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am 5. Januar 2014
Inhalt: Im Jahr 2054 lebt die 16-jährige Kyla, die nach einem neunmonatigen Krankenhausaufenthalt endlich in ihre Familie kommt, die sie noch nicht kennt. Alles ist für sie, als erlebe sie es zum ersten Mal. Denn Kyla wurde „geslated“- all ihre Erinnerungen sind gelöscht, damit sie nach einer kriminellen Vergangenheit, über die sie nun nichts mehr weiß, ein neues Leben beginnen kann. Doch Kyla hat Alpträume, die sehr realistisch sind. Und sie scheint anders zu sein als die anderen „Slater“. Was stimmt nur nicht mit ihr? Beginnt sie sich wirklich an ihre schreckliche Vergangenheit zu erinnern, auch, wenn das große Gefahr für sie bedeutet?

Zum Buch: Im Prinzip war meine Erwartungshaltung an das Buch nicht sehr schmeichelnd: das Cover, so mein Gefühl, habe ich so schon etliche Male gesehen. Eine Geschichte über jemanden, der sein Gedächtnis verloren hat- so oder ähnlich schon ziemlich oft gelesen und ein bisschen Zukunftsszenario- na klar, auch das ist nichts Neues. Trotzdem ist mir das Buch dann doch in die Hände gefallen. Und warum? Ich weiß nicht. Es ist einfach so passiert. Ist wohl eines der Bücher, die sich heimlich anschleichen und überraschend kommen, unbedingt wollen, dass man sie liest, weil man sonst was verpassen würde. Also habe ich mal in Kylas Welt gewagt und war positiv überrascht. Die Geschichte wird ja als einer der „besten Bücher des Jahres“ gehandelt. Ob das nun stimmt, sei mal dahingestellt (für mich nicht, da gibt es sicherlich durchaus würdigere Kandidaten), aber „Gelöscht“ hat durchaus Potenzial um in guter Erinnerung beim Leser zu bleiben. Außergewöhnlich ist hier die ein oder andere Idee schon, wobei sich das noch recht in Grenzen hält. (Gelungen ist z.B. die Sache mit dem „Levo“, eine Art Armband, das den „Slatern“ anzeigt, wie ihre Gefühlslage ist und die sie ständig kontrollieren müssen und mit schönen Momenten die schlechte Anzeige kompensieren müssen.) Allerdings bleibt sonst nicht viel. Die Geschichte bewegt sich auch auf stets ruhigem Gelände. Eigentlich, also eigentlich, passiert gar nicht so wahnsinnig viel. Trotzdem fand ich die Story ziemlich spannend. Mag auch an dem sehr angenehmen Schreibstil liegen, der einfach, aber trotzdem facettenreich ist, ohne zu schnörkelig zu werden oder mit großem Fremdworttamtam auskommt. Die Autorin schafft tolle Szenen, die zwar hier und da mal etwas zu knapp ausfallen, aber immer nachvollziehbar sind und die Geschichte an sich weiterbringen.

Ich und „Gelöscht“- das ist jetzt so eine Leseerfahrung an sich gewesen. Mit wenig Erwartungen rangegangen (trotz der Ansage des „Mega-Buchs“) und doch tolle gemeinsame Lesestunden verbracht. Obwohl ich am Anfang etwas unsicher war, ob ich jetzt eine ganze Geschichte über die Erinnerungsfindung eines pubertären Mädels aushalte, dachte ich doch nie daran, aufzugeben. Und ja, nochmal: Die Geschichte ist toll und auch empfehlenswert.

