „Schattenmädchen“ kaum aus der Hand legen.
Laila El Omaris Schreibstil passt hervorragend zu einem historischen als auch zu einem Jugendroman. Ihre Charaktere sind liebevoll gezeichnet, bleiben jedoch blass, wie die gesamte Geschichte. Ich hätte mir ein wenig mehr Tiefgründigkeit gewünscht, ein wenig mehr Abwechslung und Spannung. Vielleicht wären auch Rückblicke in die Vergangenheit belebend gewesen.
Dennoch rätselt man die gesamte Zeit mit, welches Geheimnis Irene niemandem anvertrauen will, was die Fremde Ella Chadwick nach Ceylon führt, was Mayas Großmutter zu verheimlichen versucht. So manche Auflösung ist offensichtlich, andere wiederum sind so nicht zu erwarten.

Fazit

Laila El Omari hat einen niedlichen historischen Jugendroman geschaffen, in dem die Protagonisten einem Familiengeheimnis auf die Spur kommen, das ihr gesamtes Leben umkrempeln wird. Leider kommt dieser Aspekt der Geschichte ein wenig zu kurz, legt die Autorin doch das Hauptaugenmerk auf die Liebesgeschichte, auf die anschaulichen Beschreibungen der Insel im Indischen Ozean, des Alltags auf einer Teeplantage und die gesellschaftlichen Regeln und Zwänge der damaligen Zeit. Einer Zeit, in der die Familienehre einen höheren Stellenwer innehatte als ein einzelnes Familienmitglied.
Der Mix aus Historie, Exotik, Liebesroman und dunklem Familiengeheimnis sorgt dennoch für angenehme und kurzweilige Lesestunden – sicherlich bei Jung und Alt.

4 von 5 Sternchen!
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am 7. April 2014
1895 Ceylon, Maya 16 und Irene 17 sind Schwestern zu einer Zeit als Mädchen und Frauen nur schmückendes Beiwerk waren.
Die ersten Seiten enthalten viele Fakten, die für das weitere Verständnis wichtig sind, aber den Lesefluss zuerst bremsen. Danach kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Teeszenen sind so richtig genüsslich und spannend wird es, als Maya Fotos und ein Tagebuch ihrer verschwundenen Tante entdeckt.
Total verzwickte Familiengeheimnisse kündigen sich an, denn nicht nur Mayas Tante Hester sondern auch Adrians Mutter Isobel sind damals verschwunden. Man kann sich als Leser gut mit Maya identifizieren. Die Personen sind ebenso einfühlsam beschriebene wie alltägliche Begebenheiten und die schöne Landschaft. Es werden Andeutungen eingeflochten und lassen Geheimnisse erahnen, die sich zum Schluss offenbaren.
Historische Liebesgeschichte wird hier mit Familiendrama gekonnt gemixt.
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am 18. Juni 2014
Die 16-jährige Maya lebt mit ihrer Familie auf eine Teeplantage. Die Tage sind überwiegend geprägt von Kaffeekränzchen und Abendveranstaltungen, zumal Maya und ihre ältere Schwester Irene ins heiratsfähige Alter kommen. Doch Maya hat immer das Gefühl, dass ihr dieses Leben nicht ausreicht. Als dann der junge Adrian Frost nach vielen Jahren aus dem Internat aus England zurückkehrt, kommt endlich die ersehnte Abwechslung in Mayas Leben.
Adrian ist nach Ceylon zurückgekehrt um das Verschwinden seiner Mutter Isobel aufzuklären. Vor vielen Jahren ist sind plötzlich verschwunden und hat ihren kleinen Sohn zurückgelassen. Hat ihr Verschwinden auch etwas mit Mayas Tante Hester zu tun? Denn Hester ist einige Zeit vor Isobel verschwunden. Ist es Zufall gewesen oder haben die beiden jungen Frauen mehr gemeinsam gehabt?
Und warum will keiner aus der Familie über die vermissten jungen Frauen reden?

