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am 22. November 2013
Das Buch erzählt die Geschichte der Symmetrien und beginnt an einer Stelle die für den Laien sich unerwartet sein dürfte: Der Lösbarkeit von Gleichungen. Wer also ein Buch über die Schönheit von geometrischer Symmetrie erwartet, dürfte enttäuscht werden. Aber gerade da liegt der Reiz des Buches. Endlich wird der Öffentlichkeit klar gemacht, dass es sich bei "Symmetrie" nicht, wie oft gedacht, um eine geometrische Eigenschaft handeln muss. Viel mehr wird klar, dass es ein wesentlich abstrakteres und allgemeineres Konzept handelt, welches noch heute die Algebra und die theoretische Physik beeinflusst und keinesfalls ein abgeschlossenes Konstrukt ist.
Auch wenn das ziemlich hochtrabend kling, ist das Buch so einfach geschrieben, dass man es als Abendlektüre lesen kann, wenn man auch nur etwas mathematisches Denken besitzt. Dem Leser wird bewusst, dass Mathematik mehr ist, als nur "ausrechnen". Die Probleme, von denen erzählt wird sind tiefgreifender Natur und handeln nicht vom Berechnen, sondern vom Verstehen.
Die Art, wie das Buch geschrieben ist, sorgt dafür, dass der Lesegenuss lange anhält. Jedes Kapitel handelt von einem mathematischen Konzept und ist in seiner gestalterischen Form eher eine Kurzgeschichte über die beteiligten Mathematiker, als ein Sachbuch.
Meine persönliche Kritik: Leider wiederholen sich einige Dinge zum Ende hin öfters, sodass man hier schnell (besonders als Mathestudent) gelangweilt ist. Außerdem nervt die scheinbare "Phobie" des Autors davor, Formeln zu verwenden. Er lässt sich fast eine Seite darüber aus, warum er das nicht tut und entschuldigt sich übermäßig, weil er es dann doch macht.

Mein Fazit: Ein hervorragendes Buch für mathematische Laien und interessierte Schüler die einen tieferen Einblick in die "echte" Mathematik gewinnen wollen (das sage ich als Lehramtsanwärter). Jeder der sich mit diesem Thema im Studium beschäftigt, weiß natürlich, dass ihm dieses Buch nicht bei der nächsten Prüfung hilft. Aber ein paar Blicke auf die Menschen, die hinter den Konzepten stehen können oft das Interesse und die Motivation wecken.
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am 28. Oktober 2013
Symmetrie war lange Zeit ein, wenn nicht das zugrunde liegende Maß zur Beurteilung von Schönheit, ganz egal in welcher Form und Ausprägung. In Kunst, Architektur, Natur und vielem mehr spielte Symmetrie schon immer die ganz große Rolle, aber in der Mathematik?

In Ian Stewards Buch "Die Macht der Symmetrie" schlägt die Stunde der Mathematik. Er behandelt in diesem Sachbuch verschiedene Aspekte der Symmetrie und stellt dabei den Bezug zur Geschichte und der Entwicklung der Mathematik her.

Kein Wunder also, wenn Ian Stewart die Geschichte der Mathematik zur Gliederung seines Buches heranzieht. Das Buch ist in 16 Kapitel unterteilt. In jedem dieser Kapitel wird ein eigener Zeitraum behandelt. Der Verfasser geht dabei auf die diesen Zeitraum prägenden Mathematiker, bzw. Physiker ein.

Mir hat diese Herangehensweise sehr gut gefallen. Letztendlich wirkte das Buch dadurch auf mich nie langatmig. Ian Stewart setzt den Leser im alten Persien auf die Spur der Symmetrie, obwohl er in der ersten Hälfte des Buches die Symmetrie nur indirekt behandelt. In der zweiten Hälfte des Buches kommt er immer direkter auf den Begriff der Symmetrie zu sprechen. Dabei ist der Inhalt ist für jeden Leser, der den Oberstufenstoff der Mathematik noch in Erinnerung hat, sehr gut verständlich.