Protagonistin Kyla mochte ich von Anfang an. Sie ist klein und ein offenes Buch, wie so oft schön gesagt wird. Zudem ist Kyla „anders“, was auch ein Großteil der Story ausmacht- eben das Herausfinden und Erleben der „Andersartigkeit“. Zudem darf der Leser ein bisschen durch wichtige Traumerlebnisse wandeln. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Traum-Sequenzen in Büchern, aber die in diesem Schmöker haben mir durchaus gut gefallen (, vielleicht, weil sie oft ein wenig böse waren und ich das mitunter mag). Ein bisschen gefehlt hat mir eine stärkere „böse Seite“. Es sind Ansätze da, aber da hätte ich auf jeden Fall mehr besser gefunden. Allerdings denke ich mal, dass das im Laufe der Trilogie nochmal in die Wege geleitet wird. Bis dahin freue ich mich im Nachhinein, dass wir noch nicht in der „Kyla“-Zeit angekommen sind und hier niemand „geslated“ wird. Denn gelöschte Erinnerungen- wie schrecklich ist das bitte? Vergessen, dass ich ein so tolles Buch gelesen habe? Never! Das Buch bleibt in Erinnerung- wetten?
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am 8. Januar 2014
In dem Buch „Gelöscht“ von Teri Terry geht es um Kyla und es spielt im England im Jahre 2054. Sie ist sechzehn Jahre alt und sie wurde von der Regierung geslated. Das heißt, ihre gesamte Erinnerung und auch Persönlichkeit, einfach alles, wurde gelöscht. Sie kann sie an nichts mehr erinnern, muss neu lernen zu sprechen und zu laufen und alle anderen ganz normalen Tätigkeiten. Nach neun Monaten im Krankenhaus, wo sie viel gelernt hat und unter psychologischer Betreuung stand, wird sie ihrer neuen Familie mitgegeben. Immer dabei ist ihr Levo am Handgelenk, der direkt mit einem Chip in ihrem Gehirn gekoppelt ist und ihren Gefühlsstand mittels Zahlenwerte anzeigt. Ist dieser Wert zu niedrig wird sie ohnmächtig und kann im Falle eines zu tiefen Wertes sogar zu ihrem Tod führen. Was keiner weiß, sie hat Albträume und Flashbacks aus ihrer Vergangenheit und sie entwickelt Fähigkeiten, die sie nicht entwickeln darf. Immer öfter beginnt sie sich zu fragen, was der Grund war, dass sie geslated wurde. Ist es tatsächlich so, dass sie eine Verbrecherin gewesen war? Sie beginnt zu verstehen, dass ihre wahre Identität ein großes Geheimnis ist und versucht die Wahrheit heraus zu finden. An ihrer Seite ist dabei Ben, ein anderer Slater, in den sie sich verliebt.

Dieses Buch ist eine der besten Dystopien, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Spannend und mitreißend geschrieben, konnte ich es nicht aus der Hand legen. Das Buch ist in der Ich-Form erzählt und vermittelt dem Leser eindrucksvoll, wie es sein könnte, noch einmal komplett bei null anzufangen. Man wird als Leser geradezu mit hineingezogen, in Kylas Leben und ihre Ängste und Sehnsüchte. Genau wie sie hat man viele Fragen im Kopf, die immer wieder geklärt werden oder auch nicht und immer kommen neue dazu. Ben hingegen, ist eigentlich ein angepasster Slater, der aber durch Kyla in die harte Realität zurückgeholt wird. Es ist nicht immer das richtig, was einem gesagt wird. Im Gegensatz zu ihr, ist er aber leicht manipulierbar und versteht anscheinend nicht immer die gesamte Tragweite seiner Entscheidungen. Bei vielen anderen Charakteren ist nicht von Beginn an deutlich, ob sie gut oder böse sind. Die Sichtweise von Kyla in Bezug auf einige Menschen ändert sich im Laufe des Buches und somit auch des Lesers. Bei anderen wie zum Beispiel von Dr. Lysander ist die Grenze gar ganz aufgehoben und sie ist weder gut noch böse. Das fand ich sehr angenehm und macht das Buch interessanter und spannender als andere Dystopien, wo diese Frage gar nicht gestellt wird, sondern von Anfang an fest steht, wer wozu gehört.

Fazit: Eine sehr gelungene Dystopie mit neuen Ansätzen, die mich gefesselt hat. Voller Spannung warte ich auf Teil 2.
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am 9. Februar 2014
Wir befinden uns im Jahre 2054 in England.
Das Land war gebeutelt von Bandenkriegen uns Terroristen, so dass die Sicherheitsvorkehrungen stark erhöht werden mussten, sogenannte Lorder wurden ins Leben gerufen, Spezialkräfte, die für Recht und Ordnung sorgen.
Desweiteren fand man heraus, dass man jegliche Erinnerungen durch eine Hirnoperation löschen kann. Diese innovative Methode wurde dazu benutzt Jugendlichen bis zu ihrem 16. Lebensjahr eine zweite Chance geben zu können, wenn sie eine Tragödie hinter sich haben oder straffällig geworden sind.