Gleich beim Aufschlagen fiel mir auf "Das muss ein Jugendroman sein", denn die Schriftgröße war etwas größer. Mir hat das Buch gut gefallen, ein schöner Jugendroman, der im 19. Jahrhundert auf Ceylon spielt. Ich habe das Buch schnell durchgelesen und ab der Mitte mochte ich es ungerne weglegen, da ich gespannt war, wie sich alles aufklärt. Der Schluß war mir zwar fast ein wenig zu schnell, da hätten ruhig nochmal alle Beteiligten "zu Wort" kommen dürfen.
Im großen und ganzen hat mir das Buch ein paar angenehme Lesestunden beschert und dafür vergebe ich 5 Sterne.
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am 16. Juni 2014
Inhalt:
Das Leben muss mehr zu bieten haben als langweilige Tanzveranstaltungen, die Vermählung mit einem wohlhabenden Teehändler und gelegentliche Ausflüge in die nächste Kleinstadt, da ist sich Maya sicher! Gut behütet und gelangweilt wächst die 16-Jährige auf den Teeplantagen Ceylons auf – bis im Frühjahr 1895 alles, was sie zu kennen glaubt, auseinanderzubrechen droht. Plötzlich kommt sie einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur, das mit dem mysteriösen Verschwinden ihrer Tante vor vielen Jahren in Zusammenhang steht. Und auch ihre Großmutter sieht Maya mit einem Mal mit ganz anderen Augen. Als dann auch noch der charismatische und gut aussehende Engländer Adrian in ihre Leben tritt, steht Mayas Gefühlswelt endgültig kopf

Meinung:
In die Geschichte hab ich nicht so schnell gut hineingefunden. Es war ganz ok aber so richtig warm geworden bin ich nicht.
Die Charaktere haben mich schon neugierig gemacht, vor allem das Familiengeheimnis. Das war auch der Grund warum ich weiter gelesen habe.
Darüber bin ich auch ganz froh, den zum letzten drittel wurde es dann doch noch ordentlich spannend.
Die Großmutter ist nun wirklich nicht ohne.

Der Schreibstil der Autorin war locker leicht, man konnte es gut lesen und sie hat sich auch schön bildlich ausgedrückt. Leider hat der Spannungsaufbau nicht ganz funktioniert, sodass ich mich zähflüssig durchgekämpft habe am Ende jedoch bin ich dann doch ein wenig versunken und habe gebannt weitergelesen.

