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am 7. Juli 2014
Diese Theorie zur Entscheidungsfindung und -Bewertung, die in ihrem Grundgedanken, wie ihrer Entstehung, Weiterentwicklung und Weiterleben in vielen Bereichen unseres Lebens absolut wichtig ist und ihre Berechtigung hat in einem Buch verarbeitet zu werden, hat mich interessiert und mich bewogen dieses Buch zu kaufen. Enttäuscht habe ich aber dieses Buch ungefähr nach der Hälfte ad acta gelegt, weil ich irgendwann das Interesse an den ausufernden Beschreibungen von irgendwelchen mehr oder weniger bekannten Persönlichkeiten verloren, wie sie wann in welchem Maße sich dieser Theorie oder einer seiner Ableitungen bedient hätten. Das gleicht für mich dann doch eher einer groß angelegten Recherche und rudimentären Studienarbeit als einem für die Allgemeinheit lesenswerten Buch.
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am 1. Januar 2014
Sharon McGrayne beschreibt die Geschichte des Theorems von Bayes, in dem die jeweils agierende Personen, die attackierten Probleme und die konkreten wissenschaftskulturellen Situationen dargestellt werden. Des Weiteren liefert sie in speziellen Boxen tiefergehende Erklärungen der mathematischen Zusammenhänge. Ein sehr informatives Buch, welches den Leser auch darüber aufklärt das die die „Wahrheit“ bei wissenschaftlichen Auseinandersetzungen sehr häufig eher zweitrangig ist.
Leider unterschätzt Sharon McGrayne die mathematischen Fähigkeiten ihrer Leser. Ich hätte mir mehr Mathematik in diesem Buch gewünscht.
Dafür gibt es ein sehr ausführliches Literaturverzeichnis, welches leider nicht mit einem Hinweis für Einsteiger in die Materie verbunden ist.
Da das Buch aber extrem gut geschrieben und die Übersetzung insgesamt so gelungen ist, dass ich statt in einem Krimi zu lesen, immer wieder zu diesem Buch gegriffen habe, sind 5 Sterne gerechtfertigt.
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am 7. Februar 2015
Dieses Buch bringt dem mathematisch weniger gebildeten Leser einen Zweig der Mathematik nahe, über den die meisten Menschen zwar sehr wenig bis nichts wissen, ja nicht einmal ahnen, wie wenig sie wissen, aber trotzdem eine leidenschaftlich vertretene Meinung besitzen: "Statistik kann man für alles missbrauchen", "Statistik wird nur benutzt um Technokratenvorstellungen durch zu setzen", "Statistik dient dazu politische Meinungen zu untermauern und wird je nach Ausrichtung zurechtgebogen". Überhaupt scheint Statistik etwas sehr Suspektes und eigentlich eine Pseudowissenschaft zu sein. Überraschenderweise gingen die Lager der Lehrmeinungen in einem Stil miteinander um, der dem der zitierten Allgemeinplätze ähnelt. Gegenseitige Ignoranz, Verachtung und vor allem oberflächliches Ablehnen ohne in die Tiefe der These des Anderen zu gehen und Dogmatisierung ziehen sich durch die rund dreihundertjährige Geschichte. Der Leser muss oftmals lachend den Kopf schütteln und in mancher zutiefst menschlichen Verhaltensweise erkennt man eigenes Verhalten wieder. Die Autorin hat das hervorragend geschildert und mit Beispielen versehen, die der Fachmann nachvollziehen kann, der Laie aber überlesen darf, wenn er sich überfordert fühlt. Das Buch ist insofern für alle Leserschichten geeignet, aber ganz klar KEIN Mathematik-Lehrbuch! Ich werde es sicher mehrmals lesen und immer wieder Freude daran haben.
Kleiner Kritikpunkt, hin und wieder findet man Sätze vor, die irgendwie holprig übersetzt sind. Auch Rechtschreibfehler/Tippfehler fallen einige auf. Sieht das denn niemand vor dem Druck? - Ich will es nicht überbewerten.
Fazit: Sehr empfehlenswert!
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am 26. April 2014
Dieses Buch finde ich unheimlich spannend. Es zeigt, wie Bayes in den unterschiedlichen Disziplinen angewendet und zum Durchbruch kam. Der Leser wird in Zeiten und Regionen wissenschaftlicher Knackpunkte versetzt, die man sonst eher weniger kennt. Allein dafür schon 5 Punkte. Auf die Theorie und späteren Algorithmen selbst wird verständlicherweise weniger eingegangen. Dafür sorgen die einfachen Rechenbeispiele aus der Praxis für das nötige Grundverständnis. Ein Buch, dass sich gelohnt hat.
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am 9. Januar 2014
"Die Theorie, die nicht sterben wollte" ist ein gut geschriebenes, anspruchsvolles Buch. Leider ist bei der Formatierung etwas schief gegangen - oft sind Leerzeichen vor Kommas oder Leerzeichen in Wörtern, was teilweise zu Rätseln führt. Die Kapitelanfänge kommen doppelt vor. Bei dem Preis kann man auf der Kindle-Version ein ordentlich redigiertes Werk verlangen.
Die zwei fehlenden Sterne entstehen also durch
1. Dopplungen und Formatfehler und
2. durch den dafür viel zu hohen Preis.
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am 12. Januar 2016
Leider erfüllt das Buch in keinster Weise, die Erwartungen. Hunderte von Seiten mit Klatsch und Tratsch über Statistiker der letzten beiden Jahrhunderte: Wer will wissen, wann wer wen zum Tee besucht hat und wer welche Sprüche auf Bürotüren gepinnt hat. Die 30 Seiten der ersten beiden Kapitel und die 6 TextBoxen mit Anwendungsbeispielen hätten ausgereicht, einen Überblick über das Thema zu vermitteln. Die übrigen 250 Seiten erschöpfen sich in epischen Schilderungen von Streitereien und Beispielen, in denen die Anwendung des Bayes-Theorems ins Leere gelaufen ist. Im Springer Spektrum Verlag erwartet man ein anderes Niveau.
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