Und genau das ist Kayla passiert, sie wurde geslated, wie man die Operation nennt.
Sie kann sich an nichts mehr erinnern, musste selbst das Laufen wieder neu lernen. Doch irgendetwas ist anders an ihr, immer wieder wacht sie nachts auf, Träume erschrecken sie, so dass das Gerät an ihrem Handgelenk (Levo), dass ihr emotionales Level misst vor sich hin summt. Dies klingt harmlos, ist es aber mit Sicherheit nicht. Denn die Levos wurden zu einem einzigen Zweck konzipiert und zwar dem zu verhindern, dass die geslateten Jugendlichen niemandem Schaden zufügen können. Fällt das Level zu weit ab, wird der Träger für immer ausgeschaltet mittels eines Impulses.

Obwohl Kayla offensichtlich anders als andere Slater ist, wird sie dennoch aus dem Krankenhaus entlassen und in die Hände ihrer neuen Familie übergeben.
Sie versucht sich so gut wie möglich einzufügen, doch es scheint, als würden Erinnerungen aus ihrem alten Leben durchbrechen und dazu gibt es so viele Fragen, die sie sich stellt, dann kommt noch die Sache mit den verschwundenen Kindern dazu. Schließlich entdeckt sie ihr eigenen Bild auf einer Website für vermisste Kinder. Sie ist ratlos, will jedoch nicht auffallen, da sie ahnt, dass dies ihren Tod bedeuten könnte.

Meine Meinung

Die Geschichte beginnt mit einem Alptraum von Kayla, der uns schon sehr viel über ihre Persönlichkeit verrät, uns einen tiefen Blick in ihre Seele gewährt und sofort eine Verbindung direkt zu ihr herstellt. Sie ist mir von Anfang an sympathisch gewesen und dies ändert sich im Verlaufe des Buches nicht. Selbst Entscheidungen, die sie trifft, die nicht ganz in Ordnung sind werden sofort verstanden, denn man muss sie als Kind dieser Zeit und der sehr verhärteten Umstände sehen.
Interessant sind die Träume, die Kayla langsam ihre alte Persönlichkeit zurückbringen, Sie will zwar wissen, wer sie war, fürchtet sich jedoch auch davor, weil sie Angst davor hat herauszufinden, dass sie etwas wirklich Böses getan hat.

Wir erhalten das Bild eines absoluten Überwachungsstaates, bei dem man jederzeit Angst haben muss, was man sagt oder tut. Wobei wir anfangs denken, dass diese Überwachung nur den Slatern gilt.
Wir denken zunächst, dass sie allein jedes Wort überdenken müssen, da ihre Stellung sehr fragil ist und sie jederzeit aus dem Verkehr gezogen werden können. Doch nach einiger Zeit begreifen wir, dass dies der gesamten Bevölkerung gilt, die Slater kann man eben nur besser überwachen.

Die Atmosphäre selber ist sehr düster gehalten. Es scheint als würden die Menschen versuchen stets glücklich zu wirken, in den Nachrichten werden nur positive Nachrichten gebracht und man darf öffentlich über nichts sprechen, was einen negativen Anklang hat.
In Wahrheit passieren jedoch verdeckt ständig schlechte Dinge und die Präsenz der Lorder schüchtert die Menschen ein. Jugendliche verschwinden heimlich, weil sie zu frech waren oder etwas Abfälliges über die Regierung gesagt haben. Man scheint nirgendwo wirklich sicher zu sein.

Eine solche Regierung zu entwerfen hat immer einen moralischen Aspekt, den man meiner Meinung nach auch auf die heutige Zeit anwenden kann. Das Leben der Menschen wird immer transparenter, wir werden teilweise schon überwacht, ob nun in Läden oder auf dem eigenen Computer, daher finde ich es immer wieder gut solche Extreme anzuführen. Denn alles kann übertrieben werden und wenn man sein Leben nicht frei leben kann, welchen wert hat es dann noch?