Schattenmädchen bekommt deshalb 3 von 5 Pfötchen
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am 13. Mai 2014
Inhalt:
Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen die 16-jährige Maya und der etwas ältere Adrian. Maya ist ein sympathisches, jedoch auch sehr eintöniges Mädchen. Richtig warm bin ich nicht mit ihr geworden, was auch an ihrer eher blassen Darstellung lag. Obwohl die Geschichte die meiste Zeit aus ihrer Perspektive dargestellt wurde, bekommt man keinen Zugang zu ihren Gefühlen und gerade zum Ende hin, konnte ich ihre Handlungen gar nicht mehr nachvollziehen. Ähnlich liegt es bei Adrian, obwohl dieser viele spannende Facetten besitzt, die man bei anderen männlichen Nebenfiguren in anderen Büchern vermisst. Nichtsdestotrotz bleibt er sehr oberflächlich. Leider wird man von beiden nicht wirklich eingenommen. Auch die anderen Personen, gerade Mayas Großmutter und ihre Mutter könnten geradewegs aus Downton Abbey gekommen sein, so klischeehaft ist ihre Darstellung. Viel anregender fand ich Mayas große Schwester Irene, die einen viel stilleren Charakter besitzt, weshalb sie viel rätselhafter wirkt und deren Geheimnis viel interessanter war, als das der anderen Personen.
Die Geschichte dagegen ist wirklich extrem spannend. Die Geschehnisse und Handlungsstränge sind gut und sinnvoll aufgebaut. Man fiebert mit Maya mit und überlegt selbst, welches dunkle Familiengeheimnis nur dahinter stecken kann. Jedes Detail ,das sie entdecken, führt einen tiefer in die Vergangenheit. Außerdem hat die Autorin einen wirklich angenehmen und einnehmenden Schreibstil, der einen tief in das Buch eintauchen lässt. Sie lässt Ceylon und die Teeplantagen auf denen Maya lebt vor dem geistigen Auge erscheinen. Man kann beinahe die nassen Teepflanzen nach dem Regen riechen. Die Beschreibungen sind so passend und detailliert, dass man einen wirklich schönen Eindruck von der Zeit bekommt, von den Familienverhältnissen, der Lebensweise und der Position der Frau. Man kann sich richtig in das Leben dieser Familie hineinversetzen, was mir sehr gut gefallen hat. So fliegen die Seiten auch nur so dahin.
Generell würde ich jedoch sagen, dass dieses Buch zu kurz ist. Es hätte ruhig noch 100 Seiten mehr vertragen können, um einerseits tiefer in Mayas Gefühlswelt eindringen zu können, aber auch um die Suche und um das Geheimnis weiter zuspitzen zu können. Gerade zum Ende hin werden die unterschiedlichen Stränge und Probleme doch etwas schnell aufgeklärt, was, trotz der wirklich grandiosen Auflösung, einen faden Beigeschmack hinterlässt. Dies hätte ruhig noch etwas detailreicher ausgeschmückt werden können.

Fazit:
Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, obwohl ich sonst kein großer Leser von historischen Romanen bin. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und hat ein wirklich gutes und plausibles Ende. Leider bleiben die Hauptpersonen doch recht blass, doch die wunderschöne Darstellung von Ceylon und der damaligen Zeit machen dieses Manko wieder wett. Ich kann dieses Buch doch guten Gewissens jedem weiterempfehlen, auch an jene, die sonst zu alt für Jugendbücher sind.
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am 13. Mai 2014
1895 – Die junge Engländerin Maya lebt mit ihrer Familie auf einer Teeplantage in Ceylon. Zur damaligen Zeit war es Kolonialgebiet der Krone. Die Geschichte spiegelt die Lebensform wieder, Pflicht und Gehorsam, strenge Sitten standen auf der Tagesordnung. Maya leidet darunter, dass ihre ein Jahr ältere Schwester Irene im Vordergrund der Familie steht, fühlt sich ungeliebt. Gutes Benehmen eine Grundvoraussetzung für eine reiche Partie. Über die ganze Familie herrscht die strenge Großmutter Margery McFarlane. Als der junge Adrian aus England zurück in die Kolonien geschickt wird, bleibt die Frage offen, warum. Hat es mit Irene zu tun? Doch die scheint kein Interessen an Adrian zu haben. Sie gibt sich sehr zurückhaltend und scheint etwas zu verbergen.
Edward und Elisabeth, die beiden jüngeren Geschwister, peppen die Geschichte durch ihre kindliche Neugier und Verhalten auf. Ansonsten wäre es zeitweise ziemlich trocken gewesen.
Durch das Auftauchen von Adrian kommen die Erinnerungen an vergangene Jahre. Maya findet eine gut versteckte Schachtel mit Bildern in der Bibliothek. Auf den Fotos auch die verschwundene Schwester von Mayas Vater. Merkwürdig war, dass auch Adrians Mutter nur wenige Zeit später als vermisst galt. Was hatte es damit auf sich?
Viele Charaktere tauchen in der Handlung auf, die einen nebensächlich, andere wiederum spielen eine wichtige Rolle. Nach und nach können Adrian und Maya hinter ein wohlgehütetes Geheimnis kommen. Dass sich zwischen den beiden eine Romanze entwickelt, obwohl die Vermutung erst auf die ältere Schwester fiel, war klar. Für einen Eklat sorgt Irene, als sie sich zu dem einfachen Arbeiter Ramon bekennt.
Als dann die Fremde Ella Chadwick, die Frau eines reichen Teehändlers aus England, in Ceylon auftaucht, bröckelt die Fassade auf Leigh Ends.
Alte Wunden werden aufgerissen und das familiäre Schicksal macht fassungslos.