Ich für meinen Teil hätte mir ein stärkeres Eingehen auf manche Gleichungen gewünscht. Ich vermisste an einigen Stellen Erläuterungen, bzw. Vertiefungen als Antwort auf meine Fragen, wie z.B. warum sind sie so, wie sie sind oder warum es so wichtig ist, dass diese genauso und nicht anders aufgebaut sind.

Jedem Mathematikbegeisterten wird beim Lesen dieses Buches unwillkürlich wieder klar warum er die Mathematik so liebt. Aber speziell Lesern, denen Mathematik in der Schule eher suspekt war, bietet dieses Buch eine tolle Möglichkeit sich den Phänomenen der Mathematik auf eine andere Art und Weise zu nähern.

Das Buch gibt einen Überblick über einen Teil der Mathematikgeschichte und dabei kommen nicht einmal Theorie und Praxis zu kurz. Dies alles geschieht so locker, dass sich beim Lesen nie das Gefühl einschlich Schullektüre zu lesen.

Alles in allem kann ich das Buch nur empfehlen - nicht nur Mathebegeisterten. Aber Vorsicht, speziell für Mathemuffel birgt das Buch die Gefahr der Schönheit der Mathematik zu erliegen.
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am 12. Oktober 2013
Wenn wir – als Nicht-Berufs-Mathematiker – an Symmetrie denken, kommen uns zuerst Beispiele aus der zwei- oder dreidimensionalen Geometrie in den Sinn – ganz so, wie es der Schmetterling auf dem Cover suggeriert. Ian Stewart, Mathematikprofessor an der Universität Warwick (und Ehrenzauberer der Unsichtbaren Universität von Ankh-Morpork), unermüdlicher Streiter für die Popularisierung der Mathematik, führt dagegen schon auf den ersten Seiten von "Why Beauty is Truth: A History of Symmetry" die Geometrie auf die Algebra zurück, um uns dann auf einem wilden Ritt von den ersten Ansätzen zur Lösung quadratischer Gleichungen hin zur 10-dimensionalen Stringtheorie zu begleiten.
Unterwegs begegnen wir arabischen Poeten und französischen Revolutionären, schwindsüchtigen Norwegern und trunksüchtigen Iren, gleichseitigen Siebzehnecken und Schrödingers Katze. Jedes Kapitel ist einem oder mehreren Mathematikern gewidmet und zeichnet nicht nur deren Beiträge zur Entwicklung des Symmetriebegriffs, sondern auch ihre Lebensumstände nach. Das ist ein großes Lesevergnügen, ein guter, wenn auch sicherlich fragmentarischer, Einblick in die Ideengeschichte, in das "Warum" mathematisch-physikalischer Konzepte.
Insbesondere geht es um Gruppentheorie und wie sich diese zuerst abstrakt erscheinende Struktur an vielen Stellen in der physikalischen Realität wiederfindet. Der Weg dorthin ist wegen der erwähnten Lebensgeschichten gut lesbar, aber bei den eigentlichen Konzepten verlangt Stewart vom Leser doch einiges an Vorwissen bzw. mathematischer Vorstellungskraft.