Auch der Missbrauch von medizinischen Entwicklungen darf nicht vergessen werden. Medizin hat einen großartigen Nutzen, doch die Linie zwischen Nutzen und Missbrauch ist manchmal eben sehr dünn und kann nur zu leicht überschritten werden.

Der Schreibstil selber hat mir persönlich sehr gut gefallen, wir erleben die Geschichte aus Kaylas Sicht, daher wurde auch die Ich-Perspektive gewählt. Dies bringt uns ihr einfach näher und erlaubt uns genau nachzuvollziehen, warum sie so handelt, wie sie es tut.
Und was noch wichtiger ist, wir bekomme hautnah mit, was die massive Unterdrückung in einem Menschen auslösen kann.

Und darum geht es hier. Wir bekommen auch Beschreibungen der Umwelt doch letztendlich geht es um Kayla, wie sie diese verwirrende Welt wahrnimmt, wie sie versucht zu verstehen und wie sie sich einfügen möchte, aber lernen muss, dass sie aus irgendeinem Grund immer anders sein wird, wobei sie dieses Anderssein als etwas Negatives empfindet. Denn wie könnte es etwas Positives sein, wenn alles was anders ist ausgemerzt wird?

Auch wenn wir ganz alltägliche Situationen mit Kayla erleben, flaut die Spannung nie gänzlich ab,
wir haben dadurch keine langatmigen Passagen.

Viele Fragen bleiben in diesem Buch noch offen, doch dies erhöht nur die Spannung und macht das Buch zu etwas Besonderem. Unser Wissen wächst zu gleich mit dem Kaylas. Wir begleiten sie bei der Suche nach Ihre Ich und den Fragen, was aus der Welt geworden ist und warum.
Noch haben wir keine Ahnung, was uns erwartet, doch wir können es am Ende des Buches schon langsam erahnen, dies macht die Freude auf den nächsten Band natürlich nur umso größer.

Dies ist ein sehr bewegendes und fesselndes Buch, an dem ich viel Freude hatte.
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Juli 2013
Kyla ist 16, als sie „geslated“ wird ~ d.h. ihre Erinnerungen werden ausgelöscht und ihr bisheriges Leben ist damit hinfällig. „Geslated“ wird man, wenn man straffällig geworden ist und laut Meinung der Regierung eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft nur so möglich ist. Man erhält ein „Levo“, eine Art Messgerät, befestigt am Handgelenk, das die Gemütsverfassung des Trägers anzeigt. Sollte dieser sich aggressiv verhalten, schaltet das „Levo“ im schlimmsten Fall das Gehirn aus und der Träger fällt ins Koma. Bei Aufregung und fallendem „Levo“-Wert wird den „Slatern“ der sogenannte „Happy Juice“ gespritzt, der fast ein wenig an Insulin erinnert.

Als „Slater“ plötzlich verschwinden, wird Kyla hellhörig und beginnt, den Vorfällen auf den Grund zu gehen. Wurden sie von den sogenannten „Lordern“ (= Law and Order Agents) abgeholt, die regen die Regierungsterroristen kämpfen ? Und warum hat Kyla immer wieder bruchstückhafte Erinnerungen, die sie gar nicht haben dürfte ??

Ich wollte eigentlich gar nicht soviel zum Inhalt sagen, aber ich fand die Geschichte dann doch zu komplex, um darauf zu verzichten... Ich habe noch nicht so oft Science-Fiction-Romane rezensiert und hoffe, man sieht mir das ein wenig nach...
Denn ich bin eigentlich keine Freundin dieses Genres, aber durch eine Leseprobe aufmerksam geworden bestellte ich mir spontan das Buch und ich muss sagen, es hat mir sehr gut gefallen.

Die Geschichte an sich ist stimmig, spannend, die Protagonistin eine mutige, junge Frau, die sich nicht mit scheinbar felsenfesten Gegebenheiten zufrieden geben mag und für ihr Glück kämpft.

Nicht nur für Genre-Fans und Jugendliche ein wirklich gutes Buch, dem ich statt den vollen 5 Punkten/Sternen aber nur vier gebe, weil das Ende dann doch recht unbefriedigend war.
Natürlich, es war von Vornherein klar, dass noch zwei Bände folgen, aber dafür dass man solange auf Band 2 warten muss, hätte ich mir das Ende einfach ein wenig anders gewünscht und ich habe auch schon bei Trilogien Plots erlebt, die auch spannend waren, aber eben nicht soooo sehr auf die Folter spannten bzw. an einer sehr aufregenden Stelle plötzlich endeten und somit für mich besser gemacht waren, aber das ist natürlich Geschmackssache und vier Sterne werden dem Buch meiner Meinung nach auch schon sehr gerecht.