Fazit:
Beeindruckend waren die Schilderungen der Autorin zum einen der damaligen Gesellschaft, ihr Leben, der Standesdünkel, aber auch die wunderbaren Landschaftsbeschreibungen. Der Inhalt spiegelt klar wieder, welch großen Wert die Stellung der Familie in der Gesellschaft, der oberen Klasse, spielt als das die einer einzelnen Person. Die Charaktere sind glaubhaft und lebendig beschrieben.
"Schattenmädchen", eine Familiengeschichte, die Ende des 19. Jahrhunderts spielt, ein Jugendbuch verständlich als auch gefühlvoll geschrieben. Sicherlich ein ganz anderes, doch interessantes Jugendbuch.
Erwähnenswert auf jeden Fall das Cover, ein Eyecatcher. Die Farbe Grün für den Tee, das junge Mädchen mit den Orchideen, alles dezent aufeinander abgestimmt.
Offen bleibt für mich allerdings die Frage zum Titel. Warum "Schattenmädchen?"
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"Schattenmädchen" hat mir gut gefallen. Es bietet genau die richtige Mischung aus jugendlich gehaltenem Roman, Andeutungen unbequemer familiärer Geheimnisse, dem Leben (und Leiden) junger Damen aus reichem Hause, die sich verlieben - aber leider in den Falschen. Und das alles im 19. Jahrhundert, sodass auch historische Aspekte hier nicht zu kurz kommen.
Die Geschichte von Maya spielt auf Ceylon, dem heutigen Sri Lanka, und bietet damit schon einmal von vornherein Boden für interessante Schauplätze. Das "geheimnisumwobene Ceylon", das im Klappentext versprochen wird, ist mir jedoch leider nicht so recht unter die Nase gekommen. Hier hätte ich mir ehrlich gesagt mehr Einblicke in Land und Leute gewünscht, mehr Eindrücke der Gegend, schillernde Beschreibungen und Co. Das kam leider ein wenig kurz, auch wenn vor allem die Problematik zwischen Arm und Reich sehr deutlich gemacht wurde von der Autorin und sich dadurch stets und ständig durch das Buch zieht.
"Schattenmädchen" lädt von Beginn an zum Mitfiebern ein, setzt Kopfkino in Gang und vermag tatsächlich, dass man sich in dieser Geschichte für einige Stunden völlig verlieren kann. Manches erscheint im Laufe der Handlung vielleicht ein klein wenig vorhersehbar und ab und an hatte ich durchaus das Gefühl, hier gerade einen Tick weiter zu denken als Maya und Adrian selbst. Der Auflösung, dem Familiengeheimnis sozusagen, hätte ich dann ein wenig mehr Tiefgang gewünscht, denn das wurde zum Ende hin ein wenig holterdipolter abgehandelt. Aber Überraschungen konnte "Schattenmädchen" dennoch bereit halten. Vor allem hat mir das historische Setting gut gefallen, weil es sehr realitätsnah und korrekt eingefangen zu sein scheint. In einer Zeit, in der Frauen nichts zu sagen und zu bestimmen haben, ist Maya eine sehr selbstbewusst auftretende junge Dame, die sich nicht den Mund verbieten lässt und eigentlich stets und ständig auf Kollisionskurs mit ihrer verbohrten Großmutter ist. Dass sie sich trotz aller Standesschwierigkeiten nicht entmutigen lässt, hat mir wirklich gut gefallen.
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