"Anscheinend können nur Mathematiker die besondere Schönheit von Lie-Gruppen nachempfinden." (S. 221)
Ich fürchte, da hat der Autor recht. Ein wenig mehr zum "Wie" dieser Fragen hätte mir persönlich geholfen. Sicherlich bringt es nichts, komplexe Beweise (gar noch in altertümlichen Formulierungen) seitenlang abzudrucken, aber an einigen Stellen hätte ich schon gerne gesehen, warum bestimmte physikalische Gleichungen nun unter bestimmten Transformationen invariant sind, was jetzt eigentlich genau Symmetriegruppen ausmacht oder wieso bestimmte Schritte eines Beweises funktionieren oder nicht.
Nein, mir sind sicherlich einige Konzepte in diesem Buch nicht (oder nur fragmentarisch) neu zugänglich geworden. Das mag daran liegen, dass etliches an Oberstufen- und Uni-Mathe mittlerweile doch zu tief bei mir vergraben liegt und das Buch sich natürlich auch nicht als Lehrbuch versteht. Aber als Buch zur Ideengeschichte dieses, gleichermaßen unterschätzten wie für das moderne Verständnis physikalischer Fragen wichtigen, Bereichs der Mathematik ist "Die Macht der Symmetrie" allemal ein guter Einstieg und weiß Interesse zu wecken.
Thomas Römer
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am 16. Oktober 2013
„Die Macht der Symmetrie“ von Ian Stewart ist ein historisch-chronologisch orientiertes Sachbuch, welches es sich zur Aufgabe macht, Teilaspekte des Symmetriebegriffes aufzudecken, die in der Regel weniger populär sind. Dabei nutzt Stewart den zeitlichen Ablauf der Mathematikgeschichte als roten Faden des Buches und erreicht dadurch eine gewisse Vollständigkeit, was die Grundlagen und Anwendungen der Symmetrie angeht.

Der Autor gliedert sein Werk in 16 Kapitel, wobei jeder Abschnitt eine Zeitepoche und damit ein kleines Puzzlestück der Mathematikgeschichte beinhaltet. Diese ist stets in eine kurzweilige Erzählung aus dem Leben der frühen Mathematiker eingebettet, sodass der historische Aspekt wirklich ausführlich behandelt wird. Während im ersten Teil die Lösungsversuche von Gleichungen höherer Ordnung zu Vor-Christi-Zeiten beleuchtet werden, geht Stewart im zweiten Teil auf die Symmetrie als Gruppeneigenschaft ein und findet mit der Anwendung in der Relativitätstheorie einen passenden Abschluss in der Gegenwart.

Mit der Fachlichkeit und der gewissen Vollständigkeit wird der Leser, insbesondere wenn er aus der Mathematik kommt, einige Aspekte der Symmetrie erkennen, die er wohl gerade nicht vor Augen hat. Als solcher konnte ich den Themen stets folgen. Ob auch einem gänzlich mathematikinaffinen Leser gelingt, wage ich zu bezweifeln. Insgesamt erfüllt aber „Die Macht der Symmetrie“ das Ziel, seine Leser für Mathematik zu begeistern. Dies ist insbesondere auf die kurzweiligen, historisch motivierten Erzählungen zurückzuführen; andererseits wirken diese Geschichten an anfänglichen Stellen ein wenig langatmig.
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am 8. Februar 2014
Ganz erstaunlich. Obwohl ich höchstens 20 % verstanden habe, bin ich begeistert. Von dieser Seite her betrachtet bekommt Mathematik einen tieferen Sinn. Ein Synonym für Symmetrie wäre Harmonie in der Erscheinung. Ohne Berücksichtigung von Harmoniegesetzen in der Evolution gäbe es kein Leben. Ohne Leben gäbe es keinen Menschen, der die Gesetze der Symmetrie bewundern kann. Das Wort "Macht" im Buchtitel hätte ich vermieden. Macht zu besitzen, vor allem über andere Menschen, ist eine Sucht des Menschen, neben anderen gefährlichen Eigenschaften, wie die Sucht nach Ausrottung seiner eigenen Art. Ein empfehlenswertes Buch, auch für Nichtmathematiker. Allen Menschen, die Wert auf Wunschwirklichkeiten legen, wie es ein Paradies ist und ohne einen Wunderglauben nicht leben können, muss von diesem Buch abgeraten werden. Sie können seinen tieferen Sinn nicht wahrnehmen. Dazu fehlt es ihnen an Wahrnehmungstiefe. Dieses Buch ist zu einem Erleben der Wunder der Wirklichkeit geeignet.
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am 16. Oktober 2015
Nicht geeignet für mathematisch interessierte Leser die sich zutrauen mit Formeln umzugehen.
Sehr leicht geschrieben ohne philosophische Tiefe oder literarischen Anspruch.
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