Für mich war „Gelöscht“ ein echter „Page-Turner“ und ich freue mich schon auf Teil 2 „Zersplittert“, der im Frühjahr 2014 erscheint (denn "Gelöscht" ist der Auftakt einer dreiteiligen Dystopie) !
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am 7. Januar 2016
Ich habe mir das Buch aufgrund von Empfehlungen gekauft und ich kann nur Danke sagen. Die Story packt einem von Anfang und lässt einem selbst nach dem beenden des Buches nicht los. Am besten liest man alle 3 Bände an einem Wochenende durch.
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am 8. November 2013
Ich habe dieses Buch angefangen zu lesen und konnte es nicht mehr weglegen - den 2. Teil kann ich kaum erwarten!
Gott sei dank,ist dieses Buch nicht in einer "Teenager-Sprache" geschrieben und somit auch bestens für Erwachsene geeignet.
Absolut empfehlenswert!
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am 20. Mai 2015
Als Fan von Trilogien wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Und auf Grund seiner guten Beurteilungen habe ich es mir als ebook geholt.
Dieses Buch bzw diese Trilogie ist meiner Meinung nach sehr empfehlenswert Sie ist spannend vielseitig und sehr fesselnd. Das hatte zur Folge dass ich Teil 1 gelöscht innerhalb von 1nem Tag gelesen habe.
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am 28. Mai 2014
Also mich persönlich konnte das Buch außer mit der guten Grundidee der Geschichte nicht überzeugen, die Figuren sind schwach gezeichnet, grade die des Ben, ist komplett unlogisch und man lernt ihn garnicht kennen. Zum Schluss überhäufen sich die Erklärungsversuche und nicht nachvollziehbaren Auflösungen die so anmuten als hätte man sie einfach schnell man hingeschrieben.
Die weibliche Hauptfigur nervt einfach bis zum Ende des Buches nur noch, man kann weder mit ihr mitfühlen noch nimmt sie einen mit auf Ihre Reise. Den 2ten Teil werde ich mir sparen. Ich bin ganz klar überrascht von den vielen positiven Bewertungen.
Die Grundidee des Buches ist sehr gut und man hätte daraus eine spannende Geschichte mit tollen Figuren machen können, doch leider bleibt es in dem Fall bei "hätte" und zwei Sternen..
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am 5. September 2015
Das Buch:
Gelöscht ist im Juni 2013 als gebundenes Buch im Coppenrath Verlag erschienen und mittlerweile (2015) auch schon als Taschenbuch und eBook erhältlich.

Der Inhalt:
Kyla wurde geslated, das heißt, dass ihre ganze Erinnerung und Persönlichkeit gelöscht wurde. Mit 16 Jahren soll sie nun nochmals bei einer "Pflegefamilie" neu anfangen. Die wichtigsten Grundkenntnisse, wie gehen, sprechen,... sind ihr schon wieder im Krankenhaus antrainiert worden, doch nun geht es darum, sich auch sozial wieder zurecht zu finden. Immer wieder tauchen Erinnerungsfetzen auf, über die Kyla nicht reden kann, weil sie nicht weiß, welches Schicksal ihr in diesem Überwachungsstaat sonst droht.

Meine Meinung:
Teri Terry konstruiert eine tolle, dystopische Welt. Die Geschichte spielt im Vereinigten Königreich in einigen Jahrzehnten, die Ordnung dort basiert auf Ausschreitungen in den 2020igern. Die Geschichte wird aus Kylas Sicht erzählt, was ich sehr spannend finde, denn so ist es leichter, in die Personen und die Geschichte hineinzukommen. die Welt langsam mit Kyla zu entdecken hat Spaß gemacht.
Die Autorin hat es auch geschafft, die Personen so zu schreiben, dass beim Lesen die notwendigen Emotionen entstanden sind - so habe ich auch Ben klasse und Phobie blöd gefunden, mich bei Kylas Eltern nicht festlegen können - und mit Kyla selbst mitgelitten und mitgefiebert.
Einzig das offene Ende stört mich etwas - glücklicherweise lese ich die Reihe erst spät, und kann daher bald mit Teil 2 starten.

Fazit: Ein tolles Jugendbuch!
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Kylas Erinnerungen, ihre gesamte Persönlichkeit wurde gelöscht. Sie wurde geslated und hat sich vertraglich dazu verpflichtet einen Neuanfang in einer neuen Familie zu wagen. Einer Familie und einer Umgebung, die sie überhaupt nicht kennt. Ebenso wie sie den Rest der Welt nicht kennt. Bei der Eingliederung wird sie ständig von unterschiedlichen Personen überwacht, die laut eigener Aussage nur das Beste für Kyla wollen. Und von ihrem Levo, einem elektronischen Armband, welches ihre Stimmung kontrolliert und sie abschalten kann, wenn der Wert zu tief sinkt. Aber Kyla ist anders als andere Slater. Sie hat merkwürdige Träume und kann sich an Bruchstücke ihres alten Lebens erinnern. Aber das darf niemand wissen, denn dieses Leben ist ihre letzte Chance. Wem kann Kyla also noch trauen?

"Gelöscht" ist ein echter Pageturner, ich konnte überhaupt nicht mehr aufhören zu lesen. Die kurzen Kapitel, von denen es 51 gibt, machen es einen auch nicht besonders einfach, denn ständig denkt man "ein Kapitel geht noch" und auch der Schreibstil ist flüssig, angenehm und einfach - typisch für ein Jugendbuch.
Das Cover gefällt mir besonders. Es ist ein wenig düster in dunklen Farben gehalten. Das Mädchen auf dem Titel könnte gut die Hauptfigur des Buches Kyla sein: weiblich, sechszehn Jahre alt, blonde Haare, grüne Augen.

Die Autorin mit dem schönen Namen Teri Terry hat hier einen überzeugenden Jugendroman geschrieben. Ich konnte mich beim Lesen die meiste Zeit sehr gut in Kyla hineinversetzen und ihre Situation, dass wirklich alles neu für sie ist, nachvollziehen. Ich denke, etwas so zu beschreiben ist nicht einfach, denn wer verliert schon Mal sämtliche Erinnerungen.

Wie auch Kyla muss auch der Leser diese Welt im Jahre 2054 erst einmal kennen lernen, denn sie wird nicht von Anfang an klar umrissen. Wir erfahren erst im Verlaufe des Buches wie sehr sich die Welt verändert hat, wie viel in diesem England der Zukunft schief läuft, wo Menschen einfach spurlos verschwinden und Meinungsfreiheit und Menschenrechte nur noch veraltete Begriffe ohne Bedeutung sind. Besonders interessant fand ich dabei, dass die Autorin als Gründe für diese veränderte Welt Dinge nennt, die gerade in unserer Gegenwart sehr aktuell sind und uns auch heute schon beschäftigen. Ich werde an dieser Stelle nicht konkreter, weil ich nicht spoilern will.

Ebenso muss auch der Leser erst nach und nach herausfinden, welcher Person Kyla nun trauen kann und welchen nicht. So ganz klar wird dies nämlich auch nicht hervor gehoben, denn bis zum Ende wird nicht so ganz klar, auf welcher Seite viele Figuren denn nun stehen.

Generell merkt man diesem Buch aber an, dass es der erste Teil einer Reihe ist. Die Spannung ist zwar von Anfang bis zum Ende konstant, aber ein großes Finale gibt es jetzt nicht direkt. Viele kleinere Höhepunkte allerdings schon.
Außerdem bleiben die meisten Fragen bis zum Schluss unbeantwortet, weswegen ich jetzt erst einmal auf den sprichwörtlichen heißen Kohlen sitze, denn die deutsch Fortsetzung wird es leider erst im Frühjahr 2014 in unsere Buchhandlungen schaffen. Leider, denn ich habe Kyla jetzt schon Herz geschlossen und bin schon jetzt wahnsinnig gespannt, wie es weiter gehen wird.

Von mir gibt es für dieses absolut mitreißende und überzeugende Debüt die volle Sternzahl